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	<title>Einreise &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Von der Mauer zu der Mauer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2019 21:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbst 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Einreise]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute bin ich nun zu meiner 15. Reise (seit 2012) nach Palästina gestartet. Da ich in die letzen Tagen in Berlin verbracht habe, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, von einer Stadt, die gerade den 30. <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/von-der-mauer-zu-der-mauer/" title="Von der Mauer zu der Mauer">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p>Heute bin ich nun zu meiner   15. Reise (seit 2012) nach Palästina gestartet. Da ich in die letzen Tagen in Berlin verbracht habe, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, von einer Stadt, die gerade den 30. Jahrestag des Mauerfalles begannen hatte, nach Jerusalem zur fahren, wo die Mauer (drei Mal höher als in Berlin) noch steht. Die Hoffnung, dass es auch hier zum &#8222;Mauerfall&#8220; kommen wird, sind derzeit so unrealistisch, wie es sicherlich auch in der DDR noch im Sommer 1989 gewesen ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4518" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-768x432.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-1536x864.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-2048x1152.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/20191121_113122-678x381.jpg 678w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Berlin, Bernauerstrasse</figcaption></figure>



<p>Natürlich hat mich in den letzten Tagen vor allem wieder die Frage beschäftigt, ob ich an der Passkontrolle am Flughafen in Tel Aviv, das für den Aufenthalt in Israel und Palästina notwendige Visum bekommen. Ich hatte ja schon <a href="http://marius-blog.de/probleme-bei-der-einreise/">des öfteren</a> von diversen Problemen berichtet, die verschiedene Personen bei der Einreise hatten. Zuletzt hatte man im März, einer mit gut bekannten Person, nach stundenlangem Verhör, die Einreise verweigert und sie am nächsten Morgen wieder nach Deutschland zurück geschickt. Die Gruppe, die sie begleiten wollte, musste ohne sie die Reise in Israel&amp;Palästina durchführen. Einen wirklichen Grund, weshalb man ihr die Einreise verweigert hatte, hat sie bis heute nicht erfahren.</p>



<p>Aber bei mir ging wieder alles schnell und gut und das, obwohl ich vor einigen Wochen, dass wunderschöne Land Iran besucht hatte. Iran&amp;Israel gibt es ja bekanntermaßen gewisse Probleme.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="639" height="448" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/balloon-float-away.jpg" alt="" class="wp-image-4520" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/balloon-float-away.jpg 639w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/balloon-float-away-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 639px) 100vw, 639px" /><figcaption>Mauer in Jerusalem</figcaption></figure>



<p>So bin ich also wie gewohnt am Flughafen in Tel Aviv in den Kleinbus gestiegen, der mich ihn etwa einer Stunde, in die knapp 50 km entfernte Stadt Jerusalem brachte.</p>



<p>Wie schon so häufig bin ich bei den Mönchen der Dormitio auf dem Zionsberg untergebracht. Dieses Mal habe ich das &#8222;Gartenhäuschen&#8220; auf dem Gelände als Unterkunft bekommen, ein wenig fühle ich mich dort wie in einer Datscha untergebracht. Urig und sehr gemütlich.</p>



<p>Nach der Teilnahme am Abendgebet der Mönche durfte ich noch zu Gast sein bei einem kleinKunstabend, zu dem die 22 StudentInnen des 46. Theologischen Studienjahres die Mönche und eben auch mich eingeladen hatten. Improvisationstheater, kleine Musikstücke, Pater Elias als &#8222;speziell Guest&#8220; der jiddische Lieder intonierte (10 kleine Briederlein..), ein wirklich kurzweiliger Abend, der geboten wurde.</p>



<p>&#8230;und für mich ein wirklich schöner Start in die sicherlich wieder spannende, aufregende, Zeit hier in Jerusalem und Umgebung.</p>
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		<title>Zwischen Mauer und Stacheldraht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 19:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Einreise]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Ostjerusalem]]></category>
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					<description><![CDATA[Was habe ich mir im Vorfeld der Reise wieder Gedanken gemacht, ob es Schwierigkeiten bei der Einreise gibt, ob ich irgendwo &#8222;gespeichert&#8220; bin und deshalb zurück gewiesen werde. Aber es ging, wie schon bei den <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zwischen-mauer-und-stacheldraht/" title="Zwischen Mauer und Stacheldraht">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was habe ich mir im Vorfeld der Reise wieder Gedanken gemacht, ob es Schwierigkeiten bei der Einreise gibt, ob ich irgendwo &#8222;gespeichert&#8220; bin und deshalb zurück gewiesen werde. Aber es ging, wie schon bei den letzten Malen, wieder so &#8222;easy&#8220;, eh ich mich versah hatte ich meinen Pass zurück und ein Visumspapier, dass mich berechtigt bis zu drei Monate im Land zu bleiben.</p>
<p><figure id="attachment_3711" aria-describedby="caption-attachment-3711" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3711" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Küste-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Küste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Küste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Küste-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3711" class="wp-caption-text">nach knapp 4 Stunden Flug, da taucht sie auf, die israelische Mittelmeer-Küste</figcaption></figure></p>
<p>Aber ich will ja &#8222;nur&#8220; drei Wochen hier verbringen.</p>
<p>Wie üblich fahre ich vom Flughafen mit einem Sherut-Taxi, das sind Kleinbusse (10 Personen), die warten bis der Bus voll ist und fahren dann nach Jerusalem. Sie fahren dann verschiedene Adressen an, es kann also auch mal etwas länger dauern, als man üblicherweise für die etwa 50 km brauchen würde.</p>
<p>Es gibt verschiedene Schnellstraßen (meist Autobahnen) die nach Jerusalem führen.</p>
<p>Alle führen aber eben auch durch Palästinenser-Gebiete. Heute ist es mir besonders aufgefallen. Es gibt Kilometerlange Passagen, wo links und rechts der Straße hohe Zäune mit Stacheldraht darüber stehen, oder eben hohe Mauern, hier und da noch von einem mächtigen Wachturm. Jede/r die/der so nach Jerusalem fährt, und nicht schläft, muss sich doch fragen, was dies eigentlich bedeutet. Wer eben nicht nur an die biblischen Stätten denkt wenn er in diese Region reist, dem muss doch spätestens bei diesem Anblick klar sein, das hier keine „normalen“ Verhältnisse sind.</p>
<p><figure id="attachment_3712" aria-describedby="caption-attachment-3712" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3712" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Unterschied-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Unterschied-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Unterschied-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Unterschied-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3712" class="wp-caption-text">schicke Wohnviertel</figcaption></figure></p>
<p>Kommt man dann in Jerusalem an, wird dem, der es sehen will, auch deutlich, dass es in dieser Stadt so ganz anders ist als in Rom oder Berlin. Da fährt man durch schnicke Stadtteile, sieht dann aber hinter einem Tal eine Mauer und dahinter einfache<br />
(Hoch-)Häuser mit schwarzen Wassertanks auf dem Dach.</p>
<p>Ich habe ja schon öfters etwas zur Situation in <a href="http://marius-blog.de/ost-jerusalem-wird-immer-staerker-judaisiert/" target="_blank" rel="noopener">Ostjerusalem</a> geschrieben, ihr könnt es gerne mal wieder nachlesen.</p>
<p><figure id="attachment_3713" aria-describedby="caption-attachment-3713" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3713" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/gegenteil-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/gegenteil-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/gegenteil-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/gegenteil-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3713" class="wp-caption-text">Palästinenser Wohnviertel</figcaption></figure></p>
<p>Heute habe ich Quartier im <a href="https://www.heilig-land-reisen.de/paulushaus-geschichte" target="_blank" rel="noopener">Paulus-Haus</a> bezogen. Ein altes historisches Gebäude, am Rande der Jerusalemer Altstadt, Visasvis dem Damaskus-Tor, dem Tor das in den muslimischen Teil von Jerusalem führt. Von der Dachterasse im 3. Stock hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt.</p>
<p><figure id="attachment_3714" aria-describedby="caption-attachment-3714" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3714" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Ausblick-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Ausblick-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Ausblick-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Ausblick-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3714" class="wp-caption-text">sieht doch alles so friedlich aus oder?</figcaption></figure></p>
<p>Zum Abend bin ich dann in „meine“ <a href="http://www.dormitio.net" target="_blank" rel="noopener">Dormitio-Abtei</a> gegangen und habe am Abendgebet der Mönche, der Vesper, teilgenommen. Dort wurde vor einigen Wochen ein neuer Abt gewählt</p>
<p>Ach ja, dass hätte ich ja fast vergessen, wir sind in Düsseldorf 1 ½ später abgeflogen, der Grund, alle startenden Maschinen mussten (zum Frühlingsanfang J) noch enteist werden.</p>
<p>Und hier in Israel&amp;Palästina&#8230;, da war wirklich Frühlingsanfang, angenehme 23 Grad, sattes Grün an vielen Stellen und eben auch schon hier und da üppige Blüten</p>
<p>Es ist doch eben nicht alles schlecht hier&#8230;&#8230;</p>
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