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	<title>Beduinen &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>&#8222;Wir sind gute Nachbarn&#8220; man kann es so und auch anders sehen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2019 20:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Frühjahr 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahalin-Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Jericho]]></category>
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		<category><![CDATA[Siedlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei eindeutig besserem Wetter, am Nachmittag war es am toten Meer schon wieder&#160;25 °C , haben wir heute uns heute ins Jordantal begeben. Vor Jahren hatte ich in Jericho ein Mosaikcenter kennen gelernt, welches wir <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wir-sind-gute-nachbarn-man-kann-es-so-und-auch-anders-sehen/" title="&#8222;Wir sind gute Nachbarn&#8220; man kann es so und auch anders sehen&#8230;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p></p>



<p>Bei eindeutig besserem Wetter, am Nachmittag war es am toten Meer schon wieder&nbsp;25 °C , haben wir heute uns heute ins Jordantal begeben.</p>



<p>Vor Jahren hatte ich in Jericho ein Mosaikcenter kennen gelernt, welches wir auch heute zunächst einen kurzen besuch abgestattet haben. Dort wird das alte Handwerk des Mosaikstein legen ausgeübt. Viele junge Menschen nutzen dort auch die Möglichkeit in einem Workshop die Grundfertigkeiten zu erlernen.&nbsp;<a href="http://www.mosaiccentre-jericho.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Weitere Infos zum Center (öffnet in neuem Tab)">Weitere Infos zum Center</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4316" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000448-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zum Mosaik-Centern Jericho<br> im Hintergrund sieht man den stark angeschwollene Fluss aus dem Wadi Kelt</figcaption></figure>



<p>Anschließend sind wir in die israelische Siedlung Náama gefahren die zwischen Jericho und dem Jordan liegt. Dort haben wir einen Farmer getroffen, der seit 1982 hier begonnen hat „die Erde urbar“ zu machen. „Das Land haben wir vom Staat bekommen“ erklärte der Farmer Der vorhandene Boden war lehmig und sehr salzhaltig. Er wurde ausgewaschen und jahrelang mit Humus bearbeitet, so das aus dem grauen Boden fruchtbarer brauner Boden geworden ist. Zunächst wurden hier Dattelpalmen angepflanzt, die vor allem mit gebrauchtem Wasser aus Jerusalem, welches nur leicht gereinigt wurde, getränkt werden. Später wurde in starkem Maße auch Kräuter wie Basilikum und Estragon angebaut. Mit den Palästinensern „gibt es hier keine Probleme“, viele arbeiten bei uns. Sie bekommen für einen 8 Stunden Tag (mit zwei Pausen) 40,- Dollar. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4319" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000457-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Datteln und Kräuteranbau am Jordan</figcaption></figure>



<p>Die erstellte Ware wird über einen Großhändler nach Europa (auch nach Deutschland) verschickt, oft „über Nacht“ mit dem Flieger. Mit der Kennzeichnung würde es so gemacht „wie es gefordert würde“. Mir war es nicht ganz klar was damit gemeint ist. Überhaupt schien es aus Sicht des Farmers alles „easy“. Wir verstehen uns mit den Palästinensern im benachbarten Dorf, wo auch Datteln und Kräuter angebaut werden, gut: „wir sind Nachbarn“. Für mich und noch mehr für die Gruppe war es/ist es, wie so immer, schwierig, wenn man auf „überzeugte“ Israelis trifft, die scheinbar kein „Unrechtsbewusstsein“ haben, die glauben alles sei so richtig. Dabei es sind und bleiben es Produkte aus nach Völkerrecht illegalen Siedlungen aus besetzten Gebieten. Bereits 2010 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass alle Produkte aus den israelischen Siedlungen nicht unter das EU-Zollpräferenz-Abkommen fallen. Deshalb sollen alle Produkte aus den besetzten Gebieten entsprechend gekennzeichnet sein. Israel lehnt dies bis heute ab.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4318" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000461-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Basilikum am Jordan geerntet als israelisches Produkt im deutschen Supermarkt!?</figcaption></figure>



<p>Im Zusammenhang mit der Produktion von Datteln und anderen Pflanzen hier im Jordantal, die alle viel Wasser brauchen, haben wir in unserer Reisegruppe über die Wassersituation hier in der Region, aber eben auch im ganzen Land (Israel &amp; Palästina) diskutiert. Leider hatten wir nicht , wie in den vergangenen Jahren Thomas König, einen Experten zu diesem Thema, den wir befragen hätten können. Ich verweise deshalb einmal mehr auf die Links zum Thema Wasser am Beginn des heutigen Beitrages.</p>



<p>Nachdem wir uns am toten Meer ein wenig entspannt haben (nach dem es gestern soo kalt war, erschien uns der heutige sonnige und warme Tag wie ein Wunder), sind wir noch ins Wadi Kelt gefahren und haben die wunderschöne Schlucht und das griechisch-orthodoxe Georg-Kloster bei wunderschönem nachmittäglichem Sonnenlicht angeschaut.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4320" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000470-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wadi Kelt mit Blick auf Jericho</figcaption></figure>



<p>Auf dem Weg zurück nach Jerusalem haben wir dann noch einen kurzen Stopp bei den Jahalin-Beduinen gemacht. Ich habe über ihre Situation bereits bei meinen Aufenthalten im letzten April und auch im November 2018 informiert. Vielleicht das Wichtigste zuerst: weder Schule noch die Wohngebäude sind bisher abgerissen, obwohl es im Oktober 2018 ein endgültiges Urteil zum Abriss dieses Beduinen-Camps gegeben hatte ..</p>



<p><a href="https://www.dvhl.de/single-post/2018/05/02/Israelische-Siedler-gegen-Vertreibung-von-Beduinen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Erfreulicherweise haben sich auch Siedler gegen die Vertreibung der Beduinen ausgesprochen. (öffnet in neuem Tab)">Erfreulicherweise haben sich auch Siedler gegen die Vertreibung der Beduinen ausgesprochen.</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4321" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190317_172131-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Ich empfehle dringend diesen Link zur Internet-Seite der Jahalin Solidarität zu nutzen. Dort ist ein so beeindruckender Film „High Hope“ mit der Musik von Pink Floyd die ausdrücklich ihre Erlaubnis gegeben haben, über den Kampf der Beduinen in den 90ziger Jahren zu sehen, mir sind die Tränen kommen oder die Wut. Ich hoffe sie werden gewinnen:&nbsp;</strong><br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Link (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.jahalin.org" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>Besuch in der „Reifenschule“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 19:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahalin-Beduinen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte schon öfters davon berichtet: auf der Strasse von Jerusalem nach Jericho sieht man links und rechts immer wieder armselige (Blech)-Hütten Dörfer der Jahalin-Beduinen. Immer wieder hatte man in letzter zeit auch von zestörungen <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/besuch-in-der-reifenschule/" title="Besuch in der „Reifenschule“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte schon öfters davon berichtet: auf der Strasse von Jerusalem nach Jericho sieht man links und rechts immer wieder armselige (Blech)-Hütten Dörfer der Jahalin-Beduinen. Immer wieder hatte man in letzter zeit auch von zestörungen der Hütten durch die israelische Armee gehört und dem Bestreben die etwa 7.000 Beduinen in ein „Lager“ zu verbringen. Heute hatte ich zum ersten mal die Möglichkeit mir die Dörfer der Beduinen und damit auch ihre Situation selbst anzusehen. Ekki hatte Kontakt zu Angela Godfrey-Goldstein, eine in England geborene, aus gemischtem Elternhaus (ein Elternteil jüdisch), stammende Frau, die seit etwa 40 jahren in Jerusalem lebt. Sie ist Direktorin der „Jahalin Solidarität“ und hatte sich für eine Tour zu den Beduinendörfern bereit erklärt.</p>
<p><figure id="attachment_3839" aria-describedby="caption-attachment-3839" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3839" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/siedlung-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/siedlung-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/siedlung-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/siedlung-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3839" class="wp-caption-text">Blumenrabatte in der Siedlung Ma`le Adummin</figcaption></figure></p>
<p>Wir starteten in Ost-Jerusalem, wo sie uns zunächst die „schleichende“ Enteignung vieler Grundstücke durch jüdische Siedler vor Augen führte. Dann sind wir Richtung Jericho gefahren. Dort kommt man zu einer der größten Siedlungen im Westjordanland Ma`le Adummin mit etwa 40.000 Einwohnern. In einer in der Nähe gelegenen kleineren Siedlung konnten wir uns ein Bild machen wie schön und friedlich man drt leben kann. Es gibt Blumenrabatte und Grün wohin man sieht. Natürlich darf auch ein großer Schwimming-Pool nicht fehlen, dass alles mitten in der judäischen Wüste wohlbemerkt.</p>
<p><figure id="attachment_3841" aria-describedby="caption-attachment-3841" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3841" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/dörferSiedlungen-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/dörferSiedlungen-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/dörferSiedlungen-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/dörferSiedlungen-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3841" class="wp-caption-text">Siedlungen blicken auf Hüttendörfer<br />Beduinen blicken auf Siedlungen</figcaption></figure></p>
<p>An den Randbereichen dieser so schönen Wohnsiedlungen dann die Hütten der Beduinen. Das ist natürlich kein so schöner Anblick. Das wird der Hauptgrund sein das es seit Jahren durch die Siedler, die teures Geld für ihre Immobilien zahlen müssen, es immer wieder Anstrengungen gibt diese „Nachbarn“ los zu werden. Zuletzt berichteten die Zeitungen (<a href="http://www.fides.org/de/news/61787-ASIEN_HEILIGES_LAND_Israelische_Armee_demoliert_Beduinen_Doerfer_Auch_die_so_genannte_Reifenschule_ist_betroffen" target="_blank" rel="noopener">auch in Deutschland</a>) von dem abriss zahlreicher Hütten. Es ist im Grunde hier immer das Selbe. Hier sind es die Beduinen die stören, für die Siedlungen bei Nahalin stört die Familie Nassar auf dem Weinberg. Mit allen juristischen Kniffs wird versucht Gerichtsentscheidungen herbeizuführen die letztlich die Bewohner vertreiben sollen.</p>
<p><figure id="attachment_3840" aria-describedby="caption-attachment-3840" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3840" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/autobahn-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/autobahn-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/autobahn-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/autobahn-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3840" class="wp-caption-text">direkt an der Schnell-Strasse von Jerusalem nach Jericho</figcaption></figure></p>
<p>Wir haben nach unserem Besuch der Siedlungen auf der großen (vierspurigen) Straße auf dem Seitenstreifen an einem Hüttendorf angehalten, sind über die Leitplanke geklettert und waren mitten „im Dorf“. Die Kinder hatten wohl gerade Kleidungssäcke von der Leitplanke geholt, die dort von vorbeifahrenden „Spendern“ abgelegt worden sind. Angela ist hier sehr bekannt und hat uns zum „Dorfbürgermeister“ geführt. Er hat uns dann die Schule vorgestellt. Hier gehen bis zu 180 Kinder im Alter von 6-14 Jahren zu Schule. Sie kommen aus allen Hüttendörfern der Umgebung. Wir erfuhren das etwa 7.000 Menschen hier in der Umgebung leben.</p>
<p><figure id="attachment_3843" aria-describedby="caption-attachment-3843" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3843" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/reifenschule-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/reifenschule-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/reifenschule-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/reifenschule-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3843" class="wp-caption-text">die &#8222;Reifenschule&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Früher sind die Kinder nach Jaricho (etwa 20 km) oder nach Elzariya (18 km) gegangen. Es kam allerdings oft vor, das der die Kinder nur über den ersten hügel gegangen sind, und am Abend erzählt haben das sie in der schule waren. Andere Kinder sind verunglückt oder überfallen worden. In den 90ziger Jahren hat man nach anderen Lösungen gesucht, es sollte ein Bus organisiert werden, ein Schulbau wurde angeregt. Es gab von Seiten der palästinensischen Schulbehörde keine wirkliche Unterstützung. So hat man dann Anfang dieses Jahrhunderts begonnen sich selbst zu helfen. Da man, wie oft in der Zone C eine Zerstörung befürchtete, hat man das Schulgebäude aus alten Autoreifen gebaut. Aus 2.200 alten Autoreifen die wie Ziegel aufeinander gestapelt und mit Erde gefüllt wurden, wurde die Schule errichtet. Daher der Name: „Reifen-Schule“.</p>
<p><figure id="attachment_3844" aria-describedby="caption-attachment-3844" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3844" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schülerin-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schülerin-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schülerin-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schülerin-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3844" class="wp-caption-text">Diese Schule muss für diese Mädchen erhalten bleiben</figcaption></figure></p>
<p>Die Siedler fordern den Abriss, der angeblich ‚ohne Genehmigung gebauten” Schule, die jedoch keine “permanenten” architektonischen Element hat und ohne Fundament gebaut wurde, um nicht gegen die Bestimmungen der Armee zu verstoßen. Diese Begründung hat zunächst vor Gericht geholfen. Die Siedler (darunter hohe Regierungsbeamte) haben aber nicht aufgegeben. Jetzt wird vor dem obersten israelischen Gericht verhandelt, am 25. April wird mit einer endgültigen Entscheidung gerechnet. Es sieht nicht gut aus, meint sowohl Angela als auch der Bürgermeister.</p>
<p><figure id="attachment_3845" aria-describedby="caption-attachment-3845" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3845" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schulgarten-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schulgarten-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schulgarten-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/schulgarten-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3845" class="wp-caption-text">der Schulgarten ist schon ganz schön</figcaption></figure></p>
<p>Trotzdem, die Kinder der Schule sind optimistisch. Sie haben sich an einem Wettbewerb beteiligt. Der beste Schulgarten wird prämiert. Ich habe zur Unterstützung dieses Projektes das „Trinkgeld“ meiner Reisegruppe vom letzten Herbst 700,- Shekel gespendet. Möge es dem Garten, den Kindern und der Schule nützen.</p>
<p><strong>Ich empfehle dringend diesen Link zur Internet-Seite der Jahalin Solidarität zu nutzen. Dort ist ein so beeindruckender Film &#8222;High Hope&#8220; mit der Musik von Pink Floyd die ausdrücklich ihre Erlaubnis gegeben haben, über den Kampf der Beduinen in den 90ziger Jahren zu sehen, mir sind die Tränen kommen oder die Wut. Ich hoffe sie werden Gewinnen: </strong></p>
<p><a href="http://www.jahalin.org" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier ist der Link</strong></a></p>
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		<title>Nabila Espanioly:„Gewalt ist nicht normal“</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/nabila-espaniolygewalt-ist-nicht-normal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 17:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Nabila Espanioly]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern habe ich geschrieben, dass uns am Morgen wie gewohnt Sonne empfing. Heute morgen empfing uns – welch Seltenheit ein bewölkter Hommel, aber eine erfrischende klare Luft. Es hatte in der Nacht (das zweite Mal <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/nabila-espaniolygewalt-ist-nicht-normal/" title="Nabila Espanioly:„Gewalt ist nicht normal“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich geschrieben, dass uns am Morgen wie gewohnt Sonne empfing. Heute morgen empfing uns – welch Seltenheit ein bewölkter Hommel, aber eine erfrischende klare Luft. Es hatte in der Nacht (das zweite Mal nach der langen trockenen Sommerzeit – geregnet. Hier empfindet man den Regen als „Labsal“, &#8222;Regen bringt Segen&#8220; wie wir es früher auch bei uns gehört haben. Im Laufe des Tages gab es immer mal einen Schauer, das Regenwasser lief durch die Strassen von Nazareth.</p>
<p>Ja, heute war unser Ziel Nazareth. Sozusagen auf dem Weg haben wir einen kurzen Stopp in Kanaa gemacht, das Kanaa das keine &#8222;Weinprobleme&#8220; hat, denn hier hat Jesus (nach der biblischen Geschichte) bei einer Hochzeit, Wasser zu Wein verwandelt, sein erstes Wunder. Natürlich, auch wenn es erst früh am Morgen war, so gegen 9 Uhr, wir waren nicht die ersten&#8230;.</p>
<p><figure id="attachment_3571" aria-describedby="caption-attachment-3571" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3571" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Nabila-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Nabila-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Nabila-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-3571" class="wp-caption-text">eine starke Frau: Nabila Espaniola</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend sind wir die kurze Strecke (10 km) weiter nach Nazareth gefahren. Hier hatten wir um 10 Uhr ein Gespräch mit Nabila Espanioly verabredet. Sie leitet in Nazareth das <a href="http://www.altufula.org/en" target="_blank" rel="noopener">AL TUFULA Center</a>. Dies ist eine Nonprofit Frauen-Organisation. Das Center widmet sich der der konkreten Unterstützung der palästinensischen Frau auch der frühkindlichen Erziehung. Nabila: „Es geht bei der Frauenarbeit auch um das Thema häusliche Gewalt. Wir versuchen durch unsere Beratung die Frauen, die sich als (ohnmächtiges) Opfer fühlen, zur Verantwortung für sich selbst zu ermutigen. Die Erkenntnis, das Gewalt nicht normal ist, ist ein Schritt zu dieser Einstellung. Dann versuchen diese „umgekehrten“ Frauen als Multiplikatoren und für Aktivitäten in der Gesellschaft zu gewinnen“. Die Gruppe um Nabila ist vielfältig politisch aktiv. Derzeit arbeitet sie unter anderem in einer jüdisch-palästinensischen Frauengruppe mit, die sich mit dem Militarismus in der Erziehung auseinandersetzt. Sie berichtete auch von Aktivitäten im Zusammenhang mit der Polizei. Die oft jüdischen Polizisten werden von der palästinensisch israelische Bevölkerung (immerhin 20 % Anteil an den 8,5 Mio Einwohnern) selten als Schutz sondern oft diskriminierend erlebt Vor allem die weiblichen Opfer von (sexuellen) Gewalttaten erleben, so Nabila bei der Polizei noch einmal eine Vergewaltigung. Es fehlen weibliche und schon gar weiblich arabische Polizeibeamtinnen. Hier schlägt Nabile vor, entsprechend ausgebildete arabische Sozialarbeiterinnen zu beschäftigen.</p>
<p><figure id="attachment_3574" aria-describedby="caption-attachment-3574" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3574" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Gasse-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Gasse-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Gasse-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-3574" class="wp-caption-text">Altstadt-Gasse in Nazareth</figcaption></figure></p>
<p>Nabila bringt ihre Forderungen nicht nur in Israel vor. Morgen fährt sie nach Genf, wo sie in einer UN-Gruppe mitarbeitet.</p>
<p>Natürlich berichtete sie auch von den aktuellen Gesetzgebungen in Israel, die vor allem die NGO´s im Blick haben die sich kritisch mit der aktuellen israelischen Politik auseinander setzen. Hier gibt es eine „schwarze Liste“. Diese Gruppen müssen sich öffentlich „outen“, das heißt als solche zu erkennen geben, die ihre finanzielle Unterstützung aus dem Ausland erhalten. So wird versucht diese Gruppen „einzuschüchtern“. Gelichzeitig versuch die israelische Regierung, bei den Geldgebenden Staaten zu intervenieren, das die finanzielle Unterstützung eingestellt wird.</p>
<p>Die 90 Minuten mit Nabila, bedeuteten 90 Minuten einen überzeugenden Redefluss auf all unsere Fragen, der uns alle tief beeindruckt und überzeugt hat Man/Frau versteht, wieso Nabila schon zahlreiche Ehrenpreise bekommen hat (so 2003 den Aachener Friedenspreis. Sie wurde mit <a href="http://www.1000peacewomen.org/de/netzwerk/1000-friedensfrauen-23.html" target="_blank" rel="noopener">1000 Frauen für den Friedensnobelpreis </a>vorgeschlagen.Es waren Frauen, die sich auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene für den Frieden einsetzen. Ein Blick in die verschiedenen Porträts zeigt, dass die 1000 Frauen in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind: sie engagieren sich für politische Rechte, Friedensförderung, Gesundheit, Bildung, Umwelt, Kinderrechte und Gewaltlosigkeit, sie setzen sich ein für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Menschenhandels.</p>
<p>Wie der „erfahrene“ Leser weiß, war ich schon öfters mit meinen Gruppen zu Gast im AL TUFULA Center. Interessierte können hier von meinem <a href="http://marius-blog.de/blog/wir-fragen-nicht-was-braucht-ihr-sondern-was-koennt-ihr/" target="_blank" rel="noopener">Besuch in 2016 lesen</a>.</p>
<p>Zum Schluss habe ich Nabila noch zu Reuven Moskovitz befragt. Er hatte 2013 gemeinsam mit Nabila den Aachener Friedenspreis bekommen. „Da ist ein großer, mutiger und starker Mann von uns gegangen, dessen Herz allerdings in den letzten Jahren immer mehrgelitten hat, ob der Erkenntnis, dass sich trotz vielerlei Anstrengungen, in Wirklichkeit so wenig an dem großen Konflikt zwischen den jüdischen und palästinensischen Volk verändert hat“</p>
<p>Nach diesem für die Gruppe so erfüllenden Gespräch mit Nabila hat ein teil der Gruppe sich noch die Haupt-Touristen-Attraktion von Nazareth angeschaut: die Verkündigungskirche.</p>
<p><figure id="attachment_3573" aria-describedby="caption-attachment-3573" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3573" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Kaffee-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Kaffee-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Kaffee-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Kaffee-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3573" class="wp-caption-text">Ali in Beduinentracht zeigt uns wie Kaffeebohnen &#8222;rhythmisch&#8220;zerstoßen werden.</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend waren wir bei Ali unserem Busfahrer zum Mittagessen eingeladen. Al lebt in einem Dorf wo ein Beduinenstamm wohnt der in den 50 ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sesshaft geworden ist. Im Gegensatz zu den Beduinen im Negev und auch in der Jerusalemer wüste (hierüber habe ich schon des Öfteren berichtet), haben sich der Stamm von Ali mit dem Leben unter israelischer Verwaltung/Gesetzgebung arrangiert. Er scheint damit ein zufriedenes Leben zu führen. Ein Vorbild für andere palästinensischen Israelis?</p>
<p><figure id="attachment_3572" aria-describedby="caption-attachment-3572" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3572" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Tiberias-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Tiberias-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Tiberias-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/10/Tiberias-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3572" class="wp-caption-text">vom &#8222;Jesus-Trail&#8220;:<br />ein schöner Blick auf den See Genezareth und Tiberias</figcaption></figure></p>
<p>Zum Schluss des Tages sind wir noch ein kleines Stück auf dem vor einigen Jahren „eröffneten „Jeus-Trail“ gegangen, der von Nazareth die 60 km lange Weg-Strecke „nachbildet, die Jesus bis an den See Genezareth nach Kafanerum gegangen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>Die Forderung nach Gerechtigkeit darf in unserer Welt niemals untergehen. Weil die Unterdrückenden geneigt sind, ihr Tun solange fortzusetzen, bis die Menschen die Ungerechtigkeit öffentlich nicht mehr wahrnehmen, darf der prophetische Schrei niemals verstummen. Ja, mehr noch, die Unterdrücker spekulieren darauf, dass sich die Unterdrückten schon an die Situation gewöhnen werden oder wenigstens ihre Forderungen abschwächen, sich mit falschen Kompromissen zufrieden geben werden. Eintreten für Gerechtigkeit bedeutet, die Mächtigen zu belästigen, sie bloßzustellen, sie iher Respektabilität zu berauben, indem ihre Legitimität öffentlich in Frage gestellt wird.</em> <em>Von </em>Naim Stefan Ateek (Der Autor ist palästinensischer Pfarrer und Mitbegründer von Sabeel, dem Ökumenischen Zentrum für Palästinensische Befeiungstheologie. Er schreibt u.a., dass zwei Argumente benutzt werden, um die Gründung des israelischen Staates zu rechtfertigen: die Shoa und seit dem Krieg von 1967 die Bibel. Bestimmte Textstellen werden zur Rechtfertigung der Vertreibung des palästinensischen Volkes missbraucht, so dass die Bibel zu einem politischen Instrument geworden ist)</p>
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		<title>Eine weitere Etappe auf dem Abrahams Pfad: von Ma Saba nach Nabi Mussa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 20:24:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50 Jahre Besatzung sind genug - Frühjahr 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Abrahamspfad]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Ma Saba]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele der Leser meines Blogs werden sich erinnern: im Herbst 2015 bin ich sieben Etappen des Abraham Pfades in Palästina gegangen: von Rumanah im Norden bis Nablus und zwei Etappen im Jordantal: von Auja bis <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/eine-weitere-etappe-auf-dem-abrahams-pfad-von-ma-saba-nach-nabi-mussa/" title="Eine weitere Etappe auf dem Abrahams Pfad: von Ma Saba nach Nabi Mussa">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele der Leser meines Blogs werden sich erinnern: i<a href="http://marius-blog.de/blog/wandern-auf-den-spuren-abrahams/" target="_blank">m Herbst 2015</a> bin ich sieben Etappen des Abraham Pfades in Palästina gegangen: von Rumanah im Norden bis Nablus und zwei Etappen im Jordantal: von Auja bis Jericho und rund um das St. Georgs-Kloster im Wadi Kelt. Insgesamt ist der Abrahams Pfad in der Westbank 321 Kilometer und geht bis nach Hebron, wo Abraham mit seinen Söhnen Jakob und Isaak nebst seinen Frauen begraben ist.</p>
<p>Nachdem ich gestern schon mal ein Stück der Etappe von Bethlehem nach Tekoa bis ins Artas-Tal mit seinem schönen katholischen Kloster “zum Verschlossen Garten“ gegangen war, wollte ich heute die Wüstenetappe vom Ma Saba-Kloster zu der in der Nähe von Jericho gelegenen mamlukischen Moschee Nabi Mussa gehen. <a href="http://marius-blog.de/abrahamspfad-i-von-romana-nach-nablus/" target="_blank">Hier ist eine Übersicht zum Abrahams Pfad</a>. Auf dem Weg haben mich Anja, Karim und Emad begleitet.</p>
<p><figure id="attachment_3389" aria-describedby="caption-attachment-3389" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3389" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kidron-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kidron-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kidron-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kidron-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3389" class="wp-caption-text">das schöne Kidron-Tal mit schmutzigen Wasser</figcaption></figure></p>
<p>Insgesamt ist der Weg 19 km lang, auf Anraten unseres Guides haben wir eine etwas kürzere Strecke genommen. Das Wetter heute war für eine (Stein-)Wüstenwanderung genau richtig. Es waren 18 °C vorausgesagt und es wehte ein kräftiger (und kühlender) Wind. Vom Kloster Ma Saba sind wir erst auf der Höhe entlang des von Jerusalem kommenden Kidrontales gefolgt. Hier fließen in 150 Meter Tiefe die schmutzigen und ungeklärten Wasser der Gemeinden Bethlehem und Beit Sahur sowie zahlreicher israelischer Siedlungen. Entsprechend kommt aus dem Tal eine nicht immer angenehm riechende Luft. Die steilen Felsen, die senkrecht abfallen sind für den Betrachter schon sehr imposant.<br />
Schon bald kamen wir an den ersten Beduinencamps vorbei. Sie leben hier seit Hunderten von Jahren unter einfachen Verhältnissen. Sie haben Ziegen und auch Hühner, stellen Handarbeiten zum Verkauf her. <a href="http://marius-blog.de/blog/zehntausende-beduinen-sollen-zwangsumgesiedelt-werden/" target="_blank">Wie alle Beduinen</a> im Westjordanland sind sie der israelischen Militärverwaltung ein Dorn im Auge. Oft werden ihre einfachen Behausungen zerstört, aber sie bauen sie wieder auf.</p>
<p>Schon bald sollten wir merken, dass noch immer die jüdische Pessach-Woche andauert, also heute am Freitag ein Feiertag ist und die Menschen zum Ausflug ruft. Das ganze Gebiet der Jerusalemer-Wüste ist durchzogen von Pisten auf denen 4-Radfahrzeuge auf „Abenteuer-Tour“ gehen können. So war es auch heute, überall führen die schweren Autos, auch Motorräder und verdarben uns so ein wenig das Gefühl der Wüste, wo man ja Stille erwartet und Menschenleere. Es war schon etwas bizarr, dort die Ziegenherde mit dem jungen Beduinen auf dem Esel, da die „wilde Horde“ der 4-Rad-Fahrzeuge. Der junge Beduine machte aus der „Not eine Tugend“, ließ die Kinder auf dem Esel eine Runde drehen und verdiente sich damit ein paar Schekel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-3390" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Saba-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Saba-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Saba-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Saba-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></p>
<p>In einem großen Bogen kamen wir wieder zum Ma Saba-Kloster, dieses der Blick von der anderen Seite über das Kidron-Tal. Ein wirklich berauschender Anblick bot sich uns. Unser Guide machte uns auf unscheinbar aussehende Raupen aufmerksam, die in einem Kokon ähnlich eines kleinen Tannenzweiges sich versteckt hatten und jetzt irgendwann als Schmetterlinge schlüpfen werden. In der Ferne sahen wir eine große Wasserfläche in der die „schmutzige Brühe“ aus dem Kidron-Tal gesammelt und in irgendeiner (?) Form natürlich geklärt werden soll. Das dann (etwas) saubere Wasser wird zur Bewässerung der (israelischen!) Dattelpalmen im (palästinensischen!) Jordantal genutzt.<br />
In der Nähe dieses „Gewässers“ sahen wir auch einige Störche, ob die dort Frösche gefunden haben?</p>
<p><figure id="attachment_3392" aria-describedby="caption-attachment-3392" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3392" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/steinwüste-1-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/steinwüste-1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/steinwüste-1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/steinwüste-1-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3392" class="wp-caption-text">die &#8222;Jerusalemer (Stein-) Wüste&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Wir hatten am Vormittag bezüglich der notwendigen Rückfahrt (wir hatten unser Fahrzeug am Kloster stehen gelassen, ein Service-Taxi bestellt. Leider kam es – für mein Gefühl – etwas zu früh, so dass wir (schon) gegen 14.30, nach 4 Stunden schöner Wanderzeit (und etwa 12 km Wegstrecke), ins Auto umsteigen mussten. Nach einigen Kilometern erreichten wir die Moschee Nabi Mussa. Laut Reiseführer glauben die Muslime dass hier Moses beerdigt ist. Auf der anderen Seite des Jordantales in Jordanien wird das Grab Mose auf dem Berg Nebo genannt. Einer islamischen Legende zufolge ist es Mose dort unter den anderen Leichen zu „langweilig“ geworden&#8230;.</p>
<p><figure id="attachment_3393" aria-describedby="caption-attachment-3393" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3393" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/nabu-mussa-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/nabu-mussa-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/nabu-mussa-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/nabu-mussa-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3393" class="wp-caption-text">die mamlukische Moschee mit dem Mosegrab &#8222;Nabi Mussa&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Dieser Ort hier ist eine Pilgerstätte der Moslems. Viele lassen sich auch hier begraben. Heute war hier ein großes Fest mit vielen Besuchern.</p>
<p><figure id="attachment_3394" aria-describedby="caption-attachment-3394" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3394" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kaffee-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kaffee-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kaffee-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/kaffee-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3394" class="wp-caption-text">3.000 Becher Kaffee am Tag verkauft</figcaption></figure></p>
<p>Auf dem Weg zu unserem Ausgangspunkt am Ma Saba-Kloster haben wir auch an einer in dieser Gegend ganz berühmten „Kaffestation“ angehalten. Hier werden an einem Tag etwa 3.000 Becher Kaffee (je 1 Schekel) verkauft. Als wir dort waren sahen wir, dass jedes zweite Fahrzeug anhielt und in schneller Perfektion einen Kaffee to Go serviert bekam. Kleine Alltagsfreuden der Palästinenser</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Tageszitat aus &#8222;Recht ströme wie Wasser&#8220;</p>
<p><em><strong>Christen im Heiligen Land: Für sie ist die tägliche Demütigung an den Kontrollpunkten auf dem Weg zu Arbeitsplätzen, Schulen und Krankenhäusern Realität; der Zusammenhalt der Familien, die Verbindung der Gemeinden untereinander sowie der Zugang zu den heiligen Stätten in Jerusalem sind erschwert und teilweise unmöglich.</strong></em></p>
<p>aus &#8222;Gelobtes Land&#8220; &#8211; Orientierungshilfe EKD</p>
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		<title>„Für den Frieden braucht es mutige Männer“ (Jassir Arafat)</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/fuer-den-frieden-braucht-es-starke-maenner-jassir-arafat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 20:28:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diesseits und Jenseits des Jordans - Gruppenfahrt Herbst 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Gaza]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute nun machten wir uns auf den Weg zur letzten Station unserer Reise: Jaffa und Tel Aviv. Auf dem Weg dort hin machten wir zunächst Halt in Rahat, einer der insgesamt sieben „Beduinen-Städte“ im Negev. <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/fuer-den-frieden-braucht-es-starke-maenner-jassir-arafat/" title="„Für den Frieden braucht es mutige Männer“ (Jassir Arafat)">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nun machten wir uns auf den Weg zur letzten Station unserer Reise: Jaffa und Tel Aviv. Auf dem Weg dort hin machten wir zunächst Halt in Rahat, einer der insgesamt sieben „Beduinen-Städte“ im Negev. Schon auf dem Weg dort hin haben wir zahlreiche kleine Dörfer/Camps gesehen wo Beduinen unter einfachsten Bedingungen leben. Um ein wenig die Situation zu begreifen, in der sich heute die in Israel verbliebenen Beduinen befinden, erlaube ich mir aus einem Hintergrundbericht zu zitieren, den ich 2013 für die Nahost-Kommission von Pax Christi erstellt habe:</p>
<p><figure id="attachment_2584" aria-describedby="caption-attachment-2584" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Rahat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2584" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Rahat-300x225.jpg" alt="Rahat: die Schafe haben in der Stadt keinen Platz" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Rahat-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Rahat-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2584" class="wp-caption-text">Rahat: die Schafe haben in der Stadt keinen Platz</figcaption></figure></p>
<p><em>Der wasserarme Negev war die Heimstatt für palästinensische und beduinische Bürger schon lange,  bevor der Staat Israel gegründet wurde. Vor 1948 siedelten 65 000 bis 90 000 Beduinen in der Negev-Wüste. Fast 90 Prozent dieser Halbnomaden lebten traditionell vom Ackerbau, die restlichen 10 Prozent von der Viehzucht. Während des Kriegs von 1948/49 wurden etwa 85 Prozent der Beduinen des Negev von ihrem Land vertrieben und flüchteten ins Westjordanland, nach Gaza, Jordanien oder Ägypten. Anfang der 1950er Jahre waren von den ursprünglich 95 Beduinenstämmen im Negev nur noch 19 übrig. Nachdem über die palästinensische Bevölkerung auf der israelischen Seite der grünen Linie das Kriegsrecht verhängt worden war, durften die Beduinen nicht mehr mit ihren Herden umherziehen und auch ihr Land nicht mehr bestellen. Zwölf der verbliebenen 19 Stämme wurden gewaltsam von ihrem Land vertrieben und durften sich nur noch in einem eingegrenztes Gebiet im nordöstlichen Negev aufhalten, das sie nur mit einer Sondererlaubnis verlassen konnten. Dieses Siyag (deutsch: Zaun) genannte Gebiet umfasst etwa 10 Prozent des Landes, über das die Beduinen vor 1948 verfügten, und ist darüber hinaus für seine Unfruchtbarkeit bekannt. Die Beduinen des Negev, heute etwa 180 000 bis 190 000 Menschen, sind israelische Staatsbürger. Die eine Hälfte der Negev Beduinen lebt in</em></p>
<p><figure id="attachment_2585" aria-describedby="caption-attachment-2585" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/rahatstrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2585" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/rahatstrasse-300x225.jpg" alt="Rahat: Straßenleben" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/rahatstrasse-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/rahatstrasse-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2585" class="wp-caption-text">Rahat: Straßenleben</figcaption></figure></p>
<p><em>von der Regierung gebauten Siedlungen und Städten. Die größte der sieben „anerkannten“ Beduinenstädte ist Rahat mit über 50.000 Einwohnern. Den Städten und Siedlungen fehlt es oft allerdings an elementarer Infrastruktur wie Gehwegen, asphaltierten Straßen, Banken, Bibliotheken und Arbeitsmöglichkeiten für die Bewohner. Es handelt sich überwiegend um Schlafstädte, die der Kultur der Beduinen in keiner Weise Rechnung tragen und die unumkehrbare Auswirkungen auf das Familienleben und die Sozialstrukturen haben. In den Planungen wurde nicht bedacht, dass Großfamilien beieinander leben wollen. Für die nächsten Generationen ist kein Platz vorgesehen. In den Beduinenstädten sind Drogenmissbrauch und Arbeitslosigkeit um ein Vielfaches höher als in den umliegenden jüdischen Städten. Und das für sie vorgesehene Land reicht gar nicht aus, um das natürliche Wachstum der Ansiedlungen zu absorbieren. Die Städte stehen wirtschaftlich auf tönernen Füßen, haben weder eine ausreichende Gesundheitsversorgung noch Ausbildungsmöglichkeiten und Freizeitangebote für die Jungen. In allen sozioökonomischen Vergleichsstudien erzielen die Beduinenstädte Jahr für Jahr die niedrigsten Werte. </em></p>
<p><figure id="attachment_2589" aria-describedby="caption-attachment-2589" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/illegaledörfer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2589" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/illegaledörfer-300x225.jpg" alt="Karte mit den &quot;illegalen&quot; Dörfern" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/illegaledörfer-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/illegaledörfer-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2589" class="wp-caption-text">Karte mit den &#8222;illegalen&#8220; Dörfern</figcaption></figure></p>
<p><em>Die andere Hälfte der Negev-Beduinen lebt in 40 nicht anerkannten Dörfern, deren Einwohnerzahlen ein paar hundert bis zu einigen tausend erreichen. Obwohl viele dieser Dörfer schon vor der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 existierten, gelten sie als illegal. Sie sind nicht auf den offiziellen Karten verzeichnet, und es gibt dort weder Strom, noch Wasser, keine Schulen, keine Kanalisation oder andere öffentliche Dienstleistungen.  Am 24. Juni 2013 hat das israelische Parlament, die Knesset, in erster Lesung das „Gesetz zur Regelung der Beduinen in der Negev-Settlement“ auch „Prawer-Begin-Plan“ genannt, mit 43 gegen 40 Stimmen verabschiedet.</em></p>
<p><em>Dieser Plan sieht nun die Umsiedlung dieser 30-40.000 Beduinen in die „anerkannten“ Beduinenstädte vor, was die Zerstörung ihrer gemeindlichen und sozialen Lebensart und ihre Verurteilung zu dauerhafter Armut und Arbeitslosigkeit zur Folge haben wird. Gegen dieses Vorhaben gab es weltweit, aber auch in Israel ernsthafte Widerstände. Derzeit wird noch beraten, das Ende ist offen.</em></p>
<p>Wir hatten heute die Gelegenheit in Rahat, der größten der anerkannten Beduinen-Städte mit dem Vertreter einer Organisation –Majed Abu Blai- zu sprechen die sich vor allem um die Gruppe der schwarzen Beduinen kümmert die vor langer Zeit aus Afrika (hier vor allem aus dem Sudan) in die Negev-Wüste gewandert sind. Ziel ist es durch Erziehung und Bildung eine Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen für die „Generation des Überganges“ zu erreichen. Vor allem die Frauen sind im Fokus der Bemühungen. 70 % der Frauen sind Analphabeten. Sie haben die Möglichkeit in zwei Zentren verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. In den 10 Jahren des Bestehens der Gruppe konnte sich die Beschäftigung der Frauen von unter 10% auf 20 % steigern. Erste Frauen haben sich auch für das Studium qualifiziert. Ein mühsamer, aber doch der einzige Weg, um eine bessere gesellschaftliche Integrierung der Beduinen aus eigener Kraft zu erreichen.</p>
<p>Auf dem weiteren Weg nach Tel Aviv haben wir dann noch im</p>
<p><figure id="attachment_2586" aria-describedby="caption-attachment-2586" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/danny.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2586" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/danny-300x225.jpg" alt="Danny erklärt die Lage" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/danny-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/danny-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2586" class="wp-caption-text">Danny erklärt die Lage</figcaption></figure></p>
<p>äußersten Südwesten von Israel, in Sichtweite der Grenze (5 km) zum Gaza-Streifen angehalten. Dort hatten wir in einem Seniorenzentrum die Möglichkeit mit Danny Wieler, einem gebürtigen Schweizer zu sprechen. Hier erfuhren wir etwas über das konkrete Betreuungsangebot für die ältere Generation im Bezirk Eskol.</p>
<p><figure id="attachment_2587" aria-describedby="caption-attachment-2587" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/bunker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2587" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/bunker-300x225.jpg" alt="Jedes Haus im Kibbuz hat einen Bunkeranbau" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/bunker-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/bunker-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2587" class="wp-caption-text">Jedes Haus im Kibbuz hat einen Bunkeranbau</figcaption></figure></p>
<p>Er berichtete aber auch über die besonderen Belastungen,  durch den seit 10 Jahren andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Wenn auch Danny die tatsächliche Gefahr selbst als sehr gering einschätzt (&#8222;eine Autofahrt nach Tel Aviv ist gefährlicher&#8220;) so sind dennoch das Gefühl der ständigen Bedrohung – gerade für Kinder – teilweise traumatisierend. Für ihn ist die zerstrittene palästinensische Führungsriege das größte Hemmnis für mögliche Friedensbemühungen. Danny erinnerte zum Schluss an den Ausspruch von Jassir Arafat aus dem Jahre 2000, dass für einen wirklichen Frieden starke Männer (Frauen) nötig sind. Derzeit sieht er auf beiden Seiten keine Persönlichkeit, der er solches zutraut.</p>
<p><figure id="attachment_2588" aria-describedby="caption-attachment-2588" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/gaza.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2588" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/gaza-1024x768.jpg" alt="Blick auf Gaza" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/gaza-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/gaza-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2588" class="wp-caption-text">Blick auf Gaza</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wiedersehen mit Fatima</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 19:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostern 2014]]></category>
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		<category><![CDATA[Beduinen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer meine Berichte vom vergangenen Jahr gelesen hat wird sich an Fatima erinnern, ich habe in mehreren Berichten über diese „ palästinensische Heldin“ geschrieben. Dank einer glücklichen Fügung, dass ich einem mir gut bekannten versierten <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wiedersehen-mit-fatima/" title="Wiedersehen mit Fatima">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p class="MsoNormal">Wer meine Berichte vom vergangenen Jahr gelesen hat wird sich an Fatima erinnern, ich habe in mehreren Berichten über diese „ palästinensische Heldin“ geschrieben.<br />
Dank einer glücklichen Fügung, dass ich einem mir gut bekannten versierten Orthopäden von der schmerzhaften Arthrose Fatimas im linken Fuß erzählt, hat es sich ergeben, das Fatima von diesem Doktor Ende Oktober 2013 in meiner Heimatstadt<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>erfolgreich operiert wurde.</p>
<p><figure id="attachment_1559" aria-describedby="caption-attachment-1559" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040009.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1559" alt="Fatima mit ihrem jüngsten (16.) Enkel" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040009-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040009-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040009.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1559" class="wp-caption-text">Fatima mit ihrem jüngsten (16.) Enkel</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal">
Natürlich konnte ich nicht lange warten um Fatima hier in Ihrer Heimat aufzusuchen. So bin ich heute am meinem zweiten Tag zu ihr und ihrer großen Familie gefahren die in der Nähe von Bethlehem lebt. Allen die die Geschichte von Fatima und Ihrer Familie noch nicht kennen empfehle ich „dringend“ erst in meinem Blog von 2013 zu lesen bevor dieser Bericht weitergelesen wird.<br />
Es war für uns beide eine wirklich innige Freude das wir uns wiedersehen konnten. Fatima holte mich mit ihrem alten Fahrzeug ab, welches bei unserer letzten Begegnung dreimal stehen geblieben war. Das Auto ist natürlich nicht jünger und besser geworden. Erst gestern war es in der Werkstatt da der Anlasser defekt war. Es ist wirklich für sie zu hoffen, dass sie bald ein besseres Auto bekommt, vor allem damit sie ihre Arbeit in der Betreuung von Familien mit behinderten Menschen verlässlicher gestalten kann. Stolz zeigte sie mir zunächst den Garten der dank einiger Regentage in der letzten zeit ein „grünes Gewand“ angelegt hatte. Schon wundersam wie grün die Umgebung ihres hauses derzeit ist wenn man bedenkt das sie am Rande der judäischen Wüste lebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure id="attachment_1560" aria-describedby="caption-attachment-1560" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040007.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1560" alt="es grünt so grün nahe an der Wüste" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040007-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040007-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040007.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1560" class="wp-caption-text">es grünt so grün nahe an der Wüste</figcaption></figure></p>
<p><span style="font-size: 11.0pt; line-height: 115%; font-family: 'Calibri','sans-serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;">Wir haben den ganzen Tag miteinander verbracht, viele ihrer Kinder und Enkelkinder waren bei Ihr,<br />
es gab diverse arabische Kaffee`s und leckeren Pfefferminz-Tee und zu Nachmittag ein einfaches aber sehr schmackhaftes und vor allem sehr gesundes Mahl. Alles Zutaten (mit Ausnahme des Reis) stammten aus eigenem Anbau. In dem Gespräch mit Fatima erfuhr ich wieder sehr viel Neues zur arabischen Lebens- und Eigenart. In Erinnerung ist mir u.a. die Geschichte einer Familie geblieben die bedingt durch die Arbeitsunfähigkeit des Vaters sehr arm ist, wo der Vater aber seinen drei erwachsenen Töchtern „verbietet“ arbeiten zu gehen. Da keine wirkliche Behinderung vorliegt kann diese Familie auch keine finanzielle Unterstützung durch den Staat erwarten. Fatimas Kommentar dazu: „Nicht die Religion ist kompliziert, sondern die Menschen!“<br />
Trotz dieser Geschichte habe ich bei den vielen Erzählungen von Fatima gespürt das es hier auch ein Leben mit Freuden im Alltag gibt. Wenn man Palästina wie ich so aus der Ferne betrachten, vor dem Hintergrund der vielen schlimmen Attacken durch die israelische Besatzung kann man schnell das Gefühl bekommen das alles hier nur schrecklich ist. Ganz anders ist es wenn man dann hier erlebt und spürt das es auch viele Freuden im Alltag gibt: sei es die Freude am den Frühlingsblumen und der grünen Natur, oder auch das Erlebnis von Fatima das gute Freunde von ihr ein tolles Restaurant eröffnet haben, von dem ich an anderer Stelle noch berichten werde.<br />
Alles in allem also ein wirklich schöner Tag<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>bei Fatima und ihrer Familie.<br style="mso-special-character: line-break;" /> <br style="mso-special-character: line-break;" /> </span></p>
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