Archiv für das Schlagwort

Hebron

Schwester Rosa: Es kommt auf den „Kern“ an!

Nun sitze ich mal wieder nach einem langen Tag an meinem PC und denke wie schwer ist es auch heute wieder, dass  Gesehene und Erlebte in (möglichst „überschaubare“) Worte zu fassen. Ich will es versuchen. Am Morgen haben wir dem allseits bekannten Weinberg der Familie Nassar einen Besuch abgestattet. Nachdem ja gestern das Wetter ganz „leidlich“

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„Segenreicher“ palästinensischer Alltag

Heute stand auf dem Programm die Besichtigung der Mauer in Bethlehem, ein Besuch im Flüchtlingscamp Aida, ein Besuch im Wallad-Off-Hotel von Banksy, ein Gespräch mit Ursula Mukarker in der Beratungsstelle für traumatisierte Kinder und Frauen „Wings of Hope“, und zum Abschluss am Nachmittag ein Besuch in der der „Patriarchen-Stadt“ Hebron, in der sich die Grabstätte

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Herbst auf dem Weinberg

Natürlich musste ich bei meinem doch recht kurzen Trip (10 Tage) nach Palästina, dem Weinberg und seinen Bewohnern einen Besuch abstatten. Hat hier doch alles im April 2012 für mich angefangen. Damals habe ich hier 5 Wochen gearbeitet und anschließend war für mich und mein zukünftige Leben alles anders. Ich konnte das hier erlebte nicht

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Pessach-Fest in Israel = demütigende Zustände in Hebron/Palästina

An und für sich wollten wir heute an einer Informationstour der Gruppe Machsom Watch teilnehmen. Roni Hammermann sprach letzte Woche davon, dass diese Tour an die „Nahtstellen“ gehen würde, nämlich die Orte in Palästina, wo die Menschen durch den Zaun/Mauer von ihren Feldern getrennt sind. Hier kann es dann vorkommen, dass der Checkpoint morgen nur

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Daoud Nassar: „Die Gerechtigkeit wird siegen“

Heute an unserem ersten Tag in Palästina hatten wir gemäß unserem Programm folgenden Plan: Gang zur Schutzmauer in Bethlehem. Besuch des Lajee-Centers im Aida-Flüchtlingscamp in Bethlehem. Besuch des „Banksy Walled-off-Hotel“. Fahrt nach Hebron und Besuch der Patriarchen Gräber. Gang durch die Altstadt, wenn möglich Gespräche mit Freiwilligen von EAPPI, eine Menschenrechts-Beobachtungs-Organisation des Weltkirchenrates. Anschließend werfen

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Daoud Nassar: „Wir wollen die negative Energie positiv nutzen“

Heute nun an einem Samstag, an dem im benachbarten Jerusalem das jüdische Leben am Schabbat ziemlich zur Ruhe kommt, haben wir uns mit der Gruppe in Palästina aufgehalten. Am Morgen sind wir nur wenige Meter gefahren um eines der drei Flüchtlingscamp hier in Bethlehem „Aida“ anzusehen und die Mauer die unmittelbar an diesem Flüchtlingslager 2003

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Trauerbesuch bei Familie Azzeh in Hebron

Kurz vor dem Ende meines letzten Aufenthaltes in Palästina hatte ich es erfahren: Durch diese Meldung hatten die vielen sinnlosen Opfer, die bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen, die seit September 2015 zwischen den verfeindeten Parteien geführt werden, für mich ein Gesicht bekommen: Hashem Azzeh aus Hebron Ich habe ihn – der mit seiner Familie im gesperrten

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Was bleibt, was nehme ich mit nach Hause, was ist zu tun?

Gestern am späten Abend bin ich nun wohlbehalten und voller Erinnerungen nach Hause zurück gekehrt. Vielen dank allen die mich in meinen Blogberichten begleitet haben. der See Genezareth:das galiläische Meer Nun war ich wieder mal für vier Wochen im „Heiligen Land“. Habe wieder vieles Neue und Interessantes entdecken dürfen, habe alte Bekannte, Freunde und neue

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Besatzung „Alltag“ in der vergangenen Woche

Ja die Stimmung hier in Jerusalem und Umgebung ist derzeit sehr angespannt. Schon in der vorletzten Woche haben wir es ja auch mit der Gruppe erlebt, Schüsse in der Altstadt als wir vom Ölberg kamen, gesperrter Tempelplatz weil es wegen der „Besuche“ jüdischer Gruppen zu Tumulten kam, Steine vom Tempelplatz, geworfen von Palästinensern auf die

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Das Schweigen brechen

Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit an einem Gesprächsabend mit Yehuda Shaul dem Gründer der Gruppe ehemaliger israelischer Soldaten „Breaking the Silence“ teil zu nehmen. Yehuda, 31 Jahre alt, war von 2001 bis 2004 -wie alle männlichen Israelis- für drei Jahre beim Militär. (Frauen müssen 2 Jahre) Zuletzt befehligte er 120 Soldaten. Yehuda Shaul

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