<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Altstadt &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
	<atom:link href="https://marius-blog.de/schlagwort/altstadt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://marius-blog.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 04 May 2016 06:52:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Ein Tag in der Jerusalemer Altstadt</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/</link>
					<comments>https://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 06:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Jahre Weinberg - Frühjar 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=2902</guid>

					<description><![CDATA[Heute bin ich wirklich angekommen in Jerusalem, genauer gesagt in der Altstadt. In meinem Reiseführer heißt es: Die Altstadt ist ein einziges Abenteuer der Sinneseindrücke, eine Schaubühne der Religionen und Rassen, eine Lebensgemeinschaft unterschiedlichster Menschen <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/" title="Ein Tag in der Jerusalemer Altstadt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich wirklich angekommen in Jerusalem, genauer gesagt in der Altstadt.</p>
<p>In meinem Reiseführer heißt es: <em>Die Altstadt ist ein einziges Abenteuer der Sinneseindrücke, eine Schaubühne der Religionen und Rassen, eine Lebensgemeinschaft unterschiedlichster Menschen verschiedenster Herkunft auf engstem Raum. Diese Quadratmeile von alten und uralten Häusern, Palästen, Kirchen, Synagogen, Moscheen und Klöstern wird von einem unentwirrbaren Knäuel von Gassen und schmalen Sträßlein durchzogen</em> (aus: <a href="https://www.reise-know-how.de/shop?populate=Palästina" target="_blank">Palästina-Reisen zu den Menschen, Know-How-Verlag</a>).</p>
<figure id="attachment_2904" aria-describedby="caption-attachment-2904" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/weinblaetter/" rel="attachment wp-att-2904"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-2904" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/weinblätter-683x1024.jpg" alt="am Damaskustor: palästinensische Frauen bieten frische Ware aus der Umgebung an." width="683" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/weinblätter-683x1024.jpg 683w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/weinblätter-200x300.jpg 200w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/weinblätter-768x1152.jpg 768w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2904" class="wp-caption-text">am Damaskustor: palästinensische Frauen (und ein Mann 🙂 ) bieten frische Ware aus der Umgebung an.</figcaption></figure>
<p>Und dennoch ist diese Altstadt nicht zu vergleichen mit den Souks in Kairo, Marrakech oder selbst im palästinensischen Nablus. Hier ist alles etwas sauberer und ruhiger.</p>
<p>Dennoch, wenn man durch die Gassen bummelt (mittlerweile kenne ich mich auch gut aus und verlaufe mich nicht mehr) ist es etwas besonderes. Da ist zum Einen die Nähe</p>
<figure id="attachment_1527" aria-describedby="caption-attachment-1527" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/p1030065/"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1527" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/03/P1030065-225x300.jpg" alt="das &quot;christliche Heiligtum&quot;: die Grabeskirche" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/03/P1030065-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/03/P1030065-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/03/P1030065.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1527" class="wp-caption-text">das &#8222;christliche Heiligtum&#8220;: die Grabeskirche</figcaption></figure>
<p>zu drei besonderen Orten der drei großen Weltreligionen: die Grabeskirche, der Tempelplatz mit dem Felsendom und der Al Aqsa-Moschee und die West(Klage-)mauer. Das besondere Gefühl hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die Jerusalemer Altstadt in vier Quartiere aufgeteilt ist: das muslimische ist das Größte, das jüdische das sauberste. Die beiden anderen Viertel sind das christliche und das armenische. Zwar sind die Übergänge von einem zum anderen Quartier fließend, aber jedes Quartier hat schon seine besondere Prägung. Der Unterschied zwischen dem Muslimischen und dem jüdischen ist am Größten noch&#8230;.<br />
Womit ich bei dem Problem bin, dass den ganzen Ostteil der Stadt „beschäftigt“, oder um es krasser auszudrücken sich zu einem „Pulverfass“ entwickelt.</p>
<figure id="attachment_2903" aria-describedby="caption-attachment-2903" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/mitten-in-dem-musl-viertel/" rel="attachment wp-att-2903"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2903" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/mitten-in-dem-musl.Viertel-300x200.jpg" alt="wie eine &quot;Trutzburg&quot; ein jüdisches Haus mitten im muslimischen Viertel" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/mitten-in-dem-musl.Viertel-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/mitten-in-dem-musl.Viertel-768x512.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/mitten-in-dem-musl.Viertel-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2903" class="wp-caption-text">wie eine &#8222;Trutzburg&#8220; ein jüdisches Haus mitten im muslimischen Viertel</figcaption></figure>
<p>Ich hatte über diese Situation der „Übernahme“ von Häusern der Palästinenser durch Juden schon mehrfach berichtet, zuletzt am <a href="http://marius-blog.de/blog/zwei-welten-ostjerusalem/" target="_blank">28. Oktober 2014</a>. Auch heute vielen sie mir wieder ins Auge, die mit israelischen Fahnen provozierend beflaggten Häuser, mitten im muslimischen Viertel der Altstadt. Meist mit Kameras bewacht, mit Stacheldraht verrammelt und in der Regel mit bewaffneten Wachen vor der Türe und auf der Dachterrasse. Der aufmerksame und empfindsame Besucher spürt schon beim Vorbeigehen großes Unbehagen.</p>
<p>Ein gutes Gefühl hatte ich bei meinem „Antrittsbesuch“ bei Georg Röwekamp dem neuen Repräsentanten des Deutschen Verein vom Heiligen Land (DVHL) in Jerusalem. Er hat zu 1. März Bernd Mussinghof abgelöst mit dem ich in den letzten Jahren häufiger- besonders im Zusammenhang mit Fragen/Themen rund um das „Tent of Nations“- Kontakt hatte.</p>
<p>Der DVHL betreut fünf eigene Liegenschaften, darunter die Brotvermehrungskirche und das Gästehaus in Tabgha, die Schmidt-Schule mit dem Paulus-Haus in Jerusalem und die Dormitio-Abtei mit ihrem theologischen Studienjahr. Der Verein engagiert sich im Bildungs- und im karitativen Bereich. Zu seinen Hauptaufgaben gehört außerdem die Organisation und Durchführung von Pilgerreisen, aber auch die Arbeit von Freiwilligen (Volontären) in verschiedenen Einrichtungen in Israel und Palästina. Durch den DVHL kamen in den letzten Jahren immer wieder junge Volontäre für jeweils ein Jahr auf den Weinberg der Familie Nassar. Mit dem 2002 eingerichteten Büro des DVHL in Jerusalem ist es das einzige deutsche katholische Hilfswerk mit festen örtlichen Strukturen im Nahen Osten. (<a href="http://www.dvhl.de" target="_blank">http://www.dvhl.de</a>)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://marius-blog.de/blog/ein-tag-in-der-jerusalemer-altstadt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwei (religiöse) Welten auf einem Quadratkilometer &#8211;</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/zwei-religioese-welten-auf-einem-quadratkilometer/</link>
					<comments>https://marius-blog.de/blog/zwei-religioese-welten-auf-einem-quadratkilometer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2015 19:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnungssuche Frühjahr 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=2353</guid>

					<description><![CDATA[Wie schon im vergangenen Jahr habe ich mich an diesem besonderen Gedenktag der christlichen Welt in die Stadt begeben, in der das Leiden und Sterben Jesus stattgefunden hat. Während im letzten Jahr bedingt durch das <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zwei-religioese-welten-auf-einem-quadratkilometer/" title="Zwei (religiöse) Welten auf einem Quadratkilometer &#8211;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon im <a title="„Ausnahmezustand“ am Karfreitag in Jerusalem" href="http://marius-blog.de/blog/ausnahmezustand-am-in-jerusalem/">vergangenen Jahr</a> habe ich mich an diesem besonderen Gedenktag der christlichen Welt in die Stadt begeben, in der das Leiden und Sterben Jesus stattgefunden hat. Während im letzten Jahr bedingt durch das gleichzeitig stattfindende orthodoxe Osterfest und das Paschafest der Juden in und um die Altstadt von Jerusalem, durch die israelischen Sicherheitskräfte praktisch der Ausnahmezustand verhängt worden war, empfand ich es in diesem Jahr vergleichbar ruhig. Keine Polizeiabsperrung und Kontrolle vor den Altstadttoren, keine Zugangsverbot für die Muslime unter 50 Jahre zu ihrem Freitagsgebet an der Al Aqsa- Moschee auf dem Tempelplatz.</p>
<p>Entsprechend entspannter war die gesamte Situation in und um der Altstadt für alle Gläubigen.</p>
<figure id="attachment_2355" aria-describedby="caption-attachment-2355" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Kreuzweg1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2355" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Kreuzweg1-300x225.jpg" alt="Das Kreuz steht heute für die Christen im Mittelpunkt" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Kreuzweg1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Kreuzweg1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Kreuzweg1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2355" class="wp-caption-text">Das Kreuz steht heute für die Christen im Mittelpunkt</figcaption></figure>
<p>Um 11.30 versammeln sich die christlichen Gruppen auf der Via Dolores um in einer Prozession dem Kreuzweg folgend zur Grabeskirche zu ziehen. Zu Beginn die vielen christlichen Pilgergruppen aus aller Welt. In einer zweiten Gruppe die Palästinensischen Christen aus Israel und einige wenige aus dem Westjordanland. Die Zahl der Teilnehmer war sichtlich geringer als ich sie am vergangenen Palmsonntag erlebt habe. Auch war die Stimmung der Menschen dem traurigen Anlass entsprechend weniger fröhlich sondern mehr „getragen“. Viele beteten oder sangen traurige Hymnen.</p>
<p>An verschiedenen Stellen trafen sich die zwei so unterschiedlichen Gruppen, hier die dem</p>
<figure id="attachment_2356" aria-describedby="caption-attachment-2356" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Freitagsgebet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2356" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Freitagsgebet-300x225.jpg" alt="Zum Freitagsgebet auf den Tempelplatz" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Freitagsgebet-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Freitagsgebet-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Freitagsgebet.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2356" class="wp-caption-text">Zum Freitagsgebet auf den Tempelplatz</figcaption></figure>
<p>„Kreuzweg Jesu“ nachfolgenden Christen, da die um ein vielfaches größere Gruppe der Muslime, die –wie jeden Freitag zum Gebet eilten, welches gegen 12.30 auf dem Tempelplatz beginnen sollte. Hier und da gab es kleine Unruhen, wenn die Sicherheitskräfte der israelischen Armee/Polizei kurzzeitig Wege sperrte, um den christlichen Gruppen ein Durchkommen zu ermöglichen. Aber insgesamt gab es keine Berührungen zwischen den beiden Religionsgruppen.</p>
<p>Für mich schon ein besonderes Erleben, wenn sich auf so engem Raum zwei Gruppen der großen Weltreligionen zu unterschiedlichen, aber für jede Gruppe doch so bedeutsamen Zielen bewegen. Es hatte für mich den Anschein, dass keiner so richtig etwas vom anderen mitbekam. Jeder war mit seinen Gedanken in seiner religiösen Welt versunken. Für mich beeindruckend und auch wieder überraschend.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://marius-blog.de/blog/zwei-religioese-welten-auf-einem-quadratkilometer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
