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	<title>Beit Emmaus Frühjahr 2013 &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>70 Tage mit Palästinensern unter Besatzung gelebt &#8211; was bleibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2013 01:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Heute heißt es nun für mich mal wieder Abschied nehmen von einem Flecken auf unserer Erde, den ich wie keine zweite Region außerhalb meines Heimatlandes Deutschland, kennen und lieben gelernt habe. Es ist aber <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/70-tage-mit-palaestinensern-unter-besatzung-gelebt-was-bleibt/" title="70 Tage mit Palästinensern unter Besatzung gelebt &#8211; was bleibt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1246" aria-describedby="caption-attachment-1246" style="width: 600px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030061.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1246" title="P1030061" alt="" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030061.jpg" width="600" height="800" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030061.jpg 600w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030061-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1246" class="wp-caption-text">ein altes Plakat: aktuell kein Märchen aus Tausend und einer Nacht</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Heute heißt es nun für mich mal wieder Abschied nehmen von einem Flecken auf unserer Erde, den ich wie keine zweite Region außerhalb meines Heimatlandes Deutschland, kennen und lieben gelernt habe. Es ist aber auch ein Land/ es sind zwei Länder wo ich vollkommen ratlos bin – wie im Übrigen viele der Menschen die ich hier getroffen habe, Palästinenser und Israelis &#8211; wie dieser Konflikt entzerrt und überwunden werden kann.<br />
oder um es mit den Worten von Reuven Moskovitz zu sagen:<span style="mso-spacerun: yes;"><br />
</span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">„Ich habe keine Hoffnung mehr aber ich habe den Glauben.“</em></strong></p>
<figure id="attachment_1247" aria-describedby="caption-attachment-1247" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020658.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1247" title="P1020658" alt="" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020658-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020658-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020658-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020658.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1247" class="wp-caption-text">die ganze Welt schaut auf diesen Konflikt: Wegzeichen in Beit Jala</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Ich habe vieles in diesen 70 Tagen gesehen, erlebt, gespürt, bin vielen Menschen begegnet, durfte großartige, beeindruckende Aktivisten auf beiden Seiten kennenlernen, die sich mit all ihren Kräften für Frieden und Aussöhnung zwischen Israel und Palästina einsetzen. Ich durfte Fatima &#8222;Im Magdolin&#8220;      kennenlernen, die in so beeindruckender Art Menschen und deren Familien unterstützt, die mit einer Behinderung leben müssen. Ich hatte aber auch das Glück immer wieder ganz einfachen Menschen zu begegnen, auf der Straße und im Bus, die mich mit ihrer Freundlichkeit stark berührt haben.<br />
Über vieles habe ich in diesem Blog berichten können, vieles habe ich aber auch weggelassen um der geneigten Leserschaft nicht noch mehr an Texten zuzumuten. Gerne komme ich aber bei Jedem/Jeder der mich einlädt vorbei um über meine Erlebnisse zu berichten. Gerne biete ich mich auch an, in größerem Kreis &#8211; in der Kirchengemeinde, beim örtlichen Bildungsträger- in einem bebilderten Vortrag über „Palästina heute“ zu berichten.</p>
<figure id="attachment_1248" aria-describedby="caption-attachment-1248" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020678.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1248" title="P1020678" alt="" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020678-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020678-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020678-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020678.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1248" class="wp-caption-text">Blick von Al Qubeibaeh auf Tel Aviv und das Mittelmeer</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Da auch mir zu Hause hier und da „vorgeworfen“ wird, ich sei<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>in meinen Berichten zu einseitig, ja sie hätten manchmal „antisemitische“ Tendenzen, möchte ich meinen Reiseblog für dieses Mal mit einem Beitrag von Rupert Neudeck, dem Gründer der Hilfsorganisationen „Cap Anamur“ und „Green Helmets“ schließen, der aus eigenen Erfahrungen sich zum Thema einseitige Berichte aus Palästina im Frühjahr diesen Jahres wie folgt geäußert hat, und dessen Meinung ich mich voll und ganz anschließen kann:</p>
<table class="MsoNormalTable" style="width: 78.0%; border-collapse: collapse; mso-padding-alt: 0cm .5pt 0cm .5pt;" width="78%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes;">
<td style="width: 366.7pt; padding: 8.25pt 8.25pt 8.25pt 8.25pt;" width="489">
<table class="MsoNormalTable" style="width: 100.0%; border-collapse: collapse; mso-padding-alt: 0cm .5pt 0cm .5pt;" width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; mso-yfti-lastrow: yes;">
<td style="width: 350.2pt; background: white; padding: 15.0pt 15.0pt 15.0pt 15.0pt;" width="467">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> </span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal;">
</td>
</tr>
<tr style="mso-yfti-irow: 1; mso-yfti-lastrow: yes;">
<td style="width: 366.7pt; padding: 8.25pt 8.25pt 8.25pt 8.25pt;" width="489">
<table class="MsoNormalTable" style="width: 100.0%; border-collapse: collapse; mso-padding-alt: 0cm .5pt 0cm .5pt;" width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; mso-yfti-lastrow: yes;">
<td style="width: 350.2pt; background: white; padding: 15.0pt 15.0pt 15.0pt 15.0pt;" width="467">
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><strong><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> <em>Rupert Neudeck am 24. Februar 2013 zu dem Vorwurf, er sei in seinem Vortrag in Bad Honnef am 22. Februar 2013 EINSEITIG gewesen.<br />
</em></span></strong><span style="font-size: 13.5pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> „EINSEITIG zugunsten der Rechte und des Lebens der Palästinenser. Ja, was sonst?“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> „Dass mein Vortrag einseitig gewesen sei, ist richtig. Ich stelle mich ganz auf die Seite des Rechts und des Lebens. Ich forderte die Erhaltung des Staates Israel,<br />
der dabei ist, sich selbst zu zerstören.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Wenn der Staat Israel mehrheitlich ein jüdischer Staat bleiben will,<br />
ist es allerhöchste Zeit,<br />
den zweiten Staat Palästina besser heute als morgen entstehen zu lassen.<br />
Israel meint, es habe noch Jahrzehnte Zeit, sich zu entscheiden, ob es ihn noch will.<br />
Das ist grausam falsch.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> Wir Deutsche sind zur Einseitigkeit für die Menschenrechte, für das Leben aller Völker nach dem von uns zu verantwortenden Holocaust mehr verpflichtet als jedes andere Volk der Erde.<br />
Zu dieser Einseitigkeit bekenne ich mich, wo ich gehe und stehe.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> Deshalb ist der Vorwurf, ich sei einseitig gewesen in meinem Vortrag, absolut zutreffend. Ich freue mich über dieses Urteil, denn genau das wollte ich erreichen, dass alle aus dem Saal herauskommen und sagen: Endlich haben wir mal einen ganz einseitigen Appell zugunsten der Menschenrechte gehört,</span></p>
<p>zugunsten der Rechte der Juden in Israel,<br />
zugunsten der Rechte der Palästinenser in Israel,<br />
zugunsten der Rechte der Palästinenser in der Westbank,<br />
zugunsten der Rechte der Palästinenser im völlig übervölkerten Gazastreifen,<br />
zugunsten der Rechte der Palästinenser in Israels Administrativhaft,<br />
zugunsten der letzten Atemzüge von Samir Issawi,<br />
zugunsten der Palästinenser, die von Siedlern drangsaliert werden,<br />
zugunsten von Palästinensern, die von der Hügeljugend angegriffen werden,<br />
zugunsten der Palästinenser, die weiter in einem besetzten Land leben müssen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; text-align: center; line-height: 14.25pt;" align="center"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Der Eindruck, dass ich in meinem Vortrag EINSEITIG war, ist goldrichtig.<br />
Einseitig wie die „Rabbis for Peace“,<br />
einseitig wie die „Physicians for Human Rights“,<br />
einseitig wie die israelische Menschenrechtsorganisation B´Tselem,<br />
einseitig wie die Machsom Watch Frauen,<br />
einseitig wie Uri Avnery,<br />
einseitig wie Amira Hass,<br />
einseitig im Aussagen von Martin Buber, der uns immer gelehrt hat:</span></p>
<p>Nie die Rechte der jeweils anderen, nie die Rechte der eigenen Nachbarn vergessen.“</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal;">
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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			</item>
		<item>
		<title>„Man kann nicht gegen Antisemitismus kämpfen und gleichzeitig ein anderes Volk unterdrücken“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2013 07:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Roni Hammermann]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Die Frauenorganisation Machsom Watch, auf Deutsch «Kontrollposten-Wache», gehört zum harten Kern der israelischen Menschenrechtsbewegungen, die sich dem breiten Konsens widersetzt und für Frieden und Aussöhnung einsteht. Seit Beginn der 2. Intifada Ende 2001 beobachten <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/man-kann-nicht-gegen-antisemitismus-kaempfen-und-gleichzeitig-ein-anderes-volk-unterdruecken/" title="„Man kann nicht gegen Antisemitismus kämpfen und gleichzeitig ein anderes Volk unterdrücken“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1237" aria-describedby="caption-attachment-1237" style="width: 1632px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1237" title="20130701_174041_resized" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized.jpg" alt="" width="1632" height="1224" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized.jpg 1632w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/20130701_174041_resized-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 1632px) 100vw, 1632px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1237" class="wp-caption-text">Gespräch mit Roni Hammermann von der israelischen Menschenrechtsgruppe &#8222;Machsom Watch&#8220; in ihrer Wohnung in Jerusalem</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Die Frauenorganisation Machsom Watch, auf Deutsch «Kontrollposten-Wache», gehört zum harten Kern der israelischen Menschenrechtsbewegungen, die sich dem breiten Konsens widersetzt und für Frieden und Aussöhnung einsteht.</span></p>
<figure id="attachment_1238" aria-describedby="caption-attachment-1238" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020645.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1238" title="P1020645" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020645-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020645-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020645.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1238" class="wp-caption-text">&#8222;Humanitär Line&#8220; ein gesonderter Durchlass</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Seit Beginn der 2. Intifada Ende 2001 beobachten Frauen das Verhalten israelischer Soldaten gegenüber den passierenden Palästinensern. Ihre These: Die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die Israel den Palästinensern mit den Checkpoints auferlegt, dienen nicht der Sicherheit. Sie sind ein elementares Instrument der Besatzung, deren Ende nicht in Sicht ist. Zu groß seien Israels politische, wirtschaftliche und strategische Interessen am Westjordanland. Am 1. September 2008 wurde Machsom Watch der Aachener Friedenspreis verliehen.</span></p>
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<![endif]--><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Ich habe mich vorgestern mit einer der in Deutschland bekanntesten Aktivistin dieser Gruppe – Roni Hammermann &#8211; in ihrer Wohnung in Jerusalem getroffen. Roni Hammermann, geb. 1940, Tochter europäischer Emigranten, die nach dem 2. Weltkrieg wieder nach Wien zurückkehrten, dort ging sie zur Schule, studierte und promovierte in russischer Literatur, 1969 Rückkehr nach Israel, hat sich seit dem <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt, von Anfang an auch bei bei Machsom Watch dabei. Das Schicksal ihres Großvaters und seine Erzählungen vom Holocaust hatten direkten Einfluss auf ihre Beziehung zu den Palästinensern. Hammermann: «Ich bin damit aufgewachsen, meine Stimme zu erheben, wenn irgendwo Unrecht geschieht. Man kann nicht gegen Antisemitismus kämpfen und gleichzeitig ein anderes Volk unterdrücken“ </span></p>
<figure id="attachment_1239" aria-describedby="caption-attachment-1239" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020985.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1239" title="P1020985" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020985-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020985-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020985-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1020985.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1239" class="wp-caption-text">Checkpoints: oft Orte der Erniedrigung und der Willkür</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Insgesamt gehören derzeit mehr als 200 Frauen zur Gruppe. Nachdem die Gruppe zunächst ausschließlich an den Checkpoints gestanden und beobachtet hat, haben sich wegen der Vielzahl der Menschenrechtsverletzungen durch die Besatzungsmacht Israel, in den letzten Jahren die Aufgabenbereiche der Gruppe erweitert. So gibt es Frauen (hier ist auch Roni Hammermann dabei) die die Arbeit der Militärgerichte beobachten, andere beschäftigen sich mit den oft willkürlich verhängten Polizeistrafen (so z. B. im Verkehrsbereich auf den Straßen im Westjordanland, aber auch in Israel), andere beobachten die Arbeit des Geheimdienstes (der u.a. immer wieder Palästinenser zur Bespitzelung der Landsleute rekrutiert), eine kleine Gruppe beobachtet das Verhalten in den öffentlichen Bussen. Hier kommt es häufig vor, so erzählte mir Roni, <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>das pal. Arbeiter mit Einreiseerlaubnis nach Israel, auf dem Weg zu Arbeit widerrechtlich aus den öffentlichen Bussen verwiesen werden. Alle Erkenntnisse der Gruppe werden dokumentiert und auf der Webseite </span><a href="http://www.machsomwatch.org"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">www.machsomwatch.org</span></a><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> veröffentlich.<br />
</span></p>
<figure id="attachment_951" aria-describedby="caption-attachment-951" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/05/P1020929.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-951" title="P1020929" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/05/P1020929-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/05/P1020929-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/05/P1020929-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/05/P1020929.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-951" class="wp-caption-text">Nidal seit Herbst 2012 ohne Anklage eingesperrt</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Roni hat mir von ihren Erlebnissen bei den Militärgerichten berichtet. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Nach ihrer Auffassung haben die angeklagten Palästinenser „keine Chance“ auf eine faire Be- und Verurteilung. „Verhandelt“ wird manchmal nach altem britischen Mandatsrecht, vor allem nach den Verordnungen der Armee, die seien nirgends festgeschrieben, auf die kann sich also der Anwalt (auf den ein Anspruch besteht). Für Roni sind diese „Verhandlungen“ eine „Pharse“, alle Beteiligten (außer dem Anwalt) sind vom Militär, es gibt keine neutrale Instanz. Häufiger Anklagevorwurf „Angehörigkeit zu einer verbotenen Organisation“. Das die Verhandlungen häufig in Israel stattfinden (auch die Gefängnisse sind meist in Israel), ist gegen das Völkerrecht und verhindert zu dem das Angehörige teilnehmen können, bzw. Besuche machen können. Roni beklagt auch, das in den Palästinenser Gebieten „zweierlei Recht“ herrscht: alle jüdischen Siedler die dort wohnen werden nach israelischen Recht behandelt. So kann es sein, das für die gleiche Tat es vollkommen unterschiedliche Urteile geben kann. Hat ein jüdischer Siedler versucht eine Moschee anzuzünden, wird er nicht (wie ein Palästinenser der versucht eine Synagoge anzuzünden) als Terrorist vor Gericht gestellt, sondern als „Angehöriger einer nicht legalen Gruppe“). Entsprechen krass ist auch der Unterschied im Strafmaß.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span><br />
Roni Hammermann hat einmal zufällig auf die Tafel in einem Schulungsraum des Militärs geschaut. Dort las sie was das grundsätzliche Motto des Einsatzes an den Checkpoints und in den besetzten Gebieten ist: <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>“ die Bevölkerung soll in einem ständigen Zustand der Ungewissheit gehalten werden“.<br />
</span></p>
<figure id="attachment_1240" aria-describedby="caption-attachment-1240" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030016.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1240" title="P1030016" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030016-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030016-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030016-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030016.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1240" class="wp-caption-text">was wird die Zukunft ihnen bringen?</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Wie sollen vor diesem Hintergrund die Palästinenser ihr Leben planen können, fragt Roni, wenn sie nicht einmal wissen was morgen sein: wird ob die Straße gesperrt ist, ob die Ausreiseerlaubnis zur Arbeit in Israel noch gilt…..<br />
Die Unterstützung in Ihre Familie für Ihr Engagement ist groß, allerdings haben sich auch Freunde von ihr abgewandt, sie auch schon als „Verräterin“ beschimpft. Insgesamt gibt es in Israel zahlreiche Gruppierungen, die sich in diesem Konflikt engagieren, aber es sei wie überall auf der Welt mit dem bürgerlichen Engagement: die große Masse schweigt, engagiert sich nicht, will in Ruhe gelassen werden. Auch deshalb hat die Gruppe hier begonnen Touren zu die Orten zu machen an denen sie beobachten und sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Hier machen sie die Erfahrung in letzter Zeit, dass zunehmend mehr Israelis teilnehmen und sich informieren wollen. Für Roni und ihre Gruppe ein kleiner Hoffnungsschimmer<br />
Zum Schluss unseres Gespräches bittet Roni Hammermann gerade uns Deutsche, sich besser über die Situation hier in Palästina zu informieren (wenn möglich sogar hier vor Ort), dann Druck auf die (politische) Öffentlichkeit auszuüben mit dem Ziel das es eine gerechtere Unterstützung beider Konfliktpartner gibt.</span></p>
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		<title>&#8222;Kafka&#8220; im Westjordanland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 16:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie ich gestern in meinem Blog berichtet habe bin ich mit der Gruppe „Breaking the Silence“ letzten Donnerstag in den Süden des Westjordanlandes gefahren, in die Hügel hinter Hebron, kurz bevor das israelische Kernland mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/kafka-im-westjordanland/" title="&#8222;Kafka&#8220; im Westjordanland">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Wie ich gestern in meinem Blog berichtet habe bin ich mit der Gruppe „Breaking the Silence“ letzten Donnerstag in den Süden des Westjordanlandes gefahren, in die Hügel hinter Hebron, kurz bevor das israelische Kernland mit der Negev-Wüste beginnt. </span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Die Mehrzahl der Palästinenser dieser Gegend haben ihre familiären Wurzeln in Dörfern, die heute im Staat Israel liegen. Früher pflegten sie eine halbnomadische Lebensweise und zogen sich nur während der heißen Sommer aus der Wüste Negev in das Hügelland südlich von Hebron zurück.</span></p>
<figure id="attachment_1211" aria-describedby="caption-attachment-1211" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030734.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1211" title="P1030734" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030734-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030734-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030734-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030734.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1211" class="wp-caption-text">ärmliches Leben im Zelt, im Hintergrund jüdische Siedlungshäuser</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Erst nach der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 und der Vertreibung der palästinensischen Bewohner vom Territorium des neuen Staats wurden ihre Sommerrefugien in den &#8222;South Hebron Hills&#8220; notgedrungen zu permanenten Wohnstätten. Die bestehen aus improvisierten Zeltlagern oder natürlichen Berghöhlen. Seit Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts haben jüdische Siedler begonnen in dieser Gegend Siedlungen zu bauen mit Hinweis das hier an verschiedenen Orten alte Synagogen zu finden seien. Seit dieser Zeit ist das Leben der dortigen „Ur-Einwohner“ massiv gestört. Der französische Journalist Joseph Dana schreibt in seinem Beitrag in der deutschen Ausgabe der Le Monde vom Februar 2012 die Situation dort mit <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">„Kafka im Westjordanland“</em></strong>. Ich habe in der Kopfspalte meines Blogs unter gleichen Titel größere Auszüge dieses lesenswerten Beitrages, der die dort in den Hügeln von Hebron vorherrschende Situation besser und ausführlicher beschreibt als ich das meinem Tagesblog kann, veröffentlicht.<br />
Mohammed, unser Begleiter bei der Tour mit Breaking the Silence erklärte uns das es zahlreiche Aussagen von Soldaten aus dem Gebiet hier gäbe, die die Klagen von Palästinensern über Gewalt der Siedler und über die Armee die zu passiv sei oder ganz wegsehe. Hierzu nachfolgend Auszüge eines<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>ehemaligen Soldaten der 2007 in Susiya eingesetzt war:</span></p>
<figure id="attachment_1212" aria-describedby="caption-attachment-1212" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030737.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1212" title="P1030737" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030737-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030737-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030737-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030737.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1212" class="wp-caption-text">am Tag unseres Besuches: das Militär hat mal wieder einen Abrissbefehl zugestellt</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"><br />
<em style="mso-bidi-font-style: normal;">&#8222;Susiya ist der ,Wilde Westen&#8216;. Jeder macht, was ihm gefällt, und jeder will seine Ruhe haben. Die Araber darf man verprügeln, die Siedler dürfen nicht angerührt werden &#8211; mehr oder weniger. Ich saß in der Kommandozentrale, habe viele Übergriffe mitbekommen. Ich saß einfach nur da. Sie haben ja keine Ahnung, wie oft es zu Übergriffen kam. Einmal zum Beispiel wurden in Susiya Schafe gestohlen. Die Araber haben sie gestohlen. Da beschlossen die Leute von der Siedlung einfach, die Schafe zurückzuholen. Und langten dabei ganz schön zu.&#8220; Auf die Frage, wie sie normalerweise reagieren, wenn die Siedler angreifen, antwortet der Soldat: &#8222;Den Siedlern tun wir nichts. Die rühren wir nicht an.&#8220;<br />
</em>Mohammed ist der Auffassung das sich hier in den Hügeln südlich von Hebron sich alle Probleme der Besatzung zeigen wie in einem „Mikrokosmos“:,</span></p>
<figure id="attachment_1213" aria-describedby="caption-attachment-1213" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030751.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1213" title="P1030751" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030751-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030751-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030751-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030751.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1213" class="wp-caption-text">der Versuch von ein wenig &quot;Normalität&quot;: ein Taubenschlag</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;">
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Landverlust; Zerstörung; Verhaftung und Freilassung nur gegen hohe Kaution bei geringen Überschreitungen von willkürlich gesetzten Grenzen; Schikanen und gewalttätige Übergriffe durch Siedler; Roadblocks;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Ich hatte bereits im vergangenen Jahr, als ich auf dem Weinberg im Tent of Nations war berichtet, wie selbstverständlich es ist, das alle jüdischen Siedlungen im Westjordanland an das israelische Strom- und Wassernetz angeschlossen sind, so auch hier in dieser Gegend. Für die in absolut ärmlichen Verhältnissen lebenden Palästinenser gilt das freilich nicht. Wasser müssen sie teuer einkaufen. Vor knapp zwei Jahren wurden u.a. mit Mitteln </span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">des Dt. Entwicklungsministeriums in Höhe von insgesamt 600.000,- € in dieser</span></p>
<figure id="attachment_1214" aria-describedby="caption-attachment-1214" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030772.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1214" title="P1030772" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030772-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030772-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030772-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/07/P1030772.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1214" class="wp-caption-text">Diese Solaranlagen sollen wieder abgerissen werden</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Gegend Windräder und Solaranlagen gebaut wurden. Dadurch hatten 10 Gemeinden mit 1500 Palästinensern Ökostrom. Doch das Projekt steht möglicherweise vor dem Aus. Israel droht mit dem Abriss der Anlagen. Im Februar 2012 erließ die israelische Ziviladministration für fünf Gemeinden eine Baustoppverfügung – die erste Stufe in einem Prozess der mit dem Abriss endet. Das Ziel ist klar die Palästinenser sollen vertrieben werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Weitere Infos hierzu in einem Beitrag der Deutschen Welle vom Juni 2012:<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 5.0pt; margin-left: 0cm; line-height: normal;"><a href="http://www.dw.de/entwicklungshilfe-für-palästina-blockiert/a-16013647"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">http://</span></a><a href="http://www.dw.de/entwicklungshilfe-f%C3%BCr-pal%C3%A4stina-blockiert/a-16013647 " target="_blank"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">www.dw.de/entwicklungshilfe-f%C3%BCr-pal%C3%A4stina-blockiert/a-16013647</span></a></p>
<p><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><br />
In der letzten Woche haben zwanzig renommierte jüdische Autoren &#8211; einschließlich der weltweit bekannten David Grossman, Amos Oz und AB Yehoshua &#8211; ihren Namen auf einen öffentlichen Appell gesetzt, um die Dörfer des Südlichen Hügellandes bei Hebron zu retten.</span></p>
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		<title>&#8222;Ich lernte Menschen nicht mehr als Menschen wahr zu nehmen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2013 15:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit mit einer, von Vertretern der  israelischen Gruppe „Breaking the Silence“ geführten Tour in das Gebiet südlich von Hebron zu fahren. In meinem Bericht heute will ich mich ausschließlich mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/ich-lernte-menschen-nicht-mehr-als-menschen-wahr-zu-nehmen/" title="&#8222;Ich lernte Menschen nicht mehr als Menschen wahr zu nehmen&#8220;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; line-height: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit mit einer, von Vertretern der<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>israelischen Gruppe „Breaking the Silence“ geführten Tour in das Gebiet südlich von Hebron zu fahren. In meinem Bericht heute will ich mich ausschließlich mit dieser Gruppe ehemaliger Soldaten, deren Aktivitäten und vor allem der Aussagen über<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>die Erfahrungen und Erlebnisse während ihrer Dienstzeit in den besetzten Gebieten beschäftigen. In einem weiteren Bricht in den nächsten Tagen werde ich auf die Situation der Beduine/Nomaden/Felachen im Gebiet in den Hügeln südlich von Hebron eingehen.</span><strong><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"><br />
Die Gruppe Breaking the Silence</span></strong><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">, zu deutsch <em>Das Schweigen brechen</em>, ist eine 2004 von ehemaligen und aktiven Soldaten der israelischen Streitkräfte (IDF) gegründete Gruppe, deren Ziel es ist, die israelische Gesellschaft über die Aktivitäten der IDF in den besetzten Gebieten zu informieren, indem sie Berichte von Soldaten über ihre Erlebnisse während ihres Dienstes veröffentlicht. Sie hat in Israel und in verschiedenen anderen Ländern Ausstellungen organisiert (u.a. in der Knesset, dem israel. Parlament und auch 2012 in Berlin, siehe unten), hat ein Buch (auch in Deutschland) veröffentlicht, und führt mehrmals im Monat von Jerusalem aus Touren in die besetzten Gebiete durch um dann vor Ort zu erklären<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>was sie als Soldaten dort<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>erlebt, was sie getan haben/tun mussten.<br />
<a href="http://www.breakingthesilence.org.il" target="_blank">www.breakingthesilence.org.il</a> </span></p>
<table class="MsoNormalTable" style="mso-cellspacing: 1.5pt; mso-yfti-tbllook: 1184;" border="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; mso-yfti-lastrow: yes;">
<td style="padding: .75pt .75pt .75pt .75pt;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<figure id="attachment_1196" aria-describedby="caption-attachment-1196" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030750.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1196" title="P1030750" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030750-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030750-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030750-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030750.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1196" class="wp-caption-text">Mohammed Assad von Breaking the Silence</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Begleitet wurde meine Tour gestern von Mohammed Assad, einem 28 jährigen Israeli, dessen Dienstzeit beim Millitär zwischen 2004 und 2007 lag. Insgesamt nahmen etwa 40, meist jüngere Personen mit mir an dieser Fahrt teil. Ich hatte den Eindruck das ausschließlich Menschen die nicht aus Israel stammen –teilweise Mitarbeiter/innen von Unterstützungsorganisationen im Westjordanland wie <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>zum Beispiel mehrere Teilnehmer/innen von EAPPI- an dieser Fahrt teilnahmen.<br />
Mohammed berichtete das er die Militärzeit früher als ganz normale Lebensetappe für einen israelischen Bürger betrachtet habe. Sein Vater, seine Bruder, viele Mitglieder seiner Familie waren beim Militär. Er hat sich vor Eintritt mit 18 Jahren keine Gedanken gemacht was ihn dort erwartet. Das erste Jahr, der dreijährigen Dienstzeit, diente der militärischen Ausbildung. Es gab keine Ausbildung für die „zivilen“ Aufgaben die ihn dann bei den Einsätzen in den besetzten Gebieten erwarteten.<br />
Nach einem Jahr also dann der erste Einsatz im Westjordanland. „Für mich der erste Kontakt mit Palästinensern“, so Mohammed. Dort wurde dann zunächst alles „trainiert“ Personenkontrollen, Hausdurchsuchungen in der Nacht, Festnahmen. Die Palästinenser seien richtige „Trainingsobjekte gewesen. Am Anfang hätten sie noch Angst gehabt, wäre es ihnen manchmal peinlich gewesen. Diese Unsicherheit habe sich aber schnell gelegt.…, „wir als junge Menschen konnten entscheiden, wann wir in ein Haus einbrechen, ob wir dort jemanden festnehmen, ob wir etwas zerstören. Hinter allem stand neben den „Trainingszwecken“ ,das sie als israelisches Militär „Präsenz“ zeigen und letztlich immer die Begründung Sicherheit für Israel. Irgendwann hat er dann gemerkt das er die Palästinenser nicht mehr als Mensch war nimmt.</span></p>
<figure id="attachment_1197" aria-describedby="caption-attachment-1197" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030802.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1197" title="P1030802" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030802-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030802-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030802-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030802.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1197" class="wp-caption-text">interessierte Gruppe</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><br />
Das war 2005, da hat er sich an Breaking the Silence gewandt und dort seine Erlebnisse geschildert, wie dies mittlerweile mehr als neunhundert andere Soldaten, aller Dienstgrade, getan haben. In einem Prospekt welches wir bekamen waren drei solcher Kurzberichte. Ein Soldaten berichtete von einer Straßenkontrolle bei Hebron: „… das ist oft wie ein Spiel Katze und Maus, du lernst es zu lieben. Die Straße als Bühne, wenn wir dann so einen Truck stoppen, dem Fahrer alle Schlüssel abnehmen, seine Identitätskarte, ihn fesseln, ihm die Augen verbinden, die Luft aus allen Reifen lassen und den Fahrer dann mit in unsere Militärbasis nehmen. Während wir uns dort erfrischen, ausruhen, lassen wir ihn für ein paar Stunden draußen „in der Hitze trocknen“. Dann lassen wir ihn gehen…..“<br />
</span><strong><span style="font-size: 14.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-font-kerning: 18.0pt; mso-fareast-language: DE;"><br />
Virtuelle Führung durch die Ausstellung von Breaking the Silence</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto; line-height: normal;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Im September 2012 wurde in den Räumen des Willi-Brand-Hauses in Berlin eine Ausstellung der Gruppe gezeigt. 6500 Besucher besuchten die Ausstellung &#8222;Breaking the Silence. Zeugnisse einer Besatzung – Israelische Soldaten berichten&#8220;. Im Film können Sie sich durch den Aktivisten Nadav Bigelman durch die Ausstellung führen lassen (OmdU).</span></p>
<p><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Calibri','sans-serif'; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;"><a href="http://www.medico.de/themen/menschenrechte/nahost/dokumente/virtuelle-fuehrung-durch-die-ausstellung-von-breaking-the-silence/4316/">http://www.medico.de/themen/menschenrechte/nahost/dokumente/virtuelle-fuehrung-durch-die-ausstellung-von-breaking-the-silence/4316/</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zur falschen Zeit am falschen Ort</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/zur-falschen-zeit-am-falschen-ort/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2013 12:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[ Seit gestern nun bin ich zu Gast in der Benediktinerabtei Dormitio die am Rande des Jerusalemer Altstadt auf dem Zionsberg steht. Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres war ich nach Wochen der Arbeit auf „Daher`s <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zur-falschen-zeit-am-falschen-ort/" title="Zur falschen Zeit am falschen Ort">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"> Seit gestern nun bin ich zu Gast in der Benediktinerabtei Dormitio die am Rande des Jerusalemer Altstadt auf dem Zionsberg steht. Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres war ich nach Wochen der Arbeit auf „Daher`s Weinberg“ bei Bethlehem, ebenfalls für die letzte Woche meines Aufenthaltes hier zu Gast. (Siehe hierzu auch meinen Blog vom Frühjahr 2012 und die Texte in der Kopfzeile meines Blogs:Dormitio-Abtei und Friedensgebete) Ich kann hier nach erlebnisreichen und auch anstrengenden Wochen besonders gut <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>zur Ruhe kommen und inne halten.</p>
<figure id="attachment_1200" aria-describedby="caption-attachment-1200" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1110712.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1200" title="P1110712" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1110712-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1110712-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1110712-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1110712.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1200" class="wp-caption-text">die Benediktiner Abtei Dormitio auf dem Zionsberg</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Auch in Deutschland habe ich seit mehr als 20 Jahren immer mal wieder die klösterliche Stille gesucht, um durch die Ruhe die ich dort finde, in Verbindung mit den für mich wohltuenden Gebetsstunden, ausruhen aber auch auf zu tanken für den Alltag. Hier ist die Situation sicherlich eine etwas andere als in Deutschland wie zum Beispiel in Meschede oder Münsterschwarzach. Bedingt durch die Umgebung „zwischen den verschiedenen Welten“ wie es einmal ein Pater von hier gesagt hat, kommt man doch mehr als in den eher abgeschiedenen Orten in Deutschland mit der realen Wirklichkeit zu tun…wenn man die Klostermauern verlässt.</p>
<p class="MsoNormal">So wie ich es heute Mittag getan habe… um ein wenig von der Stimmung zu erspüren die am nahe gelegenen Tempelplatz herrscht,</p>
<figure id="attachment_1201" aria-describedby="caption-attachment-1201" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030808.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1201" title="P1030808" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030808-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030808-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030808-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030808.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1201" class="wp-caption-text">die Gläubigen eilen zum Gebet</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">wenn dort mehrere tausend Muslime aus Jerusalem aber auch aus den umliegenden Dörfern und Städten in Palästina (wenn sie eine Ausreiseerlaubnis bekommen haben)in und vor der AlAqsa-Moschee zum traditionellen Freitagsgebet erscheinen. Als Christ darf man nicht auf den tempelplatz aber auch vor den Eingangstoren bekommt man die besondere Stimmung die dort herrscht gut mit. Während der Iman schon länger seine „politische“ Predigt hält strömen noch immer viele dem Tempelplatz zu. Vor dem Eingang haben sich schon viele Händler bereitgestellt um nach dem Gebet die verschiedensten Waren zu verkaufen. Nach der Predigt stellen sich alle, auch die Händler, in Reihe zum Gebet auf , knien wenn es angesagt ist auf dem mitgebrachten Gebetsteppich (es kann aber auch ein<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Stück Karton sein)und antworten hier und da mit tausendfacher Stimme verstärkt dem Iman.</p>
<figure id="attachment_1202" aria-describedby="caption-attachment-1202" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030812.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1202" title="P1030812" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030812-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030812-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030812-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030812.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1202" class="wp-caption-text">Nach dem Gebet: es darf gekauft werden..</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Dann nach nicht mehr als 10 Minuten ist das Gebet zu Ende, die Massen strömen vom Tempelplatz und die Händler beginnen lautstark ihre Waren anzupreisen. Alles scheint friedlich, feiertäglich.<br />
Auf einmal bemerke ich einige Soldaten (es können auch Polizisten gewesen sein) die in der Menge der davon strebenden Beter augenscheinlich einen Jungen festhalten (er mag so 10-12 Jahre alt sein) <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Die Menschenmasse stoppt, schnell hat sich ein Kreis</p>
<figure id="attachment_1203" aria-describedby="caption-attachment-1203" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030814.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1203" title="P1030814" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030814-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030814-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030814-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030814.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1203" class="wp-caption-text">Zwischenfall nach dem Freitagsgebet</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">um die etwa sechs Polzisten gebildet, es gibt erregte Stimmen, von hinten wird geschubst, erst Gegenstände werden geworfen, die Stimmung scheint zu explodieren. Die Soldaten schauen teilweise ängstlich, ein er schießt wohl eine Tränengaspatrone ab,, die aber scheinbar in „den eigenen Reihen“ explodiert, man zieht sich in den Eingangsbereich eines nahegelegen Laden zurück, ein Palästinenser hebt ein schweres Absperrgitter und wirft es den Soldaten vor die Füße…die Menge skandiert <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„Allah ist groß“. Es kommt ein wohl vorgesetzter Soldat und fordert die die Gruppe auf sich zurückzuziehen. Den Jungen hab e ich nicht mehr gesehen.<br />
Zu Hause habe ich immer auf die Frage, ob ich keine Angst hätte wenn ich nach Israel und Palästina fahre, das es wohl Schicksal sei wenn ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort wäre.</p>
<figure id="attachment_1204" aria-describedby="caption-attachment-1204" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030822.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1204" title="P1030822" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030822-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030822-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030822-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030822.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1204" class="wp-caption-text">die Tränengaspatrone ging &quot;nach hinten&quot; los</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Heute betraf diese Aussage nicht mich sondern die sechs Soldaten. Ich weiß nicht was sie sich dabei gedacht haben, an diesem Ort zu dieser Zeit eine solche Aktion durchzuführen. Was mag der Knabe gemacht haben: Oliven geworfen ich weiß es nicht, ich weiß nur das hier von einer auf die andere Sekunde sich der Frust eines sooft gequälten Volkes seine Bahn verschaffte. Dieses Mal ist es für die Palästinenser gut ausgegangen…die Soldaten waren noch lange damit beschäftigt das brennende Tränengas aus ihren Augen zu entfernen.</p>
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		<title>Abschied von Beit Emmaus &#8211; Schukràn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2013 16:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, auf den Tag genau, vor 9 Wochen bin ich in Beit Emmaus angekommen. Nun heißt es Abschied nehmen. Abschied von den 32 Bewohnerinnen und den Mitarbeiterinnen denen ich so manchmal im Haus oder im <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/abschied-von-beit-emmaus-schukran/" title="Abschied von Beit Emmaus &#8211; Schukràn">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Heute, auf den Tag genau, vor 9 Wochen bin ich in Beit Emmaus angekommen. Nun heißt es Abschied nehmen. Abschied von den 32 Bewohnerinnen und den Mitarbeiterinnen denen ich so manchmal im Haus oder im Garten<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>begegnet bin. Die eine oder andere Bewohnerin begrüßte mich schon des Morgens freundlich wenn ich zum Frühstück mein Zimmer verließ.<span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></p>
<figure id="attachment_1188" aria-describedby="caption-attachment-1188" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030723.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1188" title="P1030723" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030723-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030723-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030723-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030723.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1188" class="wp-caption-text">Noell liebt London aber auch Köln...</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Vor allem Noell<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>habe ich „ins Herz geschlossen“. Sie ist ein „Urgestein“ des Hauses, kommt häufig zu den Mahlzeiten der Schwestern und Volontäre, kennt viele Geburtstagstermine (jetzt auch den meinen)<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>und spielt an solchen Tagen früh am Morgen auf dem Klavier im Salon ein „Happy Birthday“ . Oft habe ich ihr auch den Gefallen getan, und den mir „Unbekannten“, der sie<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>in ihrer Schizophrenie häufig bedrängt zuzurufen „Shut up“ oder „go away“ .Am glücklichsten aber war sie wenn ich ihr hier und da mal ein Eis mitgebracht habe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Abschied nehmen heißt aber auch Dank sagen, in arabisch schukràn, hier vor allem und ausdrücklich den „guten Geister“</span></p>
<figure id="attachment_1189" aria-describedby="caption-attachment-1189" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030226.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1189" title="P1030226" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030226-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030226-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030226-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030226.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1189" class="wp-caption-text">der &quot;Chefkoch&quot; in seinemn &quot;Reich&quot;</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">in der Küche rund um „den Chefkoch“ Abu Majed und seinem begabten „Assistenten“<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Majdy Khalil Zahran. Schwester Waltraud, selbst gelernte Köchin und verantwortliche Leiterin der Küche hat hoffentlich für<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>dieses „Hervorheben“ der Beiden Verständnis haben. Es gab immer vorzügliches Essen mit vielen leckeren arabischen Einflüssen. Ich als alter „Suppenkasper“ möchte vor allem auch die leckere Suppe hervorheben, die es jeden Tag zu Abendessen gab und den wunderbaren Pfannkuchen, dünn wie Crêpes gebacken, der mit</span></p>
<figure id="attachment_1191" aria-describedby="caption-attachment-1191" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030722.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1191" title="P1030722" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030722-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030722-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030722-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030722.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1191" class="wp-caption-text">Pfannekuchen mhm...lecker</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">den leckeren selbstgemachten Marmeladen vorzüglich mundete. In der Küche gab es aber auch die die „im Hintergrund“ arbeiten, die das viele Gemüse kleinschnitten, die Weinblätter füllten und rollten oder auch den ganzen Abwasch von Heim und Mitarbeiter/innen säuberten. Auch ihnen möchte ich Dankeschön sagen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Bedanken möchte ich mich auch bei den Schwestern, jede in ihrer Art hat mich freundlich aufgenommen, mir schon mal die Hose gebügelt oder die Arbeitswäsche gewaschen haben, oder mir hier und da ganz stolz auch die Schönheiten des Gartens zeigten. ich habe mich in ihrer Gesellschaft sehr wohl gefühlt.</span></p>
<figure id="attachment_1192" aria-describedby="caption-attachment-1192" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030719.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1192" title="P1030719" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030719-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030719-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030719-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030719.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1192" class="wp-caption-text">Traubenlese ist in 4 Wochen...</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich hatte ein schönes und -für diese Jahreszeit wichtig- kühles Zimmer, es gab genug Wasser, gekühltes zum Trinken, warmes zum Duschen und waschen,<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>das Internet funktionierte, man konnte hier und da die Nachrichten im ARD und ZDF gucken.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Alles in allem also eine gute Herberge in Emmaus</span></strong></p>
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		<title>Acht Wochen arbeiten im „Paradies“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2013 16:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe es schon an andere Stelle geschrieben: es war mir an jedem Morgen in diesen acht Wochen bewusst, welch ein Privileg es ist, in dieser herrlichen Umgebung -bei immer wunderschönem Wetter- arbeiten zu dürfen. <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/acht-wochen-arbeiten-im-%e2%80%9eparadies/" title="Acht Wochen arbeiten im „Paradies“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich habe es schon an andere Stelle geschrieben: es war mir an jedem Morgen in diesen acht Wochen bewusst, welch ein Privileg es ist, in dieser herrlichen Umgebung -bei immer wunderschönem Wetter- arbeiten zu dürfen.</span></p>
<figure id="attachment_1179" aria-describedby="caption-attachment-1179" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020479.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1179" title="P1020479" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020479-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020479-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020479-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020479.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1179" class="wp-caption-text">der neue Kompostbereich</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Natürlich habe ich dann im Verlauf des Tages je nach (körperlicher) Schwere der Arbeit, auch schon mal meine „Knochen“ gespürt, die in meinem zurückliegenden Arbeitsleben eher die etwas geschont worden waren. Beim Sand und Kies schaufeln, kehren, Farbe spachteln, Steine aufsammeln, Furniere verdrahten oder anderen Erdarbeiten geriet ich schon hier und da an die Grenzen meines<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>nun schon 62 Jahre meist gut „funktionierenden“ Körpers.</span></p>
<figure id="attachment_1180" aria-describedby="caption-attachment-1180" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020833.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1180" title="P1020833" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020833-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020833-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020833-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020833.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1180" class="wp-caption-text">ein neuer Wegebelag</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Es gab aber auch entspannendere, manchmal geradezu meditative Arbeiten wie Weinblätter oder Pflaumen pflücken, Blumen bewässern,<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>vertrocknete Blüten abschneiden oder die Fenster der Krankenpflegeschule putzen (sie wurden erst mit Wasser dann aber mit viel Zeitungspapier blank poliert)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ein Schwerpunkt der Arbeit in meiner Zeit hier war der „Bau der Spielplatzfläche die allerdings noch immer auf die Montage der Spielgeräte „wartet“. Das ist halt „arabisch“ wie ich so manchmal bei der Arbeit gedacht habe. Da wird eine Wand gestrichen und beim ersten Beton der durch die große Pumpe kommt, ist die Wand wieder derart voller Spritzer, dass ein weiterer Anstrich notwendig ist. Es fehlt so manchmal die durchdachte Planung in welcher Reihenfolge die Arbeiten sinnvoll erledigt werden sollten aber auch an der deutschen zeitlich festgelegten Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte. So schlich so manchmal auch der Gedanke bei mir ein, dass das was man gerade machte ein wenig „Beschäftigungstherapie (eben im wahrsten Sinne Mediation) sei.</span></p>
<figure id="attachment_1181" aria-describedby="caption-attachment-1181" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020482.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1181" title="P1020482" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020482-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020482-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020482-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020482.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1181" class="wp-caption-text">der &quot;Huusmester&quot; Nasser (re) und der Gärtner des &quot;Paradies&quot; Mohammed</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Die Zusammenarbeit mit den beiden Volontären Carl und Valentin hat mir sehr viel Freude gemacht, auch wenn ich zugeben muss, dass ich eine Zeit brauchte mich an ihren „arabischen“ Arbeitsstil, den die beiden schon voll verinnerlicht hatten, zu gewöhnen: Es wird halt häufiger mal ein kleines oder auch längeres „Päuschen“ gemacht. Aber ich habe halt schnell auch gemerkt, dass es auch meinem Körper gut tut nicht die ganze Arbeitszeit auf „vollen Touren“ zu laufen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Die Zusammenarbeit „Vorarbeiter“ Nasser war etwas schwieriger. Er ist sicherlich für die vielen, oft sehr unterschiedlichen Tätigkeiten, die hier in „Haus und Hof“ anfallen, ein hervorragender Experte, der häufig auch mit nur einfachen Mitteln Maschinen/Geräte „wieder ans Laufen“ bekommt, für alle Probleme die in so ein großen Einrichtung anfallen meist eine Lösung weiß. Die sicherlich nicht immer einfache Zusammenarbeit mit sehr jungen Volontären hat ihn sehr &#8222;angespannt&#8220; werden lassen. Auch die absprachen mit Schwester Hildegard sind wohl verbesserungswürdig. Schwester Hildegard will aus den Anspannungen der letzten zeit auf allen Seiten die Konsequenzen ziehen wenn die neuen volontäre im Frühherbst kommen. Es soll zwischen ihr, Nasser und den neuen Volontäören tägliche Absprachen geben. Ich hoffe sehr das dies das Arbeitsklima für alle Beteiligten angenehmer gestalten lässt.</span></p>
<figure id="attachment_1182" aria-describedby="caption-attachment-1182" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020327.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1182" title="P1020327" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020327-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020327-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020327-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1020327.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1182" class="wp-caption-text">arabisches Arbeiterfrühstück: Tee, Humus, Oliven und Pita</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><br />
Abschließend aber will ich doch betonen, dass es für mich mit 62 Jahren, eine alles in allem wirklich bereichernde Erfahrung war, wieder mit Tätigkeiten betraut zu werden, die ich zum Teil vor mehr als 50 Jahren das letzte Mal in der kleinen Baufirma meines Vaters gemacht habe. Von daher verwundert es sicherlich nicht dass ich viel mehr als sonst auch wieder an meinen 1986 verstorbenen Vater denken müssen, auf dessen Grab die von Karl Kluth, einem Düsseldorfer Künstler, gestaltete Skulptur mit den drei Emmaus-Wanderern steht….So schließt sich der Kreis von Neuss, meinem früheren Leben nach Beit Emmaus in Palästina: Wunderbar!!</span></p>
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		<title>Palästina, für eine Nacht glücklich und stolz.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 09:53:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte ja schon vor Wochen kurz informiert, dass es auch hier in Palästina eine Version des „Deutschland sucht den Superstar“ gibt. Von Anfang April an haben sich Samstag für Samstag viele Menschen vor dem <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/palaestina-fuer-eine-nacht-gluecklich-und-stolz/" title="Palästina, für eine Nacht glücklich und stolz.">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich hatte ja schon vor Wochen kurz informiert, dass es auch hier in Palästina eine Version des „Deutschland sucht den Superstar“ gibt. Von Anfang April an haben sich Samstag für Samstag viele Menschen vor dem Bildschirm versammelt um bei „Arab Idol“ <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>vor allem dem palästinensischen Vertreter,einem Flüchtlingsjungen aus Gaza, die „Daumen“ zu drücken. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„Daumen drücken“ heißt dann konkret zum Schluss der Sendung jeweils für „seinen Liebling“ per Telefon/Handy abzustimmen.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Mohammed Assad hat sich mit zwei anderen Mitbewerbern dank der telefonischen Unterstützung – vor allem seiner Landsleute nun bis ins Finale der Sendung „vorgekämpft“.</span></p>
<figure id="attachment_1171" aria-describedby="caption-attachment-1171" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030689.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1171" title="P1030689" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030689-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030689-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030689-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030689.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1171" class="wp-caption-text">Mohammed Assad überall präsent, hier auf dem zentralen Platz in Ramallah</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><br />
Am Samstagabend nun war es soweit. Schon in den Tagen vorher konnte man in Ramallah viele Autos mit Fähnchen sehen, die Unterstützung für Mohammed Assad<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>signalisierten.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>In vielen Restaurant und Cafés wurden Fernseher aufgestellt, ganze Straßen wurden für Public Viewing gesperrt. Ganz Palästina also saß vor dem Fernseher.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Irgendwann nach Mitternacht wurde ich hier in „meinem Paradies“ <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Beit Emmaus geweckt. Feuerwerk, Hupkonzerte, ich dachte erst an „wieder eine Hochzeit“ bis ich merkte dieser Spuk war nicht so kurz wie sonst, ganz Qubeibaeh schien auf den Beinen:<span style="mso-spacerun: yes;"> Mohammed  Assad </span>hatte gewonnen.</span></p>
<figure id="attachment_1172" aria-describedby="caption-attachment-1172" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030690.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1172" title="P1030690" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030690-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030690-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030690-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030690.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1172" class="wp-caption-text">das neue - dieses Mal ein friedliches- Idol der Palästinenser: Mohammed Assad</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Alle freuten sich und auch ich verspürte in mir eine große Freude dass diese Menschen, die so viel Leid und Erniedrigung erfahren haben <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>nun einmal „gewonnen“ haben. Ich erfuhr am anderen Tag , dass es in den großen Städten und vor allem im Gazastreifen, aus dem der Sänger stammt, wahre Freudenfeste gab.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich wünsche allen, die sich jetzt so gefreut haben, ein wenig von der Freude und dem Stolz in ihren wahrlich nicht leichten Alltag hinüber retten können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Wer sich etwas mehr dazu anschauen möchte (Meldungen vom 24.Juni) kann hier drauf klicken:<br />
<a href="http://www.palaestina-portal.eu" target="_blank">www.palaestina-portal.eu   </a> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Auf dieser Seite steht auch etwas über die Todesschüsse letzten Freitag an der Westmauer in Jerusalem und von den Übergriffen durch die israelische Armee letzte Woche bei den jeden Freitag stattfindenden Demonstrationen in verschiedenen Orten in der Westbank, also die schlimmen Geschichten, die man hier kennt, die den Alltag so schwierig oft grausam machen, bis so ein junger Sänger aus Gaza kommt und die ganze nation für eine Nacht und mehr&#8230;.glücklich macht.<br />
</span></p>
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		<title>„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“ M. Gandhi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 04:38:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte im Oktober des vorigen Jahres bei meiner Gruppenreise durch Israel und Palästina (siehe hierzu auch meine Blog-Berichte im Archiv) die Ehre, aber auch das Vergnügen Reuven Moskovitz*kennenzulernen. Mit ihm hatte ich mich gestern <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/die-geschichte-lehrt-die-menschen-dass-die-geschichte-die-menschen-nichts-lehrt-m-gandhi/" title="„Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“ M. Gandhi">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><!-- [if gte mso 9]><xml>
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<figure id="attachment_1163" aria-describedby="caption-attachment-1163" style="width: 800px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030663.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1163" title="P1030663" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030663.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030663.jpg 800w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030663-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030663-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1163" class="wp-caption-text">Reuven der Naturliebhaber</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">So hatte ich gestern die wunderbare Möglichkeit eine weitere Facette dieses besonderen Mannes kennenzulernen.</span></p>
<figure id="attachment_1164" aria-describedby="caption-attachment-1164" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030650.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1164" title="P1030650" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030650-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030650-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030650-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030650.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1164" class="wp-caption-text">Kapern am Wegesrand</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">War es bei den bisherigen Begegnungen vor allem der politische Friedensaktivist Reuven, so lernte ich gestern auch den Naturliebhaber, den Bürger Jerusalems kennen. Er zeigte mir Bäume, Blumen und Kräuter. Machte mich auf die (noch nicht ganz reifen) Weintrauben an der Schnellstraße aufmerksam, knackte mir Mandeln, die zwar auch noch nicht reif waren, die aber gut schmeckten und, so Reuven, so gesund seien. Eine kurze Begegnung der besonderen Art das gespräch mit einer wohnungslosen Frau, die es sich in einem schönen Park &#8222;häuslich&#8220; eingerichtet hatte.</span></p>
<figure id="attachment_1165" aria-describedby="caption-attachment-1165" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030657.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1165" title="P1030657" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030657-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030657-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030657-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030657.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1165" class="wp-caption-text">Begegnung im Park</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">&#8222;Deshalb&#8220; war die Antwort der Frau, deren Eltern wie Reuven aus Rumänien stammten, auf Reuvens Frage warum sie hier im Park lebte. &#8222;Sie ist so frei&#8220; so der kurze Kommentar von Reuven.<br />
Unser Spaziergang führte am Gebäude des Außenministeriums vorbei, hier gab es natürlich einen politischen „bissigen“ Hinweis auf den wegen Korruptions- und Betrugsverdacht angeklagten Ex-Außenminister und „Hardliner“ der israelischen Regierung Liebermann. Derzeit ist der Posten des Außenministers nicht besetzt, Ministerpräsident Netanjahu wartet auf das Ende des Gerichtsverfahrens….</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Wir kamen dann an „seiner“ Hebräischen Universität vorbei, dort wo er Ende der 50iger Jahre des vergangenen Jahrhundert (Geschichte und Literatur) studiert und später auch gelehrt hat. „Ich habe morgens den Bagger gefahren und bin nachmittags mit dem „Blaumann“ studieren gegangen.</span></p>
<figure id="attachment_1166" aria-describedby="caption-attachment-1166" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030664.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1166" title="P1030664" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030664-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030664-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030664.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1166" class="wp-caption-text">Hannah Arendt: &#8222;die Banalität des Bösen&#8220;</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Er ist mit mir auch in die Uni-Buchhandlung gegangen und stellte mir dort einige besondere Bücher vor – u.a. ein Portrait von Hannah Ahrendt <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„Banalität des Bösen“ &#8211; die dort im Angebot waren.<br />
Natürlich war unsere „spazierende“ Begegnung auch gefüllt mit Einschätzungen Reuven`s zur aktuellen Politik, zum Konflikt Israel Palästina und seiner scheinbar aussichtslosen Zukunft, aber auch zur Rolle des Judentumes heute, immer wieder auch „garniert“ mit Witzen, die er so unnachahmlich charmant erzählen kann. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Das alles wieder zu geben, was Reuven Moskovitz in den knapp 4 Stunden <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>gesagt hat, ist mir leider nicht möglich, dazu hätte ich ein Tonband laufen lassen müssen. Bei mir „hängen“ geblieben sind die nachfolgenden Aussagen von ihm: <span style="mso-spacerun: yes;"> </span><br style="mso-special-character: line-break;" /> <br style="mso-special-character: line-break;" /> </span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpFirst" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l1 level1 lfo2;"><span style="font-family: Symbol; mso-fareast-font-family: Symbol; mso-bidi-font-family: Symbol;"><span style="mso-list: Ignore;">·<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">         </span></span></span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">„Ich habe keine Hoffnung mehr aber noch einen Glauben an eine friedliche Zukunft“ ; „Dieses Land (Israel) kennt keine Barmherzigkeit“; </span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l1 level1 lfo2;"><span style="font-family: Symbol; mso-fareast-font-family: Symbol; mso-bidi-font-family: Symbol;"><span style="mso-list: Ignore;">·<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">         </span></span></span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">„Nicht die kalte Asche anbeten sondern die Glut der Hoffnung schüren“</span></p>
<p class="MsoListParagraphCxSpLast" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l1 level1 lfo2;"><span style="font-family: Symbol; mso-fareast-font-family: Symbol; mso-bidi-font-family: Symbol;"><span style="mso-list: Ignore;">·<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">         </span></span></span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Zum Schluss zitierte er noch Mahatma Gandhi:<br />
<strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;">Die Geschichte lehrt die Menschen, das die Geschichte die Menschen nichts lehrt!</em></strong></span></p>
<p>*Reuven Moskovitz wurde 1928 in Rumänien geboren, überlebte den Holocaust und wanderte 1947 nach Palästina ein. Seit fast 40 Jahren warnt er vor der Gefahr des eskalierenden Terrors und Gegenterrors im Nahen Osten. <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1000506.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1167" title="P1000506" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1000506-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1000506-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1000506-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1000506.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Sehr früh engagierte er sich in der israelischen Friedensbewegung und wurde nach dem Sechstagekrieg 1967 Sekretär der Bewegung &#8222;Für Frieden und Sicherheit&#8220;, die sich gegen die Annexion der besetzten Gebiete und für eine sofortige Lösung des Flüchtlingsproblems, die gegen-seitige Anerkennung Israels und der arabischen Staaten sowie das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung einsetzte.</p>
<p>Er ist Mitbegründer des 1972 gegründeten Friedensdorfes Neve Shalom/ Wahat al Salam in Israel, in dem Juden und Palästinenser zusammen leben und in ständigem Dialog das friedliche Zusammenleben einüben.</p>
<p>2001 wurde Moskovitz mit dem Mount Zion Award ausgezeichnet; 2003 mit dem Aachener Friedenspreis. Literatur-Tipp:</p>
<ul style="margin-top: 0cm;" type="disc">
<li class="MsoNormal" style="margin-top: 5.0pt; margin-bottom: 5.0pt; line-height: normal; mso-list: l0 level1 lfo1;"><em><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">Der lange Weg zum Frieden. Deutschland – Israel – Palästina. Episoden aus dem Leben eines Friedensabenteurers</span></em><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">, 15,- € Verlag am BEATion/Randlage, 7. Aufl., Berlin 2005, </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3928357050"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; color: blue; mso-fareast-language: DE;">ISBN 3928357050</span></a><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; color: blue; mso-fareast-language: DE;"><span style="mso-spacerun: yes;">  </span><br />
</span></span><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">nicht über den Buchhandel zu beziehen, Bestellung an: Adalbert Jansen, Klundenburg 1; 26736 Krummhorn; Tel.: 04923-200</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 5.0pt 0cm 5.0pt 18.0pt;"><em><span style="font-size: 12.0pt; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: Symbol; mso-ascii-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;">·</span><span style="font-size: 12.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"><span style="mso-spacerun: yes;">  </span>06.02.2013 – <em>Reuven Moskovitz</em> warnt vor Kriegslust der israelischen Regierenden „Mit meinen letzten Atemzügen der Hoffnung“ Von Anneliese Fikentscher <strong>&#8230;</strong></span><strong><span style="font-size: 13.5pt; line-height: 115%; font-family: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE;"><span style="mso-spacerun: yes;">  </span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin: 5.0pt 0cm 5.0pt 18.0pt;"><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><span style="mso-spacerun: yes;"> </span><a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18737" target="_blank">http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18737</a></p>
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		<title>(Jüdische-)Mahnwache für ein Ende der Besatzung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2013 04:15:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beit Emmaus Frühjahr 2013]]></category>
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					<description><![CDATA[In Palästina wird gegen die Auswirkungen der Besatzung – wie z.B. Häuserzerstörung, Flüchtlinge, Gefangene, Mauerbau/Grenzverlauf häufig demonstriert, sowohl spontan als auch regelmäßig, teilweise wöchentlich. Demonstrationen in Israel die das Thema Palästina oder Besatzung haben finden <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/juedische-mahnwache-fuer-ein-ende-der-besatzung/" title="(Jüdische-)Mahnwache für ein Ende der Besatzung">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In Palästina wird gegen die Auswirkungen der Besatzung – wie z.B. Häuserzerstörung, Flüchtlinge, Gefangene, Mauerbau/Grenzverlauf häufig demonstriert, sowohl spontan als auch regelmäßig, teilweise wöchentlich.<br />
Demonstrationen in Israel die das Thema Palästina oder Besatzung haben finden dagegen selten statt, mit einer Ausnahme:</p>
<figure id="attachment_1154" aria-describedby="caption-attachment-1154" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030632.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1154" title="P1030632" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030632-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030632-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030632-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030632.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1154" class="wp-caption-text">Treffpunkt Brunnen jeden Freitag zwischen 13 und 14 Uhr</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Seit 1987 (Ausbruch der 1. Intifada) demonstrieren an jedem Freitag zwischen 13 und 14 Uhr jüdische israelische Frauen für<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>ein Ende der Besatzung Palästinas durch Israel. An einer der belebtesten Kreuzungen von Jerusalem (in unmittelbarer Nähe des Amtssitzes des israel. Ministerpräsidenten im Übrigen ) stehen die ganz in schwarz gekleideten Frauen und halten Plakate in mit der in hebräisch und englisch geschriebenen Aufforderung: <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"></strong></p>
<figure id="attachment_1155" aria-describedby="caption-attachment-1155" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030275.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1155" title="P1030275" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030275-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030275-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030275-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030275.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1155" class="wp-caption-text">&quot;Stoppt die Besatzung&quot;</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">Stoppt die Besatzung!<span style="mso-spacerun: yes;">  </span></strong>Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr die Gruppe in ihrer Proteststunde besucht hatte und dabei auch mit zwei aus Deutschland stammenden Aktivistinnen gesprochen hatte (dieser Beitrag kann in meinem Blog-Archiv nachgelesen werden) hatte ich mir dieses Mal vorgenommen selbst an einer Proteststunde aktiv teilzunehmen, so wie dies immer wieder Einzelne, auch Touristengruppen und Mitarbeiter/innen der verschiedenen NGO`s machen.</p>
<figure id="attachment_1156" aria-describedby="caption-attachment-1156" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030274.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1156" title="P1030274" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030274-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030274-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030274-400x300.jpg 400w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030274.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1156" class="wp-caption-text">einsame, aber lautstarke &quot;Gegendemonstrantin&quot;</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Als ich gegen 12.50 an den schönen Brunnen kam der in Mitten dieses verkehrsreichen Platzes liegt war noch niemand anwesend. Als erstes kam eine ältere Frau mit ihrem Enkelkind denke ich und ein Mann, sicherlich schon in den Achtzigern, der sich mühsam mit einer Gehhilfe bewegte. Dann um 13.00 Uhr kam eine Frau mit einer großen Tasche in der sich schwarze, in Handform gestaltete Plakate , aber auch größere Transparente mit der Aufforderung die Besatzung zu beenden, befanden. Ich erfuhr das man die Aktion startet wenn mindestens 5 Personen anwesend sind. Das war der fall und so verteilten wir uns rund um den Brunnen.<br />
Es dauerte nicht lange bis die ersten Reaktionen – zustimmende und ablehnende- aus den vorbeifahrenden Autos zu hören waren. „Fuck you“ oder rhythmisches Hupen waren die für mich erkennbaren Zeichen. Hier und da blieb ein vorbeigehender Passant stehen und diskutierte mit den Frauen, auch hier hatte ich den Eindruck das sich Zustimmung und Ablehnung die Waage hielt.</p>
<figure id="attachment_1157" aria-describedby="caption-attachment-1157" style="width: 800px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030634.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1157" title="P1030634" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030634.jpg" alt="" width="800" height="600" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030634.jpg 800w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030634-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2013/06/P1030634-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1157" class="wp-caption-text">ich wünsche den mutigen Frauen einen schönen Shabbat heute und irgendwann einmal... das die Besatzung endet!</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal">Nach einer Stunde packten wir die Plakate und Transparente wieder in die Taschen, die Frauen freuten sich sehr über die von mir mitgebrachten Sonnenblumen, mein kleines Zeichen der großen Anerkennung, meines Respektes für<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>diesen mutigen und nachhaltigen Protest. Seit mehr als 25 Jahren für eine Stunde mahnend zu erinnern, was zu tun ist, damit Frieden zwischen Israel und Palästina herrschen kann, ein kleiner aber starker „Stachel“ in der Zeit wo sich alle Juden auf den Shabbat vorbereiten.</p>
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