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	<title>Hoffnung &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>„I Have a Dream“ &#8211; Ich habe einen Traum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 16:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich werde öfters Mal gefragt, warum ich mich seit Jahren (unbeirrt) immer wieder auf den Weg machen, die Menschen in Palästina (aber auch in Israel) zu besuchen. Die meine Blogberichte regelmäßig verfolgen, können (hoffentlich) schon <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/i-have-a-dream-ich-habe-einen-traum/" title="„I Have a Dream“ &#8211; Ich habe einen Traum">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde öfters Mal gefragt, warum ich mich seit Jahren (unbeirrt) immer wieder auf den Weg machen, die Menschen in Palästina (aber auch in Israel) zu besuchen. Die meine Blogberichte regelmäßig verfolgen, können (hoffentlich) schon selbst eine Antwort auf diese Frage geben. Es ist für die Menschen die ich dort treffe eben so wichtig, mit uns/mir in Kontakt zu sein und zu bleiben. Sicherlich, wirklich etwas ändern kann ich durch meine Besuche nicht, aber eben doch zum Ausdruck bringen: ich vergesse euch nicht, Euer Leben ist mir wichtig, ich gebe Euch nicht auf, ich werde weiterhin in Deutschland von eurem Schicksal berichten, werde mich politisch für eine Verbesserung Eurer Situation einsetzen.</p>
<figure id="attachment_3972" aria-describedby="caption-attachment-3972" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3972" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/begegnung-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/begegnung-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/begegnung-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/begegnung-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3972" class="wp-caption-text">zufällige Begegnung am neuen &#8222;Wachturm&#8220; am Damaskustor</figcaption></figure>
<p>Am vergangenen Samstag, hatte ich Gelegenheit mit Pater Elias von der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem zu sprechen. Ich hatte mit ihm in den letzten Jahren schon mehrfach Kontakt, zuletzt mit meiner <a href="http://marius-blog.de/blog/pater-elias-wenn-der-konflikt-einfach-zu-loesen-waere-dann-waere-er-geloest/" target="_blank" rel="noopener">Gruppe im November 2017.</a><br />
Es ist immer wieder interessant mit solchen Menschen zu sprechen, die schon lange hier sind (Elias ist seit mehr als 17 Jahren in der Mönchsgemeinschaft in Jerusalem).</p>
<p>Mit Blick auf die aktuellen (schlimmen) Ereignisse an der Grenze zum Gazastreifen meinte Pater Elias: Der Israel&amp;Palästina Konflikt kommt in eine neue Phase. Er wird sich in Gaza weiter entwickeln und (möglichweise) dort entscheiden. Die Menschen dort stehen mit dem Rücken an der Wand (am Wasser). In der Westbank sieht es ein wenig anders aus: dort geht es vielen Menschen wesentlich besser. Deshalb waren und sind die Reaktionen zum Beispiel auf die Trump Entscheidung zu Jerusalem, oder auch jetzt zu den Vorfällen in Gaza, (eher) moderat. Man protestiert, aber eben nur ein wenig. Viele haben es sich doch schon ganz gut eingerichtet in der Westbank, haben also auch etwas zu verlieren. Im Gazastreifen wo sich die Zahl der Einwohner, in der Zeit in der ich hier im Kloster in Jerusalem lebe, mehr als verdoppelt, auf jetzt fast 2 Mio Menschen. Der UN-Bericht hat angezeigt, dass in ein paar Jahren dort kein Leben mehr möglich ist. Was haben also diese Menschen zu verlieren.</p>
<figure id="attachment_3973" aria-describedby="caption-attachment-3973" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3973" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-2-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-2-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-2-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Cafe-2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3973" class="wp-caption-text">Was braucht man mehr&#8230;?</figcaption></figure>
<p>Ministerpräsident Netanjahu gelingt es, nach Meinung von Pater Elias, immer sehr geschickt, von sich und seinen persönlichen Problemen (Korruptionsaffäre), abzulenken. Auch er Netanjahu weiß, dass auf Israel schwere Zeiten zu kommen werden, aber jetzt wird erst einmal der 70. Jahrestag der Gründung Israel gefeiert. Aber es geht auch vielen Menschen hier in Israel wirtschaftlich sehr schlecht. Leider suchen diese Menschen, wie auch in Deutschland, „ihre Rettung“ bei den rechten Parteien. Auch hier in Israel traut man es den Sozialdemokraten nicht zu, das Problem der Armut in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Überhaupt wird der Staat Israel bald Bankrott sein, wenn die Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen weiter steigen (und sie werden steigen). Soweit zu den, wie ich finde, interessanten Einschätzungen des Pater Elias.</p>
<figure id="attachment_3974" aria-describedby="caption-attachment-3974" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3974" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Olivenbaum-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Olivenbaum-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Olivenbaum-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Olivenbaum-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3974" class="wp-caption-text">jeder Olivenbaum (hier an der Altstadtmauer), zeugt von Widerstandskraft und Genügsamkeit</figcaption></figure>
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<p>Da Pater Elias in unserem Gespräch noch einmal auf die schlimmen Vorfälle an der Grenze zum Gazastreifen aufgegriffen hat, über die ich ja in den vergangenen Tagen schon mehrfach mich geschrieben habe, möchte auch ich noch etwas zu diesem Thema hinzufügen.</p>
<p>Ich bin als Vertreter für die Nahost-Kommission von pax christi im Sprecherkreis des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel (KoPI)<br />
Zu der aus unserer Sicht absolut schwachen „Stellungnahme“ der deutschen Bundesregierung haben wir Ende letzter Woche eine Stellungnahme verfasst. <a href="https://www.kopi-online.de/wordpress/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur Homepage und zur Presseerklärung von KoPI.</a></p>
<p>Außerdem habe ich mich entschlossen <a href="http://marius-blog.de/dr-schokry-ich-bin-verzweifelt-und-ich-bin-auch-wuetend/" target="_blank" rel="noopener">einen weiteren Gastbeitrag</a> zu Gazakonflikt in meinen Blog aufzunehmen. Der gebürtige Palästinenser Dr. Abed Schokry lebte 17 Jahre in Deutschland und promovierte an der TU Berlin. 2007 erhielt er einen Ruf an die Universität Gaza/Palästina und kehrte mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Seitdem lebt er dort und lehrt als Dozent Wirtschaftsingenieurwesen. Seit dieser zeit kommt er hier und da zu Vorträgen nach Deutschland oder er schreibt zu aktuellen Ereignissen „unter die Haut gehende“ Briefe. So sein Brief vom 8. April aus der letzten Woche der sich mit an den beiden letzten Freitagen beschäftig. Er beginnt mit den Worten: „Ich bin verzweifelt und auch wütend&#8220;<br />
Wer sich Zeit nimmt diesen Brief zu lesen, wird auch wütend darüber sein, dass sich scheinbar keiner (auch hier in Deutschland) wirklich mit diesen unglaublichen Vorfällen auseinander setzt.</p>
<figure id="attachment_3971" aria-describedby="caption-attachment-3971" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3971" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/qalandia-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/qalandia-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/qalandia-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/qalandia-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3971" class="wp-caption-text">eine andere &#8222;Grenze&#8220;:<br />zwischen Jerusalem und Ramallah</figcaption></figure>
<p>In diesen Tagen erschien auch der Bericht der jungen Redakteurin Elisa-Reinheimer-Chabbi in <a href="https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/gaza-und-die-grosse-gleichgueltigkeit" target="_blank" rel="noopener"><strong>Publik Forum. </strong></a>Dieser Beitrag  ragt einsam aus  der Masse der deutschen  Medien heraus, weil er  nicht nur &#8222;Hamas! Hamas! Hamas!&#8220; ruft, sondern  die  verzweifelte Situation der Palästinenser in Gaza und die menschenverachtende Reaktion der israelischen Armee thematisiert.</p>
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<figure id="attachment_3977" aria-describedby="caption-attachment-3977" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3977" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Schlüssel-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Schlüssel-200x300.jpg 200w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Schlüssel-768x1152.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Schlüssel-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-3977" class="wp-caption-text">der Schlüssel erinnert überall in Palästina an die Nakba &#8211; die Katastrophe</figcaption></figure>
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<p>Ich hatte meine diesjährige Frühjahrsreise, vor dem Hintergrund der in einigen Wochen (15. Mai) stattfindenden 70. Wiederkehr des Tages, an dem die palästinensische Bevölkerung sich der Flucht und Vertreibung aus ihren Heimatorten im jetzigen Israel erinnert, vor allem dem Thema der Folgen und der aktuellen Situation der damals geflohenen Menschen gewidmet. Ich habe für interessierte Leser/innen meines Blog unter der <a href="http://marius-blog.de/die-nakba-historische-fakten-die-demographische-realitaet/">Sparte Historie und Besatzung</a> die historischen Fakten und die demographische Realität eingestellt.</p>
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<p>Ich möchte meine Blogberichte nicht mit diesen eher düsteren und hoffnungslosen Meldungen schließen.</p>
<p>Vor einigen Tagen jährte sich der Tag zum 50. Mal, an dem der große Amerikaner Dr. Martin Luther-King ermordet wurde. In diesen Tagen des Gedenkens wurde natürlich oft auf seine berühmte Rede vom 28. August 1963 erinnert, deren inhaltliche Zusammenfassung mit diesen vier Worten gelingt: „<strong>I Have a Dream“</strong></p>
<p>Es wundert sicherlich nicht, dass ich in den letzten Tagen, mit Blick auf die Situation der Menschen hier in Palästina, oft an diese Rede denken musste. Gerade diese Passagen, in denen Martin Luther-King von seinem Traum spricht:</p>
<p><em>&#8230;&#8230;..Ich habe einen Traum, dass eines Tages jedes Tal erhöht und jeder Hügel und Berg erniedrigt werden. Die unebenen Plätze werden flach und die gewundenen Plätze gerade, und die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden und alles Fleisch miteinander wird es sehen. Dies ist unsere Hoffnung. Dies ist der Glaube, mit dem ich in den Süden zurückgehen werde. Mit diesem Glauben werden wir den Berg der Verzweiflung behauen, einen Stein der Hoffnung. Mit diesem Glauben werden wir gemeinsam arbeiten können, gemeinsam beten können, gemeinsam kämpfen können, gemeinsam in das Gefängnis gehen können, um gemeinsam einen Stand für Freiheit mit dem Wissen zu machen, dass wir eines Tages frei sein werden.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Seine Rede, seine als Traum bezeichneten Hoffnungen für die Zukunft der farbigen Bevölkerung in den USA, waren damals für Viele ein Mut machendes Signal, nicht aufzugeben, unbeirrt sich weiter mit friedlichen Mitteln für gleiche Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.</p>
<p>Wer die ganze Rede (noch einmal) lesen möchte, <a href="http://www.ewigkite.de/glaubenssachen/38-angedacht/740-i-have-a-dream-text-in-deutscher-uebersetzung" target="_blank" rel="noopener">hier ist der Link</a></p>
<figure id="attachment_3970" aria-describedby="caption-attachment-3970" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3970" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Damaskus-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Damaskus-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Damaskus-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Damaskus-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3970" class="wp-caption-text">Ich habe einen Traum:<br />aus dem Damaskustor kommt man in das Regierungsviertel des Staates Palästina</figcaption></figure>
<p style="text-align: center;">Ich werde nun diese Blog-Kapitel schließen. Anfang November 2018 werde ich, vor Beginn meiner nächsten Gruppenreise, das nächste Kapitel dieses Blogs aufschlagen. Ich würde mich freuen wenn sie dann wieder dabei sind.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Shalom&amp;Salam</strong></p>
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		<title>Abschied bis zum Wiedersehen</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/abschied-bis-zum-wiedersehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2015 22:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnungssuche Frühjahr 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedersehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist immer so wenn es heißt Abschied zu nehmen: da ist zum Einen die Wehmut, hier lieb gewordene Menschen in einer lieb gewonnenen Umgebung zu verlassen, nicht zu wissen ob und wie man sich <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/abschied-bis-zum-wiedersehen/" title="Abschied bis zum Wiedersehen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer so wenn es heißt Abschied zu nehmen: da ist zum Einen die Wehmut, hier lieb gewordene Menschen in einer lieb gewonnenen Umgebung zu verlassen, nicht zu wissen ob und wie man sich wieder sieht. Da ist aber auch die Vorfreude auf die Heimat, den Menschen dort, die ich so mag, der Alltag und das Bekannte.</p>
<figure id="attachment_2445" aria-describedby="caption-attachment-2445" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Altstadt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2445" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Altstadt-300x225.jpg" alt="Altstadt von Beit Jala" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Altstadt-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Altstadt-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Altstadt.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2445" class="wp-caption-text">Altstadt von Beit Jala</figcaption></figure>
<p>Ich hatte meinen sechsten Aufenthalt hier in Palästina mit „Suche nach Hoffnungszeichen“ überschrieben. Zeichen von Hoffnungen in einer (scheinbar) hoffnungslosen Zeit. Ich habe solche Hoffnungszeichen gefunden und in den letzten 17 Tagen auch in diesem Blog darüber berichten können. Ich durfte wieder starken Männern und Frauen begegnen, die sich für diese kleinen „Hoffnungs-Pflänzchen“ einsetzen, sie schützen, „hegen und pflegen“. Ja es sind diese Menschen hier in Israel&amp;Palästina, die durch ihre Vision von Frieden und Gerechtigkeit und ihr konkretes Tun dafür, den Mitmenschen Vorbild und sogleich Mahner sind.<br />
Aber auch die vielen haupt- und ehrenamtlichen internationalen Kräfte, die hier diese Visionen tatkräftige unterstützen (ich denke mit besonderer Sympathie an die vielen jungen Menschen, die sich hier mit unglaublichem Elan engagieren), sind wichtige „Stützpfeiler“, damit das so empfindsame Feuer der Hoffnung nicht verlöscht.</p>
<p>Als ich vor nun genau drei Jahren, mit meinem ersten Besuch und Arbeitseinsatz auf dem</p>
<figure id="attachment_2446" aria-describedby="caption-attachment-2446" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Fatenstraße.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2446" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Fatenstraße-225x300.jpg" alt="auf dieser Straße wohnt Faten Mukarker in Beit Jala" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Fatenstraße-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Fatenstraße-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Fatenstraße.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2446" class="wp-caption-text">auf dieser Straße wohnt Faten Mukarker in Beit Jala</figcaption></figure>
<p>Weinberg der Familie Nasser begonnen habe, meinen – zugegeben winzigen Anteil &#8211; an Unterstützung für einen gerechten Frieden zwischen Israel&amp;Palästina zu starten, konnte ich nicht ahnen, wie sehr mich diese neue Aufgabe herausfordert, aber zu gleich auch befriedigt und meinem neuen Lebensabschnitt damit einen besonderen Sinn gibt. Ich bin sehr dankbar für diese „Herausforderung“ und fühle mich sehr geehrt, dass ich in so kurzer Zeit so vielen herausragenden Persönlichkeiten begegnen durfte.</p>
<p><strong>Ich freue mich auf das was da noch kommen mag.</strong></p>
<p>So Gott will, und es genügend Anmeldungen gibt, werde ich vom 5. Bis 15. Oktober mit einer neuen Gruppe Land&amp;Leute „Dies- und Jenseits des Jordans“ kennenlernen. Weitere Infos zu geplanten Gruppenfahrt gibt es bei mir. (siehe unter Kontaktmöglichkeit)</p>
<p>Ich möchte diese Blog-Serie mit den „österlichen Worten“ des ehemaligen Bischofs von Aachen, Klaus Hemmerle, schließen, die mir in diesen Tagen von Pater Matthias aus Tagba zu geschickt wurden. Ich würde mich freuen wenn Ihr bei meiner nächsten Reise im Herbst, wieder in meinem Blog vorbeischauen würdet</p>
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<p><em>Ich wünsche uns Osteraugen,              </em></p>
<figure id="attachment_2447" aria-describedby="caption-attachment-2447" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/ostern.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2447" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/ostern-300x199.jpg" alt="Morgen am See Genezareth" width="300" height="199" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/ostern-300x199.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/ostern.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2447" class="wp-caption-text">Morgen am See Genezareth</figcaption></figure>
<p><em>die im Tod bis zum Leben,</em></p>
<p><em>in der Schuld bis zur Vergebung,</em></p>
<p><em>in der Trennung bis zur Einheit,</em></p>
<p><em>in den Wunden bis zur Herrlichkeit,</em></p>
<p><em>im Menschen bis zu Gott,</em></p>
<p><em>in Gott bis zum Menschen,</em></p>
<p><em>im Ich bis zum Du</em></p>
<p><em>zu sehen vermögen.</em></p>
<p>(Klaus Hemmerle)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Auf der Suche nach Hoffnungsstrahlen</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/auf-der-suche-nach-hoffnungsstrahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 16:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnungssuche Frühjahr 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit nun mehr 3 Jahren berichte ich in meinem Blog von meinen Reisen nach Israel&#38;Palästina. In dieser Zeit haben die Menschen dort, aber auch hier in Deutschland, angesichts des scheinbar unlösbaren und dabei für viele <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/auf-der-suche-nach-hoffnungsstrahlen/" title="Auf der Suche nach Hoffnungsstrahlen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nun mehr 3 Jahren berichte ich in meinem Blog von meinen Reisen nach Israel&amp;Palästina. In dieser Zeit haben die Menschen dort, aber auch hier in Deutschland, angesichts des scheinbar unlösbaren und dabei für viele der betroffenen Menschen so schmerzhaften und ihr normales Lebens so sehr beeinträchtigenden Konfliktes, oft das Wort Hoffnungslos in den Mund genommen.<br />
Das aktuelle Wahlergebnisses vom 17. März diesen Jahres scheint diese Stimmung der Aussichtslosigkeit nur zu zementieren. Siehe hierzu auch die <a title="Wahlanalyse 2015" href="http://marius-blog.de/wahlanalyse-2015/">Wahlanalyse von Tsafrir Cohen</a> von der Rosa Luxemburg-Stiftung</p>
<p><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1958" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584-300x225.jpg" alt="P1000584" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> &#8230;und dennoch dieser Stimmung der Ohnmacht zum Trotze habe ich bei meinen Besuchen bisher immer wieder Menschen/Gruppen kennen gelernt die sich dieser apathischen Stimmung der Hoffnungslosigkeit mit ihrem Engagement entgegenstemmen. Sie sind für mich, aber vor allem für die Menschen dort im &#8222;Heiligen Land&#8220; wichtige Hoffnungsträger ganz im Sinne der &#8222;neuen&#8220; Losung von Ernst Bloch, die ich aktuell meinem Blog voran gestellt habe:<br />
<em><strong>Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten.</strong></em><br />
Und so freue ich mich in den nächsten 17 Tagen wieder mir bekannte und unbekannte Menschen zu treffen, die diese Hoffnung „ausstrahlen“ für ihre oft leidenden Mitmenschen und auch für mich. Darüber hinaus werde ich -wie gewohnt- über Interessantes und mir und Euch weniger Bekanntes berichten.<br />
Wenn ihr hier und da Euch in den nächsten Wochen Zeit nehmt und meinen Blog lest, könnt ihr gerne an meinen Erlebnissen Anteil nehmen, ich würde mich sehr freuen.<br />
In diesem Sinne wünsche ich Euch hier und mir und den Menschen in Israel&amp;Palästina eine friedliche Zeit.</p>
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