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	<title>Zatara &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>arabisches Familienleben= Hier die Männer, da die Frauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2018 18:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Fatima]]></category>
		<category><![CDATA[Im Magdolin]]></category>
		<category><![CDATA[Zatara]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hatte ich mich mit Fatima verabredet. Ich verweise für die nicht so kundigen Leser/innen meines Blogs auf die zahlreichen Beiträge zu Fatima (Im Magdolin) an verschiedenen Stellen in meinem Blog. (Bitte Stichwort &#8222;Fatima&#8220; an <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/arabisches-familienleben-hier-die-maenner-da-die-frauen/" title="arabisches Familienleben= Hier die Männer, da die Frauen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich mich mit Fatima verabredet. Ich verweise für die nicht so kundigen Leser/innen meines Blogs auf die zahlreichen Beiträge zu Fatima (Im Magdolin) an verschiedenen Stellen in meinem Blog. (Bitte Stichwort &#8222;Fatima&#8220; an der rechten Seite anklicken)</p>
<p>Fatima holte mich mit ihrem neuen Auto in der Abrahams-Herberge ab. Sie erzählte mir das sich in diesem Gebäude 1959 die erste Klasse der Talitha-Schule befand, Fatima, die ja die Talitha-Kumi-Schule besucht hat, also zunächst hier in die mitten in Beit Jala in die Schule gegangen ist. „Ich habe sehr schöne Erinnerungen an diese Zeit“, so Fatima heute.</p>
<p>Auf dem Weg in das Dorf Zatara, das Heimatdorf von Fatima, mussten wir Bethlehem durchfahren. Wie meist war hier oft kein Durchkommen, so das wir für die etwa 20 Kilometer fast eine Stunde brauchten. Je mehr wir aus den Wohngebieten kamen konnte ich sehen wie es immer grüner wurde. Derzeit hat auch die judäische Wüste, an deren Rand Zatara liegt ein „grünes“ Frühlingskleid angezogen.</p>
<figure id="attachment_3758" aria-describedby="caption-attachment-3758" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3758" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/wüste-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/wüste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/wüste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/wüste-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3758" class="wp-caption-text">die judäische wüste hat ein grünes Frühlingskleid angelegt</figcaption></figure>
<p>Bei Fatima zu Hause war es wie immer an den Wochenenden. Die ganze Fqmilie, Kinder nebst Ehegatten und Enkelkinder waren versammelt. Zu Zeit war auch der jüngste Sohn Abdullah, der ja in Dubai lebt und wie der geneigte Leser weiß, im vorigen Jahr geheiratet hat, mit seiner Frau zu Besuch. Das „ganze Programm“ der arabischen Gastfreundschaft konnte ich genießen: arabischen Kaffee, Obst und dann gegen 16 Uhr den Lunch mit Reis und Lammfleisch und frischem (kleingehacktem) Salat. Anschließend gab es wieder Kaffee und Süßigkeiten.</p>
<p>Man ist es ja von den vielen Besuchen hier gewöhnt, aber es fällt einem immer wieder neu auf: es gibt im arabischen Haus „getrennte Welten“, beim Essen aber auch sonst. Hier die Männer und auch die männlichen Enkel, dort die Frauen (die ich also so gut wie nicht zu Gesicht bekam).</p>
<p>Ich empfinde es wirklich als etwas besonderes, das jede Gruppe so für sich ist, naturgemäß dadurch auch wenig von der anderen Gruppe erfährt. Aber hier scheint es dem jeweils anderen Geschlecht nichts auszumachen.</p>
<figure id="attachment_3757" aria-describedby="caption-attachment-3757" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3757" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Fatima-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Fatima-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Fatima-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Fatima-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3757" class="wp-caption-text">Fatima: eine starke Frau</figcaption></figure>
<p>Ich hatte die Gelegenheit darüber mit Fatima zu sprechen, die ja in vielen Dingen anders denkt (und oft auch handelt) wie es hier üblich ist. Wie ich es ja schon mehrfach beschrieben habe, ist es für Fatima oft „ein Balance-Akt“ für sich einen Weg zu finden zwischen den kulturellen Traditionen und den modernen gesellschaftlichen Erfordernissen. „Eine starke Frau ist hier in unserer arabischen Welt nicht gut“, sie wird von der Männerwelt nicht gewünscht und von den Frauen (auch ihre eigenen Töchter) wird dies vorbehaltlos akzeptiert. Sie haben halt auch andere Männer, als wie es mein ist ist. Fatima hat oft das Gefühl das hier nur das gemacht wird, was die anderen (Nachbarn) denken/sagen. Ich glaube meine Kinder sind oft nicht glücklich wenn sie erleben wie ich agiere/reagiere. Das wiederum tut mir oft weh, aber ich kann nicht anders.</p>
<p>Konkretes Beispiel gefällig? Ein guter Bekannter ihres Sohnes Abdullah war (erstmals) zu Gast. Er steckte sich eine Zigarette an, keiner der (männlichen) Familienmitglieder sagte etwas dazu. Fatima hat es (heute) auch nicht thematisiert, auch weil sie ihren Sohn Abdullah nicht kränken wollte. Es ist ihr aber schon oft passiert, dass sie in solchen Situationen offen ihre Meinung gesagt hat, was in der männlich dominierten arabischen Welt „ein no Go“ ist.</p>
<figure id="attachment_3756" aria-describedby="caption-attachment-3756" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3756" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Steinbruch-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Steinbruch-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Steinbruch-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Steinbruch-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3756" class="wp-caption-text">seit 4 Jahren ist der nahegelegene Steinbruch für die Anwohner ein Ärgernis an Lärm- und Staubbelastung</figcaption></figure>
<p>Ein anderes „Alltagsproblem“ bekam ich auch heute mit. Im Tal dröhnten laute Steinrammen. Fatima sagte mir, das dort seit 4 Jahren ein palästinensisches Unternehmen „fast rund um die Uhr“ einen Steinbruch bearbeiten lässt. Die Folge für die benachbarten Dorfbewohner: massive Lärm und Staubbelastung. Vereinzelte Versuche gerichtlich Einfluss zu nehmen scheiterten zum einen an „Schmiergeldern“ vom reichen Unternehmer gezahlt, aber eben auch an der Schwierigkeit die Anwohner zu einer gemeinsamen Protestbewegung zu gewinnen: wir haben schon so viel Probleme im Alltag, das reicht uns ist die Meinung der meisten Anwohner</p>
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		<title>„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 02:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bethlehem]]></category>
		<category><![CDATA[Fatima]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mar Saba]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/dazu-gehoeren-oder-etwas-besitzen-sind-zwei-voellig-verschiedene-eigenschaften/" title="„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von Israel (und bei Enthaltung Deutschlands) zum Weltkultur ernannte haben wir uns auf den Weg zum Kloster Mar Saba gemacht. Es liegt etwa 15 km von Bethlehem entfernt in der Kidronschlucht mitten in der judäischen Wüste. Es ist eines der ältesten Klöster der Orthodoxen Kirche und vielleicht auch eines der bedeutsamsten. Bereits im Jahre 478 kam der Mönch Savas aus seiner Heimat Kappadokien hierher und bildete seine eigene Mönchsbruderschaft. In der Folge spielte das Kloster eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Mönchtums und der orthodoxen Theologie.</p>
<figure id="attachment_3173" aria-describedby="caption-attachment-3173" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3173" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg" alt="Kloster Mar Saba" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3173" class="wp-caption-text">Kloster Mar Saba</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend haben wir einen Besuch bei Familie Twaib in Zatara gemacht. Fatima (Im Magdolin), ist all meinen Leser/innen durch diesen Blog bestens bekannt. Leider konnte sie meine Gruppe nicht persönlich empfangen, da sie zur Behandlung verschiedener Beschwerden, auf meine Vermittlung hin, in meiner Heimat weilt. Wir wurden aber von Ihrem Mann Saaed, ihren Töchtern Rada und Magdolin herzlich willkommen geheißen. Es wurde uns ein leckeres arabisches Mahl bereitet. Bedient wurden wir auch von vielen ihrer 17 Enkelkinder. Bevor wir zu unserer letzten Station aufbrachen haben wir noch den wundervollen Blick in die nahe am Haus von Fatima beginnende Wüste „genossen“.</p>
<figure id="attachment_3177" aria-describedby="caption-attachment-3177" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3177" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg" alt="wundervolle Aussichten in die judäische Wüste " width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3177" class="wp-caption-text">wundervolle Aussichten in die judäische Wüste</figcaption></figure>
<p>Zum Schluss des Tages hatten wir uns noch mit Vertretern der palästinensisch-israelischen Friedensinitiative &#8222;Roots&#8220; getroffen.</p>
<p>Roots ist laut eigener Beschreibung auf ihrer Internetplatform <a href="http://www.friendsofroots.net" target="_blank">www.friendsofroots.net</a></p>
<p><em>„eine Initiative, die von einem gemeinsamen palästinensischen und israelischen Komitee mit Sitz im Westjordanland geleitet wird. Wir arbeiten in unseren eigenen Gemeinschaften im Herzen des Konflikts; Wir wollen durch unser Engagement die Verlagerung von Hass und Verdächtigung auf Vertrauen, Empathie und gegenseitige Unterstützung. Durch unsere Projekte und Workshops sind wir bestrebt, den Grundstein für eine Realität zu legen, in der künftige Abkommen zwischen unseren Regierungen aufgebaut werden können. In nur zwei Jahren des schnellen Wachstums hat unsere Arbeit fast 13.000 Menschen erreicht.“</em></p>
<p>Mit uns sprachen Shaul ein jüdischer Israeli, von Beruf Lehrer, der mit seiner Familie ganz in der Nähe unseres Treffpunktes, in der jüdischen Siedlung Gush Etzion lebt und Noor, ein Palästinenser, von Beruf Reiseguide, der in Bethlehem lebt. Beide erzählten uns zunächst ihre Lebensgeschichte. Shaul, der an die vielen Kriege erinnerte, an die Freiheitskämpfe auf beiden Seiten. Er äußerte auch Verständnis für den Widerstand der Palästinenser. Erst als ihm nahestehende Personen ermordet wurde, sei ihm klar geworden, dass diese Entwicklung nur zum Untergang beider Seiten führen würde. Da sei er dem <a href="http://www.alsharq.de/2013/mashreq/israel/der-friedliebende-siedler-ein-personlicher-nachruf-auf-rabbi-menachem-froman/" target="_blank">Rabbi Fromann</a> begegnet. Von ihm habe er gelernt das es etwas ganz anderes ist wenn man davon spricht dazu zu gehören oder wenn mann davon spricht etwas zu besitzen. Bezogen auf die jüdischen Gebiete Samaria und Judäa heißt es für Shaul auch das leben von Palästinensern hier zuzulassen, aber eben nicht dieses Land in Besitz zu nehmen.</p>
<figure id="attachment_3176" aria-describedby="caption-attachment-3176" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3176" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg" alt="mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3176" class="wp-caption-text">mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch</figcaption></figure>
<p>Noor ist 1991 in Jordanien geboren und Mitte der 90iger Jahre nach Bethlehem gekommen. Die Zeit bis zum Beginn der 2. Intifada hat er als seine bisher schönste Lebenszeit empfunden. Mit Beginn des 2. Aufstandes der Palästinenser war sein Alltag geprägt von Ausgangssperre, Beschuss und getöteten Nachbarn. Er selbst hat sich aktiv am Volksaufstand beteiligt, am Rachels Grab in Bethlehem Steine auf die Israelischen Soldaten geworfen. Auch bei ihm war der Tod eines engen Freundes ein einschneidendes Erlebnis. Er wollte diesen Tod rächen und plante mit Freunden einen israelischen Checkpoint anzugreifen. Mit gestohlenen Waffen wurden sie von palästinensischen (!) Polizisten kontrolliert und festgenommen. Mit Glück konnten sie der Überstellung an Israel entgehen. Nach Schule und Studium wurde er Reiseführer und hatte 2015 die Möglichkeit eine Gruppe nach Hebron und anschließend zu einem Gespräch mit der Gruppe Roots zu führen.</p>
<p>Dort traf er einen Rabbi. Zum erste Mal in seinem Leben hörte er dort (von einem Rabbi!!) dass auch die Palästinenser Rechte haben. Er war beeindruckt von seinen Visionen wie der so schmerzlichen Konflikt zu lösen sei. Er ist dann mehrfach zu Treffen der Gruppe gegangen und hat sich dann dieser Bewegung angeschlossen. Jetzt trifft man sich regelmäßig, tauscht sich aus, hört die Probleme der anderen Seite, versucht sich in deren Probleme hinein zu versetzen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Darüber hinaus geht man auf Schulen, Soldaten und andere Gruppierungen zu und versucht dort für die aussöhnenden Gedanken der Gruppe zu werben.</p>
<p>Natürlich wird diese Bewegung von beiden Seiten argwöhnisch beobachtet, von vielen abgelehnt, weil mit den Anderen spricht man nicht&#8230;.</p>
<p>Wir konnten durch das Nachempfinden beider Lebensgeschichten gut verstehen, dass es für beide ein logischer „Ausweg“ aus einer schier hoffnungslosen Situation war sich der Bewegung „Roots“ anzuschließen</p>
<p>Dennoch wir hatten bei dem zweistündigen Gespräch ein gutes Gefühl und meinen, dass diese Bewegung, die sich aus der Mitte der beiden oft hasserfüllten Gruppenentwickelt hat, eine echte Chance verdient. Ich werde die Entwicklung von Roots sicherlich weiter verfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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