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	<title>Siedlungen &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Siedler zu den Maßnahmen am Weinberg:„Folge der Realität und keine böse Absicht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Für einen gerechten Frieden Frühjahr 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Bethlehem]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern hatte Gregor auch ein Gespräch mit vier jungen Studenten in der Katholischen Universität von Bethlehem organisiert. Im Westjordanland gibt es insgesamt neun Universitäten. Dazu kommen vier Universitäten im Gazastreifen die im aktuellen Krieg überwiegend <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/siedler-zu-den-massnahmen-am-weinbergfolge-der-realitaet-und-keine-boese-absicht/" title="Siedler zu den Maßnahmen am Weinberg:„Folge der Realität und keine böse Absicht“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gestern hatte Gregor auch ein Gespräch mit vier jungen Studenten in der <a href="https://www.unibethlehem.org/die-bethlehem-universitaet">Katholischen Universität von Bethlehem</a> organisiert. Im Westjordanland gibt es insgesamt neun Universitäten. Dazu kommen vier Universitäten im Gazastreifen die im aktuellen Krieg überwiegend zerstört wurden. Die kath. Uni in Betlehem hat über 3 Tausend Studierende, davon sind knapp 20 % Christen (bei insgesamt weniger als 2 % Christen in Palästina).</p>



<p>Die jungen Leute erzählten von ihren sehr unterschiedlichen Berufsplänen. Einige planen auch weitere Studien im Ausland auch in Deutschland. Natürlich prägt ihr Leben auch die aktuell so angespannte Situation. Alle berichteten von den Schwierigkeiten die ihnen tagtäglich beim Durchqueren der so zahlreichen israelischen Checkpoints gemacht werden. Da viele Studenten auch aus ferner liegenden Gegenden des Westjordanlands kommen, sind oft stundenlange Anreisen nötig. Da kann es passiert, dass wegen, gerade geschlossenen Übergängen, der Besuch eines Seminars ausfallen muss, oder, im umgekehrten Fall, sie abends nicht mehr nach Hause zurückkehren können. Es werden alle beneidet, die in unmittelbarer Nähe der Uni wohnen, weil sie diese Erfahrungen des Checkpoints nicht machen müssen. Da sind unsere Probleme zur Schule/Uni oder zum Arbeitsplatz zu kommen, wenn die Bahn ausfällt oder zu spät kommt, oder man im Stau steht, gut zu verkraften.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5498" style="width:722px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/B4A4D2A8-CD16-4D83-9CE8-D9B147E16FB5-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>ein modernes Uni-Gebäude mit einem tollen Außengelände</p>



<p>Dazu kommt, dass man tagtäglich Soldaten gegenübersteht, die einen „von oben herab“ begegnen, manchmal sogar die Waffe ins Gesicht halten, sodass man, wie eine junge Studentin glaubhaft schilderte, „Angst um sein Leben“ hat.</p>



<p>Am gestrigen späten Nachmittag trafen wir auch noch die ehemalige Chefärztin des auch bei uns in Deutschland gut bekannten Caritas-Baby-Hospitals Dr. Hiyam Marzouga. Wir trafen uns im Nativity Bells-Hotel, ganz in der Nähe der Geburtskirche. Das Hotel, mit über 200 Betten gehört der Familie Marzouga. Es ist seit dem 7. Oktober geschlossen.&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.lokalkompass.de/langenfeld/c-reisen-entdecken/ein-kinderleben-ist-immer-das-wichtigste_a1270107">Zur Arbeit von Dr. Marzougaim Caritas-Baby-Hospital erfahrt ihr hier mehr. </a>An unserem kurzen Gespräch nahm auch ihr Vater, 87 Jahre, teil. Er lebt hier in diesem „verwaisten“ Hotel, sozusagen als „Hausmeister“. Zu aktuellen Situation befragt, meinte Frau Marzouga, sie halte sich traditionell mit ihrer ganzen Familie aus der Politik heraus. Wenn man sich hier einmischt läuft man Gefahr erschossen zu werden, oder im Gefängnis zu landen. Sie beschreibt Israel für sich als der „Riese“, gegen den man eh keine Chance habe. „Wir müssen einfach akzeptieren, dass sie stärker sind, und immer gewinnen werden.&#8220; Natürlich ist sie und ihre Familie sehr besorgt, dass der Krieg noch länger dauert, sie weiterhin keine Gäste im Hotel haben, dass irgendwann einmal ihre Geldreserven aufgebraucht sind. Aber sie werden sich nicht aktiv an Protesten der dergleichen gegenüber Israel beteiligen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5497" style="width:734px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/7E5B3205-6A24-4570-9AF3-B135421B13FC-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Hotel-Lobby</p>



<p>Anundfürsich wollte ich heute zum Benediktusfest nach Jerusalem fahren.</p>



<p>Ich hatte schon vor einigen Wochen mit den mir gut bekannten Mönchen Matthias und Elias korrespondiert und dabei erfahren, dass sie derzeit in der Außenstelle des Klosters in Tabgha am See Genezareth leben, aber eben zum großen Namenstag ihres Ordensgründers nach Jerusalem fahren werden. Im Verlauf der Woche ist mir aber immer klarer geworden, dass es „in diesen Zeiten“ mehr als problematisch ist, aus dem Westjordanland, wenn auch die Strecke „nur“ etwa 15 km lang ist, mal so einfach nach Israel einzureisen. Hinzu kommt, dass heute der dritte Freitag im Ramadan ist, wohl für die Muslime ein besonderer Tag in der Fastenzeit. Heute fahren deshalb auch keine palästinensischen Busse, wie sonst üblich von Bethlehem üblich nach Jerusalem. Also habe ich „schweren Herzen“ meinen Besuch in der Dormitio abgesagt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-scaled.jpeg"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5501" style="width:751px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/C91AB811-025E-4F3B-B537-EF9126AA1CCF-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Blick von der Siedlung Richtung Süden</p>



<p>Dafür habe ich heute mit unserer kleinen Gruppe, wie bereits vor 2 Jahren, N. besucht, ein deutschstämmiger Siedler, der oberhalb des Weinberges in der Siedlung Daniel lebt.</p>



<p>Mehr zu ihm könnt ihr in meinem<a href="https://marius-blog.de/blog/mein-name-ist-susi-ich-bin-palaestinenserin/" data-type="post" data-id="5335"> Blog-Beitrag vom 27. März 2023 l</a>esen. In unserem heutigen Gespräch drehte sich natürlich viel um die Situation nach dem Hams-Überfall am 7. Oktober 2023. Wie schon vor 2 Jahren betonte unser Gastgeber die guten Beziehungen zu den Palästinenser:innen in den umliegenden Dörfern.&nbsp;&nbsp;Sie kamen bis zum 7. Oktober, als Handwerker, Putzkraft ect. in die Siedlungen. „Keiner der Palästinenser hatte sich von den Gräueltaten des 7. Oktobers distanziert“ Der Siedlungsrat hat deshalb entschieden, dass keine Palästinenser aus der Westbank mehr in der Siedlung arbeiten dürfen. Die Palästinenser aus Ost-Jerusalem dürften wohl noch, aber es würden derzeit immer mehr Helfer aus Indien oder anderen asiatischen Staaten beschäftigt. Ich empfehle zum Thema Siedlungen <a href="https://www.paxchristi.de/artikel/view/5326096060907520/Factsheets">verschiedene Factsheet</a>s die von der Nahost-Kommission von Pax Christi erstellt wurden. Zu Situation in der Westbank befragt, war ihm wichtig festzustellen, dass Israel keine Besatzungsmacht, sondern eben „nur“ Verwalter dieses Gebietes sei. „Israel hätte die Westbank gerne „zurückgegeben“, aber die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Khartum-Resolution">Resolution bei der Gipfelkonferenz der Arabischen Liga</a>, die nach dem sechs Tagekrieg am 1. September 1967 beschlossen wurde, habe dies letztlich verhindert.&nbsp;Die Resolution enthält in ihrem dritten Absatz Bestimmungen, die als die „drei Neins“ beziehungsweise die „Three No’s“ bekannt wurden:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>NO peace with Israel – Kein Frieden mit Israel</li>



<li>NO recognition of Israel – Keine Anerkennung Israels</li>



<li>NO negotiations with Israel – Keine Verhandlungen mit Israel</li>
</ol>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5337" style="width:773px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Blick von der Siedlung auf dem Weinberg (Foto wurde im März 2023 gemacht) Auf dem Hang vor dem Weinberg sind jetzt die Arbeiten im Gange.</p>



<p>Beim Stichwort &#8222;Siedler&#8220; ging unser Gastgeber auch noch einmal auf seine Wohnsituation und das Wording dazu ein. In Israel interessiert es keinen wo man wohnt, ob am Meer oder eben hier in Judäa.</p>



<p>Auch zeigte der uns eine App auf seinem Handy, die ihnen anzeigt wo mit Raketen zu rechnen ist. Sie haben hier 1 1/2 Minuten zeit sich in die Schutzräume zu begeben. Das sei an den Grenzen zum Libanon und zum Gazastreifen eher schwieriger, da es da nur 15-30 Sekunden Zeit ist, sich in. Sicherheit zu bringen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="475" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45-475x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5505" style="width:399px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45-475x1024.jpeg 475w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45-139x300.jpeg 139w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45-768x1656.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45-713x1536.jpeg 713w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/128E9389-6583-4000-A73E-24AF2D627B45.jpeg 950w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></figure>



<p>Foto vom Handy: So sah die Warnung gestern früh aus, als Raketen aus dem Jemen kamen.</p>



<p>Die roten Punkte zeigen möglich Orte wo eine Rakete niedergehen könnte. In der Regel werden Sie jedoch angefangen. dann droht &#8222;lediglich&#8220; von herunterfallenden Raketenteilen getroffen zu werden</p>



<p>Zu den Bauarbeiten an der Grenze des Weinberges befragt, der sich ja unterhalb seiner Siedlung befindet, meinte er, dass habe mit zwei Ereignissen zu tun. Am 8. Oktober 2023, also einen Tag nach dem Hamas-Überfall seien Jugendliche aus Nahalin gekommen und hätten am Gelände der Thora-Schule (unterhalb des Weinberges) Molotow-Cocktails geworfen. Ein zweiter Vorfall vor einigen Wochen, bei dem Palästinenser beobachtet wurden, die am Schulgelände Fotos machten, haben den Siedlerrat „auf den Plan“ gerufen. Man habe entschieden, zur möglichen Gefahrenabwehr, auf dem östlichen Hang des Weinberges (der zur Gemarkung der Siedlung gehöre) eine Beleuchtung zu installieren, damit mögliche „Angriffe“ frühzeitig erkannt und abgewehrt werden können. Deshalb sei auch der bisherige Zugang zum Weinberg, von der Straße 60, nun ganz gesperrt worden. Auch gibt es in der Siedlung nun ein bewaffnetes Team, welches nächtliche Kontrollfahrten durchführt. Diese ganzen Maßnahmen wären die <strong><em>„Folge der Realität und keine böse Absicht“ </em></strong>Zum Krieg im Gaza meinte N., dass die Bewohner:innen eine bessere Zukunft in anderen arabischen Ländern haben würde. Er habe heute gehört, dass sich Ägypten bereit erklärt habe ½ Mio Bewohner:innen des Gaza-Streifens aufzunehmen. Da seiner Ansicht nach Hamas=Bewohner:innen von Gaza seien, würden sie, blieben sie dort, Israel auch weiter „ärgern“.</p>



<p>Ich lasse die Aussagen von ihm unkommentiert, weil viele für sich sprechenMaßnahmen am Weinberg: </p>



<p>Ich denke aber auch, dass die Möglichkeit, einmal in die Gedankenwelt eines Siedlers „eintauchen“ zu können, mir hilft, ihre Sicht zu verstehen ohne ihre Ansicht zu teilen.</p>



<p>Bin jetzt gespannt, ob die Aussagen zur „Baustelle“ am Weinberg nun wirklich stimmen, was ja heißen würde, das nicht wie bisher befürchtet wird, dort der Beginn von weiterem Siedlungsbau vollzogen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5506" style="width:675px;height:auto" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2025/03/65AC7DE3-E481-4638-A431-A82BA1BDC621-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<p>Ein versöhnendes Bild zum Ende dieses Tagesberichtes: Heutiger Blick auf die Geburtsgrotte</p>



<p><strong>Tageszitat (21. März) aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Ehe noch die Welt erschaffen war, war der Herr allein mit seinem großen Namen. Da stieg ihm der Gedanke auf, eine Welt zu erschaffen. Und er ritzte vor sich eine Welt hin. Aber die Welt konnte nicht bestehen, bevor er die Umkehr erschuf….</em></p>



<p><em>Er sprach: baue ich die Welt allein auf Barmherzigkeit auf, die Sünde nimmt überhand; lasse ich aber die Härte des Gesetzes allein walten, wie wird da die Welt bestehen? Ich will sie nun auf Milde und Strenge zugleich begründen, und, ach, dass sie dann bestehe.</em>&nbsp;&nbsp;(Micha Josef bin Gorion)</p>
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		<title>Mein Name ist Susi, ich bin Palästinenserin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2023 20:38:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Talitha Kumi]]></category>
		<category><![CDATA[Tent of Nations]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich mit Gregor zwei Schulen in dieser Region besucht. Anschließend haben wir einen Blick in das groß0e Kongress-Center in Betlehem geworfen, haben einen Siedler in einer Siedlung besucht und zum Schluss des Tages <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/mein-name-ist-susi-ich-bin-palaestinenserin/" title="Mein Name ist Susi, ich bin Palästinenserin">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute habe ich mit Gregor zwei Schulen in dieser Region besucht. Anschließend haben wir einen Blick in das groß0e Kongress-Center in Betlehem geworfen, haben einen Siedler in einer Siedlung besucht und zum Schluss des Tages waren wir auf dem Weinberg</p>



<p>In Bethlehem die evangelische Schule <a href="https://www.pasch-net.de/de/pasch-schulen/schulportraets/asien/pse/dar-al-kalima-evangelical.html" data-type="URL" data-id="https://www.pasch-net.de/de/pasch-schulen/schulportraets/asien/pse/dar-al-kalima-evangelical.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dar Al Kalima</a> und eben hier, wo wir im Gästehaus sind, die Talitha Kumi Schule ebenfalls in Trägerschaft der evangelischen Kirche. Im Unterschied zu der Schule in Bethlehem, die der der evangelischen Kirche in Palästina/Jordanien gehört, ist der träger der Talitha Kumi Schule der deutsche evangelische Jerusalem-Verein. Zu beiden Schulen hat Gregor im Rahmen seiner Austauschprogramme Kontakt. Vor beiden Schulen kommen im Juni Schüler:innen nach Deutschland. Im Herbst gibt es einen Gegenbesuch nach Israel und Palästina.<br>Wen der interessante Bericht der letzten Reisegruppe vom Oktober 2022 interessiert hier ist der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.jugendinterkult.de/berichte-jugendaustausch-oktober-2022/" data-type="URL" data-id="https://www.jugendinterkult.de/berichte-jugendaustausch-oktober-2022/" target="_blank">Link</a> zum Bericht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5339" style="width:579px;height:434px" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/867B8444-4560-4777-8F1A-5208FC3B5B68-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ein Ständchen mit Bewegung für die Besucher </figcaption></figure>



<p>In der Schule Dar Al Kalina empfing uns der Direktor Toni Nassar (ein Bruder von Daoud Nassar). Derzeit gehen 436 Schüler:innen auf die Schule von der ersten bis zur 12. Klasse. 80 % sind Moslems. Diese private Schule ist sehr beliebt, es gibt eine lange Warteliste. Kopftücher dürfen in der Schule nicht getragen werden. „Hier gibt es keine Christen oder Muslime, alle sind Schüler:innen unserer Schule“ so Toni Nassar. Es werden hier gemäß dem Schulprogramm christliche Werte vermittelt: Frieden, Dialog, Hoffnung, Glaube, Respekt vor der anderen Religion, Fairnis, Teamwork</p>



<p>Die Schulzeit ist von 7:30-14:30. Am Nachmittag gibt es verschiedene AG`s in Sport Musik Gestaltung etc. In die Schule integriert ist auch ein Kindergarten, in den Kinder ab 4 Jahre gehen können. Ab dem Kindergarten lernen die Kinder Englisch und Mathematik. Für Schule und Kindergarten müssen im Jahr 5.000 Schekel bezahlt werden. 60 % können nichts zahlen, die anderen zahlen vielleicht die Hälfte. Staatliche Mittel der palästinensischen Autorität (PA) gibt es nicht. Neben Spenden kommt die palästinensische Kirche für alle Kosten auf.<br>Wir führten ein Gespräch mit den Schüler:innen die im Juni zum Besuch nach Deutschland kommen. Alle stellen sich in Deutscher Sprache vor: Mein Name ist Susi, bin 16 Jahre alt und lebe in Palästina. Meine Hobbys sind….</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5338" style="width:595px;height:446px" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/1C4E3AEC-070B-466A-9FF2-D7FB7E61C85E-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">der Kongresspalast</figcaption></figure>



<p>Am Mittag haben wir<strong>&nbsp;</strong>den Kongresspalast („Convention Palace“), am Eingang des Artes-tal besucht. Dieses große Gebäude war eines der Projekte, die Teil der Vorbereitungen von Bethlehem waren, um das neue Jahrtausend willkommen zu heißen. Die Architektur wurde mit den nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem „Murad Castle“, dem Museum und den historischen „Solomon-Pools“ synchronisiert, wodurch die historische und archäologische Natur der Region erhalten blieb. In den Räumlichkeiten am südlichen Stadtrand von Bethlehem befinden sich ein riesiges Auditorium, eine Ausstellungsgalerie, ein Theater mit über 2.300 Sitzplätzen und modernster Technik, Tagungsräume und eine Cafeteria. Bis vor Corona kamenTausende von Besuchern, die die Geschichte und das Erbe des Ortes erkunden und die interessanteMischung von Veranstaltungen und Aktivitäten genießen möchten, insbesondere die im Sommer durchgeführten Programme. Das Schlossmuseum beherbergt eine der größten ethnografischen Sammlungen palästinensischer Geschichte und Kultur.</p>



<p>Zum Nachmittag sind wir zum Tent of Nations gefahren. Durch Kontakte die Gregor mit einem deutschsprachigen Siedler in den letzten Jahren aufgebaut hat, bestand auch für mich erstmalig die Möglichkeit, in die oberhalb des Weinberges gelegene Siedlung Neve Daniel zu besuchen.&nbsp;<br>Es war schon ein besonderer Blick als ich zum ersten mal &#8222;von oben&#8220; den Weinberg sehen konnte. Er wirkt größer als ich ihn in Realität &#8222;vor Ort&#8220; bisher wahrgenommen habe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5337" style="width:640px;height:480px" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/8D3AA604-3F5A-44C0-BECC-06CBD6C555DB-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">der Weinberg von oben</figcaption></figure>



<p>Wir trafen dort N. in seinem Haus in der Siedlung seit 2005 lebt. N. der ursprünglich aus Bonn hat eine Israelin geheiratet und ist zum jüdischen Glauben konvertiert, was mehrere Jahre dauerte. Er ist nun ein Israeli und orthodoxer Jude, der als Siedler natürlich bestimmte, im Vergleich zu anderen Siedlern jedoch noch gemäßigte Positionen vertritt. Er plädierte für ein entspanntes Miteinander zwischen Siedlern und Palästinensern. Er hob hervor das ja viele Palästinenser in der Siedlung arbeiten. Sie habe vor einigen Monaten eine palästinensische Baufirma aus Hebron sein Dach ausgebaut. Andere arbeiten im Supermarkt der Siedlung.</p>



<p>Da dieses Argument: wir geben den Palästinensern doch Arbeit, von Siedlern häufig genannt wird, haben wir von pax christi dazu ein zum Thema Ökonomie in Siedlungen ein Infoblatt („Factsheet“) erstellt. Hier ein Auszug:</p>



<p><em>Offiziell 35 000 Palästinenser arbeiten in den israelischen Siedlungen, die vielen Arbeiter die ohne Genehmigung arbeiten nicht mitgerechnet. Bei den Arbeitsplätzen handelt es sich fast ausnahmslos um un- und angelernte Tätigkeiten im Baugewerbe, der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie. (Al Haq, 2021). Viele sind gezwungen in den Siedlungen zu arbeiten da sie ihr Land an die Siedlungen verloren haben, oder es ihnen verwehrt ist, ihre Felder und Weiden in Siedlungsnähe oder im Bereich militärischer Sperrgebiete zu bewirtschaften.&nbsp;</em></p>



<p><a href="https://www.paxchristi.de/artikel/view/5326096060907520/Factsheets">Hier ist der Link zu allen drei Factsheets</a></p>



<p></p>



<p>Anschließend sind wir auf den Weinberg. Daoud hatte wieder eine große Gruppe aus England zu Besuch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5336" style="width:578px;height:434px" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/F42B9961-19E6-4BD3-BF43-D2F55EA0D528-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">der Boden ist bereitet</figcaption></figure>



<p>Heute war nach Tagen relativ kaltem und regnerischem Wetter, ein recht schöner Tag, so dass man den &#8222;frühlingserwachenden&#8220; Weinberg besser genießen konnte. In diese schöne Stimmung passt auch die Info von Matthias Wolff , Direktor der Talitha Kumi-Schule: Es soll ein Projekt mit dem Tent of Nations starten. So Matthias Wolff</p>



<p><em>&#8222;Wir werden alle Klassen 8 (8a,b,d) also etwa 50 -60 Kinder am 3. 5. Mit nach Tent of Nations zusammen mit ihren Naturwissenschaftlichen Lehrern /und ein EK Lehrer mitnehmen. Dort werden sie eine Einführung in die Situation des Landes dort bekommen und anschließend müssen sie ein Thema aussuchen, zu dem sie eine Präsentation machen wollen: diese soll zur Landthematik, sei es aus naturwissenschaftlicher Sicht oder auch aus Geologischer Sicht sein. Die Schüler arbeiten in Gruppen, werden von den Kollegen begleitet. Das Ganze soll ca. 3 Zeitstunden dauern. Im Anschluss daran arbeiten die SuS Präsentationen aus, die dann nach 2-3- Wochen (ggfs. in Anwesenheit von Daoud und Familie) präsentiert werden solle. Soweit die Grundidee. Ich bin gespannt, wie die Premiere sein wird..&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000125.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000125-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4144" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000125-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000125-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000125-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in den &#8222;Kräutergarten&#8220;</figcaption></figure>



<p>Zum Abend waren wir bei Daoud, seiner Frau Jihan und den drei Kindern in Bethlehem zum Abendessen eingeladen</p>



<p><strong><em>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</em></strong></p>



<p><em>Die Kehrseite des Antijudaismus wurde inzwischen der Philosemitismus. Dies ist die Tendenz, Juden zu idealisieren und auf eine Stufe höherer Weisheit und Moral zu heben, eine Tendenz, die besonders für liberale Christen gilt, die sich für vergangenes oder gegenwärtiges jüdisches Leid schuldig fühlen Christliches Denken über Juden pendelt zwischen zwei unrealistischen Extremen: Juden als den Christen überlegen, Muster an Weisheit und moralischer Einsicht und Juden als minderwertig gegenüber Christen, unzuverlässig und unfähig zu einem moralischen und geistigen Leben. (Marc Ellis)</em></p>
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		<title>Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 18:43:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbst 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Wochen war das Thema israelische Siedlungen für alle Medien, weltweit, der „Aufmacher“ . Leider ging es bei den Schlagzeilen jedoch nicht darum, eine für die betroffenen Palästinenser gefundene Lösung mitzuteilen. Das Gegenteil <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/siedlungen-im-westjordanland-und-ost-jerusalem/" title="Siedlungen im Westjordanland und Ost-Jerusalem">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Wochen war das Thema israelische Siedlungen für alle Medien, weltweit, der „Aufmacher“ . Leider ging es bei den Schlagzeilen jedoch nicht darum, eine für die betroffenen Palästinenser gefundene Lösung mitzuteilen. Das Gegenteil war der Fall: der US-Amerikanische Außenminister teilte der Weltöffentlichkeit einen grundsätzlichen Wandel&nbsp;&nbsp;der Einstellung der amerikanischen Politik, bezogen auf die, bisher als völkerrechtswidrig und damit illegal bezeichneten, bis zu 200 israelischen Siedlungen:&nbsp;<br><em>&#8230;.die Siedlungen im Westjordanland seien nicht unbedingt &#8222;völkerrechtswidrig&#8220;, wie die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Internationale Gerichtshof festgestellt haben</em></p>



<p>Die Trump-Regierung hatte bereits mit ihrer Entscheidung von vor zwei Jahren, Jerusalem als Hauptstadt von Israel anzuerkennen, die gemeinsame Haltung der westlichen Staaten zu dieser Frage verlassen. Es folgte die ebenfalls alleinige Entscheidung, die israelische Annexion der Golanhöhen anzuerkennen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4543" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-1536x1152.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-2048x1536.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-678x509.jpg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-326x245.jpg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000621-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Gilo</figcaption></figure>



<p>Ich habe in diesem Blog schon des Öfteren über die Siedlungen berichtet, darüber das viele auf Grund und Boden der Palästinenser erbaut sind, darüber, dass es häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Siedlern und den in der oft engen Nachbarschaft wohnenden Palästinensern kommt. Oft „angezettelt&#8220; durch Siedlergruppen, die in der Regel, wenn es dann zu gewalttätigen Auseinandersetzung kommt, vom israelischen Militär „beschützt“ werden. Da diese Siedlungen ausschließlich im C-Gebiet (siehe hierzu auch unter der Spalte &#8222;Geschichte&amp;Historie&#8220; das Kapitel &#8222;Zonengebiet-Westjordanland&#8220;)) errichtet sind, führt dies in der Konsequenz auch dazu, dass Bauanträge der palästinensischen Bewohner, für den Neubau von Gebäuden auf eigenem Grund und Boden in aller Regel durch die israelische Militärverwaltung abgelehnt werden. Wenn dann illegal gebaut wird, erfolgt mit ziemlicher Sicherheit ein Abrissbefehl.&nbsp;</p>



<p>Mit dieser neuen „Haltung“, bekommt Israel bezüglich der Siedlungen auf palästinensischen Grund einen gewichtigen Fürsprecher. Diese amerikanische Fürsprache betrifft im Übrigen auch die in Ostjerusalem errichteten Stadtteile. Hier leben mittlerweile über 200.000 jüdische Bürger gegenüber 340.000 Bewohner mit palästinensischen Wurzeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4544" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-1536x1152.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-2048x1536.jpg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-678x509.jpg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-326x245.jpg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000623-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick von Gilo auf das palästinensische Beit Jala</figcaption></figure>



<p>Heute habe ich die Siedlung Gilo besucht, mit deren Bau&nbsp;&nbsp;auf dem Grund des palästinensischen Städtchen Beit Jala, gleich nach dem Ende des 6-Tagekrieges 1967 begonnen wurde. Dieser Stadtteil am südlichen Rand von Jerusalem hat mittlerweile fast 30.000 Einwohner. Immer wieder hat es in den verschiedenen Bauabschnitten heftigen Protest aus aller Welt, so auch aus Amerika gegeben (zuletzt&nbsp;&nbsp;2009), genützt hat es nichts.</p>



<p>Welche großen Unterschiede bemerkt der Besucher zwischen dem Zustand eines jüdisch israelischen Stadtteils und eben, wie von mir gestern besucht, ein palästinensischer Stadtteil in Ostjerusalem. Hier enge Bauweise dort großzügig angelegte Häuser. Hier viel Unrat auf den Straßen dort eine Sauberkeit die besticht. Das hat sicherlich&nbsp;<strong>nicht nur</strong>&nbsp;mit dem drastischen Unterschied der finanziellen Unterstützung durch die Stadtkasse zu tun. Aber es fehlen oft die regelmäßige Müllabfuhr, es wird für wenig Grün gesorgt und eben auch die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist mehr als mangelhaft.</p>



<p>Wie bekannt, hat Israel einseitig, die besetzten Gebiete im Osten der Stadt Jerusalem annektiert, das heißt seinem Staatsgebiet gleichwertig zugeordnet. Nicht nur bei der finanziellen Ausstattung hört die Gleichwertigkeit aber auf.</p>



<p>Heute habe ich auch Michal getroffen, die in den letzten Jahren meine Gruppen in Israel als sach- und fachkundiger Guide begleitet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4545" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-1152x1536.jpg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-1536x2048.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000630-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>alte Bahnstrecke, neu gestaltet</figcaption></figure>



<p>Sie wird auch bei der nächsten geplanten Reise, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="siehe unter Verschiedenes, (öffnet in neuem Tab)" href="http://marius-blog.de/blog/begegnungsfahrt-im-fruehling/" target="_blank">siehe unter Verschiedenes,</a> meine Gruppe begleiten. Wir haben uns, wie schon öfters am alten Bahnhof getroffen. Dieser liegt unterhalb der Altstadt. Bis hier hin fuhren die Züge von Jaffa. Die Bahn wurde auch mit deutscher Hilfe um 1920 errichtet. Seit einigen Jahren endet die Bahnstrecke etwa 5 km früher. Die Stadtverwaltung hat die nun stillgelegte Strecke als einen schönen Fuß- und Fahrradweg ausgebaut. Ich bin diesen wunderschönen Weg heute, bei wärmender Nachmittagssonne, nun schon zum zweiten Mal gegangen. Ein wirklich schönes Erlebnis, welches aber auch lehrreich ist, da auf der Strecke viele Erklärungen zum Bau, aber auch zu den angrenzenden Grundstücken gegeben werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4546" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-1152x1536.jpg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-1536x2048.jpg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/11/P1000632-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>&#8222;Endstation&#8220;</figcaption></figure>
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		<title>&#8222;Wir sind gute Nachbarn&#8220; man kann es so und auch anders sehen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 20:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Frühjahr 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahalin-Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Jericho]]></category>
		<category><![CDATA[Mosaik]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei eindeutig besserem Wetter, am Nachmittag war es am toten Meer schon wieder&#160;25 °C , haben wir heute uns heute ins Jordantal begeben. Vor Jahren hatte ich in Jericho ein Mosaikcenter kennen gelernt, welches wir <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wir-sind-gute-nachbarn-man-kann-es-so-und-auch-anders-sehen/" title="&#8222;Wir sind gute Nachbarn&#8220; man kann es so und auch anders sehen&#8230;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Bei eindeutig besserem Wetter, am Nachmittag war es am toten Meer schon wieder&nbsp;25 °C , haben wir heute uns heute ins Jordantal begeben.</p>



<p>Vor Jahren hatte ich in Jericho ein Mosaikcenter kennen gelernt, welches wir auch heute zunächst einen kurzen besuch abgestattet haben. Dort wird das alte Handwerk des Mosaikstein legen ausgeübt. Viele junge Menschen nutzen dort auch die Möglichkeit in einem Workshop die Grundfertigkeiten zu erlernen.&nbsp;<a href="http://www.mosaiccentre-jericho.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Weitere Infos zum Center (öffnet in neuem Tab)">Weitere Infos zum Center</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4316" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zum Mosaik-Centern Jericho<br> im Hintergrund sieht man den stark angeschwollene Fluss aus dem Wadi Kelt</figcaption></figure>



<p>Anschließend sind wir in die israelische Siedlung Náama gefahren die zwischen Jericho und dem Jordan liegt. Dort haben wir einen Farmer getroffen, der seit 1982 hier begonnen hat „die Erde urbar“ zu machen. „Das Land haben wir vom Staat bekommen“ erklärte der Farmer Der vorhandene Boden war lehmig und sehr salzhaltig. Er wurde ausgewaschen und jahrelang mit Humus bearbeitet, so das aus dem grauen Boden fruchtbarer brauner Boden geworden ist. Zunächst wurden hier Dattelpalmen angepflanzt, die vor allem mit gebrauchtem Wasser aus Jerusalem, welches nur leicht gereinigt wurde, getränkt werden. Später wurde in starkem Maße auch Kräuter wie Basilikum und Estragon angebaut. Mit den Palästinensern „gibt es hier keine Probleme“, viele arbeiten bei uns. Sie bekommen für einen 8 Stunden Tag (mit zwei Pausen) 40,- Dollar. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4319" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Datteln und Kräuteranbau am Jordan</figcaption></figure>



<p>Die erstellte Ware wird über einen Großhändler nach Europa (auch nach Deutschland) verschickt, oft „über Nacht“ mit dem Flieger. Mit der Kennzeichnung würde es so gemacht „wie es gefordert würde“. Mir war es nicht ganz klar was damit gemeint ist. Überhaupt schien es aus Sicht des Farmers alles „easy“. Wir verstehen uns mit den Palästinensern im benachbarten Dorf, wo auch Datteln und Kräuter angebaut werden, gut: „wir sind Nachbarn“. Für mich und noch mehr für die Gruppe war es/ist es, wie so immer, schwierig, wenn man auf „überzeugte“ Israelis trifft, die scheinbar kein „Unrechtsbewusstsein“ haben, die glauben alles sei so richtig. Dabei es sind und bleiben es Produkte aus nach Völkerrecht illegalen Siedlungen aus besetzten Gebieten. Bereits 2010 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass alle Produkte aus den israelischen Siedlungen nicht unter das EU-Zollpräferenz-Abkommen fallen. Deshalb sollen alle Produkte aus den besetzten Gebieten entsprechend gekennzeichnet sein. Israel lehnt dies bis heute ab.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4318" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Basilikum am Jordan geerntet als israelisches Produkt im deutschen Supermarkt!?</figcaption></figure>



<p>Im Zusammenhang mit der Produktion von Datteln und anderen Pflanzen hier im Jordantal, die alle viel Wasser brauchen, haben wir in unserer Reisegruppe über die Wassersituation hier in der Region, aber eben auch im ganzen Land (Israel &amp; Palästina) diskutiert. Leider hatten wir nicht , wie in den vergangenen Jahren Thomas König, einen Experten zu diesem Thema, den wir befragen hätten können. Ich verweise deshalb einmal mehr auf die Links zum Thema Wasser am Beginn des heutigen Beitrages.</p>



<p>Nachdem wir uns am toten Meer ein wenig entspannt haben (nach dem es gestern soo kalt war, erschien uns der heutige sonnige und warme Tag wie ein Wunder), sind wir noch ins Wadi Kelt gefahren und haben die wunderschöne Schlucht und das griechisch-orthodoxe Georg-Kloster bei wunderschönem nachmittäglichem Sonnenlicht angeschaut.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4320" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wadi Kelt mit Blick auf Jericho</figcaption></figure>



<p>Auf dem Weg zurück nach Jerusalem haben wir dann noch einen kurzen Stopp bei den Jahalin-Beduinen gemacht. Ich habe über ihre Situation bereits bei meinen Aufenthalten im letzten April und auch im November 2018 informiert. Vielleicht das Wichtigste zuerst: weder Schule noch die Wohngebäude sind bisher abgerissen, obwohl es im Oktober 2018 ein endgültiges Urteil zum Abriss dieses Beduinen-Camps gegeben hatte ..</p>



<p><a href="https://www.dvhl.de/single-post/2018/05/02/Israelische-Siedler-gegen-Vertreibung-von-Beduinen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Erfreulicherweise haben sich auch Siedler gegen die Vertreibung der Beduinen ausgesprochen. (öffnet in neuem Tab)">Erfreulicherweise haben sich auch Siedler gegen die Vertreibung der Beduinen ausgesprochen.</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4321" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Ich empfehle dringend diesen Link zur Internet-Seite der Jahalin Solidarität zu nutzen. Dort ist ein so beeindruckender Film „High Hope“ mit der Musik von Pink Floyd die ausdrücklich ihre Erlaubnis gegeben haben, über den Kampf der Beduinen in den 90ziger Jahren zu sehen, mir sind die Tränen kommen oder die Wut. Ich hoffe sie werden gewinnen:&nbsp;</strong><br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Link (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.jahalin.org" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>die Straßenbahn Linie 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 08:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olivenernte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenbahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Die derzeitige große Anspannung in Jerusalem ist auch in der „Linie 1“ zu spüren, der bislang einzigen Strecke der Stadtbahn. Alle paar Minuten fährt ein Zug vom Herzl-Berg durch Westjerusalem bis zur Altstadt und dann <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/die-strassenbahn-linie-1/" title="die Straßenbahn Linie 1">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die derzeitige große Anspannung in Jerusalem ist auch in der „Linie 1“ zu spüren, der bislang einzigen Strecke der Stadtbahn. Alle paar Minuten fährt ein Zug vom Herzl-Berg durch Westjerusalem bis zur Altstadt und dann entlang der Demarkationslinie zum eingemeindeten palästinensischen Stadtviertel Schuafat in Ostjerusalem. Von dort aus geht es weiter bis nach Pisgat Seew, einer israelischen Siedlung im Einzugsbereich vom Rathaus Großjerusalems.</p>
<p><figure id="attachment_2154" aria-describedby="caption-attachment-2154" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2154" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-1024x768.jpg" alt="die Linie 1" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010115.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2154" class="wp-caption-text">die Linie 1</figcaption></figure></p>
<p><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2151" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel-300x210.jpg" alt="die Strecke der Linie 1" width="300" height="210" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel-300x210.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/israel.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Seit drei Jahren gehört die hochmoderne, silberfarbene Bahn zum Stadtbild von Jerusalem. Ich als „alter“ Straßenbahn Liebhaber habe mich sehr gefreut, dass es diese Möglichkeit gibt Jerusalem auf Schienen zu durchqueren. Wusste allerdings auch, dass die Linienführung der Straßenbahn für die Palästinenser ein großes Problem darstellt, verfestigt sie doch Augenscheinlich damit die Ansprüche der israelischen Regierung nach einem einheitlichen (ganzen) Jerusalem. Deshalb sieht man auch nur wenige Palästinenser in der Bahn, obwohl es auf der Fahrt nach Pisgat Seew  einige (wenige) Haltestellen in palästinensischen Stadtteilen gibt.</p>
<p>Die Abteile sind klimatisiert und großzügig. Der Geräuschpegel der Motoren ist so niedrig, dass man ihn kaum wahrnimmt. Die Fenster haben kugelsichere Scheiben, und die Abteile sind übersichtlich für das Sicherheitspersonal, das regelmäßig vor allem die Fahrgäste kontrolliert, die arabisch aussehen.</p>
<p>Seit einigen Wochen ist alles nun noch etwas anders. An der Haltestelle Amon Hill (drei Haltestellen vom Damaskus Gate entfernt)kam es jüngst zu einem Unfall. Oder Anschlag. Je nachdem, welchem Narrativ man folgt. Ein</p>
<p><figure id="attachment_2157" aria-describedby="caption-attachment-2157" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2157" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-300x225.jpg" alt="Haltestelle Shuafat" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010118.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2157" class="wp-caption-text">Haltestelle Shuafat</figcaption></figure></p>
<p>Palästinenser raste mit seinem Pkw in eine wartende Menschenmenge, tötete zwei Menschen und wurde selbst erschossen.(ich habe berichtet). Vor einigen Tagen gab es ganz in der Nähe des ersten Vorfalles eine weiteren Anschlag. Auch hier gab es einen Toten, auch hier wurde der palästinensische Autofahrer getötet.</p>
<p>Gestern habe ich mich vor Ort umgeschaut. Überall sind nun an den besagten Haltestellen zwischen Damaskustor und Shuafat Sicherheitskräfte an den Haltestellen und auch in der Bahn. Die Haltestellen sind mit großen Betonklötzen gesichert. In der Bahn sieht man nun (fast) keinen Palästinenser mehr. Auch die jüdisch/israelischen Fahrgäste scheinen angespannt.</p>
<p><figure id="attachment_2155" aria-describedby="caption-attachment-2155" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2155" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-300x225.jpg" alt="Erinnerung an einen jungen Palästinenser" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010119.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2155" class="wp-caption-text">Erinnerung an einen jungen Palästinenser</figcaption></figure></p>
<p>Wer an der Haltestelle von Schuafat einsteigt, hat keine andere Wahl, als schwarzzufahren. Es sei denn, er hat sich vorher schon einen Fahrschein besorgt. Der Ticketautomat ist komplett zerstört, und in der Bahn kann man nur abstempeln.Direkt neben der Station, an der auch israelische Sicherheitsleute Posten bezogen haben, ist die Moschee, in der Mohammed Abu Chdeir täglich betete. Das Elternhaus des 16-jährigen Palästinensers liegt keine zehn Meter entfernt. Nur ein paar Schritte musste der Junge laufen. Seinen Mördern reichte das kurze Stück, um ihn (im Juni 2014) einzufangen und zu töten. Dieser Vorfall war einer der Auslöser des jüngsten Gaza-Krieges.</p>
<p>Im Internet habe ich nachfolgende Beschreibung aus der &#8222;Welt&#8220; zur Fahrt mit der Linie 1 durch Jerusalem gefunden, deren Link ich bei aller Widersprüchlichkeit in der derzeitigen Situation diesem Tages-Blog anhänge</p>
<p>Mit der Straßenbahn durch die heilige Stadt</p>
<p><a href="http://www.welt.de/reise/article125006590/Mit-der-Strassenbahn-durch-die-heilige-Stadt.html" target="_blank">www.welt.de/reise/article125006590/Mit-der-Strassenbahn-durch-die-heilige-Stadt.html</a></p>
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