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Roni Hammermann

Roni Hammermann: „Wir waren auch mal Flüchtlinge“

Heute führte mit mein Weg am Morgen zunächst in den Ost-Jerusalemer-Stadtteil Silwan. Ich wollte dort Jawad Siyam treffen, der dort im Silwan-Informations-Center arbeitet. Von meinem Ausgangsort „Paulus-Haus“ führte mich der Weg um die (östlich) Altstadtmauer mit Blick auf den Ölberg. Vom Löwentor aus geht man durch einen muslimischen Friedhof, der schon sehr karg wirkt, aber

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Roni Hammermann: „Wir sind nicht stark genug die Ängste wegzunehmen“

Heute war der erste Tag den wir in Jerusalem verbracht haben. Hier wollten wir, vom Ölberg kommend, heute einen Blick in die Altstadt werfen und dabei auch einige der „Highlights“ von Jerusalem besichtigen. Es wurde schon in den letzten Tagen von verschiedener Seite angekündigt, dass Massen von Touristen in der Stadt seien. Diese Ankündigungen wurden

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Roni Hammermann: „Wir zerstören uns selbst“

Während ich gestern schrieb, dass ich im Verlauf des Tages nicht viel von der Besatzung gespürt/gesehen und gehört habe war es heute gänzlich anders. Am Vormittag bin ich mit Frank, einem evangelischen Pastor, den ich am Montag beim Hinflug kennen gelernt habe, zum palästinensischen Flüchtlings-Camp Shu`fat gefahren. Das palästinensische Flüchtlingslager Shu’fat liegt im Stadtgebiet von

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„Man kann nicht gegen Antisemitismus kämpfen und gleichzeitig ein anderes Volk unterdrücken“

  Gespräch mit Roni Hammermann von der israelischen Menschenrechtsgruppe „Machsom Watch“ in ihrer Wohnung in Jerusalem Die Frauenorganisation Machsom Watch, auf Deutsch «Kontrollposten-Wache», gehört zum harten Kern der israelischen Menschenrechtsbewegungen, die sich dem breiten Konsens widersetzt und für Frieden und Aussöhnung einsteht. „Humanitär Line“ ein gesonderter Durchlass Seit Beginn der 2. Intifada Ende 2001 beobachten

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