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	<title>Ein- und Ausreise &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>In 21 Minuten zum Flughafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 22:46:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbst 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ein- und Ausreise]]></category>
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					<description><![CDATA[gestern habe ich vor den Studenten des theologischen Jahres und einigen weiteren Gästen über mein Engagement in dieser Region berichtet. Ausgangspunkt meiner Vortrages ist mein erster Aufenthalt auf dem Weinberg im April/Mai 2012. Zu diesem <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/in-21-minuten-zum-flughafen/" title="In 21 Minuten zum Flughafen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>gestern habe ich vor den Studenten des theologischen Jahres und einigen weiteren Gästen über mein Engagement in dieser Region berichtet. Ausgangspunkt meiner Vortrages ist mein erster Aufenthalt auf dem Weinberg im April/Mai 2012. Zu diesem Zeitpunkt habe ich auch mit diesem Blog begonnen. In meinem Vortrag versuche ich ich neben einer kurzen Einführung zur Geschichte dieses Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern am Beispiel des Weinberges die bedrückenden Themen, die diesen Konflikt kennzeichne, aufzuzeigen: Siedlung, Mauer, Flucht/Vertreibung, Landraub, die geteilte Stadt Jerusalem. Zum Schluss meines etwa 1 1/2 stündigen Vortrages zeige ich kleine Hoffnungszeichen auf. Gerne kann der geneigte Leser, die geneigte Leserin, mich gerne auch wegen eines solchen Vortrages in der eigenen Stadt, der eigenen Gemeinde, ansprechen.  </p>



<p><a href="https://marius-blog.de/mein-vortragsangebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Mehr zu meinem Vortragsangebot findet man hier (öffnet in neuem Tab)">Mehr zu meinem Vortragsangebot findet man hier</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4661" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-1536x1152.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-2048x1536.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-678x509.jpg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-326x245.jpg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/P1000799-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eingangshalle des neuen Bahnhofs in Jerusalem</figcaption></figure>



<p>Heute nun geht es wieder nach Hause<br>Zum ersten Mal soll es mit dem Zug von Jerusalem zum Airport nach Tel Aviv gehen. Lange wurde diese Strecke gebaut, man konnte bisher, bei der Autofahrt vom Flughafen nach Jerusalem, beobachten, wie der Bau voran ging. Nun ist also die Strecke fertig. Seit etwa 1 Jahr fahren die Zuge zum Flughafen. Die geplante durchgehende (und elektrifizierte) Strecke bis nach Tel Aviv ist noch nicht fertig. Wenn man also nach Tel Aviv will, muss man am Airport umsteigen.    </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4662" width="432" height="768" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-576x1024.jpg 576w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-169x300.jpg 169w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-768x1365.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-864x1536.jpg 864w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-1152x2048.jpg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_112917-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption>mehr als 80 Meter geht es in die Tiefe</figcaption></figure>



<p><br></p>



<p>Das Besondere an der Yitzhak Navon Station, so heißt der neue Bahnhof, ist die extrem tiefe Lage der Bahnsteige. Die Bahnsteige befinden sich 80 Meter unter Straßenniveau, damit ist der Bahnhof in Jerusalem&nbsp;&nbsp;einer der tiefsten Bahnhöfe der Welt. In mehreren Etappen kommt man mit der Rolltreppe auf die unterste Ebene, wo sich&nbsp;&nbsp;insgesamt 4 Bahnsteige befinden. Insgesamt braucht man mit den verschiedenen Rolltreppen mehr als 5 Minuten bis man auf der untersten Station angekommen ist. Dort steht, der auch bei uns in Deutschland bekannte, rote Doppelstock Zug.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4660" width="768" height="432" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-768x432.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-1536x864.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-2048x1152.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_113655-678x381.jpg 678w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Pünktlich geht es los. Die ersten 10 Minuten verbringt man mit vielleicht 4 kurzen Unterbrechungen ausschließlich in einem Tunnel. Nach genau 21 Minuten erreicht man den Terminal 3 des Ben Gurion-Airport. Wirklich Super diese schnelle Verbindung</p>



<p>&#8230;und als wenn sich die Interviewer/innen in der Abflughalle nun auch diesem neuen Tempo angepasst hätten, war ich in Windeseile durch die ja, zumindestens bei mir, schon oft nervige Befragungssituation. Es ging nur darum ob ich den Koffer alleine gepackt hätte und ihn immer beobachtet habe. Dann noch ob ich im Handgepäck keine Pistole mitführe&#8230;und das war es dann aber auch schon.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4663" width="768" height="432" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-768x432.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-1536x864.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-2048x1152.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/12/20191203_120609-678x381.jpg 678w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>einer der wenigen &#8222;Lichtblicke&#8220; in den ersten 10 Minuten</figcaption></figure>



<p>Eine letzte Frage zu den Kontrollen hier amFlughafen habe ich dann aber doch noch: Warum darf man hier ohne Beanstandung die Wasserflasche durch die Sicherheitskontrolle führen??</p>



<p>Morgen werde ich versuchen, ein kleines Fazit meiner Tage hier in Jerusalem zu ziehen. <br>Die nächste Reise mit einer Gruppe ist auch schon geplant: am 8. März 2020 geht es mit 21 Personen in diese schöne aber eben auch so komplizierte Region. Wie gewohnt werde ich auch dann wieder in diesem Blog berichten</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Die Sorgen waren unberechtigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 19:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbst 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Ein- und Ausreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute Mittag, gegen 11.30, stand ich vor dem kleinen „Pass-Häuschen“ am Airport in Tel Aviv und legte mit etwas „bangem“ Gefühl meinen Reisepass zur Personenkontrolle vor. Was habe ich mir in den letzten Wochen wieder <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/die-sorgen-waren-unberechtigt/" title="Die Sorgen waren unberechtigt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag, gegen 11.30, stand ich vor dem kleinen „Pass-Häuschen“ am Airport in Tel Aviv und legte mit etwas „bangem“ Gefühl meinen Reisepass zur Personenkontrolle vor. Was habe ich mir in den letzten Wochen wieder Gedanken wegen der Einreise nach Israel gemacht.  Anfang des Jahres hatte ich von einer jungen Frau gehört, die im Rahmen eines Freiwilligenprogrammes im vergangenen Jahr von September bis November 3 Monate auf dem Weinberg der Familie Nassar gearbeitet hatte. Nachdem ihr 3-Monatsvisum abgelaufen war, ist sie nach Deutschland zurückgeflogen und wollte Anfang Januar 2018 wieder einreisen, um (mit neuem Visum) ihre freiwillige Tätigkeit fortzusetzten. Unter unglaublichen Umständen hat man ihr die Einreise verweigert und sie nach 48 stündiger „Inhaftierung“ nach Deutschland zurück geschickt.</p>
<p>Ich habe die junge Frau telefonisch befragt und den ganzen Vorgang festgehalten.</p>
<p><a href="http://marius-blog.de/die-geschichte-einer-verhinderten-einreise-nach-israel-aufgezeichnet-von-marius-stark/" target="_blank" rel="noopener">Hier könnt ihr meine Aufzeichnung lesen</a></p>
<p><figure id="attachment_4111" aria-describedby="caption-attachment-4111" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4111" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000015-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000015-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000015-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000015-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-4111" class="wp-caption-text">es blüht hier auch im November</figcaption></figure></p>
<p>Am 3. Oktober wollte eine Reisegruppe der TAZ einreisen. Auch hier gab es massive Schwierigkeiten die der Reiseleiter öffentlich gemacht hat. Ich habe sie als <a href="http://marius-blog.de/probleme-bei-der-einreise/" target="_blank" rel="noopener">Gastbericht</a> in meinen Blog genommen. Darüber hinaus hatte ich in den letzten Monaten immer wieder davon gehört, das Personen (oft auch bekannte Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft), die in Verbindung mit der BDS-Kampagne gebracht wurden, die Einreise verweigert wurde</p>
<p><figure id="attachment_4114" aria-describedby="caption-attachment-4114" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-4114" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000040-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000040-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000040-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000040-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4114" class="wp-caption-text">die Eintrittskarte für Israel (und Palästina): Das Visum</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So „vorgestimmt“ rechnete ich also auch bei meiner heutigen Einreise mit dem „Schlimmsten“, eben dass auch ich an der Einreise gehindert werden könnte.</p>
<p>Aber es kam   (wie erfreulich) ganz anders. Nach knapp 2 Minuten bekam ich mein Visum und konnte (frohgestimmt) zum Gepäckband gehen und nach Israel einreisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie üblich, wenn ich hier alleine reise, fahre ich mit einem Kleinbus die knapp 50 Kilometer vom Flughafen nach Jerusalem. Die ersten beiden Nächte verbringe ich dieses Mal im Gästehaus „Beit Josef“ der <a href="http://www.dormitio.net" target="_blank" rel="noopener">Dormitio Abtei</a> auf dem Zionsberg am Rande der Altstadt. Ich wurde von Pater Elias, von dem ich in diesem Blog bereits mehrfach berichtet habe, freundlich Willkommen geheißen.</p>
<p><figure id="attachment_4110" aria-describedby="caption-attachment-4110" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4110" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000014-e1542047794728-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000014-e1542047794728-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000014-e1542047794728-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-4110" class="wp-caption-text">der Kölner Gereonskirche nach empfunden: die Dormitio-Abtei</figcaption></figure></p>
<p>Am Nachmittag bin ich bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ein wenig „um den Block“ gegangen, will heißen: ich habe die Altstadt „umkreist“. Das erste was mir auffiel: Massen von Touristen (Pilgerer) waren unterwegs. Wenn man überlegt, das wir Mitte November haben und die „Hochsaison“ schon im Oktober ist, wirklich erstaunlich welch Andrang hier noch herrscht. Wenn man sich die (oft großen) Gruppen so ein wenig näher anschaut, bekommt man schon etwas Mitleid. Sie werden von ihren Guides scheinbar von einem Highlight zum nächsten geführt und mit Infos (heute oft mit Knopf im Ohr) „abgefüllt“. Ich frage mich da schon, was bleibt eigentlich hängen, wo findet eine tatsächliche Berührung mit den besonderen Stätten, statt. Man hat den Eindruck, dass auch hier &#8211; wie halt oft im Leben, bei vielen Gruppen konsumieren hoch im Kurs ist, es wird (scheinbar)&#8220; jede Sehenswürdigkeit mit einem Selfie &#8222;abgehakt&#8220;.</p>
<p>Das läuft aber bei <a href="http://marius-blog.de/meine-reiseangebote/" target="_blank" rel="noopener">meiner Reise</a> anders&#8230;:-)</p>
<p><figure id="attachment_4112" aria-describedby="caption-attachment-4112" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4112" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-e1542048514287-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-e1542048514287-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-e1542048514287-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-4112" class="wp-caption-text">viele Menschen in engen Gassen der Altstadt</figcaption></figure></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-4113" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000017-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000017-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000017-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000017-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nur eine Dreiviertel Stunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 20:08:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Battir]]></category>
		<category><![CDATA[Ein- und Ausreise]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensfachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Ziviler Friedensdienst]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja es geschehen in diesem Land immer wieder Zeichen und Wunder. Von dem Wunder des Osterfeuers der orthodoxen Christen habe ich am Samstag berichtet. Von zwei (kleinen) Wundern will ich nun heute schreiben: Da ist <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/nur-eine-dreiviertel-stunde/" title="Nur eine Dreiviertel Stunde">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja es geschehen in diesem Land immer wieder Zeichen und Wunder.</p>
<p>Von dem Wunder des Osterfeuers der orthodoxen Christen habe ich am Samstag berichtet. Von zwei (kleinen) Wundern will ich nun heute schreiben:<br />
Da ist zunächst einmal der wirklich starke Regen der heute morgen pünktlich zu meiner Abreise, auf die Stadt Jerusalem und auch auf mich, nebst meinem Gepäck, nieder ging.</p>
<p>Ja und als ich mit dem Scherut gegen 11 Uhr (drei Stunden vor Abflug am Ben Gureon-Airport ankam, und mich auf eine zermürbende Befragung einstellte (ich erinnere an mengen Abflug genau vor einem Jahr), da geschah das zweite (kleine) Wunder. Ich glaube es waren insgesamt drei Fragen die ich beantworten musste (weshalb ich hier im Land war, ob ichPräsente bekommen habe und ob ich Messer oder Schusswaffen im Gepäck habe), ja wirklich, das war alles. In sage und schreibe einer Dreiviertel Stunde war ich durch alle Kontrollen und habe jetzt genügend Zeit an diesem meinem vorletzten Blogbeitrag in diesem Frühjahr zu schreiben.</p>
<p><figure id="attachment_3952" aria-describedby="caption-attachment-3952" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3952" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-1-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3952" class="wp-caption-text">gestern im Cafe in Ramallah</figcaption></figure></p>
<p>Aber wie das mit den Wundern im allgemeinen ist, man/Frau muss daran glauben und es wird alles ein wenig natürlicher (weniger wundersam) wenn man genauer hinschaut. Mit dem Regen in Jerusalem ist es nämlich so: Der Hydrologe Clemens Messerschmied, der seit 20 Jahren in Palästina lebt und arbeitet, hat sich nicht nur immer wieder zu der ungleichen Wasserverteilung zwischen den israelischen und den palästinensischen Bewohnern geäußert. In dem Interview mit der <a href="https://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=34769" target="_blank" rel="noopener">kritischen Webseite &#8222;NachdenkSeiten&#8220;</a> wird aber auch deutlich, das es eigentlich genügend Wasser in dieser Region gibt (an anderer Stelle spricht Messerschmied davon das es in Jerusalem genau soviel regnet wie in Berlin), aber es eben Bestimmungen gibt das auch das Regenwasser nicht von den Palästinensern aufgefangen werden darf. Er spricht von Militäry Orders, den sogenannten MO`s, die in den besetzten Gebieten von den Israelis erlassen werden und dann für immer gültig sind. Die Palästinenser haben kein Mitspracherecht.</p>
<p><figure id="attachment_3953" aria-describedby="caption-attachment-3953" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3953" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/wasser-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/wasser-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/wasser-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/wasser-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3953" class="wp-caption-text">Wasser ist knapp auf dem Weinberg, Volontäre sollen sich nur zweimal in der Woche duschen</figcaption></figure></p>
<p>Ich weiß es vom Weinberg der Familie Nassar. Dort gibt es zahlreiche Zisternen, die in den letzten Jahren gebaut wurden. (Ich selbst habe bei meinem vierwöchigen Aufenthalt im April 2012 am &#8222;Bau&#8220; einer solchen &#8222;Wassersammelgrube&#8220; mitgeholfen. Aber alle diese Zisternen, die den Bewohnern des Weinberges oft helfen, ohne zusätzlichem Wasser, was sie teuer bei den Israelis kaufen müssen, &#8222;über den Sommer zu kommen&#8220;, sind aus israelischer Sicht &#8222;illegal&#8220;. Es gibt für  sie &#8222;Abrissbefehle.</p>
<p>Mit der Kontrollen hier am Flughafen ist es, wenn man genauer hinschaut eben viel von Zufälligkeiten abhängig. So wie es vor einem Jahr war, wo ich (unbedacht) erwähnte das ich auf dem Weinberg war. Bei einer meiner Gruppenreisen war es die Info eines Mitglieds der Gruppe, dass wir in Jenin das Friedenstheater besucht hatten. In beiden Fällen bedeutete diese Info, dass der verdächtigungsgrad (ich/wir hatten ja Kontakt mit Palästinensern) stieg, die Befragung intensiver wurde und auch die Kontrolle des Handgepäcks und des Körpers (extrem) intensiviert wurde.</p>
<p><figure id="attachment_3955" aria-describedby="caption-attachment-3955" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3955" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Battir-1-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Battir-1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Battir-1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Battir-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3955" class="wp-caption-text">Auch in Battir, mit seinen berühmten Terrassen, war es in diesem Wochen sehr grün</figcaption></figure></p>
<p>Ich möchte heute auch noch ein Thema anschneiden, welches ich (vor nunmehr 2 1/2 Wochen) in meinem Gespräch mit Amjad Mitra angesprochen. Es ging dabei um seine konkrete Tätigkeit für den „Weltfriedensdienst“ hier in Palästina.</p>
<p>Der „Ziviler Friedensdienst“ (ZFD) entsendet Fachkräfte in Krisen- und Konfliktregionen. Sie arbeiten dort mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, die in ihrer Gesellschaft und Kultur verwurzelt sind. Als Außenstehende sollen/können die ZFD-Fachkräfte einen anderen Blickwinkel und neue Sichtweisen einbringen, die helfen, Friedensprozesse wirksam anzustoßen und zu begleiten. Mit Beginn der staatlichen Förderung im Jahr 1999 in Deutschland, entwickelte sich dieser „Friedensdienst“ – und mit ihm die zivile Konfliktbearbeitung – von einem Modellversuch zu einem anerkannten Instrument der deutschen Friedens- und Entwicklungspolitik. Im Sinne eines Gemeinschaftswerks von Zivilgesellschaft und Staat arbeiten neun friedens- und entwicklungspolitische Organisationen gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) an der Gestaltung des Programms und seiner strategischen Ausrichtung.</p>
<p><figure id="attachment_3956" aria-describedby="caption-attachment-3956" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3956" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Beduinen-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Beduinen-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Beduinen-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Beduinen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3956" class="wp-caption-text">bei den Jahalin-Beduinen</figcaption></figure></p>
<p>Einer der neun Gruppen ist der <a href="https://wfd.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Weltfriedensdienst</strong></a>, bei dem Amjad Mitri angestellt ist.<br />
In dem Gespräch mit ihm lernte ich den Begriff „Postkonflikt“ kennen, der die Friedensarbeit meint, die erst dann einsetzt wenn der Konflikt beendet ist. Da man in dem Konflikt Israel&amp;Palästina selbstverständlich nicht von einem Ende sprechen kann, sind andere Maßnahmen erforderlich, so beispielsweise: den Ursachen des Konfliktes auf den Grund zu gehen und die Merkmale des Konfliktes aufzuzeigen. Hierzu dienen beispielweise auch Informationsveranstaltungen. In diesem Zusammenhang gibt Amjad u.a. Kurse für Mitarbeiter der hier tätigen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen. In diesen Kursen werden &#8211; gemessen an internationalem Recht – die Menschenrechtsverletzungen in der Besatzung in Theorie und Praxis aufgezeigt werden. Durch diese Infoveranstaltungen will man die Teilnehmer/innen zum einen für diese Themen sensibel machen, es wird aber auch auf einen „Multiplikatoren-Effekt“ gehofft, in dem diese Mitarbeiter/innen ihre Erkenntnisse in ihre Heimatländer tragen. Die Gruppe Al Haq, die Amjad ebenfalls mit seiner Arbeit unterstützt, hat im September 2017 mit drei anderen palästinensischen Menschenrechtsgruppen, dem Staatsanwalt des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, bereits die vierte Mitteilung vorgelegt, in der nachgewiesen wird, dass hochrangige israelische Zivil- und Militärbeamte im besetzten Westjordanland, einschließlich Ost-Jerusalem, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.</p>
<p><figure id="attachment_3957" aria-describedby="caption-attachment-3957" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3957" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/soldaten-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/soldaten-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/soldaten-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/soldaten-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3957" class="wp-caption-text">Soldaten in der Altstadt von Hebron</figcaption></figure></p>
<p>Seit Palästina in der UNO im November 2012 als „Beobachterstaat“ anerkannt wurde, kann es beim internationalen Gerichtshof als Kläger auftreten. Derzeit wird in Den Haag in den Themenbereichen Vertreibung durch Besiedlung, Wasser und Gaza-Blockade geprüft ob eine Anklage erhoben werden kann. Mehr dazu findet der Interessierte Leser/die interessierte Leser/in <a href="http://www.alhaq.org/advocacy/targets/international-criminal-court-icc/1142-2017-09-21-16-53-35" target="_blank" rel="noopener">hier</a></p>
<p>Mittlerweile bin ich wohlbehalten (bei ebenfalls Regenschauern) zu Hause angekommen.</p>
<p>Bitte schaut in den nächsten Tagen noch einmal in meinen Blog. Bevor ich wieder eine Schreibpause bis zur Begegnungsfahrt im November 2018 einlege, werde ich noch ein Fazit meines 12. Aufenthaltes in Palästina ziehen und einen Ausblick wagen.</p>
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		<title>Zu Bethlehem geboren&#8230;und im Karton „abgelegt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 22:13:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Ein- und Ausreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute an unserem Abreisetag haben wir noch einen Blick in das unserem Gästehaus St. Vincent angeschlossenen Kinderheim &#8222;La Crèche&#8220; (Kinderkrippe) nehmen dürfen. Ein mir gut bekannter Reiseleiter, Johannes Zang, der in diesen Tagen auch mit <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zu-bethlehem-geboren-und-im-karton-abgelegt/" title="Zu Bethlehem geboren&#8230;und im Karton „abgelegt“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute an unserem Abreisetag haben wir noch einen Blick in das unserem Gästehaus St. Vincent angeschlossenen Kinderheim &#8222;La Crèche&#8220; (Kinderkrippe) nehmen dürfen. Ein mir gut bekannter Reiseleiter, Johannes Zang, der in diesen Tagen auch mit einer Gruppe hier zu Gast war, hatte mir (dringend)  vorgeschlagen diese Einrichtung anzusehen.</p>
<p>Das Heim wurde von den Vinzentinnerinnen Ende des 19. Jahrhundert gegründet. Es ist die einzige derartige Einrichtung im ganzen Westjordanland. Kinder werden dort abgeben weil sie unehelich geboren werden. Oft werden sie auch durch Kaiserschnitt früher zur Welt gebracht, damit man bei der Mutter den Bauch nicht sieht. Immer wieder kommt es aber auch vor das die Kinder irgendwo hingelegt werden. So fand man vor einigen Wochen einen gerade geborenen Säugling in einem Karton. Nicht immer werden die Kinder rechtzeitig gefunden&#8230;.<a href="http://www.dna.fr/actualite/2011/12/22/aus-dem-pappkarton-da-komm-ich-her" target="_blank">Hier ein interessanter Beitrag im Internet</a></p>
<p><figure id="attachment_3209" aria-describedby="caption-attachment-3209" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3209" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schlafsaal-1024x768.jpg" alt="Schlafsaal" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schlafsaal-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schlafsaal-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schlafsaal-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3209" class="wp-caption-text">Schlafsaal</figcaption></figure></p>
<p>Derzeit sind 32 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren hier untergebracht. Weitere Kinder aus besonders armen Familien werden tagsüber betreut. Neben spezialisierten Erzieherinnen arbeiten in der Einrichtung, Psychologen, Therapeuten und auch ein Kinderarzt. Ein Sozialarbeiter versucht zwischen dem Heim, den sozialen Einrichtungen und auch den Familien der Kinder eine Brücke zu schlagen</p>
<p>Die Kinder bleiben dort bis zum sechsten Lebensjahr und werden dann in eine Familiengruppe des SOS-Kinderdorfes vermittelt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3210" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schwester-300x225.jpg" alt="schwester" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schwester-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schwester-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/schwester-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Kinder können nicht adoptiert werden da dies das islamische Recht nicht erlaubt. Lediglich wenn die Kinder eindeutig von einer christlichen Mutter stammen, kann eine Adoption an eine christliche Familie vermittelt werden.</p>
<p>Wir erfuhren auch, dass es im Zusammenhang mit Vergewaltigungen immer wieder zu „Ehrenmorden“ kommt. Die Vergewaltiger bleiben frei, nach den starren islamischen Regeln ist immer die Frau schuldig.</p>
<p>Nach dieser doch bedrückenden „Besichtigung“ haben wir uns dann auf dem Weg zum Flughafen gemacht. Hier erwartete uns eine der intensivsten Kontrollen die ich je erlebt habe. Wie bekannt wurde ich als Reiseleiter zu nächst befragt. Wahrheitsgemäß habe ich von unserer reise und den Orten berichtet die wir besucht haben. Dann wurde einer aus der Gruppe ausgesucht, dem der Koffer kontrolliert wurde und der ebenfalls zu unserer Reise gefragt wurde. Da es wohl, aus Sicht der Interviewerin, eine unterschiedliche Darstellung gab, wurde ich von ihrem Vorgesetzten erneut befragt. Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich wohl nicht alle Orte – so zum Beispiel Jenin- genannt hätte. Was wir dort gemacht hätten wollte er wissen. Ich erzählte vom Besuch der Friedenstheaters. Das ganze Procedere der „Vorbefragung“ dauerte sicherlich eine Stunden bevor die „normale“ Befragung aller Reiseteilnehmer durchführt wurde. Anschließend wurde die ganze Gruppe beim Handgepäckcheck intensiv untersucht. Mit einem speziellen „Fühler“ wurden unsere schuhe und sämtliche Gegenstände die wir mitführten abgetastet. Das Paket „Zatar“, welches mir die Familie von Fatima mitgegeben hatte, wurde besonders intensiv durchleuchtet.</p>
<p>Doch damit nicht genug, als wir in Düsseldorf unsere Koffer vom Band nahmen mussten wir feststellen das alle unsre Koffer in Tel Aviv geöffnet und untersucht wurden. In einem beigefügten Schreiben wurden wir darüber informiert, dass unser Gepäck aus Sicherheitsgründen geöffnet und untersucht wurde&#8230;.</p>
<p>Es ist wirklich für mich schwer nachvollziehbar, das dieses ganze Procedere, welches ja unglaublichen Personalbedarf beansprucht, nur aus der Sorge heraus vollzogen wird, weil an einem dieser Orte in Palästina, Sprengstoff in unser Gepäck gesteckt worden sein könnte.</p>
<p>Aber die gute Botschaft zum Schluss: Wir sind gut wieder angekommen&#8230;</p>
<p><figure id="attachment_3211" aria-describedby="caption-attachment-3211" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3211" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/bild-1024x768.jpg" alt="mit linsen, Reis, Nudeln gemacht" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/bild-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/bild-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/11/bild-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3211" class="wp-caption-text">mit Linsen, Reis, Besam und Nudeln gemacht</figcaption></figure></p>
<p>Und morgen werde ich zum Abschluss dieser Blog Reihe ein Resümee unserer Begegnungsfahrt schreiben&#8230;.</p>
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		<title>Zum vierten Mal in Palästina – was nehme ich mit nach Deutschland?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2014 11:25:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostern 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Ein- und Ausreise]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[ Nun war ich wieder – zum 4. Mal in zwei Jahren- dieses mal für 21 Tage in Palästina. Am  Montagabend bin ich wohlbehalten wieder in Düsseldorf gelandet. Wie immer nach meinen Aufenthalten in Palästina komme <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zum-vierten-mal-in-palaestina-in-zwei-jahren-was-nehme-ich-mit-nach-deutschland/" title="Zum vierten Mal in Palästina – was nehme ich mit nach Deutschland?">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> Nun war ich wieder – zum 4. Mal in zwei Jahren- dieses mal für 21 Tage in Palästina. Am <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Montagabend bin ich wohlbehalten wieder in Düsseldorf gelandet. Wie immer nach meinen Aufenthalten in Palästina komme ich voller erfüllender, teils aber auch verstörender und zwiespältigen Eindrücke zurück. In den letzten Tagen hatte ich ein wenig Zeit meine Gedanken über das dort Erlebte zu sortieren, mich an wichtige Ereignisse und Begegnungen zu erinnern. Nachfolgen ein kurzes Resümee mit einem Blick nach vorne.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1000227.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1786" alt="P1000227" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1000227-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1000227-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1000227.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ein- und Ausreise am Flughafen in Tel Aviv<br />
Im Gegensatz zu meinen früheren Reisen, aber besonders im Unterschied zu den in meinem Bog vom 27.4. geschilderten Zuständen bei der Einreise von Jordanien, gestaltete sich sowohl die „Einlass“-Kontrolle, wie auch die Abfertigung bei der Ausreise am Flughafen völlig problemlos. Ich hatte ja schon nach meiner Einreise geschrieben, dass die Formalitäten nicht eine Minute dauerten, so war auch die Ausreise fast völlig „normal“, ohne konkrete Fragen nach meinem Aufenthaltsort oder Kontakten. Es wurde lediglich gefragt von wem der Koffer gepackt wurde und ob ich immer dabei gewesen sei. Keine Durchleuchtung, kein Öffnen und Durchsuchen meines Koffers. Aber wie so vieles hier, kann es Zufall sein oder es gibt andere Methoden. So war die Kontrolle bei der einfahrt auf das Flughafengelände mit einem Ostjerusalemer Taxi (und palästinensischen Fahrer)wesentlich aufwendiger. Auch wurde vor einigen Wochen noch ein italienischer Staatsbürger wieder in ein Flugzeug nach Italien gesetzt, weil er bei der Befragung an der Passkontrolle nicht ausdrücklich gesagt hatte, dass er ins Westjordanland auf Daher`s Weinberg will.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Behinderte haben es überall auf der Welt schwer – aber vor allem in Palästina</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Durch meine Kontakte mit Fatima habe ich<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>–wie schon bei meinen ersten<a title="Zu Besuch bei Hiam und Nura" href="http://marius-blog.de/blog/zu-besuch-bei-hiam-und-nura/"> Kontakten in 2013</a>– <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>auch dieses mal wieder die Möglichkeit gehabt, etwas mehr Einblick in die Situation der behinderten Menschen in Palästina bekommen.<a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1020973.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1787" alt="P1020973" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1020973-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1020973-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1020973.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Da ist zunächst die Erkenntnis, dass die Zahl der Menschen mit Behinderung, anteilmäßig an der Gesamtbevölkerung, mit Sicherheit weitaus größer ist als bei uns. Dies ist vor allem damit begründet, dass in Palästina die Menschen häufig innerhalb der Familie heiraten. Eine Heirat von Cousin und Cousine ist nicht selten. Das hat zur Folge das die „Gefahr“ Kinder mit Behinderung zu gebären wesentlich größer ist. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Demgegenüber ist die Unterstützung für diese Menschen in palästina nicht weit ausgeprägt. Es gilt vielfach als schande, oftmals werden Menschen mit Behinderung noch versteckt. Wenn die Familie keine eigenen Einkünfte hat gibt die palästinensische Autonomiebehörde für 3 Monate 700,- Schekel (etwa 150 €). Alle sonstigen Hilfen, z.B. Rollstühle Therapien oder auch die Kosten für notwendige Operationen werden ausschließlich von ausländischen Organisationen wie zum Beispiel<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>die Deutsche Behinderten Not-Hilfe (<a href="http://www.behinderten-nothilfe.org" target="_blank">www.behinderten-nothilfe.org</a>) für die auch Fatima seit Jahren hier in Palästina arbeitet, zur Verfügung gestellt. Nach der Einschätzung von Fatima ist in der palästinensischen Gesellschaft derzeit kein großer „Umdenkungsprozess“ bezüglich der „Heiratstraditionen“ erkennbar, obwohl es vielen Menschen klar ist, dass es da Zusammenhänge mit der großen Zahl der behinderten Menschen gibt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Alltag unter Besatzung</span></p>
<p><figure id="attachment_1789" aria-describedby="caption-attachment-1789" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040395.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1789" alt="&quot;Festung&quot; hebron" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040395-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040395-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040395.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1789" class="wp-caption-text">&#8222;Festung&#8220; Hebron</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Immer wieder gibt es im Alltag Berührungen mit der Besatzungsmacht Israel. Sei es am Checkpoint oder bei überraschenden Straßenkontrollen. Dabei erlebe ich die Reaktion der Palästinenser/innen<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>meist erstaunlich zurückhaltend, ja manchmal wirkt ihre Mimik verschlossen bis geradezu „ergeben“. Aber die Anspannung die bei allen vorhanden ist, man kann sie geradezu spüren. Es gibt keine lockeren Gespräche im Bus, keiner Lachen ist zu hören. Wenn der Bus nach der Passage am Checkpoint dann wieder los fährt ist allenthalben Erleichterung zu spüren. Für mich ist die Begegnung mit den jungen Wachsoldaten, die lässig eine Maschinengewehr über die Schulter tragen, auch mit großer Anspannung verbunden, aber eher der Art, dass ich mich auf Prostest einstelle, mir nichts gefallen lassen will. Auch ist es für mich trotz vieler solcher Begegnungen immer noch ein mehr als unangenehmes Gefühl so unmittelbar mit einer Waffe konfrontiert zu sein, die mich oder andere durch einen leichten Fingerzug verletzen ja töten könnte.<br style="mso-special-character: line-break;" /> <br style="mso-special-character: line-break;" /> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Palästina landschaftlich schön und Gastfreundlich &#8211; aber auch laut und schmutzig</span></p>
<p><figure id="attachment_1790" aria-describedby="caption-attachment-1790" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1790" alt="judäische Wüste" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050005-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050005-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050005.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1790" class="wp-caption-text">judäische Wüste</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Immer wieder habe ich in meinen Blogberichten auch von den wunderschönen <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Landschaften in Palästina und der beeindruckenden Gastfreundschaft erzählt die Palästina so liebenswert und einzigartig macht. Gerade jetzt in der Frühlingszeit, wenn selbst die so scheinbar trockene judäische Wüste mit einem „grünen Flaum“ überzogen ist, wenn die Blütenpracht überall scheinbar wild und ungebremst die Landschaft verschönert, kann das schwere Los der Besatzung schon mal in den Hintergrund treten.<br />
Aber es gibt auch die andere Seite, für mich eher „unangenehme“ Seite Palästinas. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Das Land ist geplagt von Lärm und Schmutz. Vor allem in den Städten herrscht ein derartiger Lärmpegel, hervorgerufen vor allem durch den unglaublichen &#8211; auf mich oft „aggressiv“ wirkenden Autoverkehr- aber auch durch die Menschen (Männer) selbst fallen auf durch eine oft lautstarke Kommunikation. Wenn ich im Zusammenhang mit den Reaktionen der Palästinenser/innen bei den Kontrollen von einer eher zurückhaltenden, scheinbar demütigenden Haltung geschrieben habe, so kann man den Eindruck gewinnen, das die dort unterdrückte Aggression an andere Stelle „freigesetzt“ wird/werden muss.<a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1030502.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1791" alt="P1030502" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1030502-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1030502-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1030502.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Das Land erstickt im Müll. Es gibt nur wenig konkrete Bemühungen von Seiten der Verwaltung der Städte und gemeinden zur Beseitigung oder Vermeidung des überall herumliegenden Abfalls. Die scheinbare Gedankenlosigkeit der Menschen hier gegenüber Erhaltung der Umwelt ist für mich als Besucher und Freund dieser Menschen oft schwer auszuhalten. Erste Projekte wie das des Vereins „Friends oft he Earth Middle East“ bei Jericho, von dem ich vor einigen Tagen berichtete, die u.a. sich in Schulen um Einführung des Umweltgedankens bemühen, oder den Plan von Daoud Nassar, auf seinem Weinberg regelmäßig Schüler einzuladen, die durch konkretes Tun den Umgang mit und die Erhaltung von Natur erlernen sollen, sind kleine und unterstützenswerte „Pflänzchen der Hoffnung“.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Literatur-Tipp</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Andreas Altmann: Verdammtes Land – Eine Reise durch Palästina</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">303 Seiten, 19,90 €<span style="mso-spacerun: yes;">     </span>erschienen im Piber-Verlag München 2014</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040781.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1792" alt="P1040781" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040781-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040781-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040781.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Kurz vor meiner diesjährigen Reise nach Palästina hat mir ein Bekannter das gerade erschiene Buch von Andreas Altmann empfohlen. Ich habe es mir gleich gekauft, weil mich allein der Titel des Buches neugierig gemacht hat. Ich muss sagen, das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Da ist vor allem die frische, ja unverbrauchte Sprache des Autors, die manchmal geradezu frech daher kommt. Er nimmt dabei auch keine Rücksicht auf eventuell Empfindsamkeiten seiner Leser/innen bei sexuellen oder religiösen Themen. Natürlich ist es etwas Besonderes ein solches Buch dort in dem Land zu lesen, über das der Autor schreibt. Altmann bereist Städte und Dörfer in denen ich auch schon war, und über die ich in meinem Blog berichtet habe. Er hat verschiedene Projekte besucht,<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>hat mit Vertretern aller drei Religionen gesprochen, mit Friedensaktivisten und Freiheitskämpfern.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Immer versucht er bei seinen Gesprächen zu verstehen was die Menschen bewegt, woher ihr Hass kommt oder ihre Motivation sich für Frieden und Aussöhnung einzusetzen.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Auf dem Einband des Buches beschreibt Andreas Altmann seine Motivation für diese Reportage: „Ich will über Palästina nichts als Geschichten erzählen, weil mich jede Illusion – <b style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="text-decoration: underline;">die</span></b> Antwort zu finden – längst verlassen hat.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>So schreibt ich Geschichten von den einen die andere quälen und erniedrigen, und den anderen, die gequält und erniedrigt werden. Und Geschichten von Heldinnen und Helden, die es zäh und beherzt mit ihrer Wirklichkeit aufnehmen“<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.piper.de/buecher/verdammtes-land-isbn-978-3-492-05624-3" target="_blank">http://www.piper.de/buecher/verdammtes-land-isbn-978-3-492-05624-3</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Wie wird es weiter gehen</span></p>
<p><figure id="attachment_1793" aria-describedby="caption-attachment-1793" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040545.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1793" alt="eine Hoffnung: der besuch von Papst Franziskus Ende Mai" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040545-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040545-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1040545.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1793" class="wp-caption-text">eine Hoffnung: der besuch von Papst Franziskus Ende Mai</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Immer wenn ich aus Palästina zurückkehre stellt sich für mich die beklemmende aber auch so notwendige Frage, wir wird es weitergehen in diesem Konflikt, mit Palästina. Diese Frage ist gerade auch vor dem aktuellen Hintergrund der (mal) wieder gescheiterten Gespräche zwischen Israel und Palästina mehr als berechtigt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Da bleibt zu hoffen, dass zu mindestens die Versöhnungsabsichten der Palästinenser, zwischen der Fatah und der Hamas, wirklich dauerhaft realisiert werden können und die Vorschläge der israelischen Siedlerpartei auf „Annexion“ von 60 % des Westjordanlandes durch Israel nur politisches „Säbelrasseln“ bleibt. Es gilt die vielen Menschen und Gruppen zu unterstützen, die sich in Israel und Palästina die Gedanken von Frieden und Aussöhnung auf ihre Fahne geschrieben haben.</span></p>
<p><figure id="attachment_1794" aria-describedby="caption-attachment-1794" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050040.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1794" alt="Reuven Moskovitz &quot;bis zum letzten Atemzug&quot;" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050040-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050040-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050040.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1794" class="wp-caption-text">Reuven Moskovitz<br />&#8222;bis zum letzten Atemzug&#8220;</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich hatte einen Tag vor meiner Abreise mal wieder das große Vergnügen mit Reuven Moskovitz einen solchen friedliebenden Menschen zu treffen, der seit mehr als 60 Jahren in Israel, aber auch bei seinen vielen Vortragsreisen in Deutschland dazu aufruft, sich für ein friedliches Miteinander der Menschen im heiligen Land einzusetzen.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Auch wenn Reuven vor dem Hintergrund seines lebenslangen tatkräftigen Bemühens für Frieden und<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Aussöhnung zwischen dem jüdischen und palästinensischen Volkes konfrontiert mit der aktuellen politischen Realität desillusioniert &#8211; ja ohne Hoffnung erscheint, sagt der fünfundachtzigjährige (!) mir zum Schluss unseres Gespräches mit starker Stimme: </span></p>
<p class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">„Ich werde mich bis zu meinem letzten Atemzug hier weiter für Frieden und Versöhnung einsetzen“</span></b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></b></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Vor dem Hintergrund dieser gewichtigen und für mich verpflichtenden Worte von Reuven Moskovitz, möchte ich verbunden mit dem Dank an alle interessierten Leser/innen meines Blog und dem Hinweis das die nächste Reise nach Palästina, über die ich wieder in diesem Blog berichten werde, im Oktober diesen Jahres starten wird, um Unterstützung einer Aktion des zivilen Friedensdienstes bitten auf die ich nachfolgen hinweisen möchte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Schalom und Salam Ihr/Euer Marius</span></p>
<p><figure id="attachment_1795" aria-describedby="caption-attachment-1795" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050031.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1795" alt="Hoffungsvolles &quot;Wetterleuchten&quot; über Palästina" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050031-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050031-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/05/P1050031.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1795" class="wp-caption-text">Hoffungsvolles &#8222;Wetterleuchten&#8220; über Palästina</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman';">Das Forum Ziviler Friedensdienst startet die Aktion &#8222;Friedensband&#8220;.<br />
Die Aktion ist verbunden mit einem &#8222;Appell für Friedenspolitik statt Militäreinsätze&#8220;.</span></p>
<p><i>        &#8222;Ich widerspreche einer Politik, die militärische Einsätze Deutschlands verstärken will. Deutschland muss stattdessen eine aktive Friedenspolitik entwickeln und endlich eine Vorreiterrolle              beim Ausbau ziviliver Konfliktbearbeitung übernehmen.&#8220;</i></p>
<p>Denn: für Bundeswehreinsätze wurden seit 1999 ausgegeben: 32,5 Mrd. €. Dagegen wurden in den Zivilen Friedensdienst investiert: 0,25 Mrd. €.</p>
<p>Zur Aktion &#8222;Friedensband&#8220; ist auch Deine Stimme wichtig und Deine Unterschrift gefragt. Denn, am 6. Sept. 2014 wollen wir in Berlin &#8211; das bekannteste Denkmal militärischer Politik &#8211; die Siegesäule &#8211; mit dem Kanzleramt verbinden.<br />
Postkarten, Aktionsmaterial und die Unterzeichnung des Appells für Friedenspolitik sind ab sofort auf unserer Aktionsseite  &#8211; <span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><span style="mso-field-code: ' HYPERLINK ';"><span class="MsoHyperlink"><span style="mso-fareast-font-family: 'Times New Roman';">http://<a href="http://www.bevor-es-zu-spät-ist.de" target="_blank">www.bevor-es-zu-spät-ist.de</a></span></span></span></span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman';"> &#8211;  bzw. in der Geschäftsstelle Forum Ziviler Friedensdienst e.V., Am Kölner Brett 8, 50825 Köln erhältlich.<br />
<br style="mso-special-character: line-break;" /> <br style="mso-special-character: line-break;" /> </span></p>
]]></content:encoded>
					
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