<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fairer Handel &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
	<atom:link href="https://marius-blog.de/schlagwort/fairer-handel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://marius-blog.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Oct 2017 04:17:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Bedingungsloses Grundeinkommen im Kibbuz realisiert!?</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/bedingungsloses-grundeinkommen-im-kibbuz-realisiert/</link>
					<comments>https://marius-blog.de/blog/bedingungsloses-grundeinkommen-im-kibbuz-realisiert/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2017 19:17:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Kibbuz]]></category>
		<category><![CDATA[Knafeh]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus]]></category>
		<category><![CDATA[Samariter]]></category>
		<category><![CDATA[Talitha Kumi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=3577</guid>

					<description><![CDATA[Bevor wir uns heute auf die längere Fahrt (ca. 150 km) &#8211; vom See Genezareth in Galiläa im Norden von Israel ins „Herz“ des „Heiligen Landes“ in die Region rund um Jerusalem aufmachten, hatten wir <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/bedingungsloses-grundeinkommen-im-kibbuz-realisiert/" title="Bedingungsloses Grundeinkommen im Kibbuz realisiert!?">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor wir uns heute auf die längere Fahrt (ca. 150 km) &#8211; vom See Genezareth in Galiläa im Norden von Israel ins „Herz“ des „Heiligen Landes“ in die Region rund um Jerusalem aufmachten, hatten wir noch ein Gespräch mit einem Mitglied unseres gastgebenden Kibbuzim. Wir erfuhren das dieser Kibbuz zu den 10 % gehört, die wirklich noch – wie ursprünglich alle Kibbuze in Israel- „sozialistisch“ geprägt ist. Hier arbeiten alle – ob im Kibbuz oder außerhalb &#8211; und geben ihren Verdienst (egal was sie tun und verdienen) an den Kibbuz. Jeder bekommt im Monat 4000 Schekel (etwa 1000 €) als „Taschengeld“, wenn man alleine lebt 6.000 Schekel. Jeder bekommt ein kostenlos Haus gestellt, Kinderbetreuung, Schule, die Wäsche alles kostenlos.</p>
<figure id="attachment_3579" aria-describedby="caption-attachment-3579" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3579" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Speisesaal-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Speisesaal-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Speisesaal-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Speisesaal-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3579" class="wp-caption-text">Hier essen die Gäste und die Bewohner des Kibuzz</figcaption></figure>
<p>Frühstück und Mittagessen können die Bewohner (derzeit leben hier 300 Kibbuz-Mitglieder und weitere 400 Familienangehörige) zu sehr günstigen Preisen in der Kibbuz-Kantine erwerben. Wenn jemand „Faul“ ist, und damit auf „Kosten“ der Gemeinschaft lebt, versucht man ihm mit Gesprächen zu motivieren. Ausgeschlossen wird man aber nur (Nach Beschluss des Mitgliederplenums) bei besonderem kriminellen Vergehen.</p>
<p>Ein Mitglied unserer Gruppe verglich das das hier praktizierte Finanzierungs-Modell mit dem bei uns seit Jahren viel diskutierten &#8222;Bedingungslosen Grundeinkommen&#8220;. Hier seine Anmerkungen dazu:</p>
<p><em>Heute wurden wir zum Abschluss unseres Aufenthalts in SharHagolaan von einer 73-jährigen Kibbuzim über das Leben im Kibbuz informiert. Dieser Kibbuz ist ein positives Beispiel eines erfolgreich realisierten Sozialismus. Alle Mitglieder des Kibbuz arbeiten nach ihrer Leistungsfähigkeit sieben Stunden am Tag . Der Urlaubsanspruch beträgt 10 Tage im Jahr. Die Kibbuzim brauchen weder für das Essen noch die Wohnung oder Die Gesundheitsversorgung etwas bezahlen. Auch die Wäsche wird kostenlos in einer Gemeinschaftswäscherei gereinigt. Als sogenanntes „Taschengeld“ zur freien Verwendung erhalten Alleinlebende 6.000 Schekel (ca. 1.500 Euro), Familien für jedes Mitglied 4.000 Schekel. Der Kibbuz SharHagolaan ist ökonomisch sehr erfolgreich, er betreibt neben der landwirtschaftlichen Produktion auch eine kleine Börsen notierte Plastikröhren-Fabrik. Diese Produktion ist so erfolgreich, dass in diesem Jahr jedem Mitglied ein Bonus von 30.000 Schekel gezahlt wurden.</em><br />
<em>Das Kibbuz-System sorgt dafür, dass alle Kibbuzim ruhig schlafen können und sich über Krankenversicherungsbeiträge, Arbeitslosigkeit, Mieten, die Höhe der Rente (Altersarmut) etc. keine Sorgen machen müssen und deshalb sehr alt werden. Das älteste Mitglied in SharHagolaan ist zur Zeit 108 Jahre alt.</em></p>
<p>In dem Kibbuz ist eine Firma die Kunststoffrohre für Fußbodenheizungen erstellt. Das Geschäft läuft so toll, dass sich die Mitglieder des Kibbuzim vor Jahren entschlossen haben mit der Firma an die Börse zu gehen. Alle Mitglieder sind an den Aktien beteiligt und bekommen jährlich eine Dividende von bis zu 30.000 Schekel. (Für Ehepaare) Nurit, unsere Gesprächspartnerin, ist sehr glücklich mit der Situation, glaubt aber nicht, dass sich dieses sozialistische System (alles gehört allen) noch lange halten wird. „Es fehlt uns an Nachwuchs“, ihre vier Kinder leben alle außerhalb des Kibbuz.</p>
<figure id="attachment_3580" aria-describedby="caption-attachment-3580" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3580" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Bäume-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Bäume-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Bäume-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Bäume-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3580" class="wp-caption-text">Hier &#8222;muss&#8220; man/Frau sich wohlfühlen:<br />Im Garten unseres Kibuzz</figcaption></figure>
<p>Nach dem Gespräch machten wir uns auf den Weg um vom See im Norden Israels in das Zentrum von Israel/Palästina zu fahren: nach Jerusalem. In Beit Jala/bei Bethlehem werden wir bis Freitag im <a href="http://www.talithakumi.org/de/gaestehaus/" target="_blank" rel="noopener">Gästehaus Talitha Kumi</a> übernachten, dass der geneigte Leser/Leserin schon von mehreren Aufenthalten von mir kennt.</p>
<p>Auf dem Weg in den Süden durch die von Israel besetzte Westbank, machten wir , wie schon im letzten Jahr Stopp beim Freedomtheater in Jenin (<a href="http://www.thefreedomtheatre.org" target="_blank" rel="noopener">http://www.thefreedomtheatre.org</a>) , bei der Canaan Fairtrade Companie (<a href="http://www.canaanfairtrade.com" target="_blank" rel="noopener">www.canaanfairtrade.com</a>) und bei den Samaritern auf dem Berg Garizim. In Nablus haben wir auch die wundervolle Knafeh gegessen.</p>
<figure id="attachment_3581" aria-describedby="caption-attachment-3581" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3581" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Priester-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Priester-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Priester-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-3581" class="wp-caption-text">der Priester der Samariter mit den &#8222;heiligen&#8220; Thora-Rollen</figcaption></figure>
<p>Ich verweise gerne auf meine Berichte in meinem Blog. <a href="http://marius-blog.de/blog/freedomtheater-jenin-theater-des-widerstandes/" target="_blank" rel="noopener">Hier der Bericht vom letzten Jahr,</a></p>
<p>Gegen 19 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft für die nächsten 5 Nächte an, gespannt was uns die nächsten Tage bringen wird.</p>
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>Zu sagen: Die Schrift ist erfüllt, bedeutet einen Anspruch für uns. Unsere enge und ausgrenzende Glaubenslehre wird in Frage gestellt. Wir sind herausgefordert, mehr mit-leidende und Christus-ebenbildliche Menschen zu werden.</em><br />
Von Naim Stifan Ateek</p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://marius-blog.de/blog/bedingungsloses-grundeinkommen-im-kibbuz-realisiert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abrahamspfad 1. Etappe: von Rumana nach Burqin</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/abrahamspfad-1-etappe-von-rumana-nach-burqin/</link>
					<comments>https://marius-blog.de/blog/abrahamspfad-1-etappe-von-rumana-nach-burqin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2015 16:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf den Spuren Abrahams - Herbst 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Abrahamspfad]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=2673</guid>

					<description><![CDATA[Früh am morgen sind wir mit dem Taxi von Nablus nach Rumana gefahren, etwa 1 ½ Stunden Fahrzeit. Unterwegs haben wir noch unseren Wanderführer Saeed (53) mitgenommen der uns die ersten drei Etappen begleiten wird. <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/abrahamspfad-1-etappe-von-rumana-nach-burqin/" title="Abrahamspfad 1. Etappe: von Rumana nach Burqin">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Früh am morgen sind wir mit dem Taxi von Nablus nach Rumana gefahren, etwa 1 ½ Stunden Fahrzeit. Unterwegs haben wir noch</p>
<figure id="attachment_2674" aria-describedby="caption-attachment-2674" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/morgennablus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2674" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/morgennablus-300x200.jpg" alt="morgen in Nablus" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/morgennablus-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/morgennablus-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2674" class="wp-caption-text">morgen in Nablus</figcaption></figure>
<p>unseren Wanderführer Saeed (53) mitgenommen der uns die ersten drei Etappen begleiten wird. Da er den Weg der ersten Etappe auch nicht so gut kennt hat er noch Achmed (25 Jahre) mitgebracht.</p>
<p>Gegen halb zehn sind wir dann in Rumana losmarschiert. <a href="http://marius-blog.de/abrahamspfad-i-von-romana-nach-nablus/">Den Wegverlauf kann hier eingesehen werden.</a></p>
<p>Rumana liegt im Nord-Westen von Palästina, man konnte in der Ferne Nazareth und den Berg Tabor</p>
<p>im israelischen Galiläa sehen. Achmed erklärte uns zu Beginn das die Etappe ca. 18. Km lang sei und wir etwa 6 Stunden benötigen würden. Schon nach dem wir den kleinen Ort Rumana verlassen hatten wurde klar warum uns von allen Seiten dringend empfohlen wurde einen Wanderführer zu nehmen. Irgendwann bog Achmed plötzlich vom Weg ab und es ging so ziemlich quer Feld ein. Bisher hatten wir kein Wegzeichen gesehen, das sollte auch den ganzen Tag so bleiben. Es wechselten sich dann Abschnitte mit breiten Fahrwegen, Wegen durch Alleen von Olivenbäumen und solche Wege ab wo es über Stock und Stein (und davon gaanz viele) ging. Immer</p>
<figure id="attachment_2675" aria-describedby="caption-attachment-2675" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/blickgaliläa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2675" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/blickgaliläa-300x200.jpg" alt="Blick nah Galiläa" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/blickgaliläa-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/blickgaliläa-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2675" class="wp-caption-text">Blick nah Galiläa</figcaption></figure>
<p>wieder boten sich uns imposante Ausblicke. Der Weg ging abseits der Dörfer. Deshalb war zum Start die Parole ausgegeben worden, mindestens 2 l Wasser mit zu nehmen.</p>
<p>Ich hatte mir ja noch zu Hause einen leichten (unter 1 kg) Rücksack gekauft, den ich mit ca 8-10 kg Gepäck gefüllt hatte (zusätzlich mein relativ leichtes Macbook) und natürlich Waasser und ein wenig Verpflegung. Es ging ganz gut, die leichten Wanderschuhe haben auch gute Dienste geleistet, ich kann zum Abend sagen: keine Blasen.</p>
<p>Wie uns Saeed sagte wird dieser Weg öfters in den Monaten März-Mai gegangen, da sei Vieles noch grün, und meist auch die Temperatur nicht so hoch. Heute schätze ich waren es 30 °C, das war schon ziemlich heftig&#8230;</p>
<figure id="attachment_2676" aria-describedby="caption-attachment-2676" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/ernte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2676" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/ernte-300x200.jpg" alt="bei der Olivenernte" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/ernte-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/ernte-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2676" class="wp-caption-text">bei der Olivenernte</figcaption></figure>
<p>Schön war das wir unterwegs immer wieder Familien trafen bei der gerade angelaufenen Olivenernte. Meist schall uns ein freundliches „Welcome“ zu. Überhaupt wenn uns jemand begegnete wurden wir immer freudig begrüßt. Nach etwa 2 ½ Stunden machten wir eine erste Pause, Saeed kochte uns Tee (schwarzer Tee mit Tymianzweigen gewürzt) echt lecker. Wir hatten morgens noch ein Fladenbrot gekauft, gestern etwas Käse und Oliven, alles hat gut gemundet.</p>
<p>Nachmittags habe wir am Rande eines Dorfes nochmal Rast</p>
<figure id="attachment_2677" aria-describedby="caption-attachment-2677" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/weg1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2677" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/weg1-300x169.jpg" alt="schöner Weg zwischen Olivenbäumen" width="300" height="169" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/weg1-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/weg1-1024x576.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2677" class="wp-caption-text">schöner Weg zwischen Olivenbäumen</figcaption></figure>
<p>gemacht. Spontan wurden wir eingeladen, die Plastikstühle bereitgestellt und selten hat eine kalte Cola so gemundet. Die vier Kinder des Hauses trauten sich nach einiger Zeit auch hervor, eine schöne halbe Stunde der palästinensischen Gastfreundschaft. Die Kinder haben uns lange hinterher gewunken.</p>
<figure id="attachment_2678" aria-describedby="caption-attachment-2678" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/kirche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2678" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/kirche-300x200.jpg" alt="sehr alte Kirche in Burqin" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/kirche-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/kirche-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2678" class="wp-caption-text">sehr alte Kirche in Burqin</figcaption></figure>
<p>Um 15.30 kamen wir in Burqin an, müde aber auch erfüllt von den schönen Erlebnissen. Schnell haben wir uns noch die alte griechisch-orthodoxe Kirche angesehen, angeblich eine der ältesten der Welt. Bei meinen beiden Gruppenfahrten (2012/2014) haben wir hier auch eine Besichtigung gemacht. In Burqin leben 70 Christen und über 7.000 Moslems. Anschließend sind wir zu der Fair Trade Organisation Kanaan gefahren die für uns die Übernachtungen der ersten drei Tage geregelt hat. Ich hatte im letzten Jahr mit meiner Gruppe das Vergnügen dort zu erfahren <a href="http://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/">wie fairer Handel hier in Palästina funktioniert</a>. Weitere Infos findet man hier.</p>
<p>Von hier wurden wir zu unserer ersten Unterkunft gebracht, bei einer muslimischen Familie. Nach den erfrischenden Duschbad habe ich nun begonnen diesen Blogbeitrag zu schreiben.</p>
<p>Ach ja bald hätte ich es vergessen&#8230;.der aktuelle Konflikt zwischen Israel und Palästina.</p>
<p>Hier in dieser Gegend wo es keine israelischen Siedlungen gibt ist es absolut ruhig. Natürlich spielen die Vorfälle der letzten Zeit bei den Gesprächen mit unseren Wanderführern eine Rolle. Natürlich ist das „Welcome“ der Bewohner hier verbunden mit dem Ausdruck, schön das ihr hier zu uns kommt. Aber sonst ist wirklich alles sehr friedlich&#8230;.das war heute morgen noch etwas anders: als wir Nablus verließen wurde kamen wir in eine Fahrzeugkontrolle des israelischen Militärs. Ich hatte meinen Ausweis im Rucksack der im Kofferraum lag. So spontan und eben oft auch etwas unüberlegt (vor allem in einer solche für mich so unbekannten Situation) bin ich ausgestiegen um an den Rucksack zu gelangen. Ziemlich barsch wurde ich angewiesen mich wieder in den wagen zu setzen. Erst da war mir klar das ein unaufgefordertes Öffnen des Kofferraumes auch als Bedrohung angesehen werden kann, und huer ist schon so mancher in den letzten Wochen nur deshalb erschossen worden weil die Soldaten/Polizisten eine Bedrohung verspürten. Vorsichtig sein heißt hier und jetzt eben mehr als bei uns&#8230;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich möchte aber auch am Ende unseres ersten Wandertages nicht versäumen meinem Wanderfreund schon einmal ein gro0es Dankeschön zu sagen. Er hat sich mehr als iuch in die Planung „gekniet“ und hatte in den letzten Tagen &#8211; hier vor Ort- durch zahlreiche Telefonate wegen Guides und Unterkünfte für die hier dringend notwendigen Rahmenbedingungen gesorgt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://marius-blog.de/blog/abrahamspfad-1-etappe-von-rumana-nach-burqin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fair gehandeltes Öl und eine Bierbrauerei in Palästina</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/</link>
					<comments>https://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 17:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Naplus]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://marius-blog.de/?p=1875</guid>

					<description><![CDATA[Heute haben wir uns um 8.00 Uhr auf den Weg zur  2. „Heimstätte“ unserer Begegnungsreise aufgemacht. Von Galiläa im Norden Israels fuhren wir südlich den alten „Pilgerweg“ mitten durch das Westjordanland dem heutigen Palästina, von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/" title="Fair gehandeltes Öl und eine Bierbrauerei in Palästina">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir uns um 8.00 Uhr auf den Weg zur  2. „Heimstätte“ unserer Begegnungsreise aufgemacht. Von Galiläa im Norden Israels fuhren wir südlich den alten „Pilgerweg“ mitten durch das Westjordanland dem heutigen Palästina, von dessen ursprünglicher Größe vor dem Teilungsbeschluss der UNO im Jahre 1947, heute lediglich 22 % übrig geblieben sind.</p>
<figure id="attachment_1876" aria-describedby="caption-attachment-1876" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1876" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153-300x225.jpg" alt="Verkauf von  fair gehandelter Ware" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1876" class="wp-caption-text">Verkauf von fair gehandelter Ware</figcaption></figure>
<p>Kurz vor Jenin im Norden von Plalästina sind wir durch den Checkpoint, einer der über 50 Übergangsstellen von Israel nach Palästina. Mit uns fuhren viele israelische Palästinenser über die Grenze, die den freien Tag in Israel (Shabbat) zum wesentlich günstigeren Einkauf in Jenin oder in der großen Stadt Nablus nutzen. Nachdem wir eine kleine Kirche in Burkin (Nahe Jenin) besucht haben, die an das Wunder Jesus an 10 Aussätzige erinnert haben wir uns ganz die Canaan Fair Trade Company angeschaut. (<a href="http://www.canaanfairtrade.com" target="_blank">www.canaanfairtrade.com</a> ) Hier haben sich vor einigen Jahren 1500 örtliche Farmbetriebe zusammengeschlossen und verkaufen durch die Company Ihre Olivenölprodukte gemeinsam in vielen westlichen Staaten. Sie haben dadurch ihre Einnahmen verdoppelt. Ebenso sind mehr als 200 Frauengruppen mit handwerklichen Arbeiten beteiligt.</p>
<p>Nach dem Mittagessen mit arabischen Speziallitäten an dessen Ende immer ein leckerer arabischer Mokka (mit Kardamon) gehört sind wir in di zweitgrößte palästinensische Stadt Nablus gefahren.</p>
<figure id="attachment_1877" aria-describedby="caption-attachment-1877" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1877" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159-300x225.jpg" alt="arabische Vorspeise" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1877" class="wp-caption-text">arabische Vorspeise</figcaption></figure>
<p>Hier konnte die Gruppe zum ersten mal in einen arabischen Souk eintauchen, für alle ein „Ur-Erlebnis“ für Nase, Augen und Ohren. Hier scheint es als wenn alle Waren dieser Welt angeboten würden Ich hatte der Gruppe von der Spezialität Nablus der Knafe erzählt, eine Sirupgetränkte Köstlichkeit mit Schafs/-oder Ziegenkäse die am besten warm gegessen wird. Einfach nur lecker&#8230;.</p>
<p>Anschließend sind wir weiter nach Taybeh gefahren, 10 km östlich von Ramallah, einem Ort mit ausschließlich christlichen Einwohnern. Dort ist die einzige Brauerei im ganzen Nahen Osten, die mittlerweile sechs verschiedene Biersorten braut. <a href="http://www.taybehbeer.com" target="_blank">www.taybehbeer.com</a> Wir führten ein Gespräch mit der einzigen palästinensischen Braumeisterin die uns den Ablauf des Brauvorganges, aber auch die großen Schwierigkeiten die ein Betrieb in Palästina hat erläuterte. Alles was zum brauen benötigt wird muss durch Israel eingeführt werden, nicht nur – wie zuletzt – bei der 50 Tage dauernden kriegerischen Auseinandersetzung in und um Gaza, stocken die notwendigen Einfuhren von zum</p>
<figure id="attachment_1878" aria-describedby="caption-attachment-1878" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1878" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166-300x225.jpg" alt="Es gibt leckeres Bier in Palästina" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1878" class="wp-caption-text">Es gibt leckeres Bier in Palästina</figcaption></figure>
<p>Beispiel Gerste und Hopfen. Aber auch das Wasserproblem in Palästina, dem wir uns in den nächsten tagen mit der Gruppe noch weiter nähern werden bedeutet für die Brauerei enorme Schwierigkeiten. Was will mann brauen wenn nur alle 16 Tage wie in diesem Sommer das Wasser aus der Leitung kommt? Aber trotzdem, die Brauererei, bei der 15 Familienmitgliedern beschäftigt sind expandiert. Das Bier wird in immer mehr Länder exportiert, es wird sogar in renomierten Lokalen in Jerusalem und Tel Aviv angeboten. Es war für uns beeindruckend wie optimistisch uns Madee Khoury dir Arbeit der Brauerei geschildert hat.</p>
<p>Gegen 17.30 sind wir durch das Tor in der großen Mauer zwischen Jerusalem und Bethlehem in unserem Hotel Paradeis angekommen. Hier werden wir bis zum nächsten Sonntag wohnen.</p>
<p><a title="Von Neapolis(Neustadt) zu Nablus" href="http://marius-blog.de/blog/von-neapolisneustadt-zu-nablus/">hier erfährst du mehr über Nablus</a></p>
<figure id="attachment_1879" aria-describedby="caption-attachment-1879" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1879" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg" alt="total leckere Knäfeh" width="640" height="480" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg 640w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1879" class="wp-caption-text">total leckere Knafeh</figcaption></figure>
<p>und hier das Rezept von Knafeh:</p>
<p>Marhaba,  Knefeh bjebneh  5-7 Scheiben Toastbrot weiches  3-4 Stücke Butter ca. 114 g  Mozarella  ½ Tasse Grieß (Smid)  2 Tassen Milch  Zucker je nach Geschmack  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser  Das Brot in Mixer bis es wie Zucker ist,dann die Butter in Pfanne schmelzen lassen und das  Brot dazugeben umrühren bis es braun wird.In die runde Ofenform geben und den Mozzarellakäse  in Scheiben schneiden und drauf legen.  Grieß, Milch, Zucker Rosen und Blütenwasser im Topf zusammen mischen,zum Kochen bringen  bis es fast wie Pudding ist dann über den Käse gießen. In den Ofen stellen bis der Rand braun  wird.Aus dem Ofen nehmen, dann zudecken mit einer flacheren Form und das ganze umdrehen,  sodass das Oberteil unten ist. Wird mit oder ohne Sesambrot serviert,je nach Geschmack mit  Zuckerwasser oder Honig darauf.</p>
<p>Zuckerwasser:  2 Tassen Zucker  1 Tasse Wasser  Schuss Zitronensaft  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Rezept</p>
<p>Knafa  1 Pck. Nudeln (Fadennudeln, aus arab. Geschäft)  125 g Butter, geschmolzene  4 Pck. Mozzarella, gerieben (mit Gemüsehobel reiben)  1 Tüte Mandeln, gehobelt  Zucker  Wasser  Zitrone  Rosenwasser<br />
Noch eine Adresse von Youtube:<br />
http://<a href="http:/Marhaba,%20 Knefeh bjebneh  5-7 Scheiben Toastbrot weiches  3-4 Stücke Butter ca. 114 g  Mozarella  ½ Tasse Grieß (Smid)  2 Tassen Milch  Zucker je nach Geschmack  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser  Das Brot in Mixer bis es wie Zucker ist,dann die Butter in Pfanne schmelzen lassen und das  Brot dazugeben umrühren bis es braun wird.In die runde Ofenform geben und den Mozzarellakäse  in Scheiben schneiden und drauf legen.  Grieß, Milch, Zucker Rosen und Blütenwasser im Topf zusammen mischen,zum Kochen bringen  bis es fast wie Pudding ist dann über den Käse gießen. In den Ofen stellen bis der Rand braun  wird.Aus dem Ofen nehmen, dann zudecken mit einer flacheren Form und das ganze umdrehen,  sodass das Oberteil unten ist. Wird mit oder ohne Sesambrot serviert,je nach Geschmack mit  Zuckerwasser oder Honig darauf.  Zuckerwasser:  2 Tassen Zucker  1 Tasse Wasser  Schuss Zitronensaft  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser   Knafa  1 Pck. Nudeln (Fadennudeln, aus arab. Geschäft)  125 g Butter, geschmolzene  4 Pck. Mozzarella, gerieben (mit Gemüsehobel reiben)  1 Tüte Mandeln, gehobelt  Zucker  Wasser  Zitrone  Rosenwasser   Noch eine Adresse von Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9srRbKEh9jM " target="_blank">www.youtube.com/watch?v=9srRbKEh9jM </a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
