Auf der Suche nach Hoffnungsstrahlen

Taufstelle am Jordan

Seit nun mehr 3 Jahren berichte ich in meinem Blog von meinen Reisen nach Israel&Palästina. In dieser Zeit haben die Menschen dort, aber auch hier in Deutschland, angesichts des scheinbar unlösbaren und dabei für viele der betroffenen Menschen so schmerzhaften und ihr normales Lebens so sehr beeinträchtigenden Konfliktes, oft das Wort Hoffnungslos in den Mund genommen.
Das aktuelle Wahlergebnisses vom 17. März diesen Jahres scheint diese Stimmung der Aussichtslosigkeit nur zu zementieren. Siehe hierzu auch die Wahlanalyse von Tsafrir Cohen von der Rosa Luxemburg-Stiftung

P1000584 …und dennoch dieser Stimmung der Ohnmacht zum Trotze habe ich bei meinen Besuchen bisher immer wieder Menschen/Gruppen kennen gelernt die sich dieser apathischen Stimmung der Hoffnungslosigkeit mit ihrem Engagement entgegenstemmen. Sie sind für mich, aber vor allem für die Menschen dort im „Heiligen Land“ wichtige Hoffnungsträger ganz im Sinne der „neuen“ Losung von Ernst Bloch, die ich aktuell meinem Blog voran gestellt habe:
Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten.
Und so freue ich mich in den nächsten 17 Tagen wieder mir bekannte und unbekannte Menschen zu treffen, die diese Hoffnung „ausstrahlen“ für ihre oft leidenden Mitmenschen und auch für mich. Darüber hinaus werde ich -wie gewohnt- über Interessantes und mir und Euch weniger Bekanntes berichten.
Wenn ihr hier und da Euch in den nächsten Wochen Zeit nehmt und meinen Blog lest, könnt ihr gerne an meinen Erlebnissen Anteil nehmen, ich würde mich sehr freuen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch hier und mir und den Menschen in Israel&Palästina eine friedliche Zeit.

Über Marius S. 370 Artikel
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina, ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Ich habe in dieser Zeit unter anderem aktiv im international bekannten Friedensprojekt "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem (2012) und in einem Heim für alte und behinderte Frauen in der Nähe von Ramallah (2013) gearbeitet. Darüber hinaus habe ich seit dem verschiedene Gruppen bei Begegnungsreisen in Israel, Palästina und im Herbst 2015 auch in Jordanien begleitet. In vielen Kontakten mit palästinensischen und israelischen Menschen hatte ich die Möglichkeit, deren Gefühle und Einschätzungen zum Leben und zum Konflikt zu erfahren. Durch diese Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort bin ich motiviert worden, mich auch hier in Deutschland für eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinenser einzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich Kontakt mit der Nahost-Kommission von pax christi aufgenommen und bin seit 2013 dort Mitglied.

1 Kommentar

  1. Die Hoffnung im heiligen Lande ist vergleichbar wie das Feuer auf dem Berg Sinai. Die Quelle einer starken Glaube am Gott uns nicht wie Die Geier an einander loslässt. Das Land Kanaan bleibt die Heimat der Propheten. Im diesem Lande sollte die Hoffnung nicht sterben.! Möge Gott Israelis und Palästinanser die Kraft und die Weisheit geben, den Weg der Hoffnung zu finden.

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