Archiv für die Kategorie

Gruppenfahrt Herbst 2012

Hoffnungsvoller Abschied

Gestern hieß es für unsere Gruppe Abschied nehmen. Abschied von einem so wunderschönen aber auch so konfliktreichem Land. Alle Teilnehmer/innen dieser Pilger- und Bildungsfahrt haben mir gegenüber immer wieder zum Ausdruck gebracht, wie wertvoll für sie diese so unterschiedlichen Erlebnisse und vor allem die Begegnungen mit so unterschiedlichen Menschen, Juden wie Palästinensern, gewesen war. Jeder

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Ost-Jerusalem zentraler Streitpunkt im Konflikt zwischen Israel und Palästina

Heute hatten wir Gelegenheit mit Ruth Edmonds, einer jungen und außerordentlich engagierten Vertreterin des israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen (ICAHD e-mail: www.icahad.com) durch Ostjerusalem zu fahren. Diese private Organisation versucht Hauszerstörungen zu verhindern oder Häuser wieder aufzubauen – wobei häufig die neue Zerstörung erfolgt. Ruth eine engagierte jüdische Israelin aus Jerusalem Nachfolgend etwas zur jüngeren Geschichte

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Geburtskirche zu Bethlehem: Der Kampf um die Altäre

Heute haben wir verschiedene Ziele in Bethlehem und der benachbarten Stadt Bet Jala besucht. Natürlich haben wir mit einem Besuch in der ältesten Kirche des Westjordanlandes begonnen: die Geburtskirche mit der Geburtsgrotte von Jesus, vor kurzem von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, im Übrigen haben die Vertreter von Deutschland in diesem Gremium dagegen gestimmt…verstehe wer

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Wir weigern uns Feinde zu sein

Unser heutiges Programm sah zu nächst vor das wir dem Tempelberg in Jerusalem mit seinem weltbekannten Felsendom einen Besuch abstatten wollten. Obwohl wir schon um 7.30 das Hotel verlassen haben mussten wir unser Vorhaben für viele schweren Herzens absagen. Hintergrund war zunächst ein langer Stau, der uns erst gegen 9.00 Uhr vor Ort sein ließ,

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Im Zentrum von Hass und massiven Auseinandersetzungen: die „Patriarchen“ Stadt Hebron

Heute am christlichen Sonntag haben wir zunächst dem in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) einen Besuch abgestattet. Hier wurden wir von Schwester Maria Rosa, einer sehr engagierten gebürtigen Argentinierin überaus freundlich empfangen. Das Kloster bietet für etwa 100 Kinder aus dem angrenzenden Palästinenser Ort Artas

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Jerusalem – Stadt der Gegensätze

Die verschiedenen Religionen prägen nicht nur die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen der Pilger und Beter in dieser heiligen Stadt Jerusalem, auch durch die wöchentlichen Feier- und Sonntage wird das gesellschaftliche Leben in dieser Stadt stark geprägt und beeinflusst. So waren heute alle jüdischen Geschäfte am Schabbat geschlossen, es fuhr keine Bahn und kein Bus. Bei den Moslems,

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Jerusalem, die „heilige“ Stadt zwischen Hoffen und Bangen

Heute war der erste Tag von zwei vorgesehen Tagen, in dem wir einige der wichtigen und markanten Sehenswürdigkeiten von Jerusalem, der „heiligen“ Stadt für die großen drei Weltreligionen in den Blick nehmen wollten. Wir begannen unseren Tag mit einem Blick vom Turm der evangelischen Himmelfahrtskirche, (Jerusalems höchster Punkt, Noah und David haben 273 Stufen gezählt),

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Auf dem alten Pilgerweg nach Bethlehem

Heute hieß es Abschied nehmen vom See Genezareth und der wirklichen schönen Herberge im Kibbutz Nof Ginosar. Sunrise am See – Abschied und Aufbruch zu neuen Ufern Wir machten uns wiederum sehr früh um 8.00 Uhr mit unserem Bus auf den Weg von Galiläa über Samaria nach Judäa. Dabei benutzen wir den Weg, den Jesus

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Vom ersten Papst zum kriegerischen Dreiländereck

Auch heute war die Gruppe wieder von 8.00 Uhr früh bis zum Abend um 18.00 Uhr unterwegs, haben uns aber im Gegensatz zu gestern vom See Genezareth entfernt und uns von der Seehöhe (200 m unter dem Meeresspiegel auf fast 1.000m über den Meeresspiegel mit dem Bus in die Höhe „geschraubt“. Der Tag begann in

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Über den Jordan gehen

Der zweite Tag unserer Gruppenfahrt war geprägt von sehr unterschiedlichen Erlebnissen rund um das „galiläische Meer“, den See Genezareth. Neben biblischen „Highlights“ gab es auch eine Einsicht in das heutige Leben, aber auch in die geschichtliche Entwicklung der Kibbuzen sowie zum Abend in das klösterliche Leben eines deutschen Benediktiner-Mönches in einem Kloster am Ufer des

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