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	Kommentare zu: Yom Yerushalayim &#8211; Der Jerusalemtag	</title>
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		<title>
		Von: Marius		</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/yom-yerushalayim-der-jerusalemtag/#comment-240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marius]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:36:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin, Autorin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom &quot;Hochblauen&quot;, dem 1165 m hohen &quot;Hausberg&quot; im Badischen, wo sie mit ihrem Mann Benjamin Hecht lebt.
Dieser Kommentar ist ein Auszug aus Ihrem Komentar vom 8. Mai 2013 für die NRhZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin, Autorin und Tochter des 1992 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom &#8222;Hochblauen&#8220;, dem 1165 m hohen &#8222;Hausberg&#8220; im Badischen, wo sie mit ihrem Mann Benjamin Hecht lebt.<br />
Dieser Kommentar ist ein Auszug aus Ihrem Komentar vom 8. Mai 2013 für die NRhZ</p>
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		<title>
		Von: Evelyn Hecht Galinski		</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/yom-yerushalayim-der-jerusalemtag/#comment-239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Evelyn Hecht Galinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 21:17:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=845#comment-239</guid>

					<description><![CDATA[Der 8. Mai ein sehr geschichtsträchtiger Tag. Schaut man sich die Chronologie dieses Unabhängigkeitstages von Beginn an, muss man sich fragen: Kann es denn erlaubt sein, diesen Tag, den der zionistische Staat so instrumentalisiert zelebriert, so unkritisch zu sehen? Nein und nochmals nein! Denn angesichts der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen seit und vor der Staatsgründung, sollten wir das nicht tun. Hier eine nur kleine und unvollständige Aufzählung der Staatsverbrechen Israels:
Besetzung von über 77% des historischen Palästina
Vertreibung von etwa 800.000 Palästinensern
Zerstörung von 500 palästinensischen Städten und Dörfern
Das Massaker, wie das von Deir Yassin
Vertriebene Palästinenser und ihre Nachkommen, bis heute etwa 6 Millionen
Ständiger Weiterbau und Erweiterung der Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem für militante jüdische Siedler
Straßen nur für jüdische Siedler
Ständig weitere Enteignungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, um die Judaisierung voranzutreiben.
Ständige Zerstörung von palästinensischen Häusern und Verhinderung von deren Neuaufbau
Abriegelung des Gazastreifens
Checkpoints um die Entrechtung und &quot;Entmenschlichung&quot; für die Palästinenser als Waffe zu benutzen um die Erniedrigung zu untermauern
Tausende palästinensische Häftlinge, auch Frauen und Kinder, über Jahre und Jahrzehnte in Haft
Administrativhaft und Folter
Gezielte Tötungen (ERMORDUNG) von Palästinensern
Schießen, auch mit scharfer Munition, auf friedliche Demonstranten, was auch vor Friedensaktivisten nicht halt macht.
Willkürliche Kontrolle und Verknappung der Wasserressourcen durch Israel in den besetzten Gebieten und im blockierten Gazastreifen
Vernichtung von mehr als einer Million Olivenbäumen und der Ernte der Palästinenser, also auch der gezielten Zerstörung von Wasser und Abwasserleitungen und anderer Infrastruktur, um palästinensisches Leben unmöglich zu machen, um so Herzls und den zionistischen „Traum“ zu erfüllen und die Palästinenser einfach los zu werden
Die Apartheidmauer, die sich quer durch palästinensisches Land zieht, es willkürlich zerteilt und die Bewegungsfreiheit und das Leben der Menschen unmöglich macht
 
Wollen und können wir diesen Tag feiern? Nein, ganz im Gegenteil. Dieser Tag ist wahrlich kein Grund zur Freude, zum Feiern auf Kosten des Leidens anderer!
 
Prestigeträchtig wird die Israel-Lobby versuchen, auch in vielen Städten der Bundesrepublik Feiern zum Unabhängigkeitstag &quot;Jom Haazmaut&quot; am 13. Mai zu organisieren, natürlich auch immer mit Hilfe von örtlichen und Bundespolitikern.
Protestieren wir gegen diese Feiern
Weigern wir uns, so unkritisch mit zu feiern, lassen wir uns nicht für diese Propaganda zum Feiern einspannen!
 
Aber? Ist nicht gerade der 8. Mai ein Grund für uns Deutsche, wirklich zu feiern, nämlich den Tag der Befreiung vom Naziregime? Dieser 8. Mai 1945 ist wahrlich ein Feiertag sein und sollte gefeiert  werden! Schließlich  bedeutet er ja genau das Gegenteil des &quot;Unabhängigkeitstages&quot;, nämlich den Sieg der Alliierten gegen die Menschenrechtsverletzer und Kriegsverbrecher.
Dieser historische Tag der Befreiung vom Faschismus und der Nazidiktatur vor 68 Jahren sollte dem Staat Israel, der sich ja immer auf erlittene Verfolgung und Ausrottung beruft, eine Mahnung sein, selbst endlich die Umkehr von Besatzung und Unterdrückung und Vertreibung der Palästinenser zu beginnen, anstatt auf diesem Weg fortzufahren. Endlich den Artikel 49 der vierten Genfer Konvention anzuerkennen und nicht ständig internationales Recht zu brechen und sich über alles und alle Resolutionen hinwegzusetzen.
 
Das selbst erlittene Unrecht darf nicht dafür herhalten, selbst Unrecht zu begehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 8. Mai ein sehr geschichtsträchtiger Tag. Schaut man sich die Chronologie dieses Unabhängigkeitstages von Beginn an, muss man sich fragen: Kann es denn erlaubt sein, diesen Tag, den der zionistische Staat so instrumentalisiert zelebriert, so unkritisch zu sehen? Nein und nochmals nein! Denn angesichts der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen seit und vor der Staatsgründung, sollten wir das nicht tun. Hier eine nur kleine und unvollständige Aufzählung der Staatsverbrechen Israels:<br />
Besetzung von über 77% des historischen Palästina<br />
Vertreibung von etwa 800.000 Palästinensern<br />
Zerstörung von 500 palästinensischen Städten und Dörfern<br />
Das Massaker, wie das von Deir Yassin<br />
Vertriebene Palästinenser und ihre Nachkommen, bis heute etwa 6 Millionen<br />
Ständiger Weiterbau und Erweiterung der Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem für militante jüdische Siedler<br />
Straßen nur für jüdische Siedler<br />
Ständig weitere Enteignungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, um die Judaisierung voranzutreiben.<br />
Ständige Zerstörung von palästinensischen Häusern und Verhinderung von deren Neuaufbau<br />
Abriegelung des Gazastreifens<br />
Checkpoints um die Entrechtung und &#8222;Entmenschlichung&#8220; für die Palästinenser als Waffe zu benutzen um die Erniedrigung zu untermauern<br />
Tausende palästinensische Häftlinge, auch Frauen und Kinder, über Jahre und Jahrzehnte in Haft<br />
Administrativhaft und Folter<br />
Gezielte Tötungen (ERMORDUNG) von Palästinensern<br />
Schießen, auch mit scharfer Munition, auf friedliche Demonstranten, was auch vor Friedensaktivisten nicht halt macht.<br />
Willkürliche Kontrolle und Verknappung der Wasserressourcen durch Israel in den besetzten Gebieten und im blockierten Gazastreifen<br />
Vernichtung von mehr als einer Million Olivenbäumen und der Ernte der Palästinenser, also auch der gezielten Zerstörung von Wasser und Abwasserleitungen und anderer Infrastruktur, um palästinensisches Leben unmöglich zu machen, um so Herzls und den zionistischen „Traum“ zu erfüllen und die Palästinenser einfach los zu werden<br />
Die Apartheidmauer, die sich quer durch palästinensisches Land zieht, es willkürlich zerteilt und die Bewegungsfreiheit und das Leben der Menschen unmöglich macht</p>
<p>Wollen und können wir diesen Tag feiern? Nein, ganz im Gegenteil. Dieser Tag ist wahrlich kein Grund zur Freude, zum Feiern auf Kosten des Leidens anderer!</p>
<p>Prestigeträchtig wird die Israel-Lobby versuchen, auch in vielen Städten der Bundesrepublik Feiern zum Unabhängigkeitstag &#8222;Jom Haazmaut&#8220; am 13. Mai zu organisieren, natürlich auch immer mit Hilfe von örtlichen und Bundespolitikern.<br />
Protestieren wir gegen diese Feiern<br />
Weigern wir uns, so unkritisch mit zu feiern, lassen wir uns nicht für diese Propaganda zum Feiern einspannen!</p>
<p>Aber? Ist nicht gerade der 8. Mai ein Grund für uns Deutsche, wirklich zu feiern, nämlich den Tag der Befreiung vom Naziregime? Dieser 8. Mai 1945 ist wahrlich ein Feiertag sein und sollte gefeiert  werden! Schließlich  bedeutet er ja genau das Gegenteil des &#8222;Unabhängigkeitstages&#8220;, nämlich den Sieg der Alliierten gegen die Menschenrechtsverletzer und Kriegsverbrecher.<br />
Dieser historische Tag der Befreiung vom Faschismus und der Nazidiktatur vor 68 Jahren sollte dem Staat Israel, der sich ja immer auf erlittene Verfolgung und Ausrottung beruft, eine Mahnung sein, selbst endlich die Umkehr von Besatzung und Unterdrückung und Vertreibung der Palästinenser zu beginnen, anstatt auf diesem Weg fortzufahren. Endlich den Artikel 49 der vierten Genfer Konvention anzuerkennen und nicht ständig internationales Recht zu brechen und sich über alles und alle Resolutionen hinwegzusetzen.</p>
<p>Das selbst erlittene Unrecht darf nicht dafür herhalten, selbst Unrecht zu begehen.</p>
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