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	<title>jüdischer Markt &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 18:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Checkpoint]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Fuß durch den Checkpoint. Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/durch-den-checkpoint-weitere-themen/" title="Durch den Checkpoint &#038; weitere Themen">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<p><strong>Zu Fuß durch den Checkpoint.</strong></p>



<p>Gestern bin ich zum späten Nachmittag mit Fatima zu Fuß durch den Checkpoint 300 in Bethlehem, wie ich es schon einige Male getan habe. Es war, wie bisher immer, für mich ein bedrückendes Erlebnis. Man schaut in die Gesichter der Palästinenser:innen. Sie geben mir zum Ausdruck, wie sie sich hier fühlen: total&nbsp;<strong>gedemütigt</strong>. Jeder muss durch mehrere eisernen Drehtüren, die mit einem Lichtzeichen in Rot und Grün, wahllos den Zugang öffnen und schließen. Ich frage mich wie diese Türen mit einem Kinderwagen passiert werden können. Alle müssen dann, wie am Flughafen, ihr Gepäck und sich selbst durchleuchten lassen. Ich sah eine Familie mit kleinen Kindern, die die Haarspange des kleinen Kindes entfernen mussten, damit es ein grünes Signal bei der Durchleuchtung gab. Dann werden das Visum geprüft. Mehrere Familien wurden aus mir unbekannten Gründen zurückgeschickt. Auch Fatima erzählte mir davon, dass sie vor einigen Tagen, ohne ihr einen Grund zu nennen, zurückgeschickt wurde, obwohl sie als 73-jährige Frau ohne besonderes Visum nach Israel kann. Nach dieser „Tortur, wie ich es empfunden habe, ist man „geschafft“. Wie mag es den Palästinenser:innen ergehen, die, wenn sie in Israel arbeiten, diese demütigende Prozedur täglich ertragen müssen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5360" width="566" height="755" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/FF09B20E-DF11-4D63-84F2-51B2269F46BF-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 566px) 100vw, 566px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">19 Uhr: die Ruhe vor dem großen Sturm</figcaption></figure>



<p><strong>Einen Abend im Ramadan am Damaskus To</strong>r</p>



<p>Ich habe mir am Abend mal die Situation am Damaskus-Tor angesehen. Ich hatte auch in Deutschland schon gehört, dass sich gerade in Zeiten des Ramadans dort viele Menschen versammeln. Als ich gegen 19 Uhr dort ankam, war es recht ruhig, nur wenige Menschen waren dort versammelt. Auf der eine Seite die Saft-Verkäufer mit ihren zu kunstvollen bergen aufgeschichteten Orangen und Möhren. Auf der anderen Seite die Textil-Stände und in der Mitte die Essenstände. Um 19:03 zeigte ein Böllerschuss an, dass die Zeit des Fastenbrechens in arabisch Iftar genannt angebrochen ist. Ich bin dann ein wenig in die Altstadt hinein, auch hier herrschte ungewohnte Stille, an den Ladentüren waren Schnüre gespannt, die den Eingang versperrten im hinteren Teil des Kadens sah man die Mitarbeiter beim Essen.</p>



<p>Diese ruhige Atmosphäre änderte such gegen 20:30 schlagartig, als Hunderte, wenn nicht gar Tausende zum Nachtgebet auf den geheiligten Platz an der Al Aqsa Moschee eilten. Dieses Gebet, so erklärte mir Fatima ist für die Muslime, gerade in der Ramadan-Zeit besonders wichtig. Ich begab mich wieder auf meinen „Beobachter-Posten am Damaskus-Tor. Hier hatte sich die Situation auch verändert.</p>



<p>Gerade (männliche) Jugendliche, sehr oft ganz in schwarz gekleidet, versammelten sich in immer größerer Zahl. Ehrlich gesagt, diese Ansammlung junger Männer, hatte für mich nicht nur einen fröhlichen Charakter, irgendwie war er auch etwas bedrohlich, gerade wegen der schwarzen Kleidung. Als gegen 21:15 die vielen Gläubigen aus dem Damaskus-Tor kommend, sich auf den Heimweg machten, füllte sich dieser arenaartige Platz gefährlich. Als dann auf einmal sich ein beißender Geruch aus der Ecke wo sich einer der vier Polizeiposten befand, wie eine wolke breit machte, meine Augen zu Tränen begannen, ich im Mund einen pfeffrigen Geschmack verspürte, viele Jungen Menschen aufsprangen und die Trepen hinauf stürmten, habe ich mich schnell von diesem doch immer unsicher wirkenden Platz verzogen. Ich bekam eine kleine Ahnung, was sich hier in Sekundenschnelle an Gewalt und Chaos entwickeln kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5361" width="533" height="711" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/69528B10-993A-475F-8076-D0D43EC0C278-1-scaled.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">das abendliche Fest kann beginnen</figcaption></figure>



<p><strong>Normalisierung<br></strong>Als ich vorgestern in der Siedlung Neve Daniel war, wusste ich von Gregor, dass er unserem Gesprächspartner, den Siedler Nethanel ,bei früheren Begegnungen die Telefonnummer von Daoud Nassar gegeben, hatte mit der Empfehlung, doch seinen „Nachbarn auf dem anderen Berg“ mal zu kontaktieren. Das hat Nethanel wohl auch gemacht, und einen Treffen angeregt, bisher hat Daoud aber&nbsp;&nbsp;nicht reagiert.</p>



<p>Ich wusste von Gesprächen in Deutschland mit den Organisatoren der Aktion <a href="https://ferien-vom-krieg.de" data-type="URL" data-id="https://ferien-vom-krieg.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Ferien vom Krieg“</a>, die seit 2003 junge Menschen aus Israel und Palästina nach Deutschland einladen, das es oft Vorbehalte bei den Palästinensern gibt solche Kontakte zuzulassen. Immer wieder gab es bei der Auswahl der Teilnehmer:innen aus Palästina bedenken in den Familien der jungen Menschen gegen diese Kontakte, da sie ein Zeichen der „Normalisierung“ seien.</p>



<p>Hierüber sprach ich kurz mit dem Pfarrer der evangelischen Gemeinde von Beit Jala, Ashraf K. Tannous den ich letzte Woche in der Abrahams-Herberge traf. Füpr ihn kommen solche Kontakte mit jüdischen Siedlern nicht in Frage: „Es ist für mich nicht normal mit denen zu sprechen, die uns unser Land widerrechtlich weggenommen haben. Für mich muss erst eine Einsicht, eine Reue erkennbar sein, bevor ich mit solchen Menschen ins Gespräch komme.“ Ich muss Daoud mal fragen, was seine Gründe sind, den Kontaktwunsch von Nethanel nicht aufzugreifen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-scaled.jpeg"><img decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5362" width="511" height="383" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DB2CDA4D-E11B-4A4E-817C-A574309D55EF-80x60.jpeg 80w" sizes="(max-width: 511px) 100vw, 511px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neve Daniel: gebaut auf gestohlenem Land</figcaption></figure>



<p><strong>75 Jahre NAKBA, 75 Jahre Flucht und Vertreibung</strong></p>



<p>Bekanntermaßen habe ich diese Reise ganz im Zeichen der Erinnerung an 75 Jahre Flucht und Vertreibung der Palästinenser:innen gestellt. Ich hatte schon in einem früheren Tagesbericht auf die Infobroschüren hingewiesen, die der Koordinationskreis Palästina-Israel (KoPI) aus Anlass dieses 75. Gedenkjahres auf seiner Homepage eingestellt hat. Neben diesen Informationen und verschieden Veranstaltungen in Deutschland will KoPI auch über die Ereignisse, die sich damals in der Zeit zwischen November 47 und im ganzen Jahr 1948 in der Region ereignet haben berichten. So findet Ihr auf der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" data-type="URL" data-id="https://www.icahd.de/die-nakba-chronologie-der-ereignisse-teil-2/" target="_blank">Homepage von ICAHAD</a> in den Blogbeiträgen im Februar und März die beiträge zur NAKBA-Chronologie der Ereignisse 1+2. Die Chronologie wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Eine weitere Informationsquelle findet Ihr auf der <a href="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/infos_75jahre.html">Homepage des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon e.V.</a></p>



<p>Hier sind auch <a href="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" data-type="URL" data-id="https://www.lib-hilfe.de/mat/infos_75jahre/Vertreibungs-Tabelle_30-04-49.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">tabellarisch </a>viele der 1948 zerstörten Dörfer aufgeführt</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="200" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg" alt="" class="wp-image-5120" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023.jpg 500w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-300x120.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Logo der KoPI-Kampagne</figcaption></figure>



<p>Am heutigen Mittwoch habe ich, zum ersten Mal seit ich hier in der Region bin nicht besonderes unternommen.&nbsp;&nbsp;Bin über den jüdischen Markt geschlendert, bin mit der Straßenbahn bis zu einer Endstation gefahren und habe es insgesamt mal ganz ruhig angehen lassen. Hat gut getan…</p>



<p>Es sei mir gestattet am Ende meines heutigen Tagesberichtes auch mal etwas über das Wetter zu schreiben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5363" width="507" height="380" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/3A614F39-5A96-4B55-9840-E1FAA97E7730-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 507px) 100vw, 507px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Marktszene</figcaption></figure>



<p>Nachdem ja in den ersten 2 Tagen unseres Aufenthaltes hier in Israel und Palästina die Sonne geschienen hat und es schön warm, änderte sich dann das Wetter. Es war in der darauffolgenden Zeit eher ungemütlich: bewölkt, windig, oft auch regnerisch und meist empfindsam kalt. Gestern, zum ersten Mal nach langer Zeit, schien von einem blauen Himmel, den ganzen Tag die Sonne und es war angenehm warm. Das tat sicherlich nicht nur mir sehr gut.</p>



<p>Heute leider wieder „die alte Leier“, windig und recht kühl und so soll es auch bis zu meiner Abreise am Freitag auch bleiben. Wetter also wie in Deutschland, dann brauche ich mich wenigstens nicht umzustellen.<strong></strong></p>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Gott befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben;&nbsp;<br>und wenn ihr zwischen zwei Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten. (Sure 4, 58)</em></p>
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		<title>Mit dem öffentlichen Personennahverkehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2023 21:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenreise Frühjahr 2023]]></category>
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<p>Heute hatten wir kein festes Programm geplant, jeder/jede konnte selbst entscheiden, was gemacht wird. Die meisten der Gruppe entschieden sich für einen Besuch in der Gedächtnisstätte Yed Vashem. Johannes ist mit mir zu den Chagall-Fenstern im Hadassa-Krankenhau gefahren über die ich schon mehrfach berichtet habe. Zum Mittag haben wir uns am Jerusalemer Markt getroffen gegen 17 Uhr sind wir gemeinsam bis zum Checkpoint 300 gefahren. Heute am Vorabend des Beginns des Ramadans war die Spannung und Vorfreude der muslimischen Bevölkerung gleichzeitig zu spüren. Der Andrang auf den 234 Bus der uns bis zum Checkpoint bringen sollte war wirklich enorm. Mit Mühe kamen wir in den Bus.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-5272" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1024x768.jpeg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-300x225.jpeg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-768x576.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-1536x1152.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-2048x1536.jpeg 2048w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-678x509.jpeg 678w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-326x245.jpeg 326w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0F94F031-7456-4765-8C92-A2EEDAD28CBC-80x60.jpeg 80w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abfahrt man Morgen</figcaption></figure>



<p>Zum Abend haben wir uns dann zum Abschiedsessen in dem Restaurant Bon Jour unterhalb der Bethlehemer Universität getroffen. Teilgenommen haben auch Daoud Nasser mit seine Frau Jihan.</p>



<p>Wie gestern haben wir auch heute keinen Bus zur Verfügung und haben uns mit dem ausschließlich im ÖPNV bewegt, Wenn man sich hier auf den öffentlichen Personennahverkehr verlassen muss, sind eben auch alle möglichen Hindernisse einzuplanen. Das fängt damit an, wann kommt der Bus. Heute kam er ziemlich genau 15 Minuten später an unsere Haltestelle. Dann mussten wir am Checkpoint lange warten, zum einen, weil such die Kontrolleure der Soldaten und privater Sicherheitsdienste, einfach viel Zeit lassen. Dann wurden die Papiere eines Palästinensers&nbsp;&nbsp;&nbsp;och langwierig untersucht. Für die gleiche fahrt wie gestern zum Damaskus Gate brauchen wir heute eine halbe Stunde länger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5273" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/0E26C3E8-E842-451D-91EC-26023AB826BE-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nicht so einfach eine Fahrkarte zu ziehen</figcaption></figure>



<p>Dann brauchten wir sehr lange, bis wir das System der J<a href="https://www.itraveljerusalem.com/de/ent/jerusalem-light-rail/" data-type="URL" data-id="https://www.itraveljerusalem.com/de/ent/jerusalem-light-rail/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erusalemer Verkehrsbetriebe </a>bezüglich der Fahrkarten verstanden haben. Man kann die Fahrkarte nur am Automat ziehen, es ist kein Barkauf einer Fahrkarte möglich, wobei es notwendig ist, erst eine (Basis-) Karte für 5 Schekel zu ziehen, auf die man dann weitere Schekel lädt, mit denen man sich dann auf die Fahrt begeben kann. Leider hat das aufladen bei einem aus unserer Gruppe nicht geklappt, er ist also „schwarz“ prompt wurde er kontrolliert, musste etwa 180 Schekel (etwas mehr als 40,-€) Strafe zahlen. Überhaupt wird hier ständig kontrolliert, es vergeht keine Fahrt ohne Kontrolle. Bei der Rückfahrt im Bus vom Hadassah-Krankenhaus, hatte ich auf meiner Karte einen Schekel zu wenig, was beim Elektronischen checken im Bus ein rotes Signal auslöste. Nervös wegen der Befürchtung durch einen Kontrolleur bestraft zu werden, habe ich mich im Bus an einen jungen Medizinstudenten gewandt. Er konnte über eine App meine Karte aufladen, so dass ich damit eine gültige Fahrkarte besaß.</p>



<p>Eine kleine, aber wichtige Erkenntnis: die Fahrkarte gilt sowohl für die (West-) als auch für die Ost-Jerusalemer Verkehrsbetriebe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5281" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/DD6113A7-4C8D-40ED-B977-3FB7B62CCC60-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">letztes Abendessen mit Daoud und Jihan</figcaption></figure>



<p>Heute ging durch die Medien die Nachricht die rechtsreligiöse Regierung von Ministerpräsident&nbsp;<a class="" rel="noreferrer noopener" href="https://www.zeit.de/thema/benjamin-netanjahu" target="_blank">Benjamin Netanjahu</a>&nbsp;in Israel hatte angekündigt, neun Siedlungen im besetzten&nbsp;<a class="" rel="noreferrer noopener" href="https://www.zeit.de/thema/westjordanland" target="_blank">Westjordanland</a>&nbsp;nachträglich zu legalisieren. Hierzu hat die Bundesregierung heute eine Erklärung abgegeben, die ich hier veröffentliche </p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><br><strong>Anlässlich der Änderungen im sogenannten israelischen Rückzugsgesetz&nbsp;erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (22.03.):</strong><br><img decoding="async" src="https://www.auswaertiges-amt.de/static/appdata/includes/newsletter/quote-marks.png" alt="logo">Israel hat entschieden, den 2005 beschlossenen Rückzug aus vier Siedlungen im nördlichen Westjordanland teilweise aufzuheben. Die Bundesregierung ist hierüber sehr besorgt.&nbsp;Das sogenannte&nbsp;Disengagement Law&nbsp;wurde 2005 verabschiedet, um den Rückzug aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlandes festzuschreiben. Mit der nun beschlossenen Änderung werden diejenigen Artikel gestrichen, die israelischen Siedlerinnen und Siedlern den Zugang zu vier geräumten Siedlungen (Ganim, Kadim, Sa-Nur und Homesh) untersagt hatten.<br><br>Die nun erfolgte Anpassung stellt einen gefährlichen Schritt hin zu möglichen erneuten Siedlungsaktivitäten dar. Dies droht die ohnehin angespannte Sicherheitslage im Westjordanland weiter zu verschärfen. Die Entscheidung steht im Widerspruch zu der Absicht der erst am vergangenen Sonntag erfolgten Einigung zwischen Israel und den Palästinensern, für einen Zeitraum von vier bis sechs Monaten auf unilaterale Schritte zu verzichten. Das&nbsp;Disengagement Law&nbsp;war zudem Teil eines größeren, international verhandelten und garantierten Rückzugs aus dem Gazastreifen und Teilen des Westjordanlandes. Die Einhaltung einmal gemachter Zusagen ist auch eine Frage vertraglicher Verlässlichkeit.<br><br>Die Haltung der Bundesregierung zum israelischen Siedlungsbau bleibt unverändert. Diese sind völkerrechtlich illegal und gefährden zukünftige einvernehmliche Verhandlungen für einen Frieden und ein Leben in Sicherheit und Würde sowohl von Israelis wie Palästinensern in der Region.</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5277" width="566" height="755" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-768x1024.jpeg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-225x300.jpeg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-1152x1536.jpeg 1152w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-1536x2048.jpeg 1536w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2023/03/56838CDF-327E-4891-9164-DA3CED00FC6C-2-scaled.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 566px) 100vw, 566px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorfreude auf die morgen beginnende Fastenzeit der Muslime: dem Ramadan  </figcaption></figure>



<p><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong></p>



<p><em>Bestimmte Dinge kann ich nicht tun,&nbsp;<br>weil ich danach nicht mehr in der Lage sein würde,&nbsp;<br>mit mir zusamm</em>enzuleben (Martin Buber)</p>
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		<title>Pater Elias: Es braucht Kompromisse von beiden Seiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2019 22:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Frühjahr 2019]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Faten]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Mont Zions Award]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Elias]]></category>
		<category><![CDATA[Schabbat]]></category>
		<category><![CDATA[Westmauer]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute war für unsere Gruppe der erste von insgesamt drei „Jerusalem-Tagen“. Wie den regelmäßigen Leser/innen dieses Bloges bekannt schafft sich die Gruppe mit einem Blick vom Turm der deutsch-lutherischen Himmelfahrts-Kirche, die auf dem Gelände des <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/pater-elias-es-braucht-kompromisse-von-beiden-seiten/" title="Pater Elias: Es braucht Kompromisse von beiden Seiten">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute war für unsere Gruppe der erste von insgesamt drei „Jerusalem-Tagen“.</p>



<p>Wie den regelmäßigen Leser/innen dieses Bloges bekannt schafft sich die Gruppe mit einem Blick vom Turm der deutsch-lutherischen Himmelfahrts-Kirche, die auf dem Gelände des Auguste-Viktoria-Hospitales auf dem Ölberg steht.</p>



<p>Gott sei Dank war das Wetter etwas schöner als gestern, so das die Gruppe den weiten Blick in alle vier Himmelsrichtungen genießen konnte.  Gleichzeitig war es der Gruppe möglich sich so einen guten Überblick über die Stadt Jerusalem, die judäische Wüste bis zum Jordangraben, den Verlauf der Mauer durch Ostjerusalem, ja gar die  genaue Lage von Bethlehem konnten wir feststellen. Beeindruckend der „grüne Flaum“ der sich zum beginnenden Frühjahr über weite teile der Wüste gelegt hat.</p>



<p>Nach diesem kolossalen Überblick haben wir uns auf den Weg gemacht, den Ölberg hinabzusteigen und in die Jerusalemer Altstadt einzutauchen. Mit uns gingen Tausende Muslime in die Altstadt um dort auf dem Platz „Haram AshSharif“, den die Juden „Tempelplatz“ nennen, am Wahrzeichen von Jerusalem, dem Felsendom und der Al Aqsa Moschee, das traditionelle Freitagsgebet abzuhalten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000393-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4301" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000393-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000393-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000393-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick vom Ölberg gen Osten auf die judäische Wüste</figcaption></figure>



<p>Wir sind durch die Altstadt, entlang der Via Dolorosa gegangen und haben die Altstadt am „Neuen Tor“ wieder verlassen. Anschließend haben wir die Straßenbahn genommen, sind drei Haltestellen gefahren um dann in das jüdische Marktleben einige Stunden vor dem Beginn des Schabbats einzutauchen.</p>



<p>Ich habe in diesem Blog natürlich schon über die Besonderheiten der Altstadt, dem tollen Marktleben aber eben auch von der Straßenbahn geschrieben. Wie gewohnt kann der Leser, die Leserin, mit dem entsprechenden Link am Beginn des heutigen Berichtes, weitere Infos zu den entsprechenden Zielen lesen.</p>



<p>Nach dem Marktbesuch der, wie immer sehr beeindruckend lebendig war und wunderbar anzuschauende Produkte (Gemüse, Obst, Brot, Käse, Fisch, Nüsse, Gewürze,) präsentiert, haben wir uns wieder in die Altstadt begeben. Hier waren wir am Nachmittag mit dem Benediktiner Pater Elias von&nbsp;&nbsp;der Dormitio-Abtei verabredet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000416-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4297" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000416-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000416-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000416-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>auch ein farbenfrohes Angebot</figcaption></figure>



<p>Auch über ihn und das Kloster kann man sich über die entsprechenden Links weiter informieren. Pater Elias erzählte uns etwas zur Entwicklung des Klosters, aber eben auch etwas zu den heutigen Aufgaben. Hier stellte er vor allem den Mount-Zions-Award der seit 1987 alle zwei Jahr verliehen wird. In der Begründung, weshalb dieser Preis verliehen wird heißt es:</p>



<p><em>Gerade in der Perspektive des betenden Menschen beginnt der Friede nicht erst auf der Bühne der Politiker und Militärs. Vielmehr wächst der Frieden aus dem Alltag der Menschen. Er kann sich dort langsam, aber nachhaltig ausbreiten, wo Menschen, die vorher zerstritten und verfeindet waren, umkehren, sich einander zuwenden und aufeinander zugehen.</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000399-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4298" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000399-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000399-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000399-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>für mich immer wieder ein &#8222;betörender&#8220; Blick auf die Altstadt von Jerusalem</figcaption></figure>



<p>Pater Elias erinnerte uns an die beeindruckende Rede des letzten Preisträgers Amos Oz der den Preis 2017 verliehen bekam. Der hatte Zusammenhang mit dem scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen Israel &amp; Palästina von der unabdingbaren Notwendigkeit des Kompromisses gesprochen. Ich erlaube mir im Folgenden Auszüge der Rede von Amos Oz hier zu veröffentlichen. Die ganze Rede ist <a href="http://www.dormitio.net/aktuelles/rundbriefe/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="im Rundbrief 45/2018  (öffnet in neuem Tab)">im Rundbrief 45/2018 </a>abgedruckt</p>



<p><em>&#8230;&#8230;.„Ich glaube auch fest an Kompromisse. Das habe ich bereits mehrmals im Leben gesagt, aber wo sonst, wenn nicht auf dem Zionsberg, sollte ich wiederholen, wie sehr ich mich der Idee des Kompromisses verpflichtet fühle. Kompromisse sind niemals glorreich, Kompromisse sind niemals heldenhaft, Kompromisse sind nicht sehr inspirierend für die Kunst, für die Musik, für die Malerei, nein, eigentlich nicht. Kompromisse sind prosaisch. Zudem gibt es keine glücklichen Kompromisse. Zumindest kaum. Per Definitionem enthalten Kompromisse weder immer währende Ekstase noch Euphorie noch Glückseligkeit. Für viele, viele Menschen, besonders junge Idealisten, ist „Kompromiss“ fast ein Schimpfwort. Sie glauben eher, dass ein Kompromiss etwas Hinterhältiges, Unehrliches, Opportunistisches ist. Sie halten einen Kompromiss für das Gegenteil von Hingabe und Idealismus. Nicht so in meinem Wörterbuch, meine Damen und Herren. In meinem Wörterbuch steht „Kompromiss“ für „Leben“. Und das Gegenteil von „Kompromiss“ ist nicht „Idealismus“, das Gegenteil von „Kompromiss“ ist nicht „Hingabe“. Das Gegenteil von „Kompromiss“ ist „Fanatismus“ und „Tod“. Das ist eine harte Botschaft für die Führer Jerusalems, auf dem Zionsberg. Aber es ist meine Botschaft. Ich glaube an Kompromisse. Nicht an Kompromisse im Sinne von: ‚Lösche dich selbst aus, um den anderen glücklich zu machen‘. Auch nicht an Kompromisse im Sinne von ‚Halte deinem Feind oder deinem Gegner auch die andere Wange hin‘. An Kompromisse als eine Weise, dem anderen irgendwo in der Mitte zu begegnen. Der Kompromiss ist das Geheimnis von Ehe, das Geheimnis von Partnerschaft. Er ist das Geheimnis guter Nachbarschaft, das Geheimnis von Elternschaft, er ist das Geheimnis jeder ge- meinsamen Unternehmung unterschiedlicher Menschen. Und bitte glauben Sie mir, ich weiß das eine oder andere über Kompromisse, ich, der ich mit der selben wunderbaren Frau seit 57 Jahren verheiratet bin. Ich weiß also das eine oder andere über Kompromisse. Und ich glaube an Kompromisse.&nbsp;</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="220" height="300" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/3626_oz_amos.jpg" alt="" class="wp-image-4300"/><figcaption>4. Mai 1939 in Jerusalem geboren<br>am 28.12. 2018 in Tel Aviv gestorben</figcaption></figure>



<p><em>Und ich glaube, dass das, was wir hier in Jerusalem, wir Jerusalemer aller Glau- bensrichtungen, Herkunft und Vorstellungen brauchen, keine Rettung ist, keine wundersame Rettung. Was wir jetzt brauchen, ist keine magische Formel. Was wir jetzt brauchen, ist nicht einmal irgendeine Art göttlicher Inspiration, keine Erlösung, sondern eine Lösung! Und eine Lösung bedeutet „Kompromiss“. Und Kompromisse sind schmerzhaft. Aber sie sind die einzige, einzige Alternative“&#8230;&#8230;</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000432-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4299" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000432-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2019/03/P1000432-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption>gläubige Juden in tiefen Gebeten an der Westmauer &#8222;versunken&#8220;</figcaption></figure>



<p>Von der Dormitio-Basilika sind wir dann noch bei Sonnenuntergang, an die etwa 15 Gehminuten entfernte Westmauer gegangen. Dort&nbsp;&nbsp;begrüßen die Juden mit innigen Gebeten, aber auch enthusiastischen Gesängen und Tänzen, den beginnenden Schabbat. Ein immer wieder beeindruckendes Erlebnis, dass für mich die Vielfalt des jüdischen Glaubens zum Ausdruck bringt.</p>



<p>Der Tag war aber auch dann für die Gruppe noch nicht zu Ende. Wie bei jeder der Gruppenfahrten haben wir am Abend noch Faten Mukarker in ihrem Haus besucht. Bei einem leckeren Gericht mit palästinensischem Cuoscous haben wir Ausschnitte aus der Lebensgeschichte dieser tollen Frau gehört.</p>



<p><em>&nbsp;</em><strong>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</strong><strong></strong></p>



<p><em>Die falsch verstandene Religiosität weist den Menschen “in seiner Not an die Macht Gottes in der Welt“. Der rechte Glaube weist ihn jedoch „an die Ohnmacht und das Leiden Gottes, nur der leidende Gott kann helfen“. Eine kontextuelle Theologie kann deshalb nur „theologia crucis“ sein.</em>&nbsp;&nbsp;(Mitri Raheb, Dietrich Bonhoeffer zitierend)</p>
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		<title>Die deutsche Diplomatie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 18:38:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[70 Jahre NAKBA - Frühjahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Breaking the Silence]]></category>
		<category><![CDATA[EAPPI]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute sind die drei schönen Tage mit dem Töchterchen Mirka zu Ende gegangen. Auch der Aufenthalt in dem American Colony-Hotel werde ich sicherlich nicht vergessen. Aber es ist schon so, liegt man dort am Pool <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/die-deutsche-diplomatie/" title="Die deutsche Diplomatie">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind die drei schönen Tage mit dem Töchterchen Mirka zu Ende gegangen. Auch der Aufenthalt in dem American Colony-Hotel werde ich sicherlich nicht vergessen.</p>
<p>Aber es ist schon so, liegt man dort am Pool und genießt die schon warme Frühlingssonne, geht ab und an ins gar nicht so kalte Wasser, man kann es vergessen wo man sich gerade befindet. Ich hatte für heute Fatima nach Ostjerusalem eingeladen, sie hat Mirka vor Jahren kennen gelernt und kommt schon mal gerne &#8222;hinüber&#8220;. Als sie dann ankam und von den großen Schwierigkeiten am Checkpoint erzählte (insgesamt hat es dort heute für sie  mehr als zwei Stunden gedauert), war sie schon etwas genervt. Früher (sie meint bis das Anfang dieses Jahrhunderts von den Israelis Grenzzaun/Mauer errichtet wurde) habe sie für die knapp 6 km von ihrem Dorf Zatara bis zum Ölberg 20 Minuten gebraucht, heute waren es insgesamt mehr als 3 (!) Stunden.</p>
<p><figure id="attachment_3808" aria-describedby="caption-attachment-3808" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3808" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/altstadt-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/altstadt-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/altstadt-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/altstadt-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3808" class="wp-caption-text">Heute in der Altstadt mitten im muslimischen Viertel gesehen: Siedler haben einen (ersten) Verkaufsstand eröffnet, ich meine der Ärger mit den muslimischen Ladenbesitzern ist vorprogrammiert </figcaption></figure></p>
<p>Sicherlich hat der eine oder andere mitbekommen, dass (zeitgleich mit mir J) auch unser neuer Außenminister Heiko Maas zu seinem „Antrittsbesuch“ in Israel und (ganz kurz auch) Palästina gemacht hat. Es gab bei uns in Deutschland ziemlich zwiespältige Reaktionen auf seinen Besuch. Gerade im Vergleich zu seinem Vorgänger Gabriel, wurde der Besuch von vielen aus den palästinensischen Unterstützungsgruppen, als Israel „anbiedernd“ empfunden. Während sich Gabriel genau vor einem Jahr (ebenfalls bei seinem Antrittsbesuch als Außenminister) &#8211; sehr zum Unwillen des israelischen Regierungschefs Netanyahu &#8211; auch mit israelischen NGO wie „Breaking the Silence“ getroffen hatte, habe Maas das Wort „Siedlungsbau“ noch nicht einmal in den Mund genommen. Ich verweise in diesem Zusammenhang gerne auf den heute erschienen Kommentar der oft „scharfzüngigen“ Tochter des ersten Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, <a href="http://sicht-vom-hochblauen.de/53345-2/" target="_blank" rel="noopener">Evelyn Hecht-Galinski</a>. Außerdem habe ich in meinem Blog &#8211; unter Gastkommentare -den etwas diplomatischer daher kommenden Kommentar des Journalisten Arn Strohmeyer eingestellt: <a href="http://marius-blog.de/im-buessergewand/" target="_blank" rel="noopener">„Im Büßergewand“</a></p>
<p><figure id="attachment_3809" aria-describedby="caption-attachment-3809" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3809" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Markt-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Markt-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Markt-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Markt-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3809" class="wp-caption-text">mit Fatima auf dem Jerusalemer Markt</figcaption></figure></p>
<p>Ich möchte gerne im Zusammenhang mit der deutschen Außenpolitik auf die Aussagen zum Konflikt Israel&amp;Palästina in der Koalitionsvereinbarung hinweisen. Hierzu hat die Nahost-Kommission von pax christi (deren Mitglied ich seit 2012 bin) in den letzten Wochen einen Kommentar abgegeben. <a href="https://www.paxchristi.de/meldungen/view/5812430965833728/Deutsche%20Nahostpolitik%20auf%20dem%20Prüfstand" target="_blank" rel="noopener">Hier ist der Link</a></p>
<p>Es wird sicherlich interessant zu beobachten sein, wie sich in Zukunft die neue Bundesregierung, vor dem Hintergrund ihrer eigenen (Koalitions-) Ziele in Wort und Tat verhalten wird.</p>
<p><figure id="attachment_3810" aria-describedby="caption-attachment-3810" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3810" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/schafe-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/schafe-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/schafe-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/schafe-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3810" class="wp-caption-text">auch heute noch ziehen die Schafe durch Bethlehem</figcaption></figure></p>
<p>So bin ich dann zum Abend hin wieder &#8222;auf die andere Seite&#8220; gewechselt und werde jetzt bis nächste Woche Samstag wieder in der &#8222;Abrahams-Herberge&#8220; zum Abend mein müdes Haupt betten.<br />
Heute ist Ekki Drost in Bethlehem angekommen. Ich kenne ihn aus meiner Unterstützungsarbeit in Deutschland. Ekki war schon einige Male hier in der Region. Im Herbst 2011 und im Frühjahr 2013 war er jeweils für drei Monate als Menschenrechtsbeobachter des Weltkirchenrates bei <a href="http://www.eappi-netzwerk.de" target="_blank" rel="noopener">EAPPI</a> engagiert. In Deutschland ist es u.a. Mitglied im Verein „<a href="https://www.bib-jetzt.de" target="_blank" rel="noopener">Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung</a>“ (BIB). Er hat über seine Erlebnisse hier in der region drei Bücher geschrieben. Er war auch Mitherausgeber des 2015 erschienen (zweiten) Buches über das Engagement von Reuven Moskovitz.</p>
<p><figure id="attachment_3811" aria-describedby="caption-attachment-3811" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3811" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mandeln-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mandeln-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mandeln-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2018/03/Mandeln-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3811" class="wp-caption-text">aktuell sehr beliebt:<br />Mandeln die man so grün ist (mit Schale) und Bohnen</figcaption></figure></p>
<p>Mit Ekki werde ich in den nächsten Tagen einige Unternehmungen machen und dabei von den Kontakten profitieren, die er sich hier bei seinen zahlreichen Besuchen erworben hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Pater Elias: &#8222;Wenn der Konflikt einfach zu lösen wäre, dann wäre er gelöst&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 21:01:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Faten]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Neve Shalom]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Ursprünglich wollten wir heute Reuven Moskovitz treffen. Wie ich in meinem ersten Blog dieser Herbstfahrt geschrieben habe ist er Anfang August verstorben. In seinem Buch „Der lange Weg zum Frieden“ schreibt Reuven über die Vision <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/pater-elias-wenn-der-konflikt-einfach-zu-loesen-waere-dann-waere-er-geloest/" title="Pater Elias: &#8222;Wenn der Konflikt einfach zu lösen wäre, dann wäre er gelöst&#8220;">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich wollten wir heute Reuven Moskovitz treffen. Wie ich in <a href="http://marius-blog.de/gedenkfeier-fuer-reuven-moskovitz/" target="_blank" rel="noopener">meinem ersten Blog </a>dieser Herbstfahrt geschrieben habe ist er Anfang August verstorben.</p>
<p>In seinem Buch „Der lange Weg zum Frieden“ schreibt Reuven über die Vision eines Friedens-Pilgerweges von Städten des Krieges zu Städten der Versöhnung in Israel.</p>
<p><figure id="attachment_3639" aria-describedby="caption-attachment-3639" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3639" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reuvengrab-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reuvengrab-768x1024.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Reuvengrab-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-3639" class="wp-caption-text">die letzte Ruhestätte von Reuven auf dem kleinen Friedhof des Friedensdorfes</figcaption></figure></p>
<p>Oftmals ist er mit Gruppen vom Kriegsmuseum bei Kloster Latrun zum Friedensdorf <a href="http://wasns.org/-oase-des-friedens-" target="_blank" rel="noopener">Neve Schalom-Wahat al Salam</a> gegangen. Das haben wir heute auch gemacht. Kurz vor dem Dorfeingang kamen wir an den Friedhof. Hier ist er auf eigenen Wunsch, zu letzten Ruhe gebettet. Ein wunderbarer Platz, mit Blick auf die Ebene bis zum Mittelmeer. Für viele seiner Freunde habe ich – nach jüdischer Tradition &#8211; Steine auf sein Grab gelegt. Möge ihm damit ein Denkmal entstehen.</p>
<p><figure id="attachment_3640" aria-describedby="caption-attachment-3640" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3640" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ausblick.grab_-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ausblick.grab_-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ausblick.grab_-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Ausblick.grab_-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3640" class="wp-caption-text">vom Friedhof ein wundervoller Blick in die Ebene</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend sind wir in den Raum der Stille gegangen. Hier hat Reuven meiner Gruppe 2012 mit seiner Mundharmonika die wunderbaren Weisen des Psalm 81 intoniert. Ich hatte diese Aufnahme mitgebracht und habe sie dort abgespielt</p>
<p>Psalm 82</p>
<p><em>Wie lange wollt Ihr noch das Recht verdrehen und für die Schuldigen Partei ergreifen?</em></p>
<p><em>„Verteidigt die Armen und die Waisenkinder, sorgt für das Recht der Wehrlosen und Unterdrückten, Befreit die Entrechteten und Schwachen, reißt sie aus den Klauen der Unterdrücker, aber Ihr seht nichts, und Ihr versteht nichts! Hilflos tappt Ihr in der Dunkelheit umher, und die Fundamente der Erde geraten ins Wanken. Ich hatte zwar gesagt: Meine Söhne, Kinder der Götter seid Ihr, Söhne des Höchsten! Doch ihr werdet wie die Menschen sterben, wie unfähige Minister aus dem Amt gejagt. Greif ein, Gott, regiere die Welt.“</em></p>
<p>In einem Rundbrief aus dem Jahre 2011 hat Reuven Moskovitz zu diesem Psalm ergänzt,</p>
<p><em>Dieser Psalm ist sehr zutreffend für die gegenwärtige Situation in der Welt und in Israel. Leider sind die Machthaber unfähig einzusehen, dass sie nicht nur leichtfertig Millionen Menschen zum Sterben verurteilen, sondern dass sie selbst auch aus dem Amt gejagt werden können. Der einzige Satz dieses Psalms, der meiner Meinung nach nicht zutreffend ist, ist der Schluss. Gott greift nicht ein und versucht nicht, die Welt zu regieren. In meinem Buch schreibe ich: „Wenn es Gott gibt, ist er nicht der Gott der jüdischen, christlichen oder moslemischen Fundamentalisten, sondern der Gott, der im Psalm 115, 15-16, beschrieben wird: „Ihr seid die Gesegneten des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Der Himmel ist der Himmel des Herrn, aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben“. Abgesehen von Naturkatastrophen, entscheiden wir Menschen oder diejenigen, die sich anmaßen, die Menschen zu führen, was auf dieser Erde geschieht. In meiner Vorstellung zeigt sich die Größe Gottes in seiner Bescheidenheit und Verborgenheit.</em></p>
<p><figure id="attachment_3641" aria-describedby="caption-attachment-3641" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3641" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Raum-der-Stille-1024x768.jpg" alt="" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Raum-der-Stille-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Raum-der-Stille-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2017/11/Raum-der-Stille-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3641" class="wp-caption-text">der Raum der Stille im Friedensdorf</figcaption></figure></p>
<p>Viele in der Gruppe hat die Gedenkstunde an Reuven bewegt, einige aus der Gruppe sind ihm schon begegnet.</p>
<p>Zur Mittagszeit hat die Gruppe den &#8211; bei meinen Fahrten &#8211; schon traditionellen Gang über den jüdischen Markt in Jerusalem gemacht. Es zeigte mit die anschließende Reaktion der Gruppe, es war auch für sie ein einmaligen Erlebnis.</p>
<p>Am späten Nachmittag haben wir den Mönchen der Benediktiner <a href="http://www.dormitio.net" target="_blank" rel="noopener">Abtei Dormitio</a> auf dem Zionsberg einen Besuch abgestattet. Ich hatte mit Pater Elias ein Gespräch vereinbart.</p>
<p>Elias erzählte das am vergangenen Sonntag der <a href="http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Amos-Oz-mit-Mount-Zion-Award-ausgezeichnet;art310,182849" target="_blank" rel="noopener">diesjährigen Zions-Award</a> verliehen wurde. Preisträger in diesem Jahr ist Amos Oz. Das Engagement für den Frieden, zu dem auch die Verleihung dieses Preises gehört, ist eine der Aufgaben der derzeit 10 Mönche des Klosters. Elias, selbst schon 18 Jahre hier im Land, sieht keine einfachen Lösungen in diesem Konflikt: &#8222;Sonst wäre er schon gelöst&#8220;. Die Aufgabe der Mönche sieht er vor allem darin die Einseitigkeit der Menschen hier aufzubrechen. &#8222;Jeder lebt hier auf seiner Insel&#8220;</p>
<p>Aber auch die große Umweltverschmutzung im Lande &#8222;ist eine Zeitbombe&#8220;, dessen Auswirkungen für die Menschen hier einmal schlimmer sein kann als der Konflikt zwischen Israel und Palästina.</p>
<p>Nicht angesprochen haben über die schwierige Situation der Christen im Heiligen Land. Hierzu hatte ich vor einigen Wochen einen Aufruf  verschiedener Jerusalemer Patriarchen und Kirchenleitungen gelesen. In diesem Pier wird die israelische Regierung angeklagt durch verschiedene Maßnahmen das Leben der Christen hier zu &#8222;unterhöhlen&#8220;.Ichhabe den Beitrag in meinen Blog in der <a href="http://marius-blog.de/kirchenleitung-klagt-israel-an/" target="_blank" rel="noopener">Sparte Christen </a>übernommen.</p>
<p>Gerne mache ich die Leser/innen meines Blogs auf ein in diesem Jahr im Echter-Verlag erschienenes Buch, eines mir gut Bekannten deutschen Reiseleiters, Johannes Zang, aufmerksam: &#8222;Begegnungen mit Christen im Heiligen Land&#8220; Johannes Zang informiert in diesem Buch über die Vielfalt und den Reichtum der Kirchen im Heiligen Land sowie über die Faten Lage der Christen vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts. Er stell zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten mit ihnen vor.</p>
<p><figure id="attachment_2956" aria-describedby="caption-attachment-2956" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2956" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Gassedormitio-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Gassedormitio-683x1024.jpg 683w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Gassedormitio-200x300.jpg 200w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/05/Gassedormitio-768x1152.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-2956" class="wp-caption-text">von allen Seiten ein toller Anblick: die dormitioabtei auf dem Zionsberg in Jerusalem</figcaption></figure></p>
<p>Zum Schluss des Tages sind wir dann zum  Beginn des Schabbats zur Westmauer gegangen. Auch dieser Besuch ist schon Tradition bei meinen Reisen. Freitagabend bei Sonnenuntergang entfaltet diese besonders heilige Stätte für die Juden eine unglaubliche Stimmung.</p>
<p>Das Abendessen haben wir bei Faten Mukarker eingenommen. Bei leckerem palästinensischen KusKus mit Fleischsoße und Salat erzählte taten uns in bekannten orientalischer Gesprächsweise ihre Lebensgeschichte</p>
<p>Tageszitat aus „Recht ströme wie Wasser“</p>
<p><em>Ich bin mit Salua etwas einkaufen gegangen, und plötzlich sieht sie einen israelischen Soldaten, kein so junger mehr, der in einem Geschäft ein Schaukelpferd kauft. Sie ist stehen geblieben und hat mich ganz aufgeregt gefragt: „Papa, was tut er da?“ Ich habe ihr gesagt, dass er ein Schaukelpferd für seine Kinder kauft. Sie war einen Moment lang stumm, dann hat sie gefragt: „Haben israelische Soldaten Kinder?“. Ich habe ihr erklärt, dass viele von ihnen Kinder haben und dass sie ihnen Spielzeug kaufen und mit ihnen spazieren gehen und sie ins Bett legen und genauso liebhaben wie ich sie. Ich habe sie auf den Arm genommen und bin näher an den Soldaten herangegangen, und sie hat ihn angestarrt, dass es mir schon etwas ungemütlich wurde. Aber es hat sich rentiert. Als er das Schaukelpferd unter den Arm genommen hat, hat er sie angesehen und gelächelt und gesagt: „Hallo Kleines.“</em></p>
<p>Bericht eines palästinensischen Vaters, dessen kleine Tochter Salua eine große Angst vor israelischen Soldaten entwickelt hat. Geschildert von Angelika Schrobsdorf</p>
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		<title>Heute gaben die Frauen den Ton an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2016 05:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[jüdischer Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Schabbat]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch der heutige Tag war, wie schon die anderen vier Tage unserer Reise, ein langer und auch wieder sehr inhaltsreicher Tag. Es ist jetzt schon viertel nach Zehn und wir sind gerade erst in unserer <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/heute-gaben-die-frauen-den-ton-an/" title="Heute gaben die Frauen den Ton an">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der heutige Tag war, wie schon die anderen vier Tage unserer Reise, ein langer und auch wieder sehr inhaltsreicher Tag. Es ist jetzt schon viertel nach Zehn und wir sind gerade erst in unserer Unterkunft angekommen und das hat einen besonderen Grund. Aber der Reihe nach&#8230;.</p>
<p>Nach dem wir gestern hier im Zentrum des heiligen Landes angekommen waren bot es sich fast wie selbstverständlich an, einen ersten Besuch in der „heiligen“ Stadt Jerusalem zu machen. Um acht Uhr machten wir uns mit dem Bus auf die kurze Fahrt von Bethlehem nach Jerusalem (etwa 10 km). Das besondere aber ist hier halt, das wir die große bis zu 8 m hohe Mauer passieren mussten, die seit 2002/2003 eine (fast) unüberwindbare Grenze zwischen den beiden „Geschwister“-Städten bildet. Im Gegensatz zu den vielen tausenden Palästinensern, die , wenn sie eine Arbeitserlaubnis für Israel haben, früh am Morgen zu Fuß – mit oft vielen Schikanen-die Grenze passieren müssen (<a href="http://marius-blog.de/blog/um-5-00-uhr-am-checkpoint-300-in-bethlehem/" target="_blank">siehe hierzu meinen Bericht von 2014)</a> hatten wir es wesentlich besser. Mit unserem Kleinbus brauchten wir nur kurz anzuhalten. Nach dem der Fahrer erklärt hatte wer wir sind konnten wir schon weiter fahren. In 20 Minuten waren wir im Zentrum von Jerusalem wo uns Michal schon erwartete. (sie wohnt in Jerusalem).</p>
<p><figure id="attachment_3160" aria-describedby="caption-attachment-3160" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3160" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/dormitio-1024x768.jpg" alt="Blick auf die Dormitioabtei auf dem Zionsberg am Rande der Altstadt, wo wir am Nachmittag ein Gespräch mit dem Benediktinerbruder Natanael führten" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/dormitio-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/dormitio-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/dormitio-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3160" class="wp-caption-text">Blick auf die Dormitioabtei auf dem Zionsberg am Rande der Altstadt, wo wir am Nachmittag ein Gespräch mit dem Benediktinerbruder Natanael führten</figcaption></figure></p>
<p>Unser heutiges Programm glich in etwa dem meiner Reisegruppen von <a href="http://marius-blog.de/blog/jerusalem-die-%e2%80%9eheilige-stadt-zwischen-hoffen-und-bangen/" target="_blank">2012</a> und <a href="http://marius-blog.de/blog/der-normale-wahnsinn/" target="_blank">2014</a>. Ihr könnt also gerne dort nachlesen und dabei ein wenig nachvollziehen was wir heute, bei schönsten Sonnenschein, klarer Sicht und erträglichen 24 °C in Jerusalem erlebt und gesehen haben.</p>
<p>Michal unsere jüdische Reiseführerin hatte uns angeboten, dass wir, weil wir so eine kleine Reisegruppe sind, bei ihr zu Hause das traditionelle Schabbatessen einnehmen können. Was heißt eigentlich Schabbat?</p>
<p><figure id="attachment_3159" aria-describedby="caption-attachment-3159" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3159" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/klagemauer-1024x768.jpg" alt="Blick auf die West(Klage-)mauer, oberhalb der Tempelplatz mit der goldenen Kuppel des Tempeldomes" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/klagemauer-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/klagemauer-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/klagemauer-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3159" class="wp-caption-text">Blick auf die West(klage-)mauer, darüber der Tempelplatz mit der goldenen Kuppel des Tempeldomes</figcaption></figure></p>
<p>Juden, Christen und Muslime glauben an die Schöpfungsgeschichte, wie sie im Buch Genesis in der Bibel erzählt wird. Demnach hat Gott nach der Erschaffung der Welt und des Menschen am siebten Tag geruht. Juden nennen diesen Wochentag Schabbat (hebräisch: Ruhetag), er ist in besonderer Weise dem Gottesdienst gewidmet. Ein Tag nach jüdischer Zeitrechnung beginnt mit dem Sonnenuntergang und endet mit dem Einbruch der Dunkelheit. Der Schabbat dauert also von Freitag- bis Samstagabend. Wir waren heute zum Schluss unseres Tagesprogramms an der Westmauer (früher Klagemauer) wo sich besonders viele Juden aus Jerusalem, aber eben auch jüdische Touristen zum Beginn des Schabbat einfinden. Der Schabbat ist für die meisten Juden ein besonderer Tag: Familien und Freunde treffen sich am Freitagabend zum gemeinsamen Essen, und im jüdischen Staat Israel sind am Schabbat die Schulen, Büros und Läden geschlossen, und es fahren auch keine Busse. Die wichtigsten religiösen Regeln des Schabbat sind das Arbeitsverbot, der Synagogenbesuch und das rituelle Essen. Wir sind, bevor eine Sirene in Jerusalem den Beginn des Schabbat verkündet, in den Stadtteil gefahren in dem Michal lebt. Dort konnten wir mit ihr in einem Gebetshaus an dem traditionellen Gottesdienst zum Schabbatbeginn teilnehmen. Vieles haben wir natürlich nicht verstanden aber es war doch für uns ein wundervolles Erlebnis, vor allem auch deshalb, weil zu den Gebeten auch wunderschön gesungen wurde. Während bei den orthodoxen Juden, so informierte uns Michal, in der Regel die Männer beim Gottesdienst dominieren, war es hier heute etwas Besonderes. Wunderschöne Frauenstimmen stimmten die Psalmgesänge anstimmten.</p>
<p><figure id="attachment_3158" aria-describedby="caption-attachment-3158" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3158" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/20161028_190922-1024x576.jpg" alt="Das Schabbar-Mahl bei Michal" width="820" height="461" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/20161028_190922-1024x576.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/20161028_190922-300x169.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/20161028_190922-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3158" class="wp-caption-text">Das Schabbar-Mahl bei Michal</figcaption></figure></p>
<p>Anschließend sind wir zu Michal nach Hause gegangen, wo uns ein liebevoll gedeckter Tisch erwartete. Auf den Straßen waren im Übrigen keine Autos zu sehen. Die gläubigen Juden lassen für den Schabbat auch ihr Fahrzeug stehen. Das Schabbat-Mahl beginnt mit einem Segensspruch (hebräisch: Kiddusch) über Brot und Wein. Anschließend werden zwei Brote, die an das Manna in der Wüste erinnern, mit Salz betreut und verteilt. Danach begann unser leckeres Mahl welches Michal vorgekocht und warm gestellt hatte, denn sie als gläubige Jüdin darf in der Schabbatzeit kein Feuer (und somit auch keinen Strom) entzünden. Was hier zubereitet wird ist von Familie zu Familie unterschiedlich. Michal, lange Zeit mit einem marokkanischen Juden verheiratet, bereitete und eine leckere marokanische Speise mit Cuscus und vielen lecker gewürzten Salaten. Zum Nachtisch gab es noich einen leckeren Schokoladenkuchen und eine selbstgemachte Mango-Eiscreme mit den Kernen des <a href="http://www.granatapfel-ratgeber.info" target="_blank">„Granatapfels“. </a><br />
Wir machten uns dann spät –ganz erfüllt vom besonderen Erlebnis- auf den kurzen Heimweg durch Auto-und menschenleere Straßen nach Bethlehem. Michal wird am Samstagmorgen die Synagoge besuchen, wo zum Höhepunkt des Gottesdienstes die Torarolle aus dem Schrein genommen, durch den Raum getragen und zur Lesung auf dem Pult aufgeschlagen wird. Am Nachmittag bis zum Schabbatausgang zum Sonnenuntergang, studieren vor allem orthodoxe Juden – so auch Michal- intensiv aus Tora und Talmud. Liberalere jüdische Familien gehen spazieren oder treffen sich mit Freunden.</p>
<p>Wir werden uns morgen auf den sicherlich schwierigeren &#8211; da unruhigeren- Weg in die „Prophetenstadt“ Hebron machen.</p>
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		<title>Jeden Freitag in Jerusalem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2014 20:28:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostern 2014]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Freitags in Jerusalem bedeutet für die muslimischen Bewohner von Jerusalem und Umgebung vor allem die Teilnahme am großen Freitagsgebet  in und vor der Al Aqsa Moschee auf dem Tempelplatz. Die Händler der Altstadt von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/jeden-freitag-in-jerusalem/" title="Jeden Freitag in Jerusalem">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<![endif]--><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Freitags in Jerusalem bedeutet für die muslimischen Bewohner von Jerusalem und Umgebung vor allem die Teilnahme am großen Freitagsgebet <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>in und vor der Al Aqsa Moschee auf dem Tempelplatz. Die Händler der <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040936.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1741" alt="P1040936" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040936-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040936-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040936.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Altstadt von Jerusalem, die auf den verschiedenen Wegen zum Tempelplatz ihre Geschäfte haben, bereiten sich bereits am Vormittag auf den Ansturm der der tausenden von Käufer/innen vor, denn nach dem Mittagsgebet ist traditionell großer Einkauf der Gläubigen angesagt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Für die Juden dieser Stadt beginnt am späten Freitagnachmittag &#8211; mit dem Sonnenuntergang- der Sabbat. <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040949.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1743" alt="P1040949" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040949-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040949-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040949.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> Hier ist deshalb am Vormittag der Einkauf angesagt, traditionell gehen die jüdischen Jerusalemer auf den großen Markt, den Mahane Yehuda Markt. Hierzu auch ein Zeit Artikel aus dem Jahr 2010 <a href="http://www.zeit.de/reisen/2010-09/mahane-yehuda-2" target="_blank">http://www.zeit.de/reisen/2010-09/mahane-yehuda-2</a> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Für eine kleine Gruppe tapferer Frauen findet aber an jedem Freitag Mittag von 13.00 bis 14.00 Uhr, an einer der am stärksten befahrenen Kreuzungen im Zentrum von Jerusalem, eine Demonstration der besonderen Art statt: seit Ender der achtziger Jahre (zu Beginn der 1. Intifada- dem Volksaufstand der palästinensischen Menschen -) stehen hier jüdische Frauen in Schwarz (Woman in Black) und fordern auf Plakaten das Ende der Besatzung. Ich habe in meinem <a title="Mutige und starke Frauen in Schwarz" href="http://marius-blog.de/blog/mutige-und-starke-frauen-in-schwarz/" target="_blank">Blog schon 2012 </a>von dieser <a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040972.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1747" alt="P1040972" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040972-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040972-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040972.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>beeindruckenden Aktion berichtet. Natürlich standen auch heute wieder Frauen dort, wie immer unterstützt von Besuchern aus aller Welt und den Mitarbeiter/innen von EAPPI. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Ich hatte am Vormittag mit<a title="Hoffnungsvoller Abschied" href="http://marius-blog.de/blog/hoffnungsvoller-abschied/" target="_blank"> Reuven Moskovitz</a> telefoniert. Er meinte, dass gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung (mal wieder Ende der Gespräche zwischen Israel und Palästina) heute dort 20.000 Israelis stehen müssten. In Wirklichkeit waren wir 20 (!). Aber<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>wir werden von vielen vorbeifahrenden und gehenden Menschen war genommen, hier und da mit einer<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>negativen Reaktion bedacht, aber die Aktion wird beachtet, sorgt für Diskussionsstoff an jedem Freitag. Nach der Stunde habe ich Madleine Schulz, eine gebürtige Elsässerin die vor mehr als 40 Jahren hier „hängen“ geblieben ist, noch ein Stück auf ihrem Heimweg begleitet. Auf meine Frage was wohl die Zukunft für diese beiden Länder bringen wird sagte sie: mir ist die Antwort auf diese Frage nicht so wichtig, für mich ist wichtiger die Antwort auf die Frage: Tue ich heute das Richtige?<br />
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<p><figure id="attachment_1748" aria-describedby="caption-attachment-1748" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040973.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1748" alt="Madleine Schulz" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040973-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040973-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040973.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1748" class="wp-caption-text">Madeleine Schulz</figcaption></figure></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> </span></p>
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