Palästina Heute – vom Leben und Überleben in einem besetzten Land

Der israelisch-palästinensische Konflikt beherrscht seit Jahrzehnten immer wieder die Schlagzeilen in den Medien. Aktuell sind es die kriegerischen Auseinandersetzungen am und im Gazastreifen die unermessliches Leid, vor allem über die zivile Bevölkerung bringen. In den letzten Jahren war es Streit um die (Teil-) Anerkennung Palästinas durch die UNO (November 2012), aber auch der fortgesetzte Bau israelischer Siedlungen und die damit einhergehende Zerstörung palästinensischer Häuser im durch Israel seit 1967 besetzten Westjordanland. Der amerikanische Versuch, durch Gespräche zwischen den streitenden Parteien, Lösungsansätze für diese seit der Gründung Israels im Jahre 1948 schwelenden Auseinandersetzung zu finden, ist nach neun monatiger Dauer im April diesen Jahres (mal wieder) gescheitert.

In den letzten Jahren hatte ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. 
2012 habe ich im international bekannten Friedensprojekt „Tent of Nations“ in der Nähe von Bethlehem gearbeitet, im vergangenen Jahr in der Einrichtung „Haus Emmaus“ in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ramallah, wo palästinensische Frauen auf Grund ihres Alters oder wegen einer Behinderung betreut werden. Darüber hinaus hatte er die Möglichkeit, während  meiner mehrwöchigen Aufenthalte auch mit vielen palästinensischen und jüdischen Menschen zu sprechen, die sich mit großem Engagement um Frieden und Aussöhnung bemühen.
Ich bin Mitglied der Nahost Kommission von pax christi (deutsche Sektion), der internationalen katholischen Friedensbewegung.

Frei nach dem Bibelwort: „Kommt und Seht“ und der Ergänzung „und Berichtet darüber“
 möchte ich hier in Deutschland über meine Erlebnisse und Gespräche berichten und diese in den Kontext der wichtigsten Problembereiche dieses – die Welt bewegenden – Konfliktes setzen. Es geht dabei unter anderem um den Siedlungs- und Mauerbau, das Flüchtlings- und Wasserproblem und die alltäglichen Probleme in einem besetzten Land. Meinen Vortrag, den ich gerne mit einer Diskussion verbindet, wird mit zahlreichen, von mir gemachten Fotos, untermalt.

Dieser Vortrag richtet sich an Menschen, die durch den authentischen Bericht mehr über die Hintergründe und die aktuelle Situation im israelisch-palästinensischen Konflikt erfahren wollen. Der Vortrag möchte dazu beitragen, Verständnis für die berechtigten Erwartungen aller Menschen im „Heiligen Land“ nach einer friedlichen und gerechten Lösung dieses Konfliktes zu schaffen.


 

Welcome to Palestine     Auf den Spuren Abrahams   

 Reisebericht über eine Wanderung im Herbst 2015

Der biblischen Überlieferung nach ist Abraham vor etwa vier Jahrtausenden von Ur am Euphrat in Mesopotamien – dem heutigen Irak – nach Haran in der heutigen Türkei und anschließend nach Kanaan (heutiges Palästina) gewandert.

Von dort aus zog er weiter nach Ägypten und dann wieder zurück nach Kanaan, wo er in Hebron sesshaft wurde.

Der „Abraham Path“ist ein Fernwanderweg, der das kulturelle Gedächtnis Abraham im Nahen Osten verfolgt. Der Weg durchquert fünfzehn verschiedenen Regionen des Nahen Ostens und verfügt derzeit über mehr als 1.000 Kilometer begehbare Wege.   Ein von der Weltbank finanzierte Projekt – Abraham-Pfad / wirtschaftliche Entwicklung in strukturschwachen Gemeinden- versucht, mit der Ausgestaltung der Infrastruktur (Unterkünfte, Wanderführer etc.) die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Westbank zu stimulieren.
Im Herbst 2015 bin ich sieben Etappen des Abraham Pfades im Westjordanland/Palästina gegangen.  Mit dem Vortrag und den Fotos möchte ich interessierte Menschen teilhaben lassen an den Wandererlebnissen in einer  wunderschönen, seit Jahrhunderten unverändert wirkenden Landschaft und an den Begegnungen mit das Herz anrührenden, gastfreundlichen Menschen.

 

Weitere Informationen zu meinem Vortragsangebot können über die Kommentarmöglichkeit des Blogs direkt bei mir angefragt werden.