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	<title>Straßenbahn &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 18:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Checkpoint]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Fuß durch den Checkpoint. Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/durch-den-checkpoint-weitere-themen/" title="Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p><strong>Zu Fuß durch den Checkpoint.</strong></p>



<p>Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für mich ein bedrückendes Erlebnis. Man schaut in die Gesichter der Palästinenser:innen. Sie geben mir zum Ausdruck, wie sie sich hier fühlen: total&nbsp;<strong>gedemütigt</strong>. Jeder muss durch mehrere eisernen Drehtüren, die mit einem Lichtzeichen in Rot und Grün, wahllos den Zugang öffnen und schließen. Ich frage mich wie diese Türen mit einem Kinderwagen passiert werden können. Alle müssen dann, wie am Flughafen, ihr Gepäck und sich selbst durchleuchten lassen. Ich sah eine Familie mit kleinen Kindern, die die Haarspange des kleinen Kindes entfernen mussten, damit es ein grünes Signal bei der Durchleuchtung gab. Dann werden das Visum geprüft. Mehrere Familien wurden aus mir unbekannten Gründen zurückgeschickt. Auch Fatima erzählte mir davon, dass sie vor einigen Tagen, ohne ihr einen Grund zu nennen, zurückgeschickt wurde, obwohl sie als 73-jährige Frau ohne besonderes Visum nach Israel kann. Nach dieser „Tortur, wie ich es empfunden habe, ist man „geschafft“. Wie mag es den Palästinenser:innen ergehen, die, wenn sie in Israel arbeiten, diese demütigende Prozedur täglich ertragen müssen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5360" width="566" height="755" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">19 Uhr: die Ruhe vor dem großen Sturm</figcaption></figure>



<p><strong>Einen Abend im Ramadan am Damaskus To</strong>r</p>



<p>Ich habe mir am Abend mal die Situation am Damaskus-Tor angesehen. Ich hatte auch in Deutschland schon gehört, dass sich gerade in Zeiten des Ramadans dort viele Menschen versammeln. Als ich gegen 19 Uhr dort ankam, war es recht ruhig, nur wenige Menschen waren dort versammelt. Auf der eine Seite die Saft-Verkäufer mit ihren zu kunstvollen bergen aufgeschichteten Orangen und Möhren. Auf der anderen Seite die Textil-Stände und in der Mitte die Essenstände. Um 19:03 zeigte ein Böllerschuss an, dass die Zeit des Fastenbrechens in arabisch Iftar genannt angebrochen ist. Ich bin dann ein wenig in die Altstadt hinein, auch hier herrschte ungewohnte Stille, an den Ladentüren waren Schnüre gespannt, die den Eingang versperrten im hinteren Teil des Kadens sah man die Mitarbeiter beim Essen.</p>



<p>Diese ruhige Atmosphäre änderte such gegen 20:30 schlagartig, als Hunderte, wenn nicht gar Tausende zum Nachtgebet auf den geheiligten Platz an der Al Aqsa Moschee eilten. Dieses Gebet, so erklärte mir Fatima ist für die Muslime, gerade in der Ramadan-Zeit besonders wichtig. Ich begab mich wieder auf meinen „Beobachter-Posten am Damaskus-Tor. Hier hatte sich die Situation auch verändert.</p>



<p>Gerade (männliche) Jugendliche, sehr oft ganz in schwarz gekleidet, versammelten sich in immer größerer Zahl. Ehrlich gesagt, diese Ansammlung junger Männer, hatte für mich nicht nur einen fröhlichen Charakter, irgendwie war er auch etwas bedrohlich, gerade wegen der schwarzen Kleidung. Als gegen 21:15 die vielen Gläubigen aus dem Damaskus-Tor kommend, sich auf den Heimweg machten, füllte sich dieser arenaartige Platz gefährlich. Als dann auf einmal sich ein beißender Geruch aus der Ecke wo sich einer der vier Polizeiposten befand, wie eine wolke breit machte, meine Augen zu Tränen begannen, ich im Mund einen pfeffrigen Geschmack verspürte, viele Jungen Menschen aufsprangen und die Trepen hinauf stürmten, habe ich mich schnell von diesem doch immer unsicher wirkenden Platz verzogen. Ich bekam eine kleine Ahnung, was sich hier in Sekundenschnelle an Gewalt und Chaos entwickeln kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5361" width="533" height="711" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">das abendliche Fest kann beginnen</figcaption></figure>



<p><strong>Normalisierung<br></strong>Als ich vorgestern in der Siedlung Neve Daniel war, wusste ich von Gregor, dass er unserem Gesprächspartner, den Siedler Nethanel ,bei früheren Begegnungen die Telefonnummer von Daoud Nassar gegeben, hatte mit der Empfehlung, doch seinen „Nachbarn auf dem anderen Berg“ mal zu kontaktieren. Das hat Nethanel wohl auch gemacht, und einen Treffen angeregt, bisher hat Daoud aber&nbsp;&nbsp;nicht reagiert.</p>



<p>Ich wusste von Gesprächen in Deutschland mit den Organisatoren der Aktion <a href="https://ferien-vom-krieg.de" data-type="URL" data-id="https://ferien-vom-krieg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Ferien vom Krieg“</a>, die seit 2003 junge Menschen aus Israel und Palästina nach Deutschland einladen, das es oft Vorbehalte bei den Palästinensern gibt solche Kontakte zuzulassen. Immer wieder gab es bei der Auswahl der Teilnehmer:innen aus Palästina bedenken in den Familien der jungen Menschen gegen diese Kontakte, da sie ein Zeichen der „Normalisierung“ seien.</p>



<p>Hierüber sprach ich kurz mit dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde von Beit Jala, Ashraf K. Tannous den ich letzte Woche in der Abrahams-Herberge traf. Füpr ihn kommen solche Kontakte mit jüdischen Siedlern nicht in Frage: „Es ist für mich nicht normal mit denen zu sprechen, die uns unser Land widerrechtlich weggenommen haben. Für mich muss erst eine Einsicht, eine Reue erkennbar sein, bevor ich mit solchen Menschen ins Gespräch komme.“ Ich muss Daoud mal fragen, was seine Gründe sind, den Kontaktwunsch von Nethanel nicht aufzugreifen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5362" width="511" height="383" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neve Daniel: gebaut auf gestohlenem Land</figcaption></figure>



<p><strong>75 Jahre NAKBA, 75 Jahre Flucht und Vertreibung</strong></p>



<p>Bekanntermaßen habe ich diese Reise ganz im Zeichen der Erinnerung an 75 Jahre Flucht und Vertreibung der Palästinenser:innen gestellt. Ich hatte schon in einem früheren Tagesbericht auf die Infobroschüren hingewiesen, die der Koordinationskreis Palästina-Israel (KoPI) aus Anlass dieses 75. Gedenkjahres auf seiner Homepage eingestellt hat. Neben diesen Informationen und verschieden Veranstaltungen in Deutschland will KoPI auch über die Ereignisse, die sich damals in der Zeit zwischen November 47 und im ganzen Jahr 1948 in der Region ereignet haben berichten. So findet Ihr auf der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" data-type="URL" data-id="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" target="_blank">Homepage von ICAHAD</a> in den Blogbeiträgen im Februar und März die beiträge zur NAKBA-Chronologie der Ereignisse 1+2. Die Chronologie wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Eine weitere Informationsquelle findet Ihr auf der <a href="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html">Homepage des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V.</a></p>



<p>Hier sind auch <a href="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tabellarisch </a>viele der 1948 zerstörten Dörfer aufgeführt</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="200" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg" alt="" class="wp-image-5120" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg 500w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-300x120.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo der KoPI-Kampagne</figcaption></figure>



<p>Am heutigen Mittwoch habe ich, zum ersten Mal seit ich hier in der Region bin nicht besonderes unternommen.&nbsp;&nbsp;Bin über den jüdischen Markt geschlendert, bin mit der Straßenbahn bis zu einer Endstation gefahren und habe es insgesamt mal ganz ruhig angehen lassen. Hat gut getan…</p>



<p>Es sei mir gestattet am Ende meines heutigen Tagesberichtes auch mal etwas über das Wetter zu schreiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5363" width="507" height="380" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Marktszene</figcaption></figure>



<p>Nachdem ja in den ersten 2 Tagen unseres Aufenthaltes hier in Israel und Palästina die Sonne geschienen hat und es schön warm, änderte sich dann das Wetter. Es war in der darauffolgenden Zeit eher ungemütlich: bewölkt, windig, oft auch regnerisch und meist empfindsam kalt. Gestern, zum ersten Mal nach langer Zeit, schien von einem blauen Himmel, den ganzen Tag die Sonne und es war angenehm warm. Das tat sicherlich nicht nur mir sehr gut.</p>



<p>Heute leider wieder „die alte Leier“, windig und recht kühl und so soll es auch bis zu meiner Abreise am Freitag auch bleiben. Wetter also wie in Deutschland, dann brauche ich mich wenigstens nicht umzustellen.<strong></strong></p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Gott befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben;&nbsp;<br>und wenn ihr zwischen zwei Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten. (Sure 4, 58)</em></p>
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		<title>Roni Hammermann: &#8222;Es gibt Situationen, da könnte ich nur noch weinen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 22:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Frühjahr 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Chagall]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei wieder schönstem Wetter haben wir uns heute zu unserem „zweiten Jerusalem-Tag“ aufgemacht. Heute wollten wir uns die Situation in Ost-Jerusalem genauer anschauen. Seit der Besetzung&#160;&#160;vor mehr als 50 Jahren hat sich der östliche Teil <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/roni-hammermann-es-gibt-situationen-da-koennte-ich-nur-noch-weinen/" title="Roni Hammermann: &#8222;Es gibt Situationen, da könnte ich nur noch weinen&#8220;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei wieder schönstem Wetter haben wir uns heute zu unserem „zweiten Jerusalem-Tag“ aufgemacht. Heute wollten wir uns die Situation in Ost-Jerusalem genauer anschauen. Seit der Besetzung&nbsp;&nbsp;vor mehr als 50 Jahren hat sich der östliche Teil von Jerusalem total gewandelt. Nicht nur das die Stadtfläche nach Osten, aber auch im Süden und Norden durch die Errichtung neuer jüdischer Stadtteile (Siedlungen) ausgeweitet wurde, auch in den Grenzen des bisherigen Ost-Jerusalem wurde durch neue jüdische Siedlungen ein gleicher „Flickenteppich“ geschaffen, wie wir ihn in der Westbank vorfinden. Ich verweise hier, wie schön des Öfteren, auf meine bisherigen Berichte zu dieser Thematik, zu finden unter den Links zu Beginn des Berichtes.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000471-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4328" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000471-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000471-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000471-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf Ostjerusalem</figcaption></figure>



<p>Am späten Vormittag haben wir&nbsp;<a href="https://machsomwatch.org/en/node/50323">Roni Hammermann</a>getroffen. Sie ist Mitbegründerin der jüdischen Menschenrechtsgruppe&nbsp;<a href="https://machsomwatch.org/en/about">„Machsom Watch“</a>. „Machsom“ heißt übersetzt Checkpoint. Auch sie habe ich schon öfters mit meinen Gruppen getroffen und entsprechend über die Arbeit dieser Frauengruppe berichtet. Auch hier verweise ich auf die genannten Link.</p>



<p>Wenn ich aber dennoch an dieser Stelle, von ihren Erzählungen berichte, hat das vor allem auch damit zu tun, dass mich, aber auch die ganze Gruppe, die heute von ihr berichteten Beispiele dermaßen bewegt, ja geradezu erschüttert haben, dass ich sie hier in meinem Tagesbericht aufschreiben „muss“.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190318_112025-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4329" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190318_112025-576x1024.jpg 576w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190318_112025-169x300.jpg 169w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190318_112025-768x1365.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption>Roni Hammermann</figcaption></figure>



<p>Grundsätzlich hat Roni betont, dass sie glaubt das dieses ganze Bewilligungssystem um ein Visum zu bekommen, dass es den Palästinensern ermöglicht, den Checkpoint zu passieren, lediglich dazu dient, die Palästinenser zu kontrollieren. Ihre Gruppe hat sich den ganzen Vorgang von Antragstellung (bei stundenlangem Anstehen), der Bewilligung und dann das Durchlaufen der Checkpoints angeschaut und ist durch das eigene Erleben zu dem Schluss gekommen, das hier nur um Schikane geht. Die Benennung das es mit Sicherheit für die israelische Bevölkerung zu tun habe, kann Roni nicht verstehen. Es gäbe soviel Möglichkeiten, illegal über die Grenzen zu kommen, und davon wissen die israelischen Verantwortlichen, das der Sicherheitsaspekt vernachlässigt werden kann.</p>



<p>Sie berichtete von Vorfällen am Checkpoint Qalandia, dem größten Checkpoint der fast 50 Checkpoints an der Grenze zwischen Israel und Palästina. Er befindet sich auf dem Weg von Ramallah nach Jerusalem und wird täglich von bis zu 10.000 Palästinenser/innen passiert. Hier kommen oft Menschen zum Checkpoint, die aus Gaza kommend in der Westbank im Krankenhaus behandelt werden. Wenn siue dort entlassen werden brauchen sie für den Transfer durch Israel (etwa 70-80 km) ein Visum. Dieses können sie erst am Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus an der dafür vorgesehenen Stelle am Checkpoint beantragen. Gleichzeitig muss von dieser Behörde ein Taxi organisiert werden, dass diesen Transfer durch Israel sicherstellt. Roni hat es oft erlebt, dass wegen der schwerfälligen Bearbeitung dieser einzelnen Vorgänge, die Verwaltung schließt und diese oft noch schwachen, gerade aus dem Krankenhaus entlassene Menschen zurück geschickt werden mit den Worten: „Ihr müsst morgen wieder kommen“. Diese Menschen sind dort meist ohne Verwandte, zu denen sie gehen könnten, haben oft aber gar kein Geld, können sich keinen Hotelaufenthalt leisten. Das wissen die Verantwortlichen am Checkpoint ganz genau, sagt Roni, aber es beeinflusst ihre Entscheidung nie.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC_4602-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-4330" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC_4602-1024x681.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC_4602-300x200.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC_4602-768x511.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC_4602.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Qalandia-Checkpoint</figcaption></figure>



<p>Ein anders Beispiel: Ein Vater kommt mit seinem 5jährigen Sohn, der drei Mal in der Woche, zur Nierendialyse von Nablus über den Checkpoint Qalandia, durch Jerusalem nach Hebron im Süden der West fahren muss. Insgesamt mehr als vier Stunden Fahrzeit für eine Strecke. Nun wurde dem Vater vermittelt, dass sein Visum abgelaufen sei, er nicht durch die Kontrolle könne. Roni: „vor drei Tagen war er noch sicher, jetzt ist er es nicht mehr“. Er müsste mit seinem arg geschwächten Kind mehr als 3 Stunden warten, bis einer aus der Familie kam, der ein gültiges Visum hatte und den Jungen begleiten konnte. „Es gibt Situationen, da könnte man nur noch weinen“, sagt Roni. Es ist das System,&nbsp;&nbsp;dass die Menschen in Palästina zermürben soll.&nbsp;</p>



<p>Wegen dieser Willkür an den Checkpoints (auch die „fliegenden“ gehören dazu) , kommen sie alle zu spät: Lehrer, Ärzte, Schuler, Arbeiter, und verlieren nicht selten ihre Arbeit. „Man kann nur sagen wann man abfährt, wann man ankommt, entscheidet die Besatzungsmacht“, so Roni.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/images.jpg" alt="" class="wp-image-4331" width="593" height="332"/><figcaption>&#8222;alles unter Kontrolle&#8220;</figcaption></figure>



<p>Nachdem die Gruppe „Machsom Watch“ zunächst nur an den Checkpoint beobachtet hatte, alles was beobachtet wird, wird auch in Berichten festgehalten, hat man sich recht schnell auch um die Palästinenser „gekümmert“, die vor ihren Augen am Checkpoint festgenommen und inhaftiert wurden. Es wurde die Beobachtung der Gruppe auf die Anhörungen an den Militärgerichten ausgeweitet. Sie erzählte von einem normalen Fall wo ein 14 jähriger Junge (meist mitten in der Nacht)&nbsp;&nbsp;aus seiner Familie geholt wird. Er wird in der Regel in eine Polizeistation nach Israel gebracht. Dort wird er (ohne das seine Eltern oder zum Beispiel eine Sozialarbeiterin dabei ist vernommen, dabei auch nach seinen besten Freunden gefragt. Wenn er sie nennt, sind es meist die Nächsten die zu Nachtzeiten abgeholt werden. In der gerichtlichen Anhörung später sind dann Richter, Staatsanwalt, Anwalt und Schreibkraft anwesend. Es wird ihm dann der Vorwurf unterbreitet, dass&nbsp;&nbsp;er in einem Zeitraum (zum Beispiel) vom 1. bis 24. Dezember Steine geworfen haben soll. Solche „Zeitvorwürfe“ würden regelmäßig gemacht. Wie soll man auf solch pauschalen Vorwürfen als Verteidiger reagieren, fragte uns Roni? Wie kann dann konkret ein Alibi benannt werden? Weitere solch pauschaler Vorwürfe sind „Mitglied einer verbotener Gesellschaft“, was macht man sich zu schulden, wenn man in einer „Koran-Lesegruppe“ ist oder in einer Studentenverbindung?</p>



<p>Auf unsere Frage wie denn ihre Mitmenschen in Israel auf ihr Engagement und vor allem auf ihre Berichte reagieren würden sagte sie uns, die Meistens wollen es gar nicht hören, einige sagen mir du lügst, einige Andere beschimpfen sie oder es kommt auch vor das sie (auch von „Freunden“) gemieden wird.</p>



<p>Die Art und Weise, wie uns Roni ihre Erlebnisse und Meinung „ungeschminkt&#8220; und mit einer Klarheit und Vehemenz vortrug, hat alle die zugehört haben, sehr beeindruckt.</p>



<p>Roni Hammermann, die für Ihr Engagement 2008 den Aachener Friedenspreis verliehen bekommen hat, begründet ihr unermüdliches Engagement für die Menschenrechte mit den Erlebnissen ihrer eigenen Familie, die zum Teil in Auschwitz ermordet wurden. &#8222;Ich kann nicht mehr schweigen!&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000472-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4332" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000472-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000472-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000472-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Drei der 12 Chagall-Bilder in der Synagoge des Hadassah-Krankenhauses
von links nach rechts: Naphtali, Josef und Benjamin</figcaption></figure>



<p>Geprägt von diesem Gespräch hat ein Teil der Gruppe den nicht leichten Gang zum Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem gemacht. Ein kleiner Teil der Gruppe, die&nbsp;Gedenkstätte schon früher besucht hatte, ist mit mir ins nahegelegene Hadassah-Krankenhaus gefahren wo in einer dem Krankenhaus angeschlossenen Synagoge, zwölf Fenster von Chagall mit Motiven der 12 Stämme Israels bemalt wurden.&nbsp;<em>„Dies ist mein bescheidenes Geschenk an das jüdische Volk, das immer von biblischer Liebe, Freundschaft und Frieden unter den Völkern geträumt hat. Dies ist mein Geschenk an dieses Volk, das hier vor tausend Jahren in mitten anderer semitischer Völker gelebt hat.“ (</em>Marc Chagall 1962 zur Fertigstellung der Fenster)</p>



<p>Anschließend bin ich mit der kleinen Gruppe mit der Straßenbahn die ganze Strecke von der Endhaltestelle Herzlberg im Süden zur anderen Endhaltestelle Norden, Heil Ha-Avir. Ich hatte schon mehrmals von der besonderen „politischen“ Rolle der Straßenbahn geschrieben. Mit dem palästinensischen Bus 231 haben wir uns dann vom Damaskus Tor bis nach Beit Jala fahren lassen.</p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong><strong>﻿</strong></p>



<p><em>Haben wir nicht alle einen Vater?</em></p>



<p><em>Hat uns nicht ein Gott geschaffen?</em></p>



<p><em>Warum verachten wir denn einer den anderen,</em></p>



<p><em>und entweihen den Bund unserer Väter?</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Mal. 2,10)</p>
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		<title>&#8222;Morgenstund hat Gold im Mund&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 18:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Chagall]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Ostjerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[shu`fat]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Tempelplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Yad Vashem]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ging es früh aus dem Haus, 6.15 war Abfahrt. Michal, die uns seit gestern durch Jerusalem führt, war der Meinung, dass ein früher Start verhindert, in eine Menschenschlange am Aufgang zum Tempelberg (so wie <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/morgenstund-hat-gold-im-mund/" title="&#8222;Morgenstund hat Gold im Mund&#8220;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ging es früh aus dem Haus, 6.15 war Abfahrt. Michal, die uns seit gestern durch Jerusalem führt, war der Meinung, dass ein früher Start verhindert, in eine Menschenschlange am Aufgang zum Tempelberg (so wie die Juden ihn nennen) oder eben „Al Haram al Scharif“ – zu Deutsch „das edle Heiligtum“, wie ihn die Muslime nennen, zu geraten. Schon durch diese verschiedene Namensbezeichnung kann der Leser/die Leserin schon erahnen, das auch der wunderschöne Platz mit dem Tempeldom und der al Aksa-Moschee, zu einem besonderem Streitpunkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gehört. Auch über diesen Konflikt habe ich schön mehrmals geschrieben, wie gewohnt kann der Leser/die Leserin sich mit dem Link am Anfang des Blogberichtes diese Beiträge lesen.</p>
<p><figure id="attachment_3612" aria-describedby="caption-attachment-3612" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3612" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Heiligtum-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Heiligtum-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Heiligtum-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Heiligtum-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3612" class="wp-caption-text">Beterin am Tempeldom</figcaption></figure></p>
<p>Die frühe Anreise hat sich gelohnt, schon zum Start der Öffnungszeit für Nicht-Muslime um 7 Uhr konnten wir die schmale Holzbrücke die vom Platz der Westmauer zum Tempelplatz begehen. Heute morgen war es sehr friedlich, die Morgensonne lies die goldene Kuppel des Tempeldomes matt golden glänzen, womit sich das Sprichwort heute bewahrheitet hat: &#8222;Morgenstund hat Gold im Mund&#8220;. Nicht immer ist es so ruhig auf dem Platz, wo mit der Al Aksa Moschee das dritt höchste Heiligtum der muslimischen Welt steht. Zuletzt Mitte Juli erschoss eine Gruppe arabischer Israelis vor einem Zugang zum Tempelberg zwei israelische Polizisten. Videoaufnahmen zeigen, was danach geschah: Die Angreifer flüchteten auf den Tempelberg und lieferten sich eine Schießerei mit israelischen Polizisten. Die Angreifer wurden erschossen. Anschließend wurde der Zugang von den Israelis geschlossen, Metalldedektoren wurden zur Personenkontrolle angebracht. Daraufhin boykottierten die Muslime den Platz, beteten zu Tausenden vor der Altstadtmauer, bis ihrer Forderung nach freiem und unkontrollierten Zugang zu ihrem Heiligtum statt gegeben wurde.</p>
<p><figure id="attachment_3613" aria-describedby="caption-attachment-3613" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3613" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Siedlungen-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Siedlungen-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Siedlungen-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Siedlungen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3613" class="wp-caption-text">Ostjerusalem: große Siedlungen auf besetztem fremden Grund und Boden</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend haben wir uns an mehreren Stellen in Ostjerusalem die “schleichende“ Übernahme des durch Israel seit dem 6. Tageskrieg vor genau 50 Jahren besetzten Ostteil´s der Stadt angesehen. Auch einer der hervorragenden Streitpunkte im israelisch-Palästinensischen Konflikt. Über diese Entwicklung habe ich schon mehrmals geschrieben, bitte den Link am Beginn beachten. Heute entspann sich bei der Ansicht der vielen und großen jüdischen Siedlungen im Jerusalemer Osten eine interessante Diskussion mit Michal, der jüdisch israelischen Reiseführerin. Schon gestern bei den unmissverständlichen kritischen Aussagen von Roni Hammermann zur Situation an den Checkpoint`s hätten wir gerne Micha`s Meinung gehört. Genauso eben auch zur Situation im Osten der Stadt, wo Israel auf besetztem Gebiet zahlreiche große Siedlungen gebaut hat, und außerdem die palästinensischen Stadtteilen teilweise sich selbst überlässt. „Es gibt nicht Schwarz oder weiß“ war ihre Grundhaltung, das Siedlungen auf Grund und Boden der Palästinenser gebaut wurde ließ sie nicht gelten.</p>
<p><figure id="attachment_3614" aria-describedby="caption-attachment-3614" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3614" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Shuafat-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Shuafat-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Shuafat-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Shuafat-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3614" class="wp-caption-text">das Flüchtlingslager Shua`fat, wurde hinter die Mauer &#8222;gelegt&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Das Land gehörte keinem und ist deshalb zu Staatsland erklärt worden. Sie räumte ein, dass die Behandlung der Palästinenser durch die Stadtverwaltung (so gut wie keine Müllabfuhr zum Beispiel) in vielen Dingen unzureichend ist, glaubt aber, dass die Situation in vergleichbaren arabischen Städten in Syrien und dem Irak ähnlich sind. Es wurde in der Diskussion schnell deutlich, dass den jüdischen Bewohnern dieser Stadt, die Situation der Palästinenser mehr oder wenigen egal ist. Manchmal klang bei Michal auch ein bisschen durch wie „die sind auch mit Schuld an ihrer Situation“, denn würden sie sich bei Wahlen zum Stadtparlament beteiligen, könnten sie mehr mitbestimmen, denn fast 45% der Bewohner von Jerusalem sind Palästinenser. Im Gegensatz zu Roni Hammermann, fiel es Michal ziemlich schwer klare Positionen zu beziehen. Reagierte dann, wenn sie sich in eine Ecke getrieben fühlte &#8211; auch ein wenig verständlich &#8211; mit &#8222;Ausflüchten&#8220;: &#8222;kümmert ihr euch denn genauso intensiv auch um den Konflikt in Somalia?&#8220;<br />
Wir kamen dann auf die Straßenbahn zu sprechen, auch ein Politikum, wie ich es in früheren Blogberichten bereits beschrieben habe. Nach Auffassung von Michal fördert dieses Verkehrsmittel die Gemeinsamkeit zwischen den beiden Gruppen.</p>
<p><figure id="attachment_3615" aria-describedby="caption-attachment-3615" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3615" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Straßenbahn-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Straßenbahn-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Straßenbahn-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Straßenbahn-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3615" class="wp-caption-text">Endhaltestelle im Osten der Stadt</figcaption></figure></p>
<p>Wir sind am Nachmittag mit einer kleinen Gruppe, nachdem wir die berühmten <a href="http://www.israelmagazin.de/israel-orte/jerusalem/chagall-fenster-hadassah" target="_blank" rel="noopener">Chagall-Fenster</a> besichtigt hatten, mit der Straßenbahn von der einen Endhaltestelle im Westen der Stadt, zur Endhaltestelle im Osten gefahren. Insgesamt haben 4-5 Palästinenser/innen gesehen, die sich dazu augenscheinlich nicht besonders wohl fühlten.</p>
<p>Der größte Teil der Gruppe hat am heutigen Nachmittag die zentrale Holocaust-Gedenkstätte der Israelis<a href="http://www.yadvashem.org/de/node/53076" target="_blank" rel="noopener"> &#8222;Yad Vashem&#8220;</a> besucht. Yad Vashem (hebräisch יד ושם für „Ort/Denkmal und Name“) erhielt seinen Namen nach Jes 56,5 EU: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals getilgt wird.“<br />
An Yad Vashemvielen Orten auf einem großen Gelände wird das Unmögliche versucht: an ein unfassbares Verbrechen zu erinnern, etwas zu sagen ohne alles zu zeigen. Auf meine Frage am Abend, an ein Gruppenmitglied, was er spürt, wenn an den Besuch der Gedenkstätte denkt: &#8222;eine große Traurigkeit&#8220;</p>
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>O Gott das Herz ist voller Bitterkeit, lass es nicht zu Hass werden.</em></p>
<p><em>Oh Gott, das Herz ist voller Leid, lasse es nicht zu Rache werden.</em></p>
<p><em>Oh Gott, die Seele ist voller Ängste, lasse es nicht Wut werden.</em></p>
<p><em>Oh Gott, der Körper ist müde, lasse es nicht zu, dass die Müdigkeit sich in Verzweiflung umwandelt.</em></p>
<p><em>Oh Gott, Glaube ist Liebe, Glaube ist Verzeihung, Glaube ist Einsicht.</em></p>
<p><em>Oh Gott, lasse nicht zu, das mein Glaube stirbt.</em></p>
<p>Von Feisal al Husseini (1940-2001:Er war der höchste Vertreter der PLO in Jerusalem und galt als heimlicher Bürgermeister Ostjerusalems)</p>
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		<title>die Straßenbahn Linie 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 08:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olivenernte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Die derzeitige große Anspannung in Jerusalem ist auch in der „Linie 1“ zu spüren, der bislang einzigen Strecke der Stadtbahn. Alle paar Minuten fährt ein Zug vom Herzl-Berg durch Westjerusalem bis zur Altstadt und dann <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/die-strassenbahn-linie-1/" title="die Straßenbahn Linie 1">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die derzeitige große Anspannung in Jerusalem ist auch in der „Linie 1“ zu spüren, der bislang einzigen Strecke der Stadtbahn. Alle paar Minuten fährt ein Zug vom Herzl-Berg durch Westjerusalem bis zur Altstadt und dann entlang der Demarkationslinie zum eingemeindeten palästinensischen Stadtviertel Schuafat in Ostjerusalem. Von dort aus geht es weiter bis nach Pisgat Seew, einer israelischen Siedlung im Einzugsbereich vom Rathaus Großjerusalems.</p>
<p><figure id="attachment_2154" aria-describedby="caption-attachment-2154" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2154" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-1024x768.jpg" alt="die Linie 1" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2154" class="wp-caption-text">die Linie 1</figcaption></figure></p>
<p><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2151" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel-300x210.jpg" alt="die Strecke der Linie 1" width="300" height="210" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel-300x210.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Seit drei Jahren gehört die hochmoderne, silberfarbene Bahn zum Stadtbild von Jerusalem. Ich als „alter“ Straßenbahn Liebhaber habe mich sehr gefreut, dass es diese Möglichkeit gibt Jerusalem auf Schienen zu durchqueren. Wusste allerdings auch, dass die Linienführung der Straßenbahn für die Palästinenser ein großes Problem darstellt, verfestigt sie doch Augenscheinlich damit die Ansprüche der israelischen Regierung nach einem einheitlichen (ganzen) Jerusalem. Deshalb sieht man auch nur wenige Palästinenser in der Bahn, obwohl es auf der Fahrt nach Pisgat Seew  einige (wenige) Haltestellen in palästinensischen Stadtteilen gibt.</p>
<p>Die Abteile sind klimatisiert und großzügig. Der Geräuschpegel der Motoren ist so niedrig, dass man ihn kaum wahrnimmt. Die Fenster haben kugelsichere Scheiben, und die Abteile sind übersichtlich für das Sicherheitspersonal, das regelmäßig vor allem die Fahrgäste kontrolliert, die arabisch aussehen.</p>
<p>Seit einigen Wochen ist alles nun noch etwas anders. An der Haltestelle Amon Hill (drei Haltestellen vom Damaskus Gate entfernt)kam es jüngst zu einem Unfall. Oder Anschlag. Je nachdem, welchem Narrativ man folgt. Ein</p>
<p><figure id="attachment_2157" aria-describedby="caption-attachment-2157" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2157" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-300x225.jpg" alt="Haltestelle Shuafat" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2157" class="wp-caption-text">Haltestelle Shuafat</figcaption></figure></p>
<p>Palästinenser raste mit seinem Pkw in eine wartende Menschenmenge, tötete zwei Menschen und wurde selbst erschossen.(ich habe berichtet). Vor einigen Tagen gab es ganz in der Nähe des ersten Vorfalles eine weiteren Anschlag. Auch hier gab es einen Toten, auch hier wurde der palästinensische Autofahrer getötet.</p>
<p>Gestern habe ich mich vor Ort umgeschaut. Überall sind nun an den besagten Haltestellen zwischen Damaskustor und Shuafat Sicherheitskräfte an den Haltestellen und auch in der Bahn. Die Haltestellen sind mit großen Betonklötzen gesichert. In der Bahn sieht man nun (fast) keinen Palästinenser mehr. Auch die jüdisch/israelischen Fahrgäste scheinen angespannt.</p>
<p><figure id="attachment_2155" aria-describedby="caption-attachment-2155" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2155" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-300x225.jpg" alt="Erinnerung an einen jungen Palästinenser" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2155" class="wp-caption-text">Erinnerung an einen jungen Palästinenser</figcaption></figure></p>
<p>Wer an der Haltestelle von Schuafat einsteigt, hat keine andere Wahl, als schwarzzufahren. Es sei denn, er hat sich vorher schon einen Fahrschein besorgt. Der Ticketautomat ist komplett zerstört, und in der Bahn kann man nur abstempeln.Direkt neben der Station, an der auch israelische Sicherheitsleute Posten bezogen haben, ist die Moschee, in der Mohammed Abu Chdeir täglich betete. Das Elternhaus des 16-jährigen Palästinensers liegt keine zehn Meter entfernt. Nur ein paar Schritte musste der Junge laufen. Seinen Mördern reichte das kurze Stück, um ihn (im Juni 2014) einzufangen und zu töten. Dieser Vorfall war einer der Auslöser des jüngsten Gaza-Krieges.</p>
<p>Im Internet habe ich nachfolgende Beschreibung aus der &#8222;Welt&#8220; zur Fahrt mit der Linie 1 durch Jerusalem gefunden, deren Link ich bei aller Widersprüchlichkeit in der derzeitigen Situation diesem Tages-Blog anhänge</p>
<p>Mit der Straßenbahn durch die heilige Stadt</p>
<p><a href="http://www.welt.de/reise/article125006590/Mit-der-Strassenbahn-durch-die-heilige-Stadt.html" target="_blank">www.welt.de/reise/article125006590/Mit-der-Strassenbahn-durch-die-heilige-Stadt.html</a></p>
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