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	<title>Nakba &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 18:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Checkpoint]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[Ramadan]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Fuß durch den Checkpoint. Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/durch-den-checkpoint-weitere-themen/" title="Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Zu Fuß durch den Checkpoint.</strong></p>



<p>Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für mich ein bedrückendes Erlebnis. Man schaut in die Gesichter der Palästinenser:innen. Sie geben mir zum Ausdruck, wie sie sich hier fühlen: total&nbsp;<strong>gedemütigt</strong>. Jeder muss durch mehrere eisernen Drehtüren, die mit einem Lichtzeichen in Rot und Grün, wahllos den Zugang öffnen und schließen. Ich frage mich wie diese Türen mit einem Kinderwagen passiert werden können. Alle müssen dann, wie am Flughafen, ihr Gepäck und sich selbst durchleuchten lassen. Ich sah eine Familie mit kleinen Kindern, die die Haarspange des kleinen Kindes entfernen mussten, damit es ein grünes Signal bei der Durchleuchtung gab. Dann werden das Visum geprüft. Mehrere Familien wurden aus mir unbekannten Gründen zurückgeschickt. Auch Fatima erzählte mir davon, dass sie vor einigen Tagen, ohne ihr einen Grund zu nennen, zurückgeschickt wurde, obwohl sie als 73-jährige Frau ohne besonderes Visum nach Israel kann. Nach dieser „Tortur, wie ich es empfunden habe, ist man „geschafft“. Wie mag es den Palästinenser:innen ergehen, die, wenn sie in Israel arbeiten, diese demütigende Prozedur täglich ertragen müssen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5360" width="566" height="755" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">19 Uhr: die Ruhe vor dem großen Sturm</figcaption></figure>



<p><strong>Einen Abend im Ramadan am Damaskus To</strong>r</p>



<p>Ich habe mir am Abend mal die Situation am Damaskus-Tor angesehen. Ich hatte auch in Deutschland schon gehört, dass sich gerade in Zeiten des Ramadans dort viele Menschen versammeln. Als ich gegen 19 Uhr dort ankam, war es recht ruhig, nur wenige Menschen waren dort versammelt. Auf der eine Seite die Saft-Verkäufer mit ihren zu kunstvollen bergen aufgeschichteten Orangen und Möhren. Auf der anderen Seite die Textil-Stände und in der Mitte die Essenstände. Um 19:03 zeigte ein Böllerschuss an, dass die Zeit des Fastenbrechens in arabisch Iftar genannt angebrochen ist. Ich bin dann ein wenig in die Altstadt hinein, auch hier herrschte ungewohnte Stille, an den Ladentüren waren Schnüre gespannt, die den Eingang versperrten im hinteren Teil des Kadens sah man die Mitarbeiter beim Essen.</p>



<p>Diese ruhige Atmosphäre änderte such gegen 20:30 schlagartig, als Hunderte, wenn nicht gar Tausende zum Nachtgebet auf den geheiligten Platz an der Al Aqsa Moschee eilten. Dieses Gebet, so erklärte mir Fatima ist für die Muslime, gerade in der Ramadan-Zeit besonders wichtig. Ich begab mich wieder auf meinen „Beobachter-Posten am Damaskus-Tor. Hier hatte sich die Situation auch verändert.</p>



<p>Gerade (männliche) Jugendliche, sehr oft ganz in schwarz gekleidet, versammelten sich in immer größerer Zahl. Ehrlich gesagt, diese Ansammlung junger Männer, hatte für mich nicht nur einen fröhlichen Charakter, irgendwie war er auch etwas bedrohlich, gerade wegen der schwarzen Kleidung. Als gegen 21:15 die vielen Gläubigen aus dem Damaskus-Tor kommend, sich auf den Heimweg machten, füllte sich dieser arenaartige Platz gefährlich. Als dann auf einmal sich ein beißender Geruch aus der Ecke wo sich einer der vier Polizeiposten befand, wie eine wolke breit machte, meine Augen zu Tränen begannen, ich im Mund einen pfeffrigen Geschmack verspürte, viele Jungen Menschen aufsprangen und die Trepen hinauf stürmten, habe ich mich schnell von diesem doch immer unsicher wirkenden Platz verzogen. Ich bekam eine kleine Ahnung, was sich hier in Sekundenschnelle an Gewalt und Chaos entwickeln kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5361" width="533" height="711" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">das abendliche Fest kann beginnen</figcaption></figure>



<p><strong>Normalisierung<br></strong>Als ich vorgestern in der Siedlung Neve Daniel war, wusste ich von Gregor, dass er unserem Gesprächspartner, den Siedler Nethanel ,bei früheren Begegnungen die Telefonnummer von Daoud Nassar gegeben, hatte mit der Empfehlung, doch seinen „Nachbarn auf dem anderen Berg“ mal zu kontaktieren. Das hat Nethanel wohl auch gemacht, und einen Treffen angeregt, bisher hat Daoud aber&nbsp;&nbsp;nicht reagiert.</p>



<p>Ich wusste von Gesprächen in Deutschland mit den Organisatoren der Aktion <a href="https://ferien-vom-krieg.de" data-type="URL" data-id="https://ferien-vom-krieg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Ferien vom Krieg“</a>, die seit 2003 junge Menschen aus Israel und Palästina nach Deutschland einladen, das es oft Vorbehalte bei den Palästinensern gibt solche Kontakte zuzulassen. Immer wieder gab es bei der Auswahl der Teilnehmer:innen aus Palästina bedenken in den Familien der jungen Menschen gegen diese Kontakte, da sie ein Zeichen der „Normalisierung“ seien.</p>



<p>Hierüber sprach ich kurz mit dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde von Beit Jala, Ashraf K. Tannous den ich letzte Woche in der Abrahams-Herberge traf. Füpr ihn kommen solche Kontakte mit jüdischen Siedlern nicht in Frage: „Es ist für mich nicht normal mit denen zu sprechen, die uns unser Land widerrechtlich weggenommen haben. Für mich muss erst eine Einsicht, eine Reue erkennbar sein, bevor ich mit solchen Menschen ins Gespräch komme.“ Ich muss Daoud mal fragen, was seine Gründe sind, den Kontaktwunsch von Nethanel nicht aufzugreifen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5362" width="511" height="383" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neve Daniel: gebaut auf gestohlenem Land</figcaption></figure>



<p><strong>75 Jahre NAKBA, 75 Jahre Flucht und Vertreibung</strong></p>



<p>Bekanntermaßen habe ich diese Reise ganz im Zeichen der Erinnerung an 75 Jahre Flucht und Vertreibung der Palästinenser:innen gestellt. Ich hatte schon in einem früheren Tagesbericht auf die Infobroschüren hingewiesen, die der Koordinationskreis Palästina-Israel (KoPI) aus Anlass dieses 75. Gedenkjahres auf seiner Homepage eingestellt hat. Neben diesen Informationen und verschieden Veranstaltungen in Deutschland will KoPI auch über die Ereignisse, die sich damals in der Zeit zwischen November 47 und im ganzen Jahr 1948 in der Region ereignet haben berichten. So findet Ihr auf der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" data-type="URL" data-id="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" target="_blank">Homepage von ICAHAD</a> in den Blogbeiträgen im Februar und März die beiträge zur NAKBA-Chronologie der Ereignisse 1+2. Die Chronologie wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Eine weitere Informationsquelle findet Ihr auf der <a href="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html">Homepage des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V.</a></p>



<p>Hier sind auch <a href="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tabellarisch </a>viele der 1948 zerstörten Dörfer aufgeführt</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="200" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg" alt="" class="wp-image-5120" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg 500w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-300x120.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo der KoPI-Kampagne</figcaption></figure>



<p>Am heutigen Mittwoch habe ich, zum ersten Mal seit ich hier in der Region bin nicht besonderes unternommen.&nbsp;&nbsp;Bin über den jüdischen Markt geschlendert, bin mit der Straßenbahn bis zu einer Endstation gefahren und habe es insgesamt mal ganz ruhig angehen lassen. Hat gut getan…</p>



<p>Es sei mir gestattet am Ende meines heutigen Tagesberichtes auch mal etwas über das Wetter zu schreiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5363" width="507" height="380" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Marktszene</figcaption></figure>



<p>Nachdem ja in den ersten 2 Tagen unseres Aufenthaltes hier in Israel und Palästina die Sonne geschienen hat und es schön warm, änderte sich dann das Wetter. Es war in der darauffolgenden Zeit eher ungemütlich: bewölkt, windig, oft auch regnerisch und meist empfindsam kalt. Gestern, zum ersten Mal nach langer Zeit, schien von einem blauen Himmel, den ganzen Tag die Sonne und es war angenehm warm. Das tat sicherlich nicht nur mir sehr gut.</p>



<p>Heute leider wieder „die alte Leier“, windig und recht kühl und so soll es auch bis zu meiner Abreise am Freitag auch bleiben. Wetter also wie in Deutschland, dann brauche ich mich wenigstens nicht umzustellen.<strong></strong></p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Gott befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben;&nbsp;<br>und wenn ihr zwischen zwei Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten. (Sure 4, 58)</em></p>
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		<title>Nakba: Vor 70 Jahren begann die Flucht und Vertreibung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 22:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 20. März 2018 mache ich mich wieder auf um drei Wochen in Jerusalem und Palästina zu verbringen. Neben den Kontakten zu den Menschen, die mir seit meiner ersten Reise 2012, lieb und wichtig geworden <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/nakba-vor-70-jahren-begann-die-flucht-und-vertreibung/" title="Nakba: Vor 70 Jahren begann die Flucht und Vertreibung">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. März 2018 mache ich mich wieder auf um drei Wochen in Jerusalem und Palästina zu verbringen. Neben den Kontakten zu den Menschen, die mir seit meiner ersten Reise 2012, lieb und wichtig geworden sind, werde ich in den nächsten drei Wochen versuchen auch wieder mit neuen Menschen und Gruppierungen, die sich um Frieden und Aussöhnung bemühen in Kontakt zu kommen.</p>
<p>Diese Reise, es ist die zwölfte, steht für mich ganz im Zeichen der Erinnerung an 70 Jahre Flucht und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aus ihren Dörfern in Israel.</p>
<p>Die Bezeichnung <b>Nakba</b> (die Katastrophe), den die Palästinenser für die Vertreibung mehr als einer halben Millionen Menschen, gewählt haben, hatte ich vor 2012 noch nie gehört.<br />
Vor einigen Jahren habe ich einen Beitrag vor Ingrid Rumpf zum Thema &#8222;an Nakba-die Katastrophe&#8220; in meinen <a href="http://marius-blog.de/annakba-die-katastrophe/">Blog eingestellt.</a></p>
<p>In den kommenden 20 Tagen Wochen werde ich versuchen, immer wieder mal einen Blick auf die heutige Situation der Menschen zu nehmen, deren (Ur-)Großeltern in den Jahren 1948/49 und dann auch noch nach dem „6-Tage-Krieg“ 1967 ihr Haus und Dorf verlassen haben/verlassen mussten.</p>
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		<title>Am „Nakba-Tag“ 2016 im Jerusalemer Flüchtlingscamp: Shu`fat</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/am-nakba-tag-2016-im-jerusalemer-fluechtlingscamp-shufat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2016 06:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[100 Jahre Weinberg - Frühjar 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
		<category><![CDATA[shu`fat]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich 2012 zum ersten Mal für längere Zeit in Palästina war, habe ich den Begriff „die Nakba“ zum ersten Mal gehört. Er meint übersetzt, die „Katastrophe“ und erinnert an jedem 15 Mai an Flucht <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/am-nakba-tag-2016-im-jerusalemer-fluechtlingscamp-shufat/" title="Am „Nakba-Tag“ 2016 im Jerusalemer Flüchtlingscamp: Shu`fat">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich 2012 zum ersten Mal für längere Zeit in Palästina war, habe ich den Begriff „die Nakba“ zum ersten Mal gehört. Er meint übersetzt, die „Katastrophe“ und erinnert an jedem 15 Mai an Flucht und Vertreibung von mehr als 700.000 Araber während der israelischen Unabhängigkeitskrieg 1947-1949.</p>
<p><figure id="attachment_3037" aria-describedby="caption-attachment-3037" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3037" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Aktionsplakat-200x300.jpg" alt="das aktuelle Aktionsplakat 2016" width="200" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Aktionsplakat-200x300.jpg 200w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Aktionsplakat-768x1152.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Aktionsplakat-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-3037" class="wp-caption-text">das aktuelle<br />Aktionsplakat 2016</figcaption></figure></p>
<p>Der Tag des 14. Mai 1948 sah den Abzug der letzten britischen Truppen aus Palästina und gleichzeitig die Gründung des Staates Israel. In den Monaten vor und nach diesem Tag (Dezember 1947 bis Dezember 1948) wurden vom israelischen Militär rund 750,000 – 800,000 Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat in die Nachbarländer vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. Sie haben ihr Land nicht freiwillig verlassen, wie es die israelische Regierungspropaganda der Welt jahrelang vortäuschte. Sie wurden zu einem großen Teil gezwungen – durch Einschüchterung, Drohungen, Terror, Vergewaltigungen, Tötungen, Massaker (u.a. Deir Yassin, Dawazmeh, Tantura) – Hals über Kopf zu fliehen: Aus 531 Dörfern und 11 Städten, unter Zurücklassung ihres gesamten Hab und Gut: 296,000 ha Landes mit Feldern, Olivenhainen und Zitrusplantagen, 73,000 Wohnräumen, 7,800 Läden und Werkstätten, ihres Bestands an Vieh und Landwirtschaftsgeräten, ihrer gesamten Bankguthaben im Werte bis zu 5 Millionen palästinensischen Pfunds. Mehr als palästinensische 500 Dörfer wurden in Israel anschließend zerstört.</p>
<p>Während die Israelis am vergangenen Donnerstag ihren Unabhängigkeitstag (Independence Day“ ) gefeiert haben, begehen die Palästinenser am heutigen 15. Mai nun schon zum 68. Mal den Tag an dem der Katastrophe, der &#8222;Nakba&#8220;, an ihre Vertreibung gedacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus nachvollziehbaren Gründen habe mich heute in das Jerusalemer „Flüchtlingslager“ Shuh`fat begeben<em>.</em></p>
<p><figure id="attachment_3038" aria-describedby="caption-attachment-3038" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3038" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Mauer1-300x225.jpg" alt="das Camp liegt hinter einer 8 m hohen Mauer Jerusalem ist geteilt, wie einst Berlin" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Mauer1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Mauer1-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Mauer1-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3038" class="wp-caption-text">das Camp liegt hinter einer 8 m hohen Mauer<br />Jerusalem ist geteilt, wie einst Berlin</figcaption></figure></p>
<p><em>Shu&#8217;fat ist </em><em>kein Camp oder Lager wie man es sich vorstellt. Es ist ein Ort der über die </em><em>Jahre zur Stadt gewachsen ist. Das Camp wurde 1965 etabliert und ist für ca. 3&#8217;000 Menschen gebaut worden. Heute hat Shu&#8217;fat ca. 40&#8217;000 Einwohner, davon sind 12&#8217;500 offiziell als Flüchtlinge registriert, Schätzungen gehen jedoch bis auf 20&#8217;000. Tatsächlich wohnen tausende Menschen nicht als Flüchtlinge in diesem Ort, sondern sind &#8222;freiwillig&#8220; dorthin gezogen, es ist schlicht der einzige Ort in Jerusalem den sich die Leute noch leisten können.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><figure id="attachment_3039" aria-describedby="caption-attachment-3039" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3039" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Müll-300x200.jpg" alt="Shu&#96;fat &quot;erstickt&quot; im Müll" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Müll-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Müll-768x512.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Müll-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3039" class="wp-caption-text">Shu`fat &#8222;erstickt&#8220; im Müll</figcaption></figure></p>
<p><em>Der Stadtteil ist dementsprechend überbevölkert und sprengt die ganze Infrastruktur. Durch die stetige Migration und durch den Familienzuwachs wurden viele neue Häuser gebaut oder vergrössert. Da es für die Palästinenser fast unmöglich ist eine Baubewilligung zu bekommen wurde einfach gebaut, daher haben viele Wohnblöcke und Wohneinheiten einen Abrissbefehl da diese als illegal deklariert wurden. Für solche die sich für den legalen Weg entscheiden wird es eine reine Vermögensfrage, denn die meisten Familien können sich keine Baubewilligung leisten. Allein die Beantragung einer Bewilligung kostet etwa 50&#8217;000 Dollar, wird der Antrag zurückgewiesen, ist das Geld verloren.  </em>(aus <a href="http://westbank-calling.blogspot.co.il/p/shufat-fluchtlingslager-refugee-camp.html" target="_blank">westbank-blog</a>, hier könnt ihr auch weitere Fotos ansehen)</p>
<p>Das Camp erreicht man mit der Palästinensischen Buslinie 207 vom Damaskustor. Das</p>
<p><figure id="attachment_3040" aria-describedby="caption-attachment-3040" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3040" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nachbarschaft-300x200.jpg" alt="in direkter Nachbarschaft: jüdische Siedlung" width="300" height="200" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nachbarschaft-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nachbarschaft-768x512.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nachbarschaft-1024x683.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3040" class="wp-caption-text">in direkter Nachbarschaft (hinter der Mauer):<br />jüdische Siedlung</figcaption></figure></p>
<p>Lager (der Stadtteil) wirkt auf mich total schmutzig, wie ihr in dem von mir verlinkten Westbank-Blog lesen könnt, gibt es hier weder Müllabfuhr, keine Straßenreinigung, keine Polizei. Insgesamt macht das „Lager“ auf mich den Eindruck als seien die Bewohner von jeder staatlichen Ordnung verlassenen auf sich allein gestellt. Natürlich gibt es dort auch die Gebäude der UNWRA der UN-Behörde für die Palästinensischen Flüchtlinge. Die Personen die einem begegnen wirken – im Gegensatz zu den Menschen beispielsweise in Bethlehem oder</p>
<p><figure id="attachment_3044" aria-describedby="caption-attachment-3044" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3044" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/dehaische-300x225.jpg" alt="Karikatur im Flüchtlingslager in Betlehem (Dheishe)" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/dehaische-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/dehaische-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/dehaische-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/dehaische.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3044" class="wp-caption-text">Karikatur im Flüchtlingslager in Betlehem (Dheishe)</figcaption></figure></p>
<p>Ramallah &#8211; abweisend, oft aggressiv. Besonders Kinder sind mir gegenüber oft distanzlos, ja sie betteln und reagieren gereizt, aggressiv, wenn ich ihre Wünsche nach Schekel nicht erfülle. Ich sah einen Mopedfahrer, der mit &#8222;irrer Geschwindigkeit durch die schmale Straße fuhr, dabei ein junges Mädchen anfuhr, kurz hielt&#8230;und dann weiter fuhr. Ich versuchte das Mädchen zu fragen ob sie sich verletzt habe, sie aber ging, humpelt, und weinet weiter. Alles in allem eine schreckliche Situation in diesem Camp. Alle wissen, dass gerade die Flüchtlingslägern oft die &#8222;Geburtsstätten&#8220; von Hass und Gewalt sind. Bei allem Respekt vor den Menschen und Organisationen die sich hier um die Menschen bemühen, es müsste jedoch viel, viel mehr geschehen.</p>
<p><figure id="attachment_3036" aria-describedby="caption-attachment-3036" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3036" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nakba1-683x1024.jpg" alt="Der Schlüssel&quot; als Erinnerung an den Wunsch der Rückkehr gesehen in Abu Dis" width="683" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nakba1-683x1024.jpg 683w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nakba1-200x300.jpg 200w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Nakba1-768x1152.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-3036" class="wp-caption-text">Der Schlüssel&#8220; als Erinnerung an den Wunsch der Rückkehr gesehen in Abu Dis</figcaption></figure></p>
<p>Nachtrag zum Nakba-Tag:<br />
Seit 2012 verbietet, im Übrigen, ein israelisches Gesetz in Israel offizielle Zeremonien zum Gedenken an das palästinensische Flüchtlingsproblem. Wer trotzdem den Nakba-Tag begeht, riskiert die Streichung von staatlichen Förderungsgeldern. Die umstrittene Rechtsprechung hatte einen kontraproduktiven Effekt. Es gibt heute nicht weniger Nakba-Veranstaltungen, sondern mehr.</p>
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		<title>Hoffnung?&#8230;Das ist dass was ich heute Sinnvolles tue</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2015 18:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diesseits und Jenseits des Jordans - Gruppenfahrt Herbst 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungszeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Nakba]]></category>
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					<description><![CDATA[So sprach Susanne, eine mit einem Israeli verheirate Berlinerin, heute im Zentrum für humanistische Erziehung auf unsere Frage ob Sie Hoffnung habe das Ihr Engagement mit jungen Israelis erfolgreich ist. Wir haben uns heute auf <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/hoffnung-das-ist-was-ich-heute-sinnvolles-tue/" title="Hoffnung?&#8230;Das ist dass was ich heute Sinnvolles tue">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So sprach Susanne, eine mit einem Israeli verheirate Berlinerin, heute im Zentrum für humanistische Erziehung auf unsere Frage ob Sie Hoffnung habe das Ihr Engagement mit jungen Israelis erfolgreich ist.</p>
<p><figure id="attachment_2503" aria-describedby="caption-attachment-2503" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020211.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2503" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020211-300x225.jpg" alt="Das Zentrum für humanistische Erziehung" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020211-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020211-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020211.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2503" class="wp-caption-text">Das Zentrum für humanistische Erziehung</figcaption></figure></p>
<p>Wir haben uns heute auf den Weg an die Mittelmeerküste gemacht und haben dort das Zentrum besucht welches dem Museum der Ghetto-Kämpfer angeschlossen ist.</p>
<p><a href="http://gfh.org.il/Eng/?CategoryID=224">http://gfh.org.il/Eng/?CategoryID=224</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ist diese Einrichtung in der Nähe dere alten Kreuzfahrer-Stadt Akko eine zweite Gedenkstätte zum Thema Judenverfolgung in Europa. Doch anders als in der berühmten Gedenkstätte in Jerusalem haben hier Überlebende selbst die Initiative ergriffen um den in Palästina lebenden „arabischen“ Juden zu sagen/zeigen „wir es wirklich war“. Hier werden die Juden als Widerstandskämpfer und weniger als Opfer gezeigt. Hier wurde die erste Gedenkveranstaltung in Israel zur Erinnerung an den Holocaust durchgeführt.</p>
<p>Ganz im Geiste der Widerstandskämpfer nehmen die ehemaligen Aktiven und Ihre nachfolgende Generation auch die jetzige israelische Regierung, mit ihrer oft die Menschenrechte verachtenden Politik gegenüber den Palästinensern, kritisch in den Blick.</p>
<p>Hierzu passt auch die Arbeit des Zentrums für humanistische Erziehung. „<em>Die Programme des ZHE basieren auf der Überzeugung, daß die Lehren, die wir aus dem Holocaust ziehen können, universal anwendbar sind und daß humanistische und demokratische Werte zu jeder Zeit und für alle Gesellschaften bedeutsam sind.</em></p>
<p><em>In der Auseinandersetzung mit dem Holocaust lernen Schüler und Lehrer diese Werte zu schätzen und auch die Notwendigkeit zu verstehen, gegen aktuelle Menschenrechtsverletzungen einzuschreiten. Den jungen israelischen Teilnehmern wird bewusst, wie gefährlich Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid Anderer für eine Zivilgesellschaft ist</em>“. (aus der Darstellung von der Homepage)</p>
<p><figure id="attachment_2504" aria-describedby="caption-attachment-2504" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020209.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2504" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020209-225x300.jpg" alt="Susanne" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020209-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020209-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/P1020209.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2504" class="wp-caption-text">Susanne</figcaption></figure></p>
<p>Susanne berichtete von konkreten Projekten mit Schüler/innen von jüdischen und arabischen Schulen. Zunächst in getrennten Einheiten erfahren die teilnehmer/innen auch etwas von der Geschichte und dem Leid der anderen. In abschließenden Veranstaltungen werden dann beide israelische Bevölkerungsgruppen (Juden und Araber) zusammengeführt. Susanne erzählte uns das hier über Shoa und Nakba gesprochen wird und deren Einfluss auf das Leben der jungen Israelis. So lernen sie das jedes Leid das Menschen zugeführt wird, schmerzvoll ist und vom anderen respektiert werden muss.</p>
<p>Das die Nakba bei diesen Veranstaltungen ein Thema ist bringt die Verantwortlichen mit der israelischen Gesetzgebung in Berührung denn seit einigen Jahren gibt es ein Gesetz das es verbietet über die Nakba zu sprechen.</p>
<p>Mutige Nachfolger der ehemaligen Widerstandskämpfer. Fragt sich nur warum es nicht überall in Israel solche Aktivitäten gibt die beide Bevölkerungsgruppen zusammen führen.</p>
<p>Abschließend möchte ich kurz auf die mehr als angespannte Lage in Jerusalem und im Westjordanland eingehen. Wir sind hier ganz im Norden von Israel und relativ weit weg von den Geschehnissen. Aber am Donnerstag wollen wir ins Westjordanland nach Nablus. Wir werden die Lage gründlich prüfen und uns erst kurzfristig entscheiden wie wir verfahren.</p>
<p>Infos zur Situation können hier gelesen werden: <a href="http://www.palaestina-portal.eu">http://www.palaestina-portal.eu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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