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	<title>airport &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Abschied nehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 21:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[airport]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Palmsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist also der letzte Tag meiner Reise gekommen, fast 3 Wochen war ich nun hier. Irgendwie bin ich nun froh das es in die Heimat geht. Es war schon eine sehr lange Zeit hier, <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/abschied-nehmen/" title="Abschied nehmen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p>Nun ist also der letzte Tag meiner Reise gekommen, fast 3 Wochen war ich nun hier. Irgendwie bin ich nun froh das es in die Heimat geht. Es war schon eine sehr lange Zeit hier, die mich immer auch ein wenig angestrengt hat. Nicht nur die vielen Gespräche und nicht immer einfach zu verstehende Erlebnisse, auch die &#8222;Begleitmusik&#8220;, der starke und laute Verkehr, die oft stark verschmutzen Dörfer und Landschaften, gerade in den palästinensischn Gebieten, und schließlich das oft &#8222;deprimierende Wetter, das bis auf wenige Ausnahmen, bis heute angehalten hat.</p>



<p>Ich war in den letzten Tagen, was meine Rückreise angeht, schon etwas angespannter als ich es eh schon immer war, wenn der Rückflug anstand. Die Anspannung, was einen bei der Befragung am Flughafen widerfährt ist schon normal. Hinzu kam dieses Mal die Sorge, dass, wie am Montag hier am Flughafen geschehen, gestreikt wird oder das auch der Zug ausfällt&nbsp;wie es in den letzten Tagen auch schon vorgekommen ist.</p>



<p>Alle Sorgen waren umsonst. Der Zug kam überpünktlich, die Befragung und weiteren Kontrollen haben weniger als 20 Minuten gedauert. Ich sitze im Wartebereich des Airports, warte auf mein Boarding für den Flug, der mich zunächst nach Istanbul bringt. Von da geht es weiter nach Düsseldorf, wo ich, wenn alles nach Plan verläuft, um 20:30 landen soll.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5383" width="601" height="451" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/99B50080-DC73-403B-9A3F-C632367C4C45-2-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /></a></figure>



<p>Mich beeindruckt der öffentliche Nahverkehr hier ins Israel, aber auch in den palästinensischen gebieten, genauer gesagt in Ost-jherusalem schon sehr. Nicht nur wegen der Pünklichkeit, auch die Fahrzeuge sind modern, immer hat man einen Internetzugang, die Preise sind moderat Der Einzelfahrschein kostet etwa 1,30 € für eine Region von 15 km und einer Zeitdauer von 90 Minuten. Der Preis für den Zug zum Airport (40 km) kostet etwa 5,-. €</p>



<p>Ich hatte letzte Woche Freitag ja berichtet wieviel 10. Tausende Gläubige zum Gebet auf den Platz an der Al Aqsa Mosche geströmt sind. Wie ich berichtet habe gibt es eine Sondererlaubnis, die es den Muslimen erlaubt in der Ramadan-Zeit auch ohne Visum aus den palästinensischen Gebieten nach Jerusalem zu kommen Soeben hat mir Pater Elias, den ich gestern nochmals in der Dormitio getroffen habe, Bilder geschickt die zeigen, dass heute wohl keine Gläubigen durch den Checkpoint kommen. Scheinbar ist die „großzügige“ Geste der Besatzungsmacht an die Muslime einfach mal „ausgesetzt“ ich kann mir den Ärger und die wut der Gläubigen gut vorstellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-5382" width="685" height="385" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-1024x576.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-300x169.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-768x432.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-1536x864.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F-678x381.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/262B6295-54EE-430C-A6F9-6EA39754AD0F.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /></a></figure>



<p>Noch ein weiteres Thema hat mich in diesen Tagen besonders berührt. Am Montag war ich mit Gregor und seiner Frau bei Daoud und Jihan zum Abendessen eingeladen. Hier erfuhr ich, dass Christen aus der Westbank nicht die Erlaubnis bekommen, zu den Heiligen Städten nach Jerusalem zu gehen. In diesen Tagen beginnt ja bekanntermaßen die „Hochzeit“ der Christen mit dem Palmsonntag, dem Karfreitag und dem Osterfest als dem Höhepunkt der Woche. Während also die muslimischen Glaubensbrüder- und Schwestern, die in Palästina leben, von der israelischen Besatzungsmacht im Ramadan die Erlaubnis bekommen, auf dem „geheiligten Platz“ an der Al Aqsa Moschee zu beten, ist es den Christenaus den pal. Gebieten nicht erlaubt nach Jerusalem fahren. Sie haben keine Möglichkeit an der großartigen Palmprozession am Palmsonntag teilzunehmen, ebenso auch nicht am Kreuzweg an Karfreitag auf der Via Dolorosa. Wie sagte Daoud zuletzt beim Gespräch mit meiner Gruppe: „Die Kirchen sind hier okkupiert, sie sind wie die Pharisäer zu Jesus-Zeiten, nicht wirklich frei sich zu Wort zu melden.“ Nur als es vor einigen Jahren mal um die Steuer ging, die sie mehr an den israelischen Staat zahlen sollten, haben sie aus Protest das mächtige Tor an der Grabeskirche für Tage geschlossen. Es hat gewirkt die Steuererhöhung wurde zurückgenommen. Das Problem ihrer Gemeinden in Palästina scheint sie nicht so sehr zu stören, denn Verantwortlichen in den Kirchen haben ja entsprechenden Passagierschein. Der Sohn von Daoud, 18 Jahre alt. Er konnte bislang die Heilige Stadt, 10 KM von seinem Wohnort Bethlehem entfernt, noch nicht besuchen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/Gruppe.jpg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/Gruppe-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2310" width="655" height="491" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/Gruppe-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/Gruppe-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/03/Gruppe.jpg 2048w" sizes="(max-width: 655px) 100vw, 655px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">2015: Palmsonntag vom Ölberg in die Altstadt von Jerusalem</figcaption></figure>



<p>Liebe Leser:innenschaft meiner Tagesberichte.</p>



<p>Ich werde morgen nochmal zum Abschluss der Bericht von dieser Reise in diesem Blog, ein Fazit meiner Reise ziehen und dabei auch meine Reisegruppe zu Wort kommen lassen, die mir in den letzten Tagen ihre Eindrücke zur reise geschickt haben.</p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Unsere Thora gebietet uns gerecht zu sein.<br>Warum stehen wir auf der Seite der Palästinenser?<br>Weil wir Juden sind! &#8230;<br>Genau weil wir Juden sind, fordern wir die Rückgabe aller Häuser und Güter an die Palästinenser….<br>Islamische Freunde und Palästinenser auf der ganzen Welt, bitte, hört auf unsere Botschaft!<br>Es gibt Juden die eure Sache unterstützen! &#8230;Wir unterstützen die Rückgabe des gesamten Territoriums an die palästinensische Souveränität, einschließlich Jerusalem…<br>Wir werden das palästinensische Volk klar und präzise um Vergebung bitten müssen;<br>der Zionismus hat Euch verletzt, er hat Euch Eure Häuser geraubt und er hat Euch Euer Land geraubt…<br>Was für eine Lüge, wenn man sagen hört, dass die Palästinenser im Besonderen und der Islam im Allgemeinen die Juden hasst. Was sie hassen ist die Ungerechtigkeit, nicht die Juden.<br>(Rabbi Mordechai Webermann)</em></p>
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		<title>Zum Abschied: Tote, Streik und Karneval</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2019 00:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Frühjahr 2019]]></category>
		<category><![CDATA[airport]]></category>
		<category><![CDATA[Neve Shalom]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Sicherlich wird dem Leser, der Leserin die Überschrift meines heutigen Tagesbericht erschrecken, aber genau in dieser in der Überschrift beschriebenen Spanne haben wir heute an unserem Abreisetag gesteckt. Heute morgen wollte ich noch einige Datteln <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zum-abschied-tote-streik-und-karneval/" title="Zum Abschied: Tote, Streik und Karneval">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sicherlich wird dem Leser, der Leserin die Überschrift meines heutigen Tagesbericht erschrecken, aber genau in dieser in der Überschrift beschriebenen Spanne haben wir heute an unserem Abreisetag gesteckt. Heute morgen wollte ich noch einige Datteln kaufen um sie mit nach Deutschland zu nehmen. Ich bin deshalb zu dem Obst- und Gemüseladen in der Nähe des Gasthauses gegangen. Schon auf dem Weg dahin habe ich mich gewundert, wieso kein Laden geöffnet war. Alle hatten die eisernen Türen geschlossen. Auch der Obst- und Gemüseladen war zu.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_083737-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4367" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_083737-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_083737-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_083737-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Streik: geschlossene Läden</figcaption></figure>



<p>Im unserem Gasthaus erfuhr ich das heute in der ganzen Region gestreikt wird. Hintergrund des Streikes ist ein schlimmer Vorfall gestern Abend auf der Straße, die aus Bethlehem Richtung Norden aus der Stadt führt. Wie mir ein Mitarbeiter der Abrahams-Herberge erzählte, hat es gestern in der Nähe eines Wachturms an der Ausfahrtstrasse von Bethlehem Richtung Hebron einen Auffahrunfall zwischen 2 palästinensischen Fahrzeugen gegeben. Der Fahrer aus dem erste Fahrzeug dann ausgestiegen und wurde dann unvermittelt aus dem Wachturm angeschossen. Aus einem der Fahrzeuge dahinter, sei ein Mann ihm zu Hilfe gekommen und habe ihm angeboten ihn in ein Bethlehemer Krankenhaus zu fahren. Anschließend wollte er zurückkommen um der Frau und den 3 Kindern des Verletzten, die noch im Auto saßen, zu helfen. Nachdem er den Mann ins Krankenhaus gebracht hatte kehrte er an den Ort zurück. Als es sich dem Auto der Frau und der Kinder näherte  ist er ebenfalls angeschossen worden und kurzer Zeit später seinen Schussverletzungen erlegen. Der erschossene Mann war der Cousin der Frau des Mitarbeiters, der mit von diesem schrecklichen Vorfall erzählte..</p>



<p>Natürlich war die ganze Gruppe, die mit gepackten Koffern im Foyer des Gasthauses stand total geschockt von dieser Nachricht. Es bewahrheitete sich in schlimmer Realität, was uns gestern Amjad schon angedeutet hatte. Jedes Mal wenn man in eine (fliegende) Kontrolle gerät, muss man&nbsp;&nbsp;super vorsichtig sein welche Bewegung man macht. Die oft überängstlichen und nervösen Soldaten haben ihren Finger schnell am Abzug des Gewehres.</p>



<p>Ich weiß nicht ob sich dieser Vorfall aufklären lässt, ob bei den Israelischen Militärbehörde überhaupt ein Interesse besteht an einer vollständigen Aufklärung. Aus vielen Fällen in der Vergangenheit habe ich gehört, dass die Nachforschungen „im Sande verlaufen sind“&nbsp;</p>



<p><strong>Nachträglich habe ich hier unter meiner Rubrik <a href="http://marius-blog.de/eine-schockierende-geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">&#8222;Gastkommentare&#8220;</a>, den Beitrag von Gideon Levy in der Zeitung Haaretz am 28. März zu diesem schrecklichen Vorfall eingefügt: eine schockierende Geschichte&#8220;</strong></p>



<p>Auf&nbsp;&nbsp;der Fahrt zum Flughafen haben wir in Jerusalem ,Michal unsere Guide, aufgenommen. Sie hatte von einem Vorfall in den israelischen Nachrichten gehört: „Männer hätten Steine geschmissen und das Militär habe mit Schüssen reagiert&#8230;..“</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000555-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4362" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000555-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000555-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000555-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Haus im Friedensdorf Neve Shalom-Wahat al-Salam</figcaption></figure>



<p>Auf dem Weg zum Flughafen haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Friedensdorf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Neve Shalom - Wahrt al-Salam (öffnet in neuem Tab)" href="http://wasns.org/-oase-des-friedens-" target="_blank">Neve Shalom &#8211; Wahat al-Salam</a>&nbsp;gemacht. Hier bin ich in den Jahren 2012 und 2014 jeweils mit meinen Gruppen und Reuven Moskovitz gewesen, dem großartigen Friedenskämpfer, der 2017 verstorben ist und hier am Rande des Dorfes begraben wurde. Auch heute zum Abschluss unserer Fahrt hat es mich wieder mit der Gruppe hier her gezogen.</p>



<p>Heute war bei wunderschönem Wetter, das prima zum Frühlingsanfang passte, eine wunderbare friedliche Stimmung im Dorf. Die Juden feiern heute <a href="https://www.domradio.de/themen/judentum/2019-03-21/kostueme-alkohol-und-das-buch-esther-juden-feiern-das-purim-fest" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Purim (öffnet in neuem Tab)">Purim</a>, eine Art Karneval und deshalb haben die Kinder auch eine kurze Ferienzeit. Wir sind durch das schöne, paradiesisch anmutende Dorf geschlendert, haben die Blumenpracht bewundert und den Gesang der Vögel gelauscht, wahrlich heute ist Frühlingsanfang.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000507-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4364" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000507-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000507-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000507-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Zum Purimfest wird sich verkleidet</figcaption></figure>



<p>Auf dem wunderschön gelegenen Friedhof haben wir das Grab von Reuven besucht um anschließend im „Raum der Stille“ die von Reuven 2014 im gleichen Raum mit seiner Mundharmonika vorgetragenen Psalmmusik zu lauschen. Es ging uns wieder, wie damals „unter die Haut“</p>



<p>Kurz haben wir uns danach zusammengesetzt und jeder hat sein Resümee zur Reise vorgetragen. <strong>Ich werde es in den nächsten Tagen an dieser Stelle in meinem Blog veröffentlichen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_105737_001-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4365" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_105737_001-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_105737_001-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/20190321_105737_001-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>das Grab von Reuven</figcaption></figure>



<p>Harter Schnitt dann das Erlebnis am Flughafen. Einer der Teilnehmerinnen hatte&nbsp;&nbsp;berichtet, dass sie von zu Hause eine SMS bekommen habe mit dem Wunsch, dass sie am Flughafen „starke Nerven“ haben möge&#8230;und die braucht man (heute mal wieder) wirklich. Zunächst war insgesamt ein riesen Andrang im Abflug-Terminal. Es dauerte fast eine Stunde, bis wir in dem Bereich&nbsp;angekommen waren wo die Befragung der Fluggäste stattfindet. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre weiß ich das zunähst ich, als Gruppenleiter befragt werde. Das geschah auch so. Eine couragierte junge Frau bat mich mitzukommen. Dann wollte sie von mir u.a. wissen wo wir waren, wie die Gruppe zusammen kam, ob ich für meine Leitung Geld bekommen habe, ob die Gruppe immer zusammen gewesen sei, ob es Freizeit gegeben habe, was wir in Nazareth gemacht haben&#8230;..Ich kann es gar nicht sagen, aber die Art und Weise wie gefragt wird erzeugt bei mir einen ungeheuren Druck, man hat das Gefühl man sei angeklagt. Anschließend wurde ein Mitglied der Gruppe befragt. Auch sie bestätigte mein Gefühl „mein Herz hat ganz heftig geschlagen“, und „ich kann ein wenig nachfühlen, wie sich die Palästinenser am Checkpoint, oder bei anderen Kontrollen fühlen. Den Israelis geht es wie immer um die „Sicherheit“.&nbsp;&nbsp;Es besteht die Sorge das Sprengstoffe an Bord der Flugzeuge&nbsp;&nbsp;„geschmuggelt“ wird.  <br>Aber ehrlich, der der einen Anschlag plant, kommt der mit einer kleinen deutschen Gruppe zum Flughafen&#8230;..</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000565-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4366" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000565-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000565-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000565-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>ein Hoffnungszeichen</figcaption></figure>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Ehe noch die Welt erschaffen war, war der Herr allein mit seinem großen Namen. Da stieg ihm der Gedanke auf, eine Welt zu erschaffen. Und er ritzte vor sich eine Welt hin. Aber die Welt konnte nicht bestehen, bevor er die Umkehr erschuf&#8230;..</em></p>



<p><em>Er sprach: baue ich die Welt allein auf Barmherzigkeit auf, die Sünde nimmt überhand; lasse ich aber die Härte des Gesetzes allein walten, wie wird da die Welt bestehen? Ich will sie nun auf Milde und Strenge zugleich begründen, und, ach, dass sie dann bestehe.</em>&nbsp;&nbsp;(Micha Josef bin Gorrion)</p>
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		<title>Tent of Nations „Leuchtturm der Hoffnung“ für ganz Palästina</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/tent-of-nations-leuchtturm-der-hoffnung-fuer-ganz-palaestina/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2018 17:25:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Herbst 2018]]></category>
		<category><![CDATA[airport]]></category>
		<category><![CDATA[Tent of Nations]]></category>
		<category><![CDATA[Weinberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute bin ich wieder zurückgeflogen. Die Kontrolle/Befragung am Flughafen waren vor dem Hintergrund meiner vielfältigen „schlechten“ Erfahrungen in den letzten Jahren, heute eher „lasch“. Keine 30 Minuten dauerten die (heute eher einsilbige) Befragung und die <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/tent-of-nations-leuchtturm-der-hoffnung-fuer-ganz-palaestina/" title="Tent of Nations „Leuchtturm der Hoffnung“ für ganz Palästina">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich wieder zurückgeflogen.</p>
<p>Die Kontrolle/Befragung am Flughafen waren vor dem Hintergrund meiner vielfältigen „schlechten“ Erfahrungen in den letzten Jahren, heute eher „lasch“. Keine 30 Minuten dauerten die (heute eher einsilbige) Befragung und die anschließende Durchsuchungen.Trotzdem  empfinden andere Reisende (ich sag mal die „typischen“ Israelbesucher) die Fragen nach dem Kofferinhalt oder auch wer den Koffer gepackt hat, schon als „unmöglich“. Naja wenn die wüssten, was alles hier passieren kann, wären sie sicherlich nicht so aufgebracht.</p>
<p>Mit (Rück-)Blick auf meine 10 Tage in Palästina denke ich an verschiedene Erlebnisse und Eindrücke:</p>
<p><figure id="attachment_4204" aria-describedby="caption-attachment-4204" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4204" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-1-e1542993250995-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-1-e1542993250995-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000037-1-e1542993250995-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-4204" class="wp-caption-text">Touristen in der Jerusalemer Altstadt</figcaption></figure></p>
<p>Touristenstrom</p>
<p>Da ist eine Mal die beeindruckende, aber irgendwie auch „erdrückende Masse“ an Touristen, die ja regelrecht über die Region Jerusalem und Bethlehem „einfällt“.<br />
Natürlich sind sie für die Menschen hier ein wichtiger Einnahmefaktor. Daoud hat aber recht, wenn er meint das von diesem „Kuchen“, die Palästinenser immer noch am Wenigsten abbekommen, obwohl mittlerweile (auch wegen der günstigeren Preise) mehr Touristen in Bethlehem übernachten als noch vor einigen Jahren. Trotzdem kommen die meisten Besucher/innen nur für eine Stippvisite nach Bethlehem (wobei bedingt durch die Wartezeit vor der Geburtsgrotte), die Zeit in Bethlehem zwangsweise verlängert wird. Aber diese Kurzzeit-Touristen lassen in der Regel nur wenig Geld in der Stadt. Hierzu, meint Daoud, müsse sich die Verantwortlichen der Stadt kreative Gedanken machen, wie zu mindestens  durch eine kleine (kostenpflichtige) Gabe der Stadt(beispielsweise Infos zur Stadt und Palästina , Stadtplan mit Fotokarte), an alle Besucher, ein wenig anteilmäßige Einnahmen erzielt werden können. Diese wiederum könnten dann für die Erhaltung, bzw. Verbesserungen der Infrastruktur (Strassen etc.) genutzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Verkehr</p>
<p>Eine Erkenntnis, die ich aber auch bei früheren Aufenthalten als besonders schlimm und für alle Beteiligten (Autofahrer/innen, Fußgänger) in höchsten Maße belastend empfinde: der immer stärker werdende Individual-Verkehr mit PKW. Er kommt häufig im Zentrum von Jerusalem und Bethlehem in den Spitzenzeiten völlig zum erliegen. Natürlich hat es auch mit den vielen Touristen zu tun, aber die fahren ja meistens in Bussen, dass ist „platzsparend“</p>
<p><figure id="attachment_4205" aria-describedby="caption-attachment-4205" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4205" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000013-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000013-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000013-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000013-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-4205" class="wp-caption-text">Verkehrschaos</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit allen Tricks werden Menschen vertrieben</p>
<p>Ich habe es ja an zwei aktuellen Beispielen geschildert: in Silwan mit dem neuen § 17 des Nationalparkgesetzes der nur den NP „David-Stadt“ betrifft oder eben die gerade verkündete Entscheidung des Obersten Gerichtes betreff Wohnungen im Viertel Sheikh Jarra. Diese Beispiele zeigen für mich als Außenstehender mehr als deutlich, dass den radikalen jüdischen Verbänden alle Mittel und Wege recht sind, die zum Ergebnis führen die arabischen Palästinenser aus den Vierteln in Ost-Jerusalem zu vertreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geschäfte, Geschäfte, Geschäfte</p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich, auf welche Ideen die Menschen kommen, um sich ein wenig Einkommen zu verdienen. Sei es die fliegenden Händler, die den in den Autos an den Checkpoints wartenden Menschen alles mögliche zum verkauf anbieten. Aber es sind auch die vielen kleinen Stände in den Altstädten von Jerusalem und Bethlehem, die oftmals mit Gemüse aus dem eigenen garten, oder chinesischer Billigware versuchen soviel am Tag zu verdienen, dass sie sich eine Mahlzeit leisten können. Eine (meist sehr leckere) Falafel im Sandwich gibt es manchmal schon für 4 Schekel (1,-€)&#8230;.</p>
<p><figure id="attachment_4206" aria-describedby="caption-attachment-4206" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4206" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000262-e1542993469188-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000262-e1542993469188-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000262-e1542993469188-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-4206" class="wp-caption-text">Geschäfte, Geschäfte,<br />hier in Bethlehem</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tent of Nations: Leuchtturm für ganz Palästina</p>
<p>Wie man es sich vorstellen kann, bin ich mit doch mit einem schönen Gefühl nach Hause gefahren.. Dieses schöne Gefühl hat natürlich mit der wunderbaren Nachricht zu tun, die mir Daoud vorgestern verkündet hatte: Er und damit das ganze Projekt „Tent of Nations“ sind in diesem Jahr Preisträger des „Deutsch-Französischen Preises für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit“. Man muss sich diese Bezeichnung mal vergegenwärtigen, ja „auf der Zunge zergehen lassen“ und dazu dann noch den Text der gestrigen Meldung des Auswärtigen Amtes vergegenwärtigen. Da heißt es zum Hintergrund der Preisverleihung:</p>
<p><em>„Im Jahr des 70-jährigen Bestehens der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ehren Deutschland und Frankreich 15 Preisträgerinnen und Preisträger, die mutig für die Wahrung der Menschenrechte eintreten.<br />
Sie stehen stellvertretend auch für die vielen anderen Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger, die bei ihrem Einsatz für die Menschenrechte unerkannt bleiben und beim Kampf für Gerechtigkeit oftmals großes Unrecht erleiden. Ihnen allen gilt unser Dank, unsere Anerkennung und Respekt dafür, dass aus den Worten der Erklärung Taten werden.</em></p>
<p><figure id="attachment_4207" aria-describedby="caption-attachment-4207" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4207" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000115-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000115-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000115-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/11/P1000115-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-4207" class="wp-caption-text">vorne der Roadblog<br />im Hintergrund der Weinberg</figcaption></figure></p>
<p>Zum Ziel dieses Preises heißt es in der Meldung weiter:</p>
<p><em>„&#8230;..</em><em>weltweit Persönlichkeiten zu würdigen und zu unterstützen, die sich in ihrem Heimatland, in anderen Ländern und auf internationaler Ebene um den Schutz und die Förderung der Menschenrechte verdient gemacht oder Initiativen zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit ins Leben gerufen haben“. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Ich kann nur noch einmal Daoud Nassar, seiner ganzen Familie, aber eben auch allen anderen Aktiven auf dem Weinberg, die vielen ehrenamtlich dort Tätigen, die vielen UnterstützerInnen weltweit von ganzem Herzen meine Glückwünsche aussprechen. War schon das unermüdliche, immer friedliche Engagement der Aktiven auf dem Weinberg für viele Palästinenser/innen Vorbild und Ansporn, so wird gerade auch diese Ehrung ein „Leuchtturm der Hoffnung“ für alle Menschen in der Region und darüber hinaus sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hiermit schließe ich die Blogberichte bis zu meiner nächsten Reise nach Palästina.</p>
<p>Wenn sich genügend Menschen anmelden werde ich ab dem 10. März 2019 in gewohnter Form aus einem so schönen, wie eben auch mit vielen Schwierigkeiten kämpfenden Land berichten. Wer Interesse hat an der Gruppenfahrt, <a href="http://marius-blog.de/meine-reiseangebote/" target="_blank" rel="noopener">kann sich hier den Flyer dazu angucken.</a> Wer Interesse hat an einem Vortrag mit mir hat, <a href="http://marius-blog.de/mein-vortragsangebot/" target="_blank" rel="noopener">kann hier mehr dazu lesen</a> und sich gerne zwecks Terminabsprache mit mir in Verbindung setzen.</p>
<p>Salam und Shalom</p>
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		<title>wieder zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 18:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[airport]]></category>
		<category><![CDATA[Passkontrolle]]></category>
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					<description><![CDATA[Am letzten Abend haben wir nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch (an dem neben Faten auch Daoud mit seiner Frau Jihan teilnahmen) noch in unserem Gasthaus der &#8222;Abrahamsherberge&#8220; zusammengesetzt und dabei die gemeinsamen Tage in Israel&#38;Palästina Revue <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wieder-zu-hause/" title="wieder zu Hause">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Abend haben wir nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch (an dem neben Faten auch Daoud mit seiner Frau Jihan teilnahmen) noch in unserem Gasthaus der &#8222;Abrahamsherberge&#8220; zusammengesetzt und dabei die gemeinsamen Tage in Israel&amp;Palästina Revue passieren lassen.</p>
<p>Heute morgen ging es dann für den Teil der Gruppe die nach Düsseldorf flog um kurz vor acht los. Natürlich habe ich die Gruppe auf das eingestimmt was uns am Flughafen erwartet. Hatte ich doch noch meine letzte Ausreise im April in schlechter Erinnerung (<a href="http://marius-blog.de/blog/ich-bin-doch-kein-terrorist-aber-ich-habe-mich-heute-so-gefuehlt/" target="_blank" rel="noopener">ich bin doch kein Terrorist),</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3657" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Abrahamsherberge-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Abrahamsherberge-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Abrahamsherberge-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Abrahamsherberge-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /></p>
<p>ein sehr schönes Gasthaus: &#8222;Die Abrahamsherberge&#8220; in Beit JalaAber es kam mal wieder alles ganz anders. Ich wurde nicht als Gruppenguide befragt, jeder/jede aus der Gruppe wurden einzeln befragt, aber eben nur ob man den Koffer selbst gepackt habe und ihn immer im Auge behalten habe. Das war es&#8230;.(fast) unglaublich aber war.</p>
<p>Ein kleines Nachspiel gab e allerdings. Einer aus der Gruppe wurde im Warteraum des Flughafens ausgerufen und zum Infoschalter gebeten. Dort erhielt er einen Anruf von der Kofferkontrolle, er möge die Kennnummer seines Zahlenschloss nennen. Kurze Zeit später wurde er noch einmal ausgerufen und gebeten sich für ein Gespräch zur Verfügung zu halten.</p>
<p><figure id="attachment_3182" aria-describedby="caption-attachment-3182" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3182" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/31.10-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/31.10-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/31.10-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-3182" class="wp-caption-text">Hanzala, </figcaption></figure></p>
<p>Er hatte im Koffer neben einer Flasche Wein (vom Weinberg der Familie Nassar) auch ein &#8222;Palästinensertuch&#8220; und ein <a href="http://marius-blog.de/blog/wasser-ist-ein-zentrales-thema-fuer-den-frieden-aber-ein-loesbares-problem/">Mosaik mit Hanzala, </a>der Symbolfigur der palästinensischen Flüchtlinge. Ich hatte mir im letzten Jahr auch ein solches Mosaik gekauft. Genau darum ging das Gespräch, wo er das Mosaik gekauft habe, mit welcher Gruppe er gefahren sei, wo er von dieser reise erfahren habe. Ein insgesamt wohl sachliches Gespräch, auch Dank meinem Gruppenmitglied, der dieses Gespräch ziemlich gelassen &#8222;über sich ergehen ließ&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich &#8211; auch nach erwünschten Rückmeldungen aus der Gruppe &#8211;  diese &#8222;Blog-Zeit&#8220; mit einem Fazit der Begegnungsreise (meiner vierten seit 2012) beenden . Eins ist aber schon jetzt klar: auch 2018 werde ich wieder alleine und im Herbst mit einer Gruppe ins Heilige Land reisen&#8230;..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Tageszitat darf/soll auch heute nicht fehlen. Sicher ist, dass die Mitglieder meiner Gruppe nach dieser Reise zu den Deutschen gehören, von denen Rolf Verleger in seinem heutigen Zitat spricht &#8222;die (nun) mehr über diesen Konflikt wissen</p>
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>Etwa ein Viertel der Deutschen ist für „rechte“ Stimmungen gegen Moslems und Juden anfällig. Drei Viertel der Deutschen hegen solche Vorbehalte nicht. Diese drei Viertel teilen sich bezüglich des Nahostkonfliktes ein in ein rundes Viertel der Deutschen, die relativ wenig Kenntnis des Konflikts haben und daher aus allerlei Motiven Israel zu unterstützen scheinen und der knappen Hälfte der Deutschen, die mehr über diesen Konflikt wissen, sich aktiv informieren, für die Gerechtigkeit und daher für die Palästinenser Partei ergreifen.</em></p>
<p>Von Rolf Verleger (Psychologe, Hochschullehrer, Essayist)</p>
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		<title>Ich bin doch kein Terrorist, aber ich habe mich heute so gefühlt</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/ich-bin-doch-kein-terrorist-aber-ich-habe-mich-heute-so-gefuehlt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 15:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[50 Jahre Besatzung sind genug - Frühjahr 2017]]></category>
		<category><![CDATA[airport]]></category>
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					<description><![CDATA[Das habe ich noch nie gemacht, bei meinen vielen Reisen nach Israel&#38;Palästina. Das ich noch im Airport Ben Gurion in Tel Aviv eine Blogbericht geschrieben und ins Netz gestellt habe. Aber die heutigen Erlebnisse bei <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/ich-bin-doch-kein-terrorist-aber-ich-habe-mich-heute-so-gefuehlt/" title="Ich bin doch kein Terrorist, aber ich habe mich heute so gefühlt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das habe ich noch nie gemacht, bei meinen vielen Reisen nach Israel&amp;Palästina.</p>
<p>Das ich noch im Airport Ben Gurion in Tel Aviv eine Blogbericht geschrieben und ins Netz gestellt habe. Aber die heutigen Erlebnisse bei der Ausreise(!) haben mich derart berührt, ja regelrecht &#8222;fertig&#8220; gemacht, so das ich froh bin mir den Frust von der Seele geschrieben zu haben, und dank der heutigen Technik habe ich auch die Möglichkeit meinen Blogbericht, an Ort und Stelle, ins Netz zu.</p>
<p><strong>Ich verspreche morgen schreibe ich das Fazit meine Reise mit einem Ausblick.</strong> Ich hoffe heute kurz vor Mitternacht zu Hause zu sein &#8222;Inch Allah&#8220;</p>
<p><figure id="attachment_3505" aria-describedby="caption-attachment-3505" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3505" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Daoud-dabei-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Daoud-dabei-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Daoud-dabei-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/Daoud-dabei-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3505" class="wp-caption-text">wir haben doch nur Tomaten gepflanzt&#8230;.</figcaption></figure></p>
<p>Nun sitze ich hier am Flughafen in Tel Aviv, habe wieder eine solch intensive Kontrolle hinter mir, die alles, was ich bisher in den 10 Ausreisen seit 2012 in „den Schatten“ stellte. Es fing, wie immer eigentlich ganz unverfänglich an&#8230;“How are you?“ fragte mich die, wie immer junge, Mitarbeiterin des privaten Sicherheitsdienstes. Irgendwann habe ich dann gesagt, dass ich innerhalb der drei Wochen auch einen Besuch auf dem Weinberg gemacht habe: „Was haben sie dort gemacht? „Tomaten gepflanzt“ war die (ehrliche) Antwort. Aber das interessiert eben nicht, sondern warum ich zum Weinberg komme, woher ich ihn kenne, ob ich allein dort hingefahren sei, ob Daoud ein Fraund von mir sei, ob ich dort Geld verdient hätte, warum ich das mache und so weiter. Da ich scheinbar mit diesen Kontakten„sicherheitsrelevante“ Bereiche berührt habe, wird die Vorgesetzte informiert, die stellt die gleichen Fragen, dann kommt die Vorgesetzte der Vorgesetzen. Hier habe ich auf die („Floskel“ Anfangs-Frage:“How are you?“ ehrlicherweise „Im feeling now bad“ geantwortet: „Why?“ war die Gegenfrage, da konnte ich nur zynisch lächeln. Irgendwann habe sie eine des Deutschen mächtige junge Frau hinzu geholt, die recht freundliche und eben auch verständnisvoller aber noch einmal die gleichen Fragen stellte und meine Antworten dann übersetzte. Nach gefühlten Stunden war ich ziemlich fertig und man stellt sich auch die Frage warum tue ich mir das eigentlich an. Ich glaube, dass meine Erlebnisse und Begegnungen hier die Antwort sind.</p>
<p><figure id="attachment_3506" aria-describedby="caption-attachment-3506" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3506" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/erlebnisgarten2-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/erlebnisgarten2-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/erlebnisgarten2-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/erlebnisgarten2-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3506" class="wp-caption-text">ich hätte hier am Airport bei der Befragung gerne Bilder des Erlebnisgartens auf dem Weinberg gezeigt</figcaption></figure></p>
<p>Es war aber noch nicht vorbei. Ein neuer Mann begleitete mich mit meinem Gepäck zum Check-Inn Schalter meiner Fluggesellschaft. An der Schlange vorbei wurde mein Koffer dort abgegeben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er gleich geöffnet wird und seine Inhalte genauestens untersucht werden. Olivenoel und Zatar, das herrliche Tymiangewürz aus Zatar, dem Heimatort von Fatima, wird man finden und (auch) riechen. Ach ja, von meinen häufigen Kontakten zu Fatima, noch gestern habe ich sie in der Jerusalemer Altstadt getroffen, habe ich hier auch nichts erzählt. Oh je was wäre das noch geworden.</p>
<p>Jetzt stand mir noch die „spezielle“ Kontrolle meines Handgepäcks und von mir selbst bevor. Der gelbe Aufkleber, den man auf meinem Pass befestigt hatte, weißt darauf hin, dass eine Sonderkontrolle nötig ist. So wie ich es schon im Herbst letzten Jahres mit meiner Gruppe erlebt hatte, wurden alle Gegenstände in meinem Gepäck mit einem Fühler auf Sprengstoffspuren untersucht. Damit aber nicht genug. Ich persönlich wurde so intensiv durchsucht, wie ich es auch noch nicht erlebt habe. Das die Schuhe untersucht werden kannte ich schon, das man aber auch (mit Handschuhen versteht sich) meine Strümpfe ganz gefühlvoll betastete, ebenso meinen Hosensaum war für mich neu. Das mit dem Ganzkörperscanner kennt man am Flughafen in Düsseldorf auch schon, das ich aber mein (nicht mehr so sauberes) Stofftaschentuch vor der Kontrolle aus meiner Hose entfernen musste war auch neu. Gerade habe ich im Wartebereich sitzend festgestellt, ich habe es dort liegen gelassen 🙂</p>
<p><figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3503" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/24.4.-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/24.4.-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/04/24.4.-768x1024.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">ich fühlte mich wie &#8222;Hanzala&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Eine Frage treibt mich jetzt noch um: Wurde Ministerpräsident Kretschmar, der vor einigen Wochen ebenfalls den Weinberg besucht hatte, genau so intensiv befragt und sein Gepäck kontrolliert?</p>
<hr />
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em><strong>Unter Glaubensgeschichten verstehe ich die Geschichte des uns bekannten menschlichen Anteils daran, was zwischen Gott und Mensch geschehen ist. Unter Glaubensgeschichte Israels verstehe ich demgemäß die Geschichte des uns bekannten Anteils Israels daran, was zwischen Gott und Israel geschehen ist.</strong></em></p>
<p><em><strong>Es gibt ein Etwas in der Glaubensgeschichte Israels, das nur von Israel her zu erkennen ist, wie es ein Etwas in der Glaubensgeschichte der Christenheit gibt, das nur von ihr aus zu erkennen ist. An dieses Zweite habe ich nur mit der unbefangenen Ehrfurcht des das Wort Hörenden gerührt</strong></em></p>
<p>Von: Martin Buber.</p>
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