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	<title>Verkehr &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>50 Jahre Leben unter Besatzung: Was nehme ich im Alltag wahr?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Apr 2017 19:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50 Jahre Besatzung sind genug - Frühjahr 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Neubauten]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte mir ja vor meiner Reise vorgenommen, in den Tagen meines Aufenthaltes hier, mit „offenen Augen“ durch die Straßen zu gehen und dabei zu erspüren, wie es den Menschen denn so geht im Alltag, <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/50-jahre-leben-unter-besatzung-was-nehme-ich-im-alltag-war/" title="50 Jahre Leben unter Besatzung: Was nehme ich im Alltag wahr?!">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mir ja vor meiner Reise vorgenommen, in den Tagen meines Aufenthaltes hier, mit „offenen Augen“ durch die Straßen zu gehen und dabei zu erspüren, wie es den Menschen denn so geht im Alltag, wie sie leben, was sie tun. Neben meinen größeren Tagesberichten, in denen ich immer mal wieder auf Besonderheiten und Erkenntnisse eingegangen bin, möchte ich vor diesem Hintergrund in diesem Tagesblog einige weitere Wahrnehmungen kurz schildern.</p>
<p>Sicherlich muss der/die Leser/in berücksichtigen, das dies „Momentaufnahmen“ von mir sind, die ich vor allem in dieser sehr christlich geprägten Region um Bethlehem/Beit Jala gemacht habe. Möglicherweise stellt sich einiges, in anderen -eher muslimisch geprägten Regionen &#8211; zum Beispiel im Norden bei Jenin oder im Süden bei Hebron etwas anders.</p>
<figure id="attachment_3493" aria-describedby="caption-attachment-3493" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3493" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rushhour-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rushhour-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rushhour-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/rushhour-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3493" class="wp-caption-text">auf der Hebronstraße in Bethlehem mittags um 13 Uhr</figcaption></figure>
<p>In den 5 Jahren in denen ich immer mal wieder für einige Wochen hier sein darf, habe ich das Gefühl, dass der Auto-Verkehr in den palästinensischen Städten immer mehr zu nimmt, ja selbst für mich, der oft zu Fuß unterwegs ist, fast unerträglich wird. An normalen Werktagen gibt es zum Beispiel hier in den Innenstädten von Bethlehem und Beit Jala fast kein Durchkommen mehr. Die Luft ist entsprechend „Abgasgeschwängert“ Wie man mir sagt, gibt hier keinen Plan, keine Überlegungen für eine Verbesserung, gar eine Veränderung dieser Situation. Keiner denkt hier Beispielsweise an den Ausbau des ÖPNV. Ja auch die vielen Service-Taxis (Kleinbusse) tragen auch zum wachsenden Verkehrschaos bei. Wie sagte Daoud Nassar zu mir: Vieles hat die Besatzungsmacht zu verantworten, aber auch wir haben selbst eine Verantwortung, die wir aber oft nicht war nehmen.</p>
<figure id="attachment_3492" aria-describedby="caption-attachment-3492" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3492" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neubauten-1-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neubauten-1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neubauten-1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neubauten-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3492" class="wp-caption-text">sehr viele dieser Neubauten (hier in Ramallah) stehen leer</figcaption></figure>
<p>Es fällt auf, dass hier massiv gebaut wird. Ebenso fällt aber auch auf, dass Hunderte (vielleicht Tausende?) der Neubauten leer stehen, oder in ihnen nur wenige Wohnungen bezogen sind. Ob hier spekuliert wird, mir entzieht sich der Sinn dieses „Baubooms“. Wenn man die Menschen hier dazu befragt, kriegt man keine Antwort oder eben nur die Erkenntnis, dass sich die normalen Menschen eben die teure Miete oder den teuren Verkaufspreis der Wohnungen nicht leisten können.</p>
<figure id="attachment_3494" aria-describedby="caption-attachment-3494" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3494" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/reiches-Haus-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/reiches-Haus-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/reiches-Haus-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/reiches-Haus-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3494" class="wp-caption-text">gerade im christlichen Beit Jala gibt es viele solcher &#8222;Prachtbauten&#8220;</figcaption></figure>
<p>In Deutschland ist in diesen Tagen (mal wieder) ein „Armuts-und Reichtums Bericht“ erschienen. Außer der Erkenntnis, dass bei uns, die Schere zwischen Armen und (sehr) Reichen immer weiter auseinander geht, sind seit dem ersten Bericht im Jahre 2001 keine wirklichen Konsequenzen getroffen worden (Steuern auf Börsengewinne etc)<br />
Auch hier in Palästina habe ich das Gefühl, dass es neben Armen (und sehr Armen) Menschen auch viele Reiche (ja auch sehr Reiche) gibt .<br />
Man sieht es an den unglaublich großen (und neuen Autos) aber eben auch an prächtigen Villen mit großen Grundstücken. Es werden großartige Hochzeiten gefeiert und die Hochzeitsreise des jungen Paares führt selbstverständlich mehrere Wochen nach Griechenland oder Florida. Man sieht die vielen Goldgeschäfte, in deren Verkaufsräumen immer reger Betrieb ist. Gerade die vielen Christen in Beit Jala gehören sicherlich zu der reichen Mittel- und Oberschicht in Palästina.<br />
Ich frage mich, womit sind diese Menschen reich geworden. Vielen haben große Grundstücke, andere haben ihre Grundstücke (oft auch unter dem Druck der Israelis: „wenn du nicht verkaufst dann wird dein Land enteignet“) verkauft. Wiederum andere sind mit bestimmten Geschäften reich geworden. So habe ich immer den prächtigen Palast vor Augen, den der Besitzer einer Fertig-Beton-Fabrik am Rande des großen Flüchtlingslager „Deheishe“ bei Bethlehem sich errichtet hat. Hier in Bethlehem gibt es auch (wie ich hörte) drei großen Familien (Clans) die sich das Geschäft (Hotels, Restaurants, Souvenirs) mit den Touristen „aufteilen“.</p>
<figure id="attachment_3495" aria-describedby="caption-attachment-3495" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3495" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neuebäckerei-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neuebäckerei-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neuebäckerei-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/neuebäckerei-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3495" class="wp-caption-text">eine neue Geschäftsidee in Beit Jala: ein Feinkostladen mit Baguette und Körnerbrote</figcaption></figure>
<p>Immer weder gibt es aber auch neue Geschäftsideen in die innovative Menschen investieren. So sah ich in Beit Jala einen neuen „Feinkostladen“, der nicht nur Wurst und Käse (aus aller Welt) anbot, auch seine Brotabteilung erstaunte mich: hier lagen neben Körnerbroten auch knusprige Baguettes. Mit diesen neuen Geschäftsideen ist es aber wie auch bei uns: sie müssen vom Kunden, (und im konkreten Fall zielt der Besitzer sicherlich auch auf ausländische Kunden, die hier vermehrt in Beit Jala/Bethlehem wohnen) „angenommen“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Palästinenser der in Deutschland lebt und hier zu Besuch ist erzählte mir: Ich traf einen etwa 25 jährigen Palästinenser, der hockte am Straßenrand in Bethlehem. Ich fragte ihn was er tue? Er sagte, ich warte auf bessere Zeiten. Ich sagte, sei doch froh, dass du in deiner Heimat leben kannst, ich muss in der Diaspora leben. Er erwiderte: Was ist das, Heimat, dass Gefühl für Heimat habe ich längst verloren.</p>
<figure id="attachment_3497" aria-describedby="caption-attachment-3497" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3497" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/sperren-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/sperren-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/sperren-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/sperren-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3497" class="wp-caption-text">sie liegen überall am Straßenrand in Palästina:<br />große Betonblöcke mit denen schnell die ganze Straße blockiert werden kann</figcaption></figure>
<p>Wenn man in der Stadt lebt, kriegt man oft nichts mit. Man meidet es in ein anderes Gebiet zu fahren. Man fährt nicht einfach mal die 80 km von Bethlehem nach Nablus. Man meidet die C-Gebiete. Immer wieder gibt es dort Straßensperren, man weiß nie ob man zurück fahren kann. Wir leben irgendwie in kleinen „Homelands“.</p>
<hr />
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em><strong>Die Zukunft des jüdischen Volkes ist an die Erhaltung und das Gedeihen Palästinas innerhalb der jüdischen Welt gebunden. Im Lichte dieser Erkenntnis ist es die Pflicht progressiver Juden und Christen, auf eine jüdisch-christlich-palästinensische Solidarität hinzuarbeiten.</strong></em></p>
<p>Von: Marc Ellis ( ein US-amerikanischer jüdischer Befreiungstheologe und Friedensaktivist)</p>
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		<title>Bilder können Geschichten erzählen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 06:26:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Olivenernte 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Beton]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man wie ich schon häufig nach Palästina gereist ist, konzentriert man sich beim fotografieren mehr auf scheinbar nebensächliche Dinge. Die bekannten Fotomotive, bei denen hier wohl millionenfach Fotos mit Handy`s, Tabletts und den verschiedensten <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/bilder-koennen-geschichten-erzaehlen/" title="Bilder können Geschichten erzählen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man wie ich schon häufig nach Palästina gereist ist, konzentriert man sich beim fotografieren mehr auf scheinbar nebensächliche Dinge. Die bekannten Fotomotive, bei denen hier wohl millionenfach Fotos mit Handy`s, Tabletts und den verschiedensten Fotoapparaten/Kameras gemacht werden sind für mich nicht mehr so interessant. Interessanter sind für mich die Motive die ein wenig von der Lebensart der Menschen hier erzählen.</p>
<p>Deshalb will heute mal die Geschichten zu drei Fotos erzählen:</p>
<p>Verkehr</p>
<figure id="attachment_2180" aria-describedby="caption-attachment-2180" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000970.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2180" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000970-300x225.jpg" alt="vollbepackt!" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000970-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000970-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000970.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2180" class="wp-caption-text">vollbepackt!</figcaption></figure>
<p>Da ist dieses mehr als vollgepackte Auto, welches ich in der Altstadt von Bethlehem gesehen habe. Augenscheinlich bringt es den Nachschub für einen Laden. Es zeigt aber auch das der Fahrer es mit den Bestimmungen, was das transportieren der Ware angeht (die es sicherlich hier auch gibt ) nicht so genau nimmt. Dieses Verhalten, es nicht so genau zu nehmen, prägt hier den gesamten Straßenverkehr. Es wird nicht nur (zu) schnell gefahren (bis zu nächsten Bodenwelle), der Sicherheitsgurt wird nur im Bereich der C-Zone angelegt („denn sonst müssen wir an die israelische Polizei 1.000 Schekel zahlen“). Kleinstkinder stehen vorne im Fahrzeug den Kopf am Liebsten aus dem Fenster gelehnt. Bürgersteige, aber auch sonst jede nur erdenklich freie Stelle wird als Parkplatz genutzt. Wenn es einen Stau gibt, dann fährt man halt auf der Gegenfahrbahn, der &#8222;Gegenverkehr&#8220; wird schon (aus)weichen. Ach ja und es wird gehupt, nicht um die die anderen zu verscheuchen, nein&#8230;. es ist das Signal: Achtung ich komme, pass auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Balance</p>
<figure id="attachment_2181" aria-describedby="caption-attachment-2181" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2181" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000250-300x225.jpg" alt="alles in der Balance" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000250-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1000250-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2181" class="wp-caption-text">alles in der Balance</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Immer wieder sieht man Menschen, wie diese Frau, die ihre Last(en) auf dem Kopf tragen. Ich finde es mehr als bewundernswert mit welchem Balancegefühl diese Menschen ausgestattet sind. Ihr Gang wirkt stolz und sehr beherrscht. Oftmals tragen sie auch noch was in den Händen. Ich habe noch nie etwas auf dem Kopf getragen ohne das ich es mit einer oder beiden Händen abgestützt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beton und Müll</p>
<figure id="attachment_2182" aria-describedby="caption-attachment-2182" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010158.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2182" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010158-300x225.jpg" alt="Beton&amp;Müll" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010158-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010158-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/11/P1010158.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2182" class="wp-caption-text">Beton&amp;Müll</figcaption></figure>
<p>Das eine hat nicht direkt etwas mit dem anderen zu tun. Hier auf dem Bild sind allerdings beide „vereinigt“</p>
<p>Hier in Palästina herrscht ein absoluter Bauboom. Gebaut wird hier vornehmlich mit Beton. Oft sieht man dann „Skelette“ von Häusern, wo nur die Betondecken und die Betonpfeiler nebst Betontreppe zur nächsten Betondecke zu sehen ist. Aber man sieht auch schon Mal so etwas wie „unvollendete“ Bauwerke wie auf denm Foto zu sehen. Oft ist, wie auch hier, nicht ganz klar was die „Betonskulptur“ letztlich werden sollte.</p>
<p>Sie sollte aber sicherlich nicht den Hintergrund bilden für eine Müll- und Plastikhalde mitten in Bethlehem. Aber leider haben die Menschen hier wirklich wenig Empfinden für Sauberkeit. Alles wird einfach weggeworfen, sei es die Plastikflasche, das alte Sofa oder eben auch das Auto. Es tut mir oft wirklich weh das zu sehen. Ich habe nur ganz wenig Menschen getroffen die auch ihr Unbehagen, ihren Missmut äußern, Fatima ist so jemand, die auch versucht im Kleinen ihrer Familie Enkelkinder) ein wenig Bewusstsein zu schaffen. Aber wenn es doch alle anderen machen&#8230;..</p>
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