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	<title>Emmausgang &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>60 Stadien, von Jerusalem nach Emmaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 19:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Beit Emmaus]]></category>
		<category><![CDATA[Emmausgang]]></category>
		<category><![CDATA[Pessach-Fest]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele werden diese Botschaft kennen und auch zu ordnen können. Sie steht in der Geschichte, die in der Bibel vom Ostermontag erzählt wird: von den 2 Jüngern die von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren und <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/herr-bleibe-bei-uns-denn-es-will-abend-werden-2/" title="60 Stadien, von Jerusalem nach Emmaus">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele werden diese Botschaft kennen und auch zu ordnen können. Sie steht in der Geschichte, die in der Bibel vom Ostermontag erzählt wird: von den 2 Jüngern die von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren und denen sich Jesus der Auferstandene &#8211; für sie unerkannt &#8211; hinzu gesellte. Als man nach 60 Stadien (ein Stadion sind 250 Schritte oder 625 Fuß: also etwa 11,5 km) in Emmaus ankam, tat Jesus als wollte er weiter gehen, <em>„aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt.</em></p>
<p><a href="http://marius-blog.de/die-emmausgeschichte/" target="_blank" rel="noopener">Hier steht die ganze Emmaus-Geschichte</a></p>
<p>Seit 2005 organisiert Pater Gregor Geiger von den Franziskanern in Jerusalem, in Erinnerung an den gang der „Emmaus-Jünger“ eine Wanderung von Jerusalem (Jaffa-Tor) nach Emmaus (Qubeibah). Wer schon 2013 meinen Blog gelesen hat wird sich erinnern das ich dort damals knapp 10 Wochen bei den Salvatoriannerinnen als Freiwilliger gearbeitet habe. (siehe auch im Archiv Frühjahr 2013)</p>
<figure id="attachment_3850" aria-describedby="caption-attachment-3850" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3850" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/brücke-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/brücke-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/brücke-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/brücke-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3850" class="wp-caption-text">vorbei an der <a href="https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Calatrava-Bruecke_in_Jerusalem_eingeweiht_228736.html" target="_blank" rel="noopener">Calatravabrücke</a> in jerusalem auch die &#8222;weiße harfe&#8220; genannt</figcaption></figure>
<p>Am „Emmausgang“ habe schon in den letzten Jahren schon oft teilgenommen und auch in diesem Blog berichtet. Natürlich hat es mich auch in diesem Jahr gereizt an der Wanderung teilzuzunehmen. Nicht nur weil man durch eine herrliche, jetzt im Frühling auch blütenreiche Landschaft kommt. Es ist auch immer schön, neue und interessante Menschen auf der insgesamt 5 ½ stündigen Wanderung kennen zu lernen. Und immer ist es auch ein wenig „nach Hause“ zu kommen in den<a href="http://marius-blog.de/blog/mein-derzeitiger-wohnort-hat-viele-namen/" target="_blank" rel="noopener"> Ort Quebeibah</a>, zu den Menschen, wo ich ja einige Wochen verbracht habe.</p>
<figure id="attachment_3851" aria-describedby="caption-attachment-3851" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3851" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/gruppalifta-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/gruppalifta-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/gruppalifta-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/gruppalifta-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3851" class="wp-caption-text">Gegenwart und Vergangenheit:<br />Wanderung durch das ehemalige Lifta</figcaption></figure>
<p>Ich habe glaube ich bisher in dieser Blogreihe noch gar nicht vom Wetter geschrieben, es ist ja auch nicht so wichtig&#8230;und meist ist es hier ja auch sonnig und schön. So war es auch heute. Bei angenehmen 22/23 Grad, einer angenehmen kühlen Brise haben sich etwa 100 Menschen gegen 10 Uhr am Jaffa-Tor auf den Weg gemacht. Heute war großer „Auftrieb“ in Jerusalem. Im Rahmen der Pessach- Woche gehen viele Juden traditionell auch in die Altstadt um an der West-Mauer zu beten. 10-tausende festlich gekleidete Juden bevölkern die Wege zur Altstadt. Sie kamen uns also entgegen während wir aus der Stadt gingen.</p>
<figure id="attachment_3852" aria-describedby="caption-attachment-3852" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3852" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Mohn-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Mohn-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Mohn-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/Mohn-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3852" class="wp-caption-text">Frühling pur:<br />der rote Klatschmohn</figcaption></figure>
<p>Nach etwa 3 Km ist man dann in freier Natur. Hier konnte man heute vor allem die gelben Ginsterblüten und den roten Klatschmohn genießen. Im letzten Jahr habe ich sehr ausführlich über das verlassene/zerstörte <a href="http://marius-blog.de/blog/emmaus-60-stadien-von-jerusalem-entfernt/" target="_blank" rel="noopener">palästinensische Dorf Lifta</a> berichtet, welches man unmittelbar, nach dem man die Häuser von Jerusalem verlassen hat, durchschreitet.</p>
<p>Auf dem weiteren Weg spürte man schon auch, dass die jüdischen Familien, wie auch bei uns sehr gerne, sich auf Spiel- und Grillplätzen aufhalten. In schöner Umgebung (auf palästinensischem Grund!), hat man zahlreiche Spiel- und Grillplätze erstellt, die heute „massenhaft“ benutzt wurden. Unsere große Gruppe ließ sich aber durch den „Rummel nicht beirren. Gegen 15.30 kamen wir dann in Qubeibeh an. Die letzten Kilometer durch palästinensische Dörfer, wurden wir von zahlreichen Einwohnern sehr freundlich begrüßt.</p>
<figure id="attachment_3853" aria-describedby="caption-attachment-3853" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3853" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/sperre-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/sperre-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/sperre-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/04/sperre-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3853" class="wp-caption-text">obwohl wir überwiegend auf palästinensischem Grund wanderten: es gab einen bewachten und diesen Unbewachten Checkpoint</figcaption></figure>
<p>Genauso freundlich begrüßten uns die Schwestern und Mitarbeiter/innen in Beit Emmaus. Wie gewohnt hatten sie einen kleinen arabischen Imbiss erstellt der allen müden Wander/innen gut mundete. Mit einem Gottesdienst in verschiedenen Sprachen endete unser Aufenthalt. Mit mehreren Bussen, gesponsert vom <a href="https://www.dvhl.de/beit-emmaus-hf6kn" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Verein im heiligen Land</a> (DVHL) sind wir dann nach Jerusalem zurück gefahren.</p>
<p>Zum Schluss sei erwähnt: weil uns an einem Checkpoint die Durchfahrt nicht gestattet wurde, mussten wir mit einem großen Umweg (über Ramallah) nach Jerusalem zurückfahren. Es hätte mich ja auch gewundert, wenn nicht irgendwann am Tag auch wir die besondere (Besatzungs-) Situation spüren sollten</p>
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		<title>Emmaus: 60 Stadien von Jerusalem entfernt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 19:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50 Jahre Besatzung sind genug - Frühjahr 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Beit Emmaus]]></category>
		<category><![CDATA[Emmausgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Ja es gibt in unserem Leben viele Dinge die sich wieder holen. Nicht alle sind von angenehmer Natur. Aber das es hier im „Heiligen Land“ die Möglichkeit gibt, am Ostermontag den Gang nach Emmaus“ nach <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/emmaus-60-stadien-von-jerusalem-entfernt/" title="Emmaus: 60 Stadien von Jerusalem entfernt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja es gibt in unserem Leben viele Dinge die sich wieder holen. Nicht alle sind von angenehmer Natur. Aber das es hier im „Heiligen Land“ die Möglichkeit gibt, am Ostermontag den Gang nach Emmaus“ nach zu empfinden, ist mehr als ein schöner Brauch für mich. Bereits zweimal <a href="http://marius-blog.de/blog/herr-bleibe-bei-uns-denn-es-will-abend-werden/" target="_blank" rel="noopener">2014</a> und <a href="http://marius-blog.de/blog/so-ist-versoehnung-so-muss-der-wahre-friede-sein/" target="_blank" rel="noopener">2015</a> habe ich diese schöne Wanderung schon gemacht. Ich empfehle den Bloglesern, die meine früheren Berichte noch nicht gelesen haben, bzw. sich nicht mehr erinnern, zunächst diese Berichte zu lesen, denn ich werde heute nicht mehr auf die Wegestrecke und auch auf den Ablauf des Tages, der sich in etwa gleicht im Detail eingehen.<br />
Heute musste ich also zum ersten mal wieder „die Seiten wechseln“, den die Wandergruppe trifft sich traditionell am Jaffa-Tor, an der Altstadt von Jerusalem. So hatte ich nach langer Zeit mal wieder das für mich doch immer wieder sehr bedrückende Erlebnis einer Checkpoint-Kontrolle. Ich habe es ja schon sooft geschildert: der</p>
<figure id="attachment_3421" aria-describedby="caption-attachment-3421" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3421" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/checkpoint-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/checkpoint-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/checkpoint-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/checkpoint-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3421" class="wp-caption-text">am Checkpoint: tägliche Demütigung wird scheinbar klaglos &#8222;ertragen&#8220;</figcaption></figure>
<p>palästinensische Bus hält ein wenig am Rande des Grenzpostens, alle jungen Palästinenser müssen aussteigen, im Bus sitzen dann noch die alten Palästinenser (ich schätze die über 50 Jahre) du eben solche wie ich mit, Ausländer mit einem Visum. Ich finde es einfach beschämend, wie hier in die Menschen in zwei Klassen aufgeteilt werden, und sie nehmen es scheinbar so gleichgültig hin. Auf der Rpückfahrt sah ich wie der Gegenbus an einer Haltestelle in Jerusalem bvon israelischen Polizisten an der Weiterfhrt gehindert wurde. Alle Insassen wurden scheinbar 1 km hinter dem Checkpoint erneut überprüft. Es ist das Verhalten einer Besatzungsmacht, die tagtäglich zeigt wer hier das sagen hat. Sicherheit wird dadurch nicht geschaffen.</p>
<p>Bitte entschuldigt das ich in meinem Tagesbericht einmal abgeschweift bin, aber wenn man dieses Unrecht so hautnah spürt, muss man darüber schreiben.<br />
Jetzt aber zum Emmaus-Gang. Wer die Biblische-Geschichte nicht so genau kennt, kann sie gerne <a href="http://marius-blog.de/die-emmausgeschichte/" target="_blank" rel="noopener">hier nach lesen.</a> Wie bisher immer, empfing der Organisator dieser Wanderung, der Franziskaner Pater Gregor Geiger die etwa 100 Personen starke Gruppe am Jaffator, Menschen aus Deutschland, Österreich, Spanien, Frankreich, Italien, Venezuela, und eine kleine Gruppe aus Afrika. Mit den Worten aus der Bibel: „Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, dass sechzig Stadien (1 Stadie etwa 250m) von Jerusalem entfernt ist.“ Da heute der letzte Tag des Pessach-Festes der Juden war, n dem wie an Schabbat nur wenig Autos fahren, und keine Busse und auch nicht die Straßenbahn, war es in der Jerusalemer Innenstadt, durch die die große Gruppe zunächst wanderte, entsprechend ruhig. Kurz hinter dem zentralen Busbahnhof verlässt man das Stadtgebiet und steigt in einem tal abwärts. Nach etwa 500 m geht man durch ein altes „verlassenes“ Dorf. Bis heute habe ich mir wenig Gedanken zu dem Dorf gemacht, es war mir irgendwie klar, das es ein palästinensisches Dorf gewesen sein muss, das die Menschen es wohl 1948 verlassen haben müssen, aber eben nicht mehr. Heute nun war es Thema in einer kleinen Gesprächsgruppe der ich mich ein wenig angeschlossen hatte. Hier erfuhr ich eben zunächst einmal den Namen des Dorfes: Lifta.</p>
<figure id="attachment_3422" aria-describedby="caption-attachment-3422" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3422" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/lifta-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/lifta-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/lifta-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/lifta-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/lifta.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3422" class="wp-caption-text">das &#8222;Verlassene&#8220; Dorf Lifta am Rande von Jerusalem</figcaption></figure>
<p>Es stimmt dieses Dorf wurde 1948 von den Bewohnern, eben nicht „verlassen“ sondern die Bewohner wurden mit Gewalt vertrieben. Erstaunlich ist es, dass dieses Dorf eben nicht wie viele andere Palästinensische Dörfer, gänzlich zerstört wurde (oft wurden auch mit Hilfe des Jüdischen National-Fond (JNF) der dafür auch Spenden in Deutschland sammelte, solche zerstörten Dörfer durch Aufforstungen „versteckt“. Es gab Überlegungen, diese teilweise noch gut erhaltenen Häuser als „Mahnmal“ stehen zu lassen. Nun aber gibt es Pläne dort eine moderne Israelische Siedlung zu errichten. Derzeit prüft das Oberste israelische Gericht diesen Fall.</p>
<figure id="attachment_3424" aria-describedby="caption-attachment-3424" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3424" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/garten-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/garten-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/garten-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/garten-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3424" class="wp-caption-text">im schönen Garten von Beit Emmaus</figcaption></figure>
<p>Gegen 15 Uhr erreichten wir die palästinensischen Orte Biddu und Qubeibah. Beide Orte kenne ich durch meinen 10 wöchigen Aufenthalt im Mai/Juni 2013 sehr gut. Ich war überrascht das auch hier in diesem Randgebiet des Westjordanlandes rege Bautätigkeit herrschte und eben auch von großen, herrschaftlichen Gebäuden. Wie sagte mir Mohamed, einer der Mitarbeiter im der Alten- und Pflegeheim wo ich auch tätig war: viele seiner Landsleute, die mittlerweile im Ausland gutes Geld gemacht haben setzen sich hier große Villen hin, kommen 2-3 Wochen im Sommer zum Urlaub, ansonsten steht das Haus leer. Viele der jungen Einheimischen würden versuchen ins Ausland zu gehen. Hier in Palästina verdient man, wenn man Arbeit hat, vielleicht 100 Schekel am Tag. Zieht man das Geld für Tabak, Fahrtkosten und Essen ab, bleiben vielleicht die Hälfte des Verdienstes. Aber davon kann</p>
<figure id="attachment_3425" aria-describedby="caption-attachment-3425" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3425" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/villa-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/villa-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/villa-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/villa-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-3425" class="wp-caption-text">eine schöne Villa</figcaption></figure>
<p>weder eine Familie ernähren, noch sich sonst etwas leisten, wie beispielsweise ein Auto oder ein Haus. Kann man in Israel arbeiten, verdient man schon mehr , zwischen 200 und 500 Schekel (je nach Arbeit und Qualifizierung) sind dann schon möglich. Aber dann heißt es nicht nur dass man um 3 Uhr in der frühe sich zum Checkpoint aufmachen muss, man muss dann auch die Schikanen des Übertritts „ertragen“. In der Regel kommen diese Arbeiter erst am späten Abend wieder heim. Da ist für den jungen Menschen die Sehnsucht im Ausland „das große Geld“ zu verdienen schon etwas nach zu vollziehen. Mohamed im Übrigen ist mit seinem Leben zufrieden. Er hat eine gute Arbeit im Garten, hat vor einiger Zeit geheiratet und ist gerade stolzer Vater eines kleinen Sohnes geworden.</p>
<figure id="attachment_3423" aria-describedby="caption-attachment-3423" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3423" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/humus-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/humus-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/humus-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/humus-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3423" class="wp-caption-text">nach 4 Stunden Wanderung eine Stärkung mit Humus und Pitabrot</figcaption></figure>
<p>Traditionell gab es zum Abschluss der Emmaus-Wanderung einen schönen Gottesdienst. Wieder wurden Fürbitten in vielen Sprachen gesprochen. Eine lautete: mögen doch die Juden, Christen und Moslems, so wie die drei Wanderer nach Emmaus, ins Gespräch kommen&#8230;.</p>
<hr />
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p>Seit 1967 hat Israel nach Schätzungen der Vereinten Nationen 700.000 Palästinenser verhaftet. Das ist ein Fünftel der Gesamtbevölkerung in den besetzten Gebieten. Infolge täglicher Verhaftungen erhöhen sich die Zahlen so rapide, dass keine genauen Angaben gemacht werden können. <a href="http://www.palaestina-portal.eu/texte/Palaestina_israel_gefangene_gefaengniss.htm" target="_blank" rel="noopener">Aktuell sind mehr als 6.000 Palästinenser in Haft. </a>Seit 1974 wird auf Beschluss des Palästinensischen Nationalrats jährlich am heutigen 17. April an die palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen gedacht.</p>
<p><em><strong>Hier auf dem Rücken der Hügel,</strong></em><br />
<em><strong>im Angesicht des Sonnenuntergangs</strong></em><br />
<em><strong> Und des Kraters der Zeit</strong></em><br />
<em><strong> Nahe den Gärten</strong></em><br />
<em><strong> Ihres Schattens beraubt</strong></em><br />
<em><strong> Tun wir was Gefangene tun</strong></em><br />
<em><strong> Und Arbeitslose:</strong></em><br />
<em><strong> Wir ziehen die Hoffnung groß</strong></em><br />
von Mahmoud Darwisch (<strong>Mahmoud Darwish</strong> ist die wichtigste poetische Stimme Palästinas und der wohl populärste arabische Lyriker der Gegenwart.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/israel-protest-gegen-haftbedingungen-1.3466647" target="_blank" rel="noopener">Aktuelle Pressemeldung heute in der SZ</a></p>
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		<title>So ist Versöhnung – so muss der wahre Friede sein</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/so-ist-versoehnung-so-muss-der-wahre-friede-sein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 19:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hoffnungssuche Frühjahr 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Emmausgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein liebe Leser/innen ich habe nicht die Lösung für den so komplizierten Konflikt zwischen Israel&#38;Palästina gefunden. Der Titel für den heutigen Tagesblog entstammt einem wunderschönen Kirchenlied, welches die Wandergruppe, mit der ich heute zum zweiten <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/so-ist-versoehnung-so-muss-der-wahre-friede-sein/" title="So ist Versöhnung – so muss der wahre Friede sein">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein liebe Leser/innen ich habe nicht die Lösung für den so komplizierten Konflikt zwischen Israel&amp;Palästina gefunden. Der Titel für den heutigen Tagesblog entstammt einem wunderschönen Kirchenlied, welches die Wandergruppe, mit der ich heute zum zweiten Mal den „Emmausgang“ gewandert bin, im abschließenden Gottesdienst gesungen hat.</p>
<figure id="attachment_2375" aria-describedby="caption-attachment-2375" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2375" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus1-1024x768.jpg" alt="Hat man Jerusalem verlassen führt der &quot;Emmausgang&quot;in das wunderschöne judäische Bergland" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus1-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus1-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2375" class="wp-caption-text">Hat man Jerusalem verlassen führt der &#8222;Emmausgang&#8220;in das wunderschöne judäische Bergland</figcaption></figure>
<p>Aber dazu später, fangen wir den Tag mit dem Morgen an. Zur Bewandtnis des Emmausweges habe ich im vergangenen Jahr, bei meiner „Premiere“ <a title="„Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“" href="http://marius-blog.de/blog/herr-bleibe-bei-uns-denn-es-will-abend-werden/">ausführlich geschrieben.</a> Heute trafen sich ca. 80 Menschen, Jung und Alt, Deutsche überwiegend, aber auch Italiener und Engländer, einige die schon seit Jahren teil nehmen, aber auch andere die zum ersten Mal im Heiligen Land sind. Die Gruppe war nicht ganz so groß wie im letzten Jahr, aber insgesamt ist in dieser Osterzeit ein spürbarer Rückgang der Touristen zu bemerken.<br />
<a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-2376" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus2-300x225.jpg" alt="Emmaus2" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus2-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus2-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus2.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Der Organisator, der Franziskanerpater Gregorius stimmte die Gruppe auf den Weg ein und pünktlich gegen 9.45 zog die Gruppe dann in Richtung Jerusalemzentrum los. Wir mussten uns zunächst durch riesige jüdische Menschengruppen „kämpfen“ die auf dem Weg zur Westmauer in die Altstadt strömten. Hute ist der 3. Tag des Pessachfestes an dem es viele Juden aus ganz Israel in die „heilige“ Stadt zieht. Wir sind den gleichen Weg wie schon im vorigen Jahr gewandert, ich möchte mir daher die Beschreibung ersparen und auf den schon Eingangs erwähnten Blogbericht aus dem vergangenen Jahr verweisen.<br />
Wie schon im letzten Jahr erlebt, bietet der Emmausgang die wunderbare Möglichkeit – wenn man mag- mit einem zunächst fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Wenn man so will ist dies das „Geheimnis“ des Weges, denn auch zu den beiden Männer, von denen in der <a title="Die Emmausgeschichte" href="http://marius-blog.de/die-emmausgeschichte/">Bibel geschrieben ist</a>, hat sich zunächst unerkannt, der auferstandene Jesus „gesellt“ und ist mit den Beiden ins Gespräch gekommen. <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-2377" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus5-300x225.jpg" alt="Emmaus5" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus5-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus5-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus5.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>So habe ich eine Familie kennen gelernt, die lange Zeit in Oxford gelebt hat, jetzt in Münster zu Hause ist. Über Ostern besuchen sie ihren Vater hier in Jerusalem, der an der hebräischen Universität Studien zur Geschichte des Judentums betreibt. Er war vor Jahren wohl auch einmal Studienleiter des Theologischen Studienjahres an der Dormitio. Auch unter den Wanderern war Pater Benedikt, ein Alexianerbruder, der einige Zeit auch in Neuss tätig war, in Nachfolge des in meinem Stadtteil sehr bekannten Bruder Wunnibald. Pater Benedikt, hat sich eine dreimonatige Sabbatzeit „verschrieben“</p>
<p>Schon „alte“ Bekannte sind für mich Barbara Wolf, von dem deutschen Vertretungsbüro in Ramallah von der ich ein wenig zur aktuellen Situation in Palästina erfuhr, und das sie im Sommer Abschied nehmen muss. Wie bei Diplomaten üblich ist der Aufenthalt in den einzelnen Ländern auf drei Jahre begrenzt. Auch dabei war Bernd Mussinghoff, seines Zeichens Geschäftsführer in Jerusalem des Deutschen Vereins vom Heiligen Land. Mit ihm konnte ich mich ein wenig austauschen zur Einschätzungen der Entwicklung des Weinberges der Familie Nassar.</p>
<figure id="attachment_2378" aria-describedby="caption-attachment-2378" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2378" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus3-300x225.jpg" alt="arabisches Buffet: Humus, Zatar, Oliven und Pitabrot" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus3-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus3-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus3.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2378" class="wp-caption-text">arabisches Buffet:<br />Humus, Zatar, Oliven und Pitabrot</figcaption></figure>
<p>Gegen drei Uhr kamen wir in Qubeibah an, mittlerweile war die Dorfstrasse geteert, so das sich der ganze Ort wieder von seiner schönen Seite zeigen konnte. Selbst drei (!) Zebrastreifen „zieren“ die neue Straße. Hoffen wir das sie Beachtung finden.<br />
Wie gewohnt wurden wir von den Schwestern und Mitarbeiter/innen in Beit Emmaus gastlich willkommen geheißen. Für mich gab es die ein oder andere freudige „Wiedersehensbegrüßung“, habe ich doch vor nunmehr <a title="Ich bin mal wieder weg…in Palästina" href="http://marius-blog.de/blog/ich-bin-mal-wieder-weg-in-palaestina/">zwei Jahren</a> hier einige Wochen mitgearbeitet. Selbst Noell, der ich damals hier und da die Menschen verscheuchte, die sie in ihrer Schizophrenie bedrängten, erkannte mich wieder mit den Rufen, die ich damals, auf ihre Bitten laut geschrien habe: „Shut up“ und „Go away“Auf die Frage wie es hier heute gehe beschrieb sie mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis: sollte heißen sehr gut&#8230;<br />
Wie Eingang erwähnt gab es zum Abschluss wieder einen sehr schön gestalteten mehrsprachigen Gottesdienst in dem unter anderen das besagte schöne Lied gesungen wurde von dem ich gerne eine Strophe aufschreibe:<br />
<em>Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht,</em></p>
<figure id="attachment_2379" aria-describedby="caption-attachment-2379" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2379" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus4-300x225.jpg" alt="Abschlussgottesdienst" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus4-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus4-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/04/Emmaus4.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2379" class="wp-caption-text">Abschlussgottesdienst</figcaption></figure>
<p><em><br />
wie ein offenes Tor in einer Mauer, für die Sonne aufgemacht.<br />
Wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß,<br />
wie ein Blatt an toten Zweigen, ein „ich mag dich trotzdem Kuß.“<br />
So ist Versöhnung, so muss der wahre Frieden sein,<br />
So ist Versöhnung, so ist Vergeben und Verzeihn</em></p>
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		<title>„Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2014 19:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostern 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Emmausgang]]></category>
		<category><![CDATA[Ostermontag]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon immer hat mich die Emmausgeschichte, die am zweiten Ostertag im Evangelium vorgelesen wird, sehr interessiert. Gerade der in der Überschrift benannte Ausspruch hat mich emitional sehr berührt, ja er löst bei mir so etwas <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/herr-bleibe-bei-uns-denn-es-will-abend-werden/" title="„Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Schon immer hat mich die <a title="Die Emmausgeschichte" href="http://marius-blog.de/die-emmausgeschichte/">Emmausgeschichte</a>, die am zweiten Ostertag im Evangelium vorgelesen wird, sehr interessiert. </span><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Gerade der in der Überschrift benannte Ausspruch hat mich emitional sehr berührt, ja er löst bei mir so etwas wie Sehnsuchts- und Schutzgefühle nach Jesus dem auferstandenen Erlöser aus.</span> In den früheren Jahren, wo meine Kinder noch klein waren, haben wir mit anderen Familien unserer Kirchengemeinde am Ostermontag einen &#8222;Emmausgang&#8220; durchgeführt. Wir sind dann nach dem Gottesdienst in die Parks in der Umgebung gezogen. Es war immer ein schönes Gemeinschaftserlebnis.</span></p>
<figure id="attachment_1695" aria-describedby="caption-attachment-1695" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040688.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1695" alt="Pater Gregor am Jaffator" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040688-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040688-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040688.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1695" class="wp-caption-text">Pater Gregor am Jaffator</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"><br />
Ich hatte im Vorfeld meines Aufenthaltes hier an Ostern davon gehört, dass es seit Jahrzehnten Tradition ist, dass sich Christen am 2. Ostertag von Jerusalem auf den Weg nach Emmaus machen, um dabei ein wenig der Geschichte der Jünger nachzuspüren die vor 2000 jahren diesen Weg gegangen sein sollen. Klar war für mich von Anfang an, dass ich dabei sein wollte. Nun gibt es hier insgesamt drei Orte mit Namen Emmaus. Alle beanspruchen für sich „das“ Emmaus zu sein. Wie dem auch sei, die traditionelle Wanderung findet nach Emmaus in Qubeibaeh statt, dem Ort wo ich vor einem Jahr 8 Wochen gearbeitet und in der letzten Woche wieder besucht habe.</span></p>
<figure id="attachment_1696" aria-describedby="caption-attachment-1696" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040704.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1696" alt="wunderschöne Frühlingslandschaft" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040704-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040704-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040704.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1696" class="wp-caption-text">wunderschöne Frühlingslandschaft</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Heute am Ostermontag traf sich um 9.30 Uhr eine große Gruppe von mehr als 150 Menschen am Jaffa-Tor, Christen aus vielen Ländern, die teils hier zu Besuch sind, hier als Volontäre tätig sind oder in festen Arbeitsverhältnissen stehen. Mit dabei waren einige Personen die ich kannte, so Clare sie Stationsschwester von Beit Emmaus oder auch Pater Matthias vom Dormitio-Kloster. Andere lernte man bei dem insgesamt 4 ½ stündigen Gang über ca. 18 km ein wenig kennen. So hatte ich u.a. die Gelegenheit mit<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>der Leiterin des Vertretungsbüros in Ramallah Barbara Wolf, die für mich überraschend auch an dieser Wanderung teilnahm, ein wenig zu plaudern. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Bevor sich die Gruppe gegen 9.45 auf dem Weg machte gab Pater Gregorius von den Jerusalemer Franziskanern kurze organisatorische Hinweise und <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>erzählte kurz die Texte aus dem Lukas-Evangelium die der Geschichte von den Emmaus Jüngern vorangeht. Vom Jaffa-Tor ging es quer durch die Geschäftsstraße von Jerusalem, die aber heute menschenleer war da die Juden zum Abschluss des einwöchigen Passahfestes nochmal einen Festtag hatten, an dem wie am Sabbat kein ÖPNV fährt und wo es viele Juden zum Beten an die Westmauer zieht. <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040722.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1697" alt="P1040722" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040722-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040722-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040722.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Nach ca. 2 km verließen wir die Straße und wanderten mit herrlichen Ausblicken in ein wunderschönes Tal. Vorbei an alten Ruinen eines verlassenen Dorfes, an Schafs- und Ziegenherden zog sich das „lange Band“ der Christen auf den Spuren der Emmaus Jünger. Immer wieder dachte ich daran wie es wohl damals, vor 2000 Jahren gewesen sein mag. Der Gedanke dass damals die gleiche Jahreszeit mit einer <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>ähnlichen Vegetation herrschte beflügelte bei mir die Vorstellungskraft.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Gegen 12.30 Uhr machte die große Gruppe eine ausgedehnte Mittagspause und es ergab ein schönes Bild wie sich kleine und große Gruppen um schattenspendende Bäume bildeten. Nachdem es vor der Pause meist ins Tal bergab ging, musste die Gruppe nun stetig den Berg hinauf. Gegen 14.00 Uhr schließlich kamen wir an einen Checkpoint.</span></p>
<figure id="attachment_1698" aria-describedby="caption-attachment-1698" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040760.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1698" alt="am Checkpoint" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040760-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040760-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040760.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1698" class="wp-caption-text">am Checkpoint</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Hier erfuhren wir dass für unsere Gruppe eine Ausnahmegenehmigung erwirkt wurde, normalerweise dürfen hier nur Menschen aus dem nahegelegenen palästinensischen Dorf passieren. Natürlich musste ich daran denken, dass es möglicherweise -je nach Situation- keinen Gang nach Emmaus geben wird, so wie der Bau der Mauer in Ostjerusalem, den Gang auf dem uralten Weg von Jerusalem nach Jericho verhindert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Nun kamen wir nach Biddu, dem Nachbarort von Qubeibaeh. Hier kannte ich mich dann schon aus. Vielen Palästinenser standen am Straßenrand, auf ihren Dachterrassen und Balkonen, guckten freundlich oder winkten uns zu. In Qubeibaeh musste sich die Gruppe auf der noch nicht asphaltierten staubigen Schotterpiste den Weg zwischen dem starken Autoverkehr bis zum Eingangstor zu Beit Emmaus suchen. Aber dann waren wir angekommen, in diesem herrlichen Park, Schwester Hildegard empfing die Gäste mit aller Herzlichkeit die ihr zu eigen ist.<a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040771.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1699" alt="schöner, &quot;leckerer&quot; Empfang in Beit Emmaus " src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040771-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040771-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040771.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Auf dem großen Außengelände hatte Abbu Majed mit seinen HelferInnen leckere arabische Speisen und vor allem kühle Getränke, aber auch Kaffee und Tee gerichtet, die sich die doch nun müden WanderInnen dankbar schmecken ließen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Nach einer kleinen Pause wurde alles für den abschließenden Gottesdienst gerichtet, der dann auch bald mit dem schönen Lied „Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt“ begann. Das besondere an diesem Gottesdienst bei untergehender Sonne war, dass die Lieder und Messtexte in unterschiedlichen Sprachen gesungen bzw. vorgetragen wurden. Bei den Fürbitten, die frei gesprochen wurde, wurden Bitten in insgesamt 5 verschiedene Sprachen formuliert. Mit dem mir nicht bekannten, aber sehr schönen Lied: „Die Sonne neigt zur Erde sich, schon bricht der Abend an“, endete der sehr schöne Gottesdienst.<br />
</span></p>
<figure id="attachment_1700" aria-describedby="caption-attachment-1700" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040778.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1700" alt="zu Beginn des Gottesdienstes: Begrüßung duch Schwester Hildegard" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040778-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040778-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040778.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1700" class="wp-caption-text">zu Beginn des Gottesdienstes:<br />Begrüßung duch Schwester Hildegard</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Anschließend ging es zu drei Bussen die uns in einer dreiviertel Stunde an den Ausgangspunkt unserer Wanderung, das Jaffa-Tor zurückbrachten. Alles in allem war dieser Tag für alle TeilnehmerInnen eine wirklich schöne und in die Tiefe gehende österliche Erfahrung. </span></p>
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