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	<title>Artas &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Daoud Nassar: „Mit Hass zerstört man sich nur selbst“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 18:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Artas]]></category>
		<category><![CDATA[Battir]]></category>
		<category><![CDATA[Talitha Kumi]]></category>
		<category><![CDATA[Tent of Nations]]></category>
		<category><![CDATA[Weinberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Am heutigen Tag haben wir, bei weiter doch recht schönem Wetter, am Vormittag einen Besuch in dem am Rande der Westbank so schön gelegenen Dorf Battir gemacht. Anschließend sind wir zu meinem „Geburtsort“ hier in <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/daoud-nassar-mit-hass-zerstoert-man-sich-nur-selbst/" title="Daoud Nassar: „Mit Hass zerstört man sich nur selbst“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am heutigen Tag haben wir, bei weiter doch recht schönem Wetter, am Vormittag einen Besuch in dem am Rande der Westbank so schön gelegenen Dorf Battir gemacht. Anschließend sind wir zu meinem „Geburtsort“ hier in Palästina gefahren, da wo alles anfing: dem „Friedensort Tent of Nations“.&nbsp;</p>



<p>Unsere Gruppe hat heute einen kleinen „Zuwachs“ bekommen: meine ehemalige Kollegin Andrea, und ihre Tochter Anna, werden für einige Tage an unserem Programm teilnehmen. Durch Andrea habe ich im Übrigen Fatima (Im Magdolin) kennengelernt. 2013 hat mir Andrea diesen, für meine dann zukünftigen Aufenthalte in Palästina, so wichtigen Tipp gegeben.&nbsp;</p>



<p>Kurzfristig haben wir am Morgen entschieden auch der deutschen Privatschule hier in Beit Jala, „Talitha Kumi“, einen kurzen Besuch abzustatten. Ich hatte im letzten Jahr den derzeitigen Schulleiter, Matthias Wolff, kenngelernt, der sich spontan bereitfand unserer Gruppe für ein kurzes Gespräch zu empfangen, um der Gruppe ein wenig zu dieser Schule zu erzählen. Das ich schon häufiger die Schule besucht habe, verweise ich, wie bekannt, auf das Stichwort Talitha Kumi am Schluss des Beitrages. Hier könnt ihr alle meinen bisherigen Beiträgen zu dieser Schule lesen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5210" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0531E94F-E07E-459B-A95A-08BB8ECC0FD4-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">mit dem Schulleiter Matthias Wolff auf dem Kirchendach von Talitha Kumi</figcaption></figure>



<p>Matthias Wolf hob noch einmal die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.talithakumi.org/de/startseite/" data-type="URL" data-id="https://www.talithakumi.org/de/startseite/" target="_blank">verschiedenen Aufgaben der Schule</a> hervor: Kindergarten, Schule, Berufsschule, Ökologisches Projekt und ein Gästehaus. Insgesamt gesehen haben die derzeitig, in vielen Regionen der Westbank aufbrechenden, gewalttätigen Zusammenstöße mit Siedlern oder dem Militär, die Region in der die Schule liegt noch nicht erreicht. Dennoch ist eine gewisse Anspannung bei der hiesigen Bevölkerung schon zu spüren: wie geht es weiter mit den Auswirkungen die vielfach der neuen israelischen Regierung geschuldet ist? </p>



<p>Im Anschluss an unseren kurzen Schulbesuch ging es ins nahe gelegenen wunderschöne Battir. Auch zu diesem Ort, den ich ebenfalls schon des Öfteren besucht habe, könnt ihr meine Beiträge mit dem Stichwort Battir abrufen. Heute hatten wir spontan einen örtlichen Guide engagieren können: Mariam, die uns auch schon mal in ihrer impulsiven Art etwas vorsang. Sie erzählte uns etwas zur Geschichte des Ortes, der ja im Jahre 2014 durch die UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Unseren Aufenthalt beschlossen wir mit einem Besuch im örtlichen Cafe, wo uns, bei herrlicher Aussicht auf das wunderschöne Tal mit der Eisenbahnstrecke Tel Aviv-Jerusalem, gute arabischen Speisen zu äußerst kostengünstigen Bedingungen, serviert wurden. Beim Koordinationskreis Palästina Israel, ist eine Mitgliedsgruppe der Arbeitskreis Battir-Brühl. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ak-palaestina-bruehl.de" data-type="URL" data-id="https://www.ak-palaestina-bruehl.de" target="_blank">Auf dessen Homepage</a> findet ihr weitere wichtigen und interessanten Infos zu Battir</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5211" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/CCE229EE-C6B9-4ACB-ABB9-EC2075AC2716-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">toller Blick: Tal mit Bahnstrecke Tel Aviv-Jerusalem</figcaption></figure>



<p>Dann ging es zu dem aus meiner Sicht „Höhepunkt des Tages“: dem Weinberg der Familie Nassar, dem Tent of Nations, welcher nicht sehr weit (10 km) von Battir entfernt liegt. Auch hier weise ich schon zu Beginn auf die Stichworte „Tent of Nations“ und „Weinberg“ hin, wo ihr meine vielen bisherigen Beiträge einsehen könnt. Auch auf der erneuerten <a href="https://tentofnations.com/de/" data-type="URL" data-id="https://tentofnations.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage</a> findet Ihr weitere Infos zum Tent of Nations.</p>



<p>Ich kenne den Weinberg nunmehr seit 11 Jahren und trotzdem ist es für mich immer wieder ein besonderer Augenblick, wenn ich über die Kuppe komme und den Weinberg in all seiner Pracht in dieser schönen Landschaft vor mir sehe. Erst der zweite und genauere Blick lässt mich dann die bekannten „Wermutstropfen“ wahrnehmen: den Roadblock der seit 2003 die Zufahrt versperrt, die immer größer werdenden Siedlungen die den Weinberg scheinbar „erdrücken“ und eben die Thora-Schule am Roadblock, wo mittlerweile der 2. Bauabschnitt weit fortgeschritten ist.</p>



<p>Wie Daoud im Gespräch betonte, wisse man derzeit nicht, ob nicht auch in Zukunft diesen jüdischen Schülern irgendwann einmal sich einen „Spaß“ daraus machen, auf dem Gelände des Weinberges Zerstörungen vorzunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5216" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FC3ED013-359B-44F9-A5F8-37CDCE6E276C-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gespräch in einer der neun Höhlen auf dem Weinberggelände</figcaption></figure>



<p>Seit 1990 versucht die Familie Nassar zu erreichen, dass der Besitz des 44 ha großen Geländes, welches die Familie 1916 mit Papieren käuflich erworben hat, gerichtlich anerkannt wird. Ein Neujahrsbrief von Daoud, den er am 23. Januar 2023 geschrieben hat, beschreibt gut die derzeitige Situation. Ihr findet diesen Brief <a rel="noreferrer noopener" href="https://marius-blog.de/brief-von-daoud-nassar-vom-23-januar-2023/" data-type="page" data-id="5213" target="_blank">hier</a></p>



<p>Zum in seinem Brief genannten nächsten Gerichtstermin am 12 Februar ist der staatliche Abwesenheitsverwalter (Staatsanwalt) zu der Sitzung nicht erschienen. Der Anwalt der palästinensischen Familie aus Nahalin, des einzigen verbliebenen Einspruchsführers, war anwesend. Sie müssen dem Ausschuss und unserem Anwalt in den nächsten Tagen Unterlagen zur Untermauerung ihrer Ansprüche vorlegen, um die hoffentlich endgültige Anhörung am 2. März vorzubereiten.</p>



<p>Aber auch dieser Termin ist ohne Ergebnis verlaufen, ein nächster Termin ist am 15. Mai angesetzt</p>



<p>Auf eine Frage aus unserer Gruppe, wie Daoud, diese schwierige Situation scheinbar gelassen aushalte, meinte er: <strong><em>„Mit Hass zerstört man sich nur selbst“</em></strong></p>



<p>Daoud ist dankbar, dass ihn und seine Familie so viele Menschen, in so vielen Ländern, unterstützen und so seine Familie auf dem Weg der Gerechtigkeit begleiten. Heute war eine Gruppe mit 25 internationalen Studenten, die derzeit in Jerusalem studieren auf dem Weinberg. Sie haben 150 Olivenbäume gepflanzt.&nbsp;</p>



<p>Welch ein starkes Signal der Solidarität</p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Haben wir nicht alle einen Vater?</em></p>



<p><em>Hat uns nicht ein Gott geschaffen?</em></p>



<p><em>Warum verachten wir denn einer den anderen,</em></p>



<p><em>und entweihen den Bund unserer Väter?</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;(Mal. 2,10)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5217" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/A04A7788-205D-4DE2-BB4A-0FB16B03CF01-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">zum Abend ein kurzer Besuch beim Kloster &#8222;im geschlossenen Garten&#8220;im Artas-Tal gelegen</figcaption></figure>
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		<title>Pessach-Fest in Israel = demütigende Zustände in Hebron/Palästina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2018 19:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Artas]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron]]></category>
		<category><![CDATA[Schwester Rosa]]></category>
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					<description><![CDATA[An und für sich wollten wir heute an einer Informationstour der Gruppe Machsom Watch teilnehmen. Roni Hammermann sprach letzte Woche davon, dass diese Tour an die „Nahtstellen“ gehen würde, nämlich die Orte in Palästina, wo <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/pessach-fest-in-israel-demuetigende-zustaende-in-hebronpalaestina/" title="Pessach-Fest in Israel = demütigende Zustände in Hebron/Palästina">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An und für sich wollten wir heute an einer Informationstour der Gruppe Machsom Watch teilnehmen. Roni Hammermann sprach letzte Woche davon, dass diese Tour an die „Nahtstellen“ gehen würde, nämlich die Orte in Palästina, wo die Menschen durch den Zaun/Mauer von ihren Feldern getrennt sind. Hier kann es dann vorkommen, dass der Checkpoint morgen nur zu einer bestimmten (kurzen) Zeit geöffnet wird, dann erst wieder am Abend. Oft eben auch gar nicht, also eine totale Abhängigkeit von den „Launen&#8220; der israelischen Besatzer. Gestern bekamen wir von den Veranstaltern die Nachricht, dass vor dem Hintergrund der vielen Unruhen in der Westbank, wegen der schlimmen Vorfälle an der Grenze zum Gazastreifen, man sich aus Sicherheitsgründen entschlossen habe, die Tour nicht durchzuführen. Schade aber doch sehr nachvollziehbar.<br />
Machsom Watch (MW) hatte mir im Vorfeld mitgeteilt, dass auch viele Israelis an dieser Tour teilnehmen, für viele das erste Mal das sie die Region der Westbank besuchen. Durch die Erlebnisse motiviert haben sich anschließen viele zur Mitarbeit bei MW entschlossen.</p>
<p><figure id="attachment_3870" aria-describedby="caption-attachment-3870" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3870" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Landschaft-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Landschaft-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Landschaft-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Landschaft-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3870" class="wp-caption-text">schöne, fruchtbare Landschaft auf dem Weg nach Hebron</figcaption></figure></p>
<p>Spontan haben wir uns dann heute entschlossen, den vor einigen Tagen geplanten Besuch in Hebron (den wir am Tag nach den Vorfällen an der Gaza-Grenze ebenfalls aus Sicherheitsgründen abgesagt hatten) heute nachzuholen. Mit einem Service-Taxi sind wir dann von Bethlehem in einer guten halben Stunde nach Hebron gefahren. Auch hier weiß der/die regelmäßige Leser/in, dass ich schon sehr oft in dieser größten Stadt in der Westbank war, die so sehr geprägt ist von täglichen Auseinandersetzungen zwischen den 7-800 Siedlern und den dort lebenden Palästinensern. Es fängt immer so unspektakulär an. Man erreicht eine große Stadt die geprägt ist von vielen Autos, Geschäften und eben vielen, vielen (oft junge) Menschen. Und dann kommt man an die stelle wo es plötzlich anders wird, wo die Geschäfte geschlossen sind wo man durch einen stark gesicherten Checkpoint muss und dann steht man gefühlt in einer „Geisterstadt“.</p>
<p><figure id="attachment_3861" aria-describedby="caption-attachment-3861" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3861" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/eingang-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/eingang-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/eingang-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/eingang-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3861" class="wp-caption-text">der Eingang zur Altstadt von Hebron heute militärisch gesichert</figcaption></figure></p>
<p>Wir hatten uns zunächst mit Mitgliedern der Gruppe <a href="https://hyas.ps/issa-amros-trial/" target="_blank" rel="noopener">„Youth Against Settlemans“</a> verabredet. Wir sprachen mit dem Bruder des auch in Deutschland bekannten Aktivisten Issa Amro, Achmed. Issa ist wegen einer schweren Erkrankung zur Behandlung in Malaysia.Er wurde vor Jahren von den Vereinigten Nationen zum &#8222;Menschenrechtsverteidiger des Jahres&#8220; gewählt. Issa war Ende letzten Jahres wegen (gewaltfreier) Protestaktionen inhaftiert worden. Nach weltweiten Interventionen (auch in Deutschland hatte <a href="https://www.amnesty.de/mitmachen/brief-gegen-das-vergessen/farid-al-atrash-und-issa-amro" target="_blank" rel="noopener">Amnesty</a> zu einer Briefaktion aufgerufen), wurde er nach einigen Wochen wieder entlassen.</p>
<p>Derzeit liegen wohl 18 Anklagen gegen ihn vor. Das Büro der Gruppe „Youth Against Settlemans“ liegt nicht weit entfernt von der Wohnung eines Mannes, er hieß Hashem Azzeh, den ich im <a href="http://marius-blog.de/blog/wir-haben-keine-angst/" target="_blank" rel="noopener">Herbst 2014</a> mit meiner Gruppe gelernt hatte, und der mittlerweile durch einen Tränengas-Angriff qualvoll erstickt ist.</p>
<p><figure id="attachment_3862" aria-describedby="caption-attachment-3862" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3862" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/bereitschaft-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/bereitschaft-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/bereitschaft-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/bereitschaft-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3862" class="wp-caption-text">gleich geht es los</figcaption></figure></p>
<p>Wir haben uns dann in die Altstadt begeben, dort wo der Weg zur Abrahams-Moschee führt. Hier war alles anders als ich es bisher erlebt habe. Unglaublich viel Militär, Soldaten mit Hunden, die (was weiß ich) erschnüffeln sollten. Alle Meter waren Soldaten positioniert. Außer uns dreien gab es so gut wie keine Fußgänger. Irgendwann trafen wir eine Gruppe junger belgischer Studenten, die auch ziemlich (verstört) beeindruckt waren. Irgendwann kamen wir an ein verschlossenes Tor vor dem massenhaft Soldaten standen. Irgendwann erfuhren das der Zugang zum Grab von Abraham (eben besagte Moschee) an den Feiertagen der Juden (das Pessach-Fest dauert eine Woche) geschlossen seine. Es wurden Sicherheitsgründe genannt, will soviel Juden in die ebenfalls am Abrahamsgrab gelegene Synagoge wollten.</p>
<p><figure id="attachment_3864" aria-describedby="caption-attachment-3864" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3864" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zugang--1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zugang--1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zugang--300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zugang--768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3864" class="wp-caption-text">verschlossen war das Tor</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber das war noch nicht alles: Auf einmal kamen jeepartige Militärfahrzeuge durch die enge Altstadtgasse gefahren. In ihrem Gefolge eine große Gruppe &#8211; an ihrer Kleidung als Juden erkennbar- die wohl in einer Art Sightseeing-Marsch durch die palästinensische Altstadt geführt wurden. Ein Tour-Guide sprach durch ein Mikrofon. Hier und da guckte man sich die (wenige) ausgelegte Ware an.</p>
<p><figure id="attachment_3865" aria-describedby="caption-attachment-3865" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3865" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/besichtigung-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/besichtigung-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/besichtigung-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/besichtigung-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3865" class="wp-caption-text">Sightseeing</figcaption></figure></p>
<p>Natürlich war die Gruppe durch ein starkes Militäraufgebot begleitet. Später kamen wir an ein Tor, dort wartete schon die nächste Gruppe „auf Einlass“. Eine wirklich bizzare Situation die wir &#8211; als ja „Außenstehende“ –mit erleben mussten. Schaute man in die Gesichter der wenigen palästinensischen Geschäftsleute, sie sprachen „Bände“. Es war sie eine derart demütigende Situation, dass mir zur Beschreibung ihrer Blicke die Worte fehlen. Eine junge (ca 15 Jahre alte Israelin) fragte mich, wo ich denn her komme. Meine Antwort. „From Germany“ und was ich hier tue wollte sie noch wissen. Ich antwortete „I visit Israel and Palestine“</p>
<p>Ihre Antwort/Frage: „Where is Palestine“</p>
<p>Ich will es nicht weiter ausführen wie das Gespräch geendet ist. Auch ein Soldat meinte auf meine Frage, was er denn eigentlich hier in der palästinensischen Altstadt mache: „For you safety“.</p>
<p><figure id="attachment_3867" aria-describedby="caption-attachment-3867" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3867" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/israelischer-Torguide-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/israelischer-Torguide-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/israelischer-Torguide-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/israelischer-Torguide-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3867" class="wp-caption-text">Tourguide aus Israel</figcaption></figure></p>
<p>Da ich merkte, dass meine Stimmung (nach fast drei Stunden deprimierender Erlebnisse) immer mehr dazu neigte, laut und aggressiv zu werden, ob diesem offensichtlichen menschlichem Unrecht für die palästinensische Bevölkerung in der Altstadt, habe ich meinen beiden Begleitern vorgeschlagen, den Rest des Tages an einem warlich schönerem Ort zu verbringen. Interessant für mich war, dass etwa 1 km von der Altstadt entfernt, dass Leben weiter so war, wie wir es am Morgen bei der Ankunft erlebt hatten.</p>
<p><figure id="attachment_3866" aria-describedby="caption-attachment-3866" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3866" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kontrolle-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kontrolle-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kontrolle-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-3866" class="wp-caption-text">Kontrolle eines aus meiner Sicht harmlosen jungen Mannes der Waren brachte</figcaption></figure></p>
<p>Auf der Rückfahrt nach Bethlehem sind wir am Eingang des Artas-Tales aus dem Service-Taxi gestiegen. Dort haben wie eine schöne Wanderung an den Teichen von Salomon vorbei gemacht. Es handelt sich um drei riesige Zisternen, die angeblich Salomo für die Wasserversorgung von Jerusalem angelegt hat. Sie haben ein Fassungsvermögen von etwa 300.000 qm.</p>
<p><figure id="attachment_3868" aria-describedby="caption-attachment-3868" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3868" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zisterne-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zisterne-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zisterne-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/zisterne-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3868" class="wp-caption-text">eine Zisterne ist leer</figcaption></figure></p>
<p>Wir sind durch das grüne Tal gewandert und kamen nach etwa 3 Kilometer am Kloster der „Verschlossenen Gärten“ an. Hier war ich schon häufig. Viele Gruppen haben dort Schwester Rosa kennen gelernt. Es hat uns allen, nach den schlimmen Erlebnissen in Hebron, gut getan, uns mit diesem Ausflug in die wunderschöne Frühlingslandschaft Palästinas ein wenig auf schönere Gedanken zu bringen.</p>
<p><figure id="attachment_3869" aria-describedby="caption-attachment-3869" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3869" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kloster-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kloster-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kloster-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/kloster-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3869" class="wp-caption-text">das wunderschöne Kloster &#8222;zum verschlossenen Garten&#8220; (Hortus Conclusus)</figcaption></figure></p>
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		<title>Zur Knafeh gehören die Teignudel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 19:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50 Jahre Besatzung sind genug - Frühjahr 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Artas]]></category>
		<category><![CDATA[Knafeh]]></category>
		<category><![CDATA[Nablus]]></category>
		<category><![CDATA[Schwester Rosa]]></category>
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					<description><![CDATA[Der regelmäßige Leser meines Blog`s weiß es&#8230;.ich bin der arabischen Knafeh „verfallen“: denn wer einmal Knafeh probiert hat (besonders die im arabischen Raum unbestritten „Beste“ aus Nablus, will nicht mehr aufhören zu essen. „Vorsicht Suchtgefahr!“ <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zur-knafeh-gehoeren-die-teignudel/" title="Zur Knafeh gehören die Teignudel">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der regelmäßige Leser meines Blog`s weiß es&#8230;.ich bin der arabischen Knafeh „verfallen“: denn wer einmal Knafeh probiert hat (besonders die im arabischen Raum unbestritten „Beste“ aus Nablus, will nicht mehr aufhören zu essen. „Vorsicht Suchtgefahr!“<br />
Gestern war ich in der Altstadt von Beit Sahur (einem Nachbarort von Bethlehem) unterwegs. Als ich durch eine offene Türe sah entdeckte ich Berge der dünnen gelblichen Teignudeln, die zur Knafeh gehören wie der (Ziegen-)Käse. Bei mir war Emad der, dank seiner arabischen Muttersprache um Erlaubnis bitten konnte, dass wir uns einmal umsehen konnten. Hier wird also die Teignudel hergestellt aus Mehl, Wasser, Fett, einem „Stabilisator“ der wie das spezielle Farbmittel aus der <a href="http://marius-blog.de/blog/ein-ausflug-nach-nablus-mit-viel-knafeh-und-kleinen-hindernissen/" target="_blank">„Knafeh-Hochburg“ Nablus </a>stammt.</p>
<p><figure id="attachment_3440" aria-describedby="caption-attachment-3440" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3440" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rad-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rad-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rad-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rad-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3440" class="wp-caption-text">auf dem großen Rad im Hintergrund werden die Teigfäden glatt gestrichen</figcaption></figure></p>
<p>Der fertige Teig wird dann durch extra gefertigte dünne Düsen gepresst, so dass dünne Fäden entstehen. Diese wiederum werden auf einem großen Rad (1m im Durchmesser) verteilt verteilt und jeweils auf etwa einem halben Meter Länge geschnitten. Die Portionen, die für die Knafeh genutzt werden, kommen dann in einer Mischmaschine gleichenden Trommel, werden mit dem gelben Farbstoff vermengt und anschließend eine Nacht zum trocknen ausgelegt. Anschließend werden die harten Nudeln zerkleinert. Diese Nudelmasse kommt dann auf beide Seiten des Käses der unter Feuer erhitzt und zum Schmelzen gebracht wird. Das ganze wird mit Zucker (Rosen-) Wasser je nach Geschmack gesüßt.</p>
<p><figure id="attachment_3441" aria-describedby="caption-attachment-3441" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3441" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/trommel-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/trommel-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/trommel-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/trommel-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3441" class="wp-caption-text">in der &#8222;Trommel&#8220; wird der Teig mit der gelben Farbe vermengt.</figcaption></figure></p>
<p>Hier wurden im Übrigen neben den „Fadennudeln“ für die Knafeh(die man bei uns in</p>
<p><figure id="attachment_3442" aria-describedby="caption-attachment-3442" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3442" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/körbchen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/körbchen-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/körbchen-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/körbchen-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3442" class="wp-caption-text">&#8222;Teig-Nester&#8220; bereit zum füllen</figcaption></figure></p>
<p>Deutschland auch in türkischen Läden bekommt), auch kleine „Nudelnester“ hergestellt, die dann mit allerlei leckerem (Honig, Nüsse, Pistazien etc) gefüllt werden können.</p>
<p>Ein interessanter Einblick in ein Handwerk, dass den jungen Mann (etwa 30 Jahre alt), und seinem Bruder ein sicheres Einkommen garantiert, denn Süßes essen alle Palästinenser (wie ich auch&#8230;.), für ihr Leben gerne.</p>
<p><strong>Schwester Valeria: „Das Leben dreht sich bei uns um das Menschliche“</strong></p>
<p><figure id="attachment_3443" aria-describedby="caption-attachment-3443" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3443" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rosa-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rosa-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rosa-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rosa-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3443" class="wp-caption-text">Schwester Rosa (re) mit Anja</figcaption></figure></p>
<p>Auch gestern habe ich noch einen kleinen Abstecher in das wunderschöne Artas-Tal gemacht. Dort wollte ich nach der „Blitzbegegnung“ am Sonntag, Schwester Rosa noch einmal treffen. Leider hatte sie auch heute wenig Zeit, konnte Anja, Emad und mir noch kurz die Geschichte des Klosters erzählen, das Anfang letzten Jahrhunderts gegründet wurde. Derzeit sind 5 Schwestern eines italienischen Ordens hier. Schwester Rosa stammt aus Argentinien, zwei Schwestern kommen aus Indien, Schwester Valeria aus Jordanien. Sie ist seit mehr als 50 Jahren hier vor Ort, hat also auch die zeit der Besatzung vollständig mit bekommen. Sie erzählte uns, das sie bevor die Trennungsmauer errichtet wurde, noch regelmäßig nach dem 10 km entfernten Jerusalem fahren konnte. Dies sei heute für sie, als Jordanierin nicht mehr möglich. Verstehe so etwas wer will, eine 72 jährige Schwester darf nicht zu den christlichen Stätten in Jerusalem: Sicherheitsgründe oder doch nur Schikane.</p>
<p><figure id="attachment_3444" aria-describedby="caption-attachment-3444" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3444" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/brunnen-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/brunnen-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/brunnen-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/brunnen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3444" class="wp-caption-text">die Quelle in Artas hilft bei Wassermangel</figcaption></figure></p>
<p>Und wie soll man es bezeichnen das die Menschen im Dorf Artas, wie wir hörten, oftmals wochenlang kein Wasser haben, obwohl sie in einem der wasserreichsten Gegenden von Palästina leben, obwohl mitten im Dorf eine Quelle selbst in den heißesten und trockensten Sommer nicht versiegt. Man kann sicher sein, dass die israelische Siedlung Efrat deren Bewohner von der Höhe in das grüne Tal schauen, keinen einzigen Tag ohne fließend Wasser auskommen müssen</p>
<p>Am Kloster befindet sich ein Kindergarten in dem nicht nur die Kinder aus dem, dem Kloster gegenüberliegenden großen Dorfes Artas gehen, sondern auch Kinder aus dem 5 km entfernten Dorf Al Khadir. Insgesamt sind dort etwa 80 Kinder (im Alter von 4-5 Jahren) unter fachkundiger (palästinensischer) Betreuung. Schwester Rosa betreut an der Klosterpforte eine Krankenstation, einige Bewohner des Ortes helfen den großen Klostergarten zu bearbeiten und können die Erträge auf den Märkten der umliegenden Gemeinden verkaufen. Der Erlös dient als eigene Verdienstquelle. Immer ausgebucht sind auch die Volontärstellen des Klosters, meist kommen junge Menschen aus Italien um hier ein Jahr mitzuarbeiten.</p>
<p><figure id="attachment_3445" aria-describedby="caption-attachment-3445" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3445" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/valeria-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/valeria-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/valeria-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/valeria-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3445" class="wp-caption-text">Schwester Valeria</figcaption></figure></p>
<p>Schwester Valeria erzählte uns zum Abschied auch von einem, wie sie es nannte „kleinen Wunder.“ Bei den Auseinandersetzungen zu Zeiten der 2. Intifada, kam es 2002 einmal zu einer Auseinandersetzung zwischen dem israelischen Militär und Jugendlichen aus dem Dorf, die sich hinter dem Kloster versteckt hatten. Auf einmal sei das Kloster in eine Wolke gehüllt gewesen, so das die Jugendlichen, unerkannt ,sich wieder in ihr Dorf begeben konnten.</p>
<hr />
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em><strong>Der Anteil der jüdischen Bevölkerung in Palästina stieg durch die Unterstützung Großbritanniens von 10 % im Jahre 1917 auf 17,7 % im Jahre 1931 und 28 % im Jahre 1939</strong></em></p>
<p>Aus: Reisehandbuch Palästina</p>
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		<title>Wir haben keine Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2014 17:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Artas]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron]]></category>
		<category><![CDATA[Schwester Rosa]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute am christlichen Sonntag haben wir zunächst dem in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) einen Besuch abgestattet. Siehe auch Das Kloster liegt in einem sehr <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wir-haben-keine-angst/" title="Wir haben keine Angst">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_1885" aria-describedby="caption-attachment-1885" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1885" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171-300x225.jpg" alt="Schwester Maria Rosa" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1885" class="wp-caption-text">Schwester Maria Rosa</figcaption></figure></p>
<p>Heute am christlichen Sonntag haben wir zunächst dem in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) einen Besuch abgestattet. <a title="Pfingstsonntag mit Schwester Maria Rosa" href="http://marius-blog.de/blog/pfingstsonntag-mit-schwester-maria-rosa/">Siehe auch </a>Das Kloster liegt in einem sehr fruchtbaren Tal in der Nähe eines muslimischen palästinensischen Dorfes Namens Arta. Eingroßer Teil unserer Reisegruppe nahm am sonntäglichen Gottesdienst in italienischer Sprache teil und wurde anschließend mit einem kleinen Frühstück mit selbst gebackenen Köstlichkeiten aus dem Kloster verwöhnt. Die ganze Gruppe wurde von Schwester Rosa, einer sehr engagierten gebürtigen Argentinierin überaus freundlich empfangen. In einem ausführlichen Gespräch erzählte sie uns die Geschichte des Klosters und seine derzeitigen Aufgaben. Das Kloster bietet für etwa 100 Kinder aus dem angrenzenden Palästinenser Ort einen Kindergarten an. Schwester Rosa führt darüber hinaus die örtliche erste Hilfe Station. Auch besteht für interessierte Gruppen die Möglichkeit in einem kleinen Gästehaus des Klosters einige Tage des Schweigens/Exerzitien zu verbringen. Nach Angabe von Schwester Rosa eine der wenigen Möglichkeiten im ganzen hl. Land einen Ort der Besinnung und Kontemplation zu finden. Sie erzählte auch von den letzten Wochen wo der Gazakrieg auch die Menschen im Westjordenland in Atem gehalten hat. Auch wenn es einmal „Wummm“ gemacht hat und in der Nähe ein Einschlag einer im Gazastreifen durch die Hamas abgeschossenen Raketen zu verzeichnen war: „Wir haben keine Angst – Gott will uns hier haben“ so Schwester Rosa. Wieder durften wir mit einer starken Frau sprechen deren kraftvoller und gläubiger Optimismus mehr als ansteckend auf die Gruppe wirkte.</p>
<p>Anschließend fuhren wir mit der Gruppe in die „Patriarchen-Stadt“ Hebron. Sie ist immer im Zentrum von Unruhen und auch gewalttätigen Auseinandersetzungen.<a title="Im Zentrum von Hass und massiven Auseinandersetzungen: die „Patriarchen“ Stadt Hebron" href="http://marius-blog.de/blog/im-zentrum-von-hass-und-massiven-auseinandersetzungen-die-%e2%80%9epatriarchen-stadt-hebron/"> Siehe hierzu auch in meinem Blog</a></p>
<p><figure id="attachment_1886" aria-describedby="caption-attachment-1886" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1886" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186-300x225.jpg" alt="Mitten in Hebron &quot;das Ende der Welt&quot;" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1886" class="wp-caption-text">Mitten in Hebron &#8222;das Ende der Welt&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Auch heute war wieder eine angespannte Situation zu verzeichnen. Schon im Vorfeld wurde von der EAPPI- Mitarbeiterin telefonisch mitgeteilt das es ggf. nicht ratsam sei in das durch israelische Siedler besetzte Zentrum der Altstadt zu gehen. Wir haben dann diese Mitarbeiterin am Rande der abgesperrten Zone getroffen. Sie hat uns ihre Tätigkeit erklärt. Mehr zu der Arbeit der EAPPI findet man hier. Anschließend haben wir Hashem Azzeh getroffen der mit seiner 6-köpfigen Familie in unmittelbarer Nähe einer israelischen Siedlung lebt, seinen Garten darf er nur betreten wenn es die israel. Militärbehörde erlaubt. Derzeit ist Olivenernte im Land, wenn er also seine Oliven flücken will (15m von seiner Haustüre entfernt braucht er eine Erlaubnis. In einem kleinen Film den ein schwedischer EAPPI- Mitarbeiter vor einigen Jahren gedreht hat konnte man sehen wie er mit einigen internationalen Helfer/innen von den Siedlern massiv bedroht wurde. Auch sonst im Alltag kommt es immer wieder zu Übergriffen auf seine Frau und seine Kinder.</p>
<p><figure id="attachment_1887" aria-describedby="caption-attachment-1887" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1887" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196-300x225.jpg" alt="der eigene Garten: verbotene Zone" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1887" class="wp-caption-text">der eigene Garten: verbotene Zone</figcaption></figure></p>
<p>In diesem Sommer wurden seine Weintrauben mit ätzender Flüssigkeit zerstört. Derzeit hat Hashem Azzeh „Hausarrest“ Er darf diese militärische Zone nicht verlassen. Anschließend wollten wir die Gräber von Abraham Isaak und Jakob besuchen. Wegen des jüdischen „Laubhüttenfestes“ kam es zu großem Andrand am Eingang der jüdischen Synagoge, der Eingang über die moslemische Moschee war deshalb geschlossen. Welch eine Diskrepanz: dort die bedrohliche Situation bei Hashem Azzeh, keinen Kilometer entfernt feiern Tausende Juden vor den Gräbern der Propheten ein großes Fest.</p>
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