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	<title>American Colony Hotel &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Mit dem öffentlichen Personennahverkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2023 21:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[American Colony Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Chagall]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Yad Vashem]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hatten wir kein festes Programm geplant, jeder/jede konnte selbst entscheiden, was gemacht wird. Die meisten der Gruppe entschieden sich für einen Besuch in der Gedächtnisstätte Yed Vashem. Johannes ist mit mir zu den Chagall-Fenstern <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/mit-dem-oeffentlichen-personennahverkehr/" title="Mit dem öffentlichen Personennahverkehr">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p>Heute hatten wir kein festes Programm geplant, jeder/jede konnte selbst entscheiden, was gemacht wird. Die meisten der Gruppe entschieden sich für einen Besuch in der Gedächtnisstätte Yed Vashem. Johannes ist mit mir zu den Chagall-Fenstern im Hadassa-Krankenhau gefahren über die ich schon mehrfach berichtet habe. Zum Mittag haben wir uns am Jerusalemer Markt getroffen gegen 17 Uhr sind wir gemeinsam bis zum Checkpoint 300 gefahren. Heute am Vorabend des Beginns des Ramadans war die Spannung und Vorfreude der muslimischen Bevölkerung gleichzeitig zu spüren. Der Andrang auf den 234 Bus der uns bis zum Checkpoint bringen sollte war wirklich enorm. Mit Mühe kamen wir in den Bus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5272" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abfahrt man Morgen</figcaption></figure>



<p>Zum Abend haben wir uns dann zum Abschiedsessen in dem Restaurant Bon Jour unterhalb der Bethlehemer Universität getroffen. Teilgenommen haben auch Daoud Nasser mit seine Frau Jihan.</p>



<p>Wie gestern haben wir auch heute keinen Bus zur Verfügung und haben uns mit dem ausschließlich im ÖPNV bewegt, Wenn man sich hier auf den öffentlichen Personennahverkehr verlassen muss, sind eben auch alle möglichen Hindernisse einzuplanen. Das fängt damit an, wann kommt der Bus. Heute kam er ziemlich genau 15 Minuten später an unsere Haltestelle. Dann mussten wir am Checkpoint lange warten, zum einen, weil such die Kontrolleure der Soldaten und privater Sicherheitsdienste, einfach viel Zeit lassen. Dann wurden die Papiere eines Palästinensers&nbsp;&nbsp;&nbsp;och langwierig untersucht. Für die gleiche fahrt wie gestern zum Damaskus Gate brauchen wir heute eine halbe Stunde länger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5273" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nicht so einfach eine Fahrkarte zu ziehen</figcaption></figure>



<p>Dann brauchten wir sehr lange, bis wir das System der J<a href="https://www.itraveljerusalem.com/de/ent/jerusalem-light-rail/" data-type="URL" data-id="https://www.itraveljerusalem.com/de/ent/jerusalem-light-rail/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erusalemer Verkehrsbetriebe </a>bezüglich der Fahrkarten verstanden haben. Man kann die Fahrkarte nur am Automat ziehen, es ist kein Barkauf einer Fahrkarte möglich, wobei es notwendig ist, erst eine (Basis-) Karte für 5 Schekel zu ziehen, auf die man dann weitere Schekel lädt, mit denen man sich dann auf die Fahrt begeben kann. Leider hat das aufladen bei einem aus unserer Gruppe nicht geklappt, er ist also „schwarz“ prompt wurde er kontrolliert, musste etwa 180 Schekel (etwas mehr als 40,-€) Strafe zahlen. Überhaupt wird hier ständig kontrolliert, es vergeht keine Fahrt ohne Kontrolle. Bei der Rückfahrt im Bus vom Hadassah-Krankenhaus, hatte ich auf meiner Karte einen Schekel zu wenig, was beim Elektronischen checken im Bus ein rotes Signal auslöste. Nervös wegen der Befürchtung durch einen Kontrolleur bestraft zu werden, habe ich mich im Bus an einen jungen Medizinstudenten gewandt. Er konnte über eine App meine Karte aufladen, so dass ich damit eine gültige Fahrkarte besaß.</p>



<p>Eine kleine, aber wichtige Erkenntnis: die Fahrkarte gilt sowohl für die (West-) als auch für die Ost-Jerusalemer Verkehrsbetriebe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5281" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">letztes Abendessen mit Daoud und Jihan</figcaption></figure>



<p>Heute ging durch die Medien die Nachricht die rechtsreligiöse Regierung von Ministerpräsident&nbsp;<a class="" rel="noreferrer noopener" href="https://www.zeit.de/thema/benjamin-netanjahu" target="_blank">Benjamin Netanjahu</a>&nbsp;in Israel hatte angekündigt, neun Siedlungen im besetzten&nbsp;<a class="" rel="noreferrer noopener" href="https://www.zeit.de/thema/westjordanland" target="_blank">Westjordanland</a>&nbsp;nachträglich zu legalisieren. Hierzu hat die Bundesregierung heute eine Erklärung abgegeben, die ich hier veröffentliche </p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><br><strong>Anlässlich der Änderungen im sogenannten israelischen Rückzugsgesetz&nbsp;erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (22.03.):</strong><br><img decoding="async" src="https://www.auswaertiges-amt.de/static/appdata/includes/newsletter/quote-marks.png" alt="logo">Israel hat entschieden, den 2005 beschlossenen Rückzug aus vier Siedlungen im nördlichen Westjordanland teilweise aufzuheben. Die Bundesregierung ist hierüber sehr besorgt.&nbsp;Das sogenannte&nbsp;Disengagement Law&nbsp;wurde 2005 verabschiedet, um den Rückzug aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlandes festzuschreiben. Mit der nun beschlossenen Änderung werden diejenigen Artikel gestrichen, die israelischen Siedlerinnen und Siedlern den Zugang zu vier geräumten Siedlungen (Ganim, Kadim, Sa-Nur und Homesh) untersagt hatten.<br><br>Die nun erfolgte Anpassung stellt einen gefährlichen Schritt hin zu möglichen erneuten Siedlungsaktivitäten dar. Dies droht die ohnehin angespannte Sicherheitslage im Westjordanland weiter zu verschärfen. Die Entscheidung steht im Widerspruch zu der Absicht der erst am vergangenen Sonntag erfolgten Einigung zwischen Israel und den Palästinensern, für einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten auf unilaterale Schritte zu verzichten. Das&nbsp;Disengagement Law&nbsp;war zudem Teil eines größeren, international verhandelten und garantierten Rückzugs aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlandes. Die Einhaltung einmal gemachter Zusagen ist auch eine Frage vertraglicher Verlässlichkeit.<br><br>Die Haltung der Bundesregierung zum israelischen Siedlungsbau bleibt unverändert. Diese sind völkerrechtlich illegal und gefährden zukünftige einvernehmliche Verhandlungen für einen Frieden und ein Leben in Sicherheit und Würde sowohl von Israelis wie Palästinensern in der Region.</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5277" width="566" height="755" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorfreude auf die morgen beginnende Fastenzeit der Muslime: dem Ramadan  </figcaption></figure>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Bestimmte Dinge kann ich nicht tun,&nbsp;<br>weil ich danach nicht mehr in der Lage sein würde,&nbsp;<br>mit mir zusamm</em>enzuleben (Martin Buber)</p>
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		<title>Sumaya Farhad Naser: &#8222;Wir müssen lernen einander in die Augen zu schauen&#8220;</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/sumaya-farhad-naser-wir-muessen-lernen-einander-in-die-augen-zu-schauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 18:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückkehr nach 27 Monaten - März 2022]]></category>
		<category><![CDATA[American Colony Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Ocha]]></category>
		<category><![CDATA[Silwan]]></category>
		<category><![CDATA[Sumaya Farhad Naser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mich heuten, an einem sonnigen, frühlingshaften Tag, zunächst ohne ein festes Programm oder eine Gesprächsverabredung durch die Straßen und Gassen der palästinensischen Stadtteile, nördlich des Damaskus-Tores &#8222;treiben&#8220; lassen. Ich finde es einfach schön, <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/sumaya-farhad-naser-wir-muessen-lernen-einander-in-die-augen-zu-schauen/" title="Sumaya Farhad Naser: &#8222;Wir müssen lernen einander in die Augen zu schauen&#8220;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe mich heuten, an einem sonnigen, frühlingshaften Tag, zunächst ohne ein festes Programm oder eine Gesprächsverabredung durch die Straßen und Gassen der palästinensischen Stadtteile, nördlich des Damaskus-Tores &#8222;treiben&#8220; lassen.  Ich finde es einfach schön, so ein einig am Leben arabischen leben teilhaben zu können. Natürlich durfte ein kleiner Abstecher zum American-Colony-Hotel nicht fehlen. Leider hatte das wunderschöne Garten-Cafe noch nicht geöffnet, wofür ich aber Verständnis habe, hatten wir doch hier vor einigen Tagen noch einen gefühlten Winter.</p>



<p>So habe ich mich zum Stadtbekannten <a rel="noreferrer noopener" href="https://educationalbookshop.com" target="_blank">&#8222;Educational Bookshop&#8220; </a>begeben, der in diesem Stadtgebiet zwei Läden hat, einen Visavis vom Amerikan-Colony-Hotel, einen zweiten 500m weiter Richtung Damaskus-Tor. Interessante Bücher überwiegend zur Geschichte Palästinas, meist in englischer Sprache. Aber auch DVD und sehr anspruchsvolle Ansichtskarten sind dort zu finden. Aber es gibt auch einen leckeren Café oder Cappuccino.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5029" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/10228AF0-E30E-4006-B0EE-C32A0E339C5F-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>ein eigentümlicher Bau direkt an der &#8222;grünen Linie&#8220;, die  bis 1967 Jerusalem trennte</figcaption></figure>



<p>Ich habe dann auch noch das Büro in der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ochaopt.org" target="_blank">UN-Organisation O</a>CHA besucht, welches ebenfalls in diesem Gebiet liegt. OCHA steht für das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in den besetzten palästinensischen Gebieten (oPt). OCHA sagt von sich dass es die Nothilfe koordiniert, um Leben zu retten und Menschen in humanitären Krisen zu schützen. &#8222;Wir setzen uns für wirksame und prinzipienfeste humanitäre Maßnahmen von allen für alle ein&#8220;. Bei OCHA bekommt man u.a. aktuelle Karten zum Westjordanland und dem Gaza-Streifen</p>



<p>Am Nachmittag hatte ich die Möglichkeit an einer Veranstaltung mit Sumaya Farhat Naser teilzunehmen, die vor einer Gruppe im Paulushaus sprach. Den Leiter der Gruppe, Pfarrer Bernhard Pfaff hatte ich vor einigen Jahren bei Fatima kennen gelernt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5031" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/6CE27CB2-7141-4033-87BC-7C10A12A6E84-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption>das ist neu aber sehr schön im arabischen Viertel: eine kleine Ruhe-Oase </figcaption></figure>



<p>Sumaya ist mir zum Einen bekannt, als die Schulfreundin von Fatima, über die beiden ist ja der Film gedreht, dessen Link ich ja vor einigen Tagen dem Bericht von Fatima zugefügt habe. Ich habe sie aber auch einmal in Köln erlebt, als sie 2012 dort aus Ihrem ersten Buch &#8222;Thymian und Steine&#8220;. vorgelesen hatte, dass in diesem Jahr zum &#8222;Buch für die Stadt&#8220; ausgezeichnet worden war. Mittlerweile hat sie 5 Bücher herausgebracht und geht immer noch auf Vortragsreise in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Mehr zum ihren Büchern und der diesjährigen Vortragsreise, die im Mai stattfindet, ist auf der Seite des <a rel="noreferrer noopener" href="https://lenos.ch/autoren/farhat-naser-sumaya" target="_blank">Lenos-Verlages zu finden</a>.</p>



<p>Mehr zur Person von Sumaya findet ihr auch im <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sumaya_Farhat-Naser" target="_blank">Wikipedia-Beitrag </a>über sie.</p>



<p>Heute hat sie vor allem über ihre Aktivitäten gesprochen, die sie nach ihrer Lehrtätigkeit an der Universität in Bierzeit begonnen hat, Sie beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Friedenserziehung. <br>Sie ist in insgesamt an 8 Schulen aber auch in Frauengruppen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem regelmäßig aktiv. Sie versucht den Schüler:innen und den Frauen die Gedanken der Gewaltfreiheit näher zu bringen. Ziel ihrer pädagogischen Arbeit ist es vor allem keinen Hass zuzulassen. Ihr ist dabei wichtig,  dass sie verdeutlicht, dass alle menschen gleich behandelt werden sollten, aber eben nicht gleich sind. Sie versucht ihre Schüler:innen sensibel zu machen für den Augenblick, wo ein Missverständnis beginnt:</p>



<p>Nicht nur die/der andere ist &#8222;komisch&#8220;, vielleicht bin auch ich es&#8230;.</p>



<p>Natürlich darf Wut sein über die oft so schwierige Situation in der Besatzung, es dürfen, es sollen Gefühle zugelassen werden.Es soll aber gelernt werden gewaltfrei zu sprechen, gewaltfrei zu handeln.</p>



<p>&#8222;Dem anderen soll man in die Augen schauen können.&#8220;</p>



<p>Neben ihrer Pädagogischen Friedensarbeit, engagiert sich Sumaya auch in einer Frauengruppe in Silwan, dem Stadtteil am Rande der Altstadt unterhalb der Al Ansah-Moschee, über dessen Probleme ich schon <a href="https://marius-blog.de/blog/aktuell-in-ost-jerusalem-kampf-um-silwan/" data-type="post" data-id="2208" target="_blank" rel="noreferrer noopener">oft geschrieben habe</a>. Sumaya schilderte von einem besonderen Problem, dass dort Kinder betrifft. Während in der Westbank, Kinder, die z.B. Steine geworfen haben schon mit 10 Jahren inhaftiert werden, gelten in Silwan, das ja zu Ost-Jerusalem gehört andere Bestimmungen. Da Israel das seit 1967 besetzte Ost-Jerusalem annektiert hat, es also nach israelischer &#8222;Lesart&#8220;zum Staatsgebiet von Israel gehört, dürfen die Kinder zwischen 10 und 14 Jahren nicht inhaftiert werden. Also bekommen sie einen Hausarrest als Strafe, zwischen 8 und 24 Monate. Damit dies kontrolliert werden kann, bekommen diese Kinder eine Fussfessel. Wen wundert es dann, so Sumaya, wenn solche Kinder, die in dieser zeit natürlich auch keine Schule besuchen können, sich radikalisieren und zu Widerstandskämpfer:innen werden</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5028" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2022/03/F2DAA695-717F-4E18-9DC9-CA5E8D97F43A-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Gruppenbild mit Sumaya</figcaption></figure>
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		<title>Wachturm am Damaskustor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2018 19:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[American Colony Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Damaskustor]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte es schon vor einer Woche bei meiner Ankunft gleich gesehen und es auch schon zu Hause in den Infos gelesen: Die israelischen Behörden haben vor einigen Wochen begonnen am Damaskustor, dem Eingang zum muslimischen <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wachturm-am-damaskustor/" title="Wachturm am Damaskustor">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es schon vor einer Woche bei meiner Ankunft gleich gesehen und es auch schon zu Hause in den Infos gelesen: Die israelischen Behörden haben vor einigen Wochen begonnen am Damaskustor, dem Eingang zum muslimischen Viertel des besetzten Ost-Jerusalem, mehrere Wachttürme zu errichten. Waren es bisher eher behelfsmäßige Unterstände in denen die Polizisten/Soldaten sich aufhielten sind es nun festen Unterstände, die den Gesamteindruck der Altstadt als einer militärischen Bastion &#8211; statt einer „heiligen Stadt“- eher verstärken.</p>
<p><figure id="attachment_3777" aria-describedby="caption-attachment-3777" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3777" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Wachturm-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Wachturm-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Wachturm-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Wachturm-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3777" class="wp-caption-text">der Neue Wachturm am Damaskustor</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kontrollen rund um die Uhr durch israelische Soldaten sind in der Altstadt Ost-Jerusalems schon jetzt an der Tagesordnung.  Viele Anwohner befürchten nun, dass die Wachtürme Teil eines Checkpoints mit streng kontrollierten Zugängen werden könnte. Außerdem wurde die Zahl der Überwachungskameras in der Altstadt und in der Umgebung der Altstadt erheblich ausgeweitet. Damit reagiert Israel offensichtlich auf Unruhen und Angriffe auf israelische Soldaten, mit denen wiederum Palästinenser seit Herbst 2015 auf die sich ständig verschlechternde Lage in Ost-Jerusalem reagieren. Ministerpräsident Netanyahu hatte wohl bereits im Juni 2017 eindeutig das Ziel der israelischen Aktivitäten formuliert: Das Quartier um das Damaskustor solle ein „steriles Gebiet“ werden – das bedeutet wohl lückenlose Kontrolle. Diese Maßnahmen sind wohl Teil der Strategie, den Druck auf die palästinensische Bevölkerung zu intensivieren. Dazu gehören auch: Entziehung der Aufenthaltserlaubnis oder die <a href="https://www.ochaopt.org/content/high-numbers-demolitions-ongoing-threats-demolition-palestinian-residents-east-jerusalem" target="_blank" rel="noopener">Hauszerstörungen in Ost-Jerusalem</a>.<br />
Derzeit leben rund 300.000 Palästinenser in dem von Israel unter Verstoß gegen das Völkerrecht seit dem „Sechs-Tage-Krieg“ 1967 annektierten Ost-Jerusalem, die darauf angewiesen sind, von den israelischen Behörden ein Daueraufenthaltsrecht eingeräumt zu bekommen. Sie sind keine Staatsbürger Israels und in ihrem eigenen Gebiet weitgehend ohne wirksame Rechte. Derzeit ist in der israelischen Knesset ein Gesetzesentwurf in der parlamentarischen Diskussion mit dem in Ost-Jerusalem lebenden Palästinensern bei Fehlverhalten, die das israelische Innenministerium ohne gerichtliche Kontrollmöglichkeit als &#8222;Treuebruch&#8220; definiert, fortan noch leichter das Daueraufenthaltsrecht entzogen werden. Ohne ein solches Ausweisdokument sind sie rechtlos und müssen Ost-Jerusalem verlassen.</p>
<p><figure id="attachment_3778" aria-describedby="caption-attachment-3778" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3778" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Protest-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Protest-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Protest-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Protest-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3778" class="wp-caption-text">das palästinensische Sheikh-Jarrah-Viertel<br />im Hintergrund der Protestgrund: jüdische Wohn- und Bürobauten</figcaption></figure></p>
<p>Heute bin ich etwas „um den Block“ gegangen. Das schöne Hotel liegt ja im Zentrum des muslimischen Ost-Jerusalem, allerdings ist es gerade hier am Hotel erkennbar wie sich die israelische Besatzung „auswirkt“. Vis a vis des American Colony Hotels haben sich mächtige israelisch-jüdische Hotel-Komplexe breit gemacht. Hierzu wurde Grund und Boden aus palästinensischem Besitz genommen. Seit Jahren gibt es gerade in diesem Stadtteil massive Proteste gegen diesen „Landraub“, letztlich aber ohne Erfolg. Wenn man dann sieht wie manche Gebäude regelrecht „verbarrikadiert“ sind, fragt man sich als kritischer Besucher schon, wie es sich anfühlt etwas zu erzwingen, was aber eben von allen Nachbarn links und rechts nicht erwünscht wird.</p>
<p><figure id="attachment_3779" aria-describedby="caption-attachment-3779" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3779" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mädels-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mädels-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mädels-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mädels-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3779" class="wp-caption-text">Es ist Schulschluss</figcaption></figure></p>
<p>In diesem Viertel sind viele Schulen angesiedelt, immer schön nach Girls und Boy`s getrennt. Wenn dann um die Mittagszeit Schulschluss ist und alle Kinder über die Straßen „strömen“, kriegt man eine Ahnung was hinter der die Meldung von heute in der (linken) israelischen Zeitung „Haaretz“ steht, das die Zahl der arabischen (Palästinensischen) Bewohner in der gesamten Region (Israel, Gaza und Westbank) bereits eine Mehrheit vor den israelischen Juden hat. Hierzu auch ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/geburtenrate-warum-in-israel-so-viele-kinder-geboren-werden-1.3320566" target="_blank" rel="noopener">Artikel der am 6 Januar</a> in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.</p>
<p><figure id="attachment_3782" aria-describedby="caption-attachment-3782" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3782" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Frühstück-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Frühstück-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Frühstück-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Frühstück-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3782" class="wp-caption-text">Frühstück in wunderbarer Umgebung</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich möchte aber zum Schluss meines Tagesberichtes auch kurz auf meine derzeitige (besondere) Unterkunft eingehen. Das Zimmer ist sehr schön aber nicht „pompös“, eher ganz arabisch, stilvoll gestaltet. Im ganzen Haus sind alte schwarz-weiß Aufnahmen aus Jerusalem und dem ganzen Palästina, aus der Zeit Anfang letzten Jahrhunderts, zu sehen. Auf unserer (dritten) Etage werden vor allem Bilder von Edmund Allenby, dem britischen Feldmarschall zur Zeit des ersten Weltkrieges, in dieser Region, gezeigt. Ein Höhepunkt für mich&#8230;das Frühstück. Welch eine Auswahl an Früchten und frisch gepressten Säften. Zum ersten Mal habe ich heute von einer <a href="https://www.vitamine.com/lebensmittel/kaktusfeige/" target="_blank" rel="noopener">Kaktusfrucht</a> probiert. Wir konnten in dem herrlichen Innenhof frühstücken, wo ein wunderbarer Duft der dortigen Blüten und das Gezwitscher vieler Vögel unser Frühstück „versüßten“. Ich wurde gerne allen Menschen die ich kenne, einmal ein solches Erlebnis (für alle Sinne) wünschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Für drei Tage ins Paradies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 19:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[American Colony Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Faten]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine lieben Leser/innen. Heute bin ich noch einmal umgezogen. Für drei Nächte wohne ich wieder in Jerusalem. Hintergrund ist, dass meine Tochter Mirka vor einigen Wochen angefragt hat, ob sie nicht für einige Tage mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/fuer-drei-tage-ins-paradies/" title="Für drei Tage ins Paradies">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine lieben Leser/innen. Heute bin ich noch einmal umgezogen. Für drei Nächte wohne ich wieder in Jerusalem. Hintergrund ist, dass meine Tochter Mirka vor einigen Wochen angefragt hat, ob sie nicht für einige Tage mit mir in Jerusalem verbringen kann. Bedingung war. „ich möchte mich erholen“ Sie war schon 2015 hier und auch danach noch einmal mit einer Freundin in Tel Aviv und hat von dort einen Abstecher nach Jerusalem gemacht. Sie kennt also die Highlights von Jerusalem, wollte einfach einige Tage, bei möglichst schönem und warmen Wetter sich vom Arbeitsstress erholen.</p>
<p>Da konnte (und wollte) ich nicht nein sagen, was sicherlich jeder verstehen kann.</p>
<p>Und wo kann man sich in Jerusalem erholen&#8230;.genau im <a href="http://www.americancolony.com" target="_blank" rel="noopener">American Colony-Hotel</a>.</p>
<p><figure id="attachment_3771" aria-describedby="caption-attachment-3771" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3771" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Hotel-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Hotel-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Hotel-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Hotel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3771" class="wp-caption-text">das American-Colony-Hotel</figcaption></figure></p>
<p>Für mich der Inbegriff eines schönen Hotels. Wie heißt es in meinem Reiseführer:<br />
<em>Das 1840 als Palast für einen Pascha erbaute Hotel ist ein kleines Juwel. Alle Zimmer sind mir viel Geschmack und Liebe zum Detail im orientalischen Stil eingerichtet. Besonders der bezaubernde Innenhof ist auch bei Journalisten ein beliebter Treffpunkt</em></p>
<p>Es liegt in Ostjerusalem, etwa 1 km vom Damaskustor entfernt.</p>
<p>Ich habe schon oft von dem Hotel berichtet, und die, die mit mir eine der Begegnungsfahrten gemacht haben, kennen es vielleicht von einem Besuch im besagten Innenhof in dem sich ein Gartenrestaurant befindet. Hier habe ich schon oft einen arabischen Cafe in goldenem Kännchen serviert, zu mir genommen. Ich fand den Preis auch angemessen: 15 Shekel für 3 Tässchen leckeren Cafe und dazu selbstgemachte Plätzchen, da kann man doch nicht meckern oder&#8230;?<br />
Das Hotelzimmer ist aber ein klein wenig teurer, aber fürs Kind&#8230;.</p>
<p><figure id="attachment_3772" aria-describedby="caption-attachment-3772" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3772" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/golden-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/golden-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/golden-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/golden-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3772" class="wp-caption-text">sieht doch toll aus das Service oder und die Umgebung ist genauso toll</figcaption></figure></p>
<p>So ist es auch natürlich, dass ich in den nächsten Tagen bis zum Donnerstag, auch mein „Programm“, was hier und da ja auch ein wenig Anstrengung für mich bedeutet, „gezügelt“ habe. Für die Leserschaft bedeutet es sicherlich, weniger interessante Erlebnisse und Berichte. So ist es halt.</p>
<p>Heute bei meiner Abreise in Beit Jala, an der Bushaltestelle hielt ein alter Bekannter mit seinem Taxi: Adib den ich bei meinem ersten Aufenthalt 2012 kennengelernt hatte. Damals hatte er mich mit seinem Taxi zum Weinberg der familie Nassar gefahren und auf dem Rückweg ist er von einer zivilen (israelischen) Polizeistreife angehalten worden. Man hatte ihn Bezichtigt ein Stoppschild überfahren zu haben. Er sollte damals 1.000,- Shekel zahlen, die ich dann übernommen habe. <a href="http://marius-blog.de/blog/rueckkehr-zum-tent-of-nations/" target="_blank" rel="noopener">Hier ist die ganze Geschichte zu lesen.</a></p>
<p>Es ist schön solche Menschen hier immer wieder zu treffen. Vorgestern ist mir Faten Mukarker über den „Weg gelaufen“. Spontan hatte sie mich zum Abendessen eingeladen. Sicherlich werde ich Sie, wie auch Adib noch einmal in den nächsten tagen treffen.</p>
<p><figure id="attachment_3773" aria-describedby="caption-attachment-3773" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3773" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/arbeiter-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/arbeiter-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/arbeiter-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/arbeiter-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3773" class="wp-caption-text">viele warten vergeblich auf Arbeit</figcaption></figure></p>
<p>Auf dem Weg mit dem Bus nach Jerusalem sind mir die vielen Palästinenser aufgefallen, die hinter dem Bethlehemer „Checkpoint 300“ an der Straßen standen und auf Arbeit warteten. Ich hatte schon <a href="http://marius-blog.de/blog/um-5-00-uhr-am-checkpoint-300-in-bethlehem/" target="_blank" rel="noopener">vor Jahren einmal davon berichtet</a>, wie viele Palästinenser jeden Tag (sofern sie ein Visum haben) nach Jerusalem kommen, ohne das sie eine feste Arbeit haben. Bei uns spricht man von „Tagelöhner“</p>
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