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	<title>Mar Saba &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Fatima: „Ich würde in der Knesset die Geschichten erzählen die ich hier tagtäglich erlebe.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2017 21:52:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Fatima]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Le Creche]]></category>
		<category><![CDATA[Mar Saba]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gestern sind wir in der „Abrahams-Herberge“ untergebracht. Ein Gästehaus der evangelischen Kirche, dass ich mit meinen Reisegruppen bisher noch nicht besucht habe. Es liegt mitten in Beit Jala. Von hier sind wir heute Morgen <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/fatima-ich-wuerde-in-der-knesset-die-geschichten-erzaehlen-die-ich-hier-tagtaeglich-erlebe/" title="Fatima: „Ich würde in der Knesset die Geschichten erzählen die ich hier tagtäglich erlebe.“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern sind wir in der <a href="http://www.abrahams-herberge.de" target="_blank" rel="noopener">„Abrahams-Herberge“</a> untergebracht. Ein Gästehaus der evangelischen Kirche, dass ich mit meinen Reisegruppen bisher noch nicht besucht habe. Es liegt mitten in Beit Jala.</p>
<p>Von hier sind wir heute Morgen aufgebrochen um zunächst dem Kinderheim Le Creche einen Besuch abzustatten. Diese Einrichtung habe ich im vergangenen Herbst kennen gelernt. Seit dem lässt mich diese Einrichtung, aber auch der Grund, weshalb sie existiert (existieren muss), nicht mehr los.</p>
<figure id="attachment_3651" aria-describedby="caption-attachment-3651" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3651" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/kinderheim-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/kinderheim-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/kinderheim-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/kinderheim-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3651" class="wp-caption-text">Spielecke in Le Creche</figcaption></figure>
<p>Auch die Mitglieder meiner Gruppe waren sehr betroffen von den Schicksalen der jungen Mütter, aber eben auch von den Kinder zu erfahren, die für ihr ganzen Lben stigmatisiert sein werden. In dieser arabischen Gesellschaft, die sich vor allem über die Familie repräsentiert, eben eine solche nicht zu besitzen, ist ein schlimmes Schicksal. Wir spürten aber auch die schwere Not für die betreuende Schwester, das Kind, das sie bis zum 6. Lebensjahr groß gezogen, leib gewonnen hat, in eine Familiengruppe im SOS-Kinderdorf abzugeben. Wir erfuhren, dass In ganz seltenen Fällen Kinder zur Pflege in arabische Familien gegeben werden. Bevor 1995 durch die „Oslo-Verträge“ eine palästinensische Verwaltung eingeführt wurde, konnte das heim noch „freier“ agieren. Den Kindern wurde durch die Namensnennung in der Regel eine christliche Identität gegeben. Viele Kindern wurden zur Adoption an interessierte ausländische Ehepaare vermittelt. Da der Koran eine Adoption nicht erlaubt, fällt seit dem diese Möglichkeit weg</p>
<p><a href="http://marius-blog.de/blog/zu-bethlehem-geboren-und-im-karton-abgelegt/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Infos findet ihr hier.</a></p>
<p>Anschließend sind wir zum Kloster Mar Saba in die judäische Wüste gefahren. Hier konnten wir neben der wunderbaren Ansicht des Klosters auch ein wenig „Wüste schnuppern“. Ich bin ja im April hier eine Etappe des Abrahampfades gegangen und habe die Gruppe auf diesem Weg ein (kleines) Stück wandern lassen. Meine Empfehlung, schweigend zu gehen, die Wüste mit allen Sinnen aufzunehmen sind die meisten gefolgt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-3652" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Wüste-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Wüste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Wüste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Wüste-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /></p>
<p>Zur Mittagszeit waren wir zu Gast bei Fatima. Was soll ich hier in meinem Blog noch zu Fatima schreiben&#8230;.Sie empfing uns mit all der Herzlichkeit zu der sie so unvergleichlich Fähig ist. Sie hat uns mit ihren Töchtern ein wunderbares arabisches Mahl bereitet. Ich habe der Gruppe ein wenig von der Geschichte erzählt, die mich seit 2013 mit Fatima oder eben Im Magdolin verbindet. Fatima hat uns von ihren beduinischen Wurzeln, von der Kultur, dem Familienleben, von ihrer Arbeit mit Familien in den behinderte Menschen Leben erzählt.</p>
<p>Als ich vor nunmehr 4 Jahren das erste Mal Fatima getroffen habe, sagte mit eine Frau, die Fatima schon kannte: Fatima müsste mal vor dem israelischen Parlament, der Knesset sprechen. Als ich dies heute erzählte, wollte eine Teilnehmerin wissen, was Fatima denn dort in der Knesset vortragen würde. „Ich würde die Geschichten erzählen, die ich hier jeden Tag erlebe. So zum Beispiel davon, dass ich mit meiner schwer behinderten Tochter unterwegs bin und ich an einem „fliegenden“ Checkpoint, trotz meines Hinweises, nur mit meiner Tochter nach Hause (5 Minuten entfernt) fahren zu wollen, nicht durch gelassen werde. Ohne Worte werde ich mit „kreisendem“ Finger angewiesen zu drehen. Ich werde, wenn ich aussteigen will, mit der Waffe bedroht, und gezwungen zu wenden um über Feldwege die eine Stunde Umweg bedeuten in mein Haus zu gelangen.</p>
<figure id="attachment_3653" aria-describedby="caption-attachment-3653" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3653" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reispfanne-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reispfanne-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reispfanne-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reispfanne-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3653" class="wp-caption-text">eine arabische Reispfanne</figcaption></figure>
<p>Zum Nachmittag sind wir dann noch zur Geburtskirche nach Bethlehem gefahren. Hier empfing uns der derzeitige touristische Wahnsinn mit „voller Kraft“, die Schlange vor der Geburtsgrotte war so lang, Tausende standen dort an. Wir haben angesichts dieser Massen auf einen Besuch verzichtet.</p>
<p>Zum Abend haben wir in einem Restaurant in Bethlehem unser &#8222;Abschluss-Essen&#8220; gemacht. Neben Faten war auch Daoud mit seiner Frau Jihan unser Gast.</p>
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<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>3000 Jahre Jerusalem sind für uns, jetzt und für immer, eine Botschaft der Toleranz zwischen den Religionen, der Liebe zwischen den Völkern, der Verständigung zwischen den Nationen</em></p>
<p>von Yizhak Rabin (der israelische Ministerpräsident Rabin wurde heute vor 22 Jahren durch einen jüdischen Extremisten ermordeten)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 02:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bethlehem]]></category>
		<category><![CDATA[Fatima]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Mar Saba]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
		<category><![CDATA[Zatara]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/dazu-gehoeren-oder-etwas-besitzen-sind-zwei-voellig-verschiedene-eigenschaften/" title="„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von Israel (und bei Enthaltung Deutschlands) zum Weltkultur ernannte haben wir uns auf den Weg zum Kloster Mar Saba gemacht. Es liegt etwa 15 km von Bethlehem entfernt in der Kidronschlucht mitten in der judäischen Wüste. Es ist eines der ältesten Klöster der Orthodoxen Kirche und vielleicht auch eines der bedeutsamsten. Bereits im Jahre 478 kam der Mönch Savas aus seiner Heimat Kappadokien hierher und bildete seine eigene Mönchsbruderschaft. In der Folge spielte das Kloster eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Mönchtums und der orthodoxen Theologie.</p>
<figure id="attachment_3173" aria-describedby="caption-attachment-3173" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3173" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg" alt="Kloster Mar Saba" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3173" class="wp-caption-text">Kloster Mar Saba</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend haben wir einen Besuch bei Familie Twaib in Zatara gemacht. Fatima (Im Magdolin), ist all meinen Leser/innen durch diesen Blog bestens bekannt. Leider konnte sie meine Gruppe nicht persönlich empfangen, da sie zur Behandlung verschiedener Beschwerden, auf meine Vermittlung hin, in meiner Heimat weilt. Wir wurden aber von Ihrem Mann Saaed, ihren Töchtern Rada und Magdolin herzlich willkommen geheißen. Es wurde uns ein leckeres arabisches Mahl bereitet. Bedient wurden wir auch von vielen ihrer 17 Enkelkinder. Bevor wir zu unserer letzten Station aufbrachen haben wir noch den wundervollen Blick in die nahe am Haus von Fatima beginnende Wüste „genossen“.</p>
<figure id="attachment_3177" aria-describedby="caption-attachment-3177" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3177" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg" alt="wundervolle Aussichten in die judäische Wüste " width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3177" class="wp-caption-text">wundervolle Aussichten in die judäische Wüste</figcaption></figure>
<p>Zum Schluss des Tages hatten wir uns noch mit Vertretern der palästinensisch-israelischen Friedensinitiative &#8222;Roots&#8220; getroffen.</p>
<p>Roots ist laut eigener Beschreibung auf ihrer Internetplatform <a href="http://www.friendsofroots.net" target="_blank">www.friendsofroots.net</a></p>
<p><em>„eine Initiative, die von einem gemeinsamen palästinensischen und israelischen Komitee mit Sitz im Westjordanland geleitet wird. Wir arbeiten in unseren eigenen Gemeinschaften im Herzen des Konflikts; Wir wollen durch unser Engagement die Verlagerung von Hass und Verdächtigung auf Vertrauen, Empathie und gegenseitige Unterstützung. Durch unsere Projekte und Workshops sind wir bestrebt, den Grundstein für eine Realität zu legen, in der künftige Abkommen zwischen unseren Regierungen aufgebaut werden können. In nur zwei Jahren des schnellen Wachstums hat unsere Arbeit fast 13.000 Menschen erreicht.“</em></p>
<p>Mit uns sprachen Shaul ein jüdischer Israeli, von Beruf Lehrer, der mit seiner Familie ganz in der Nähe unseres Treffpunktes, in der jüdischen Siedlung Gush Etzion lebt und Noor, ein Palästinenser, von Beruf Reiseguide, der in Bethlehem lebt. Beide erzählten uns zunächst ihre Lebensgeschichte. Shaul, der an die vielen Kriege erinnerte, an die Freiheitskämpfe auf beiden Seiten. Er äußerte auch Verständnis für den Widerstand der Palästinenser. Erst als ihm nahestehende Personen ermordet wurde, sei ihm klar geworden, dass diese Entwicklung nur zum Untergang beider Seiten führen würde. Da sei er dem <a href="http://www.alsharq.de/2013/mashreq/israel/der-friedliebende-siedler-ein-personlicher-nachruf-auf-rabbi-menachem-froman/" target="_blank">Rabbi Fromann</a> begegnet. Von ihm habe er gelernt das es etwas ganz anderes ist wenn man davon spricht dazu zu gehören oder wenn mann davon spricht etwas zu besitzen. Bezogen auf die jüdischen Gebiete Samaria und Judäa heißt es für Shaul auch das leben von Palästinensern hier zuzulassen, aber eben nicht dieses Land in Besitz zu nehmen.</p>
<figure id="attachment_3176" aria-describedby="caption-attachment-3176" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3176" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg" alt="mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3176" class="wp-caption-text">mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch</figcaption></figure>
<p>Noor ist 1991 in Jordanien geboren und Mitte der 90iger Jahre nach Bethlehem gekommen. Die Zeit bis zum Beginn der 2. Intifada hat er als seine bisher schönste Lebenszeit empfunden. Mit Beginn des 2. Aufstandes der Palästinenser war sein Alltag geprägt von Ausgangssperre, Beschuss und getöteten Nachbarn. Er selbst hat sich aktiv am Volksaufstand beteiligt, am Rachels Grab in Bethlehem Steine auf die Israelischen Soldaten geworfen. Auch bei ihm war der Tod eines engen Freundes ein einschneidendes Erlebnis. Er wollte diesen Tod rächen und plante mit Freunden einen israelischen Checkpoint anzugreifen. Mit gestohlenen Waffen wurden sie von palästinensischen (!) Polizisten kontrolliert und festgenommen. Mit Glück konnten sie der Überstellung an Israel entgehen. Nach Schule und Studium wurde er Reiseführer und hatte 2015 die Möglichkeit eine Gruppe nach Hebron und anschließend zu einem Gespräch mit der Gruppe Roots zu führen.</p>
<p>Dort traf er einen Rabbi. Zum erste Mal in seinem Leben hörte er dort (von einem Rabbi!!) dass auch die Palästinenser Rechte haben. Er war beeindruckt von seinen Visionen wie der so schmerzlichen Konflikt zu lösen sei. Er ist dann mehrfach zu Treffen der Gruppe gegangen und hat sich dann dieser Bewegung angeschlossen. Jetzt trifft man sich regelmäßig, tauscht sich aus, hört die Probleme der anderen Seite, versucht sich in deren Probleme hinein zu versetzen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Darüber hinaus geht man auf Schulen, Soldaten und andere Gruppierungen zu und versucht dort für die aussöhnenden Gedanken der Gruppe zu werben.</p>
<p>Natürlich wird diese Bewegung von beiden Seiten argwöhnisch beobachtet, von vielen abgelehnt, weil mit den Anderen spricht man nicht&#8230;.</p>
<p>Wir konnten durch das Nachempfinden beider Lebensgeschichten gut verstehen, dass es für beide ein logischer „Ausweg“ aus einer schier hoffnungslosen Situation war sich der Bewegung „Roots“ anzuschließen</p>
<p>Dennoch wir hatten bei dem zweistündigen Gespräch ein gutes Gefühl und meinen, dass diese Bewegung, die sich aus der Mitte der beiden oft hasserfüllten Gruppenentwickelt hat, eine echte Chance verdient. Ich werde die Entwicklung von Roots sicherlich weiter verfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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