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	<title>Siedler &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 02:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bethlehem]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/dazu-gehoeren-oder-etwas-besitzen-sind-zwei-voellig-verschiedene-eigenschaften/" title="„Dazu Gehören oder etwas Besitzen sind zwei völlig verschiedene Eigenschaften“">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am Sonntag, sind wir zunächst zu Fuß von unserem Quartier durch die Bethlehemer Altstadt zu der in einem Kilometer entfernten Geburtskirche gegangen. Nach der Besichtigung dieser, von der UNESCO 2012 gegen den Widerstand von Israel (und bei Enthaltung Deutschlands) zum Weltkultur ernannte haben wir uns auf den Weg zum Kloster Mar Saba gemacht. Es liegt etwa 15 km von Bethlehem entfernt in der Kidronschlucht mitten in der judäischen Wüste. Es ist eines der ältesten Klöster der Orthodoxen Kirche und vielleicht auch eines der bedeutsamsten. Bereits im Jahre 478 kam der Mönch Savas aus seiner Heimat Kappadokien hierher und bildete seine eigene Mönchsbruderschaft. In der Folge spielte das Kloster eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Mönchtums und der orthodoxen Theologie.</p>
<figure id="attachment_3173" aria-describedby="caption-attachment-3173" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3173" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg" alt="Kloster Mar Saba" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/Kloster-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3173" class="wp-caption-text">Kloster Mar Saba</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend haben wir einen Besuch bei Familie Twaib in Zatara gemacht. Fatima (Im Magdolin), ist all meinen Leser/innen durch diesen Blog bestens bekannt. Leider konnte sie meine Gruppe nicht persönlich empfangen, da sie zur Behandlung verschiedener Beschwerden, auf meine Vermittlung hin, in meiner Heimat weilt. Wir wurden aber von Ihrem Mann Saaed, ihren Töchtern Rada und Magdolin herzlich willkommen geheißen. Es wurde uns ein leckeres arabisches Mahl bereitet. Bedient wurden wir auch von vielen ihrer 17 Enkelkinder. Bevor wir zu unserer letzten Station aufbrachen haben wir noch den wundervollen Blick in die nahe am Haus von Fatima beginnende Wüste „genossen“.</p>
<figure id="attachment_3177" aria-describedby="caption-attachment-3177" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3177" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg" alt="wundervolle Aussichten in die judäische Wüste " width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste-768x576.jpg 768w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/wüste.jpg 2048w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3177" class="wp-caption-text">wundervolle Aussichten in die judäische Wüste</figcaption></figure>
<p>Zum Schluss des Tages hatten wir uns noch mit Vertretern der palästinensisch-israelischen Friedensinitiative &#8222;Roots&#8220; getroffen.</p>
<p>Roots ist laut eigener Beschreibung auf ihrer Internetplatform <a href="http://www.friendsofroots.net" target="_blank">www.friendsofroots.net</a></p>
<p><em>„eine Initiative, die von einem gemeinsamen palästinensischen und israelischen Komitee mit Sitz im Westjordanland geleitet wird. Wir arbeiten in unseren eigenen Gemeinschaften im Herzen des Konflikts; Wir wollen durch unser Engagement die Verlagerung von Hass und Verdächtigung auf Vertrauen, Empathie und gegenseitige Unterstützung. Durch unsere Projekte und Workshops sind wir bestrebt, den Grundstein für eine Realität zu legen, in der künftige Abkommen zwischen unseren Regierungen aufgebaut werden können. In nur zwei Jahren des schnellen Wachstums hat unsere Arbeit fast 13.000 Menschen erreicht.“</em></p>
<p>Mit uns sprachen Shaul ein jüdischer Israeli, von Beruf Lehrer, der mit seiner Familie ganz in der Nähe unseres Treffpunktes, in der jüdischen Siedlung Gush Etzion lebt und Noor, ein Palästinenser, von Beruf Reiseguide, der in Bethlehem lebt. Beide erzählten uns zunächst ihre Lebensgeschichte. Shaul, der an die vielen Kriege erinnerte, an die Freiheitskämpfe auf beiden Seiten. Er äußerte auch Verständnis für den Widerstand der Palästinenser. Erst als ihm nahestehende Personen ermordet wurde, sei ihm klar geworden, dass diese Entwicklung nur zum Untergang beider Seiten führen würde. Da sei er dem <a href="http://www.alsharq.de/2013/mashreq/israel/der-friedliebende-siedler-ein-personlicher-nachruf-auf-rabbi-menachem-froman/" target="_blank">Rabbi Fromann</a> begegnet. Von ihm habe er gelernt das es etwas ganz anderes ist wenn man davon spricht dazu zu gehören oder wenn mann davon spricht etwas zu besitzen. Bezogen auf die jüdischen Gebiete Samaria und Judäa heißt es für Shaul auch das leben von Palästinensern hier zuzulassen, aber eben nicht dieses Land in Besitz zu nehmen.</p>
<figure id="attachment_3176" aria-describedby="caption-attachment-3176" style="width: 820px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-3176" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg" alt="mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch" width="820" height="615" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2016/10/roots-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption id="caption-attachment-3176" class="wp-caption-text">mit Saul und Noor (li) von Roots im Gespräch</figcaption></figure>
<p>Noor ist 1991 in Jordanien geboren und Mitte der 90iger Jahre nach Bethlehem gekommen. Die Zeit bis zum Beginn der 2. Intifada hat er als seine bisher schönste Lebenszeit empfunden. Mit Beginn des 2. Aufstandes der Palästinenser war sein Alltag geprägt von Ausgangssperre, Beschuss und getöteten Nachbarn. Er selbst hat sich aktiv am Volksaufstand beteiligt, am Rachels Grab in Bethlehem Steine auf die Israelischen Soldaten geworfen. Auch bei ihm war der Tod eines engen Freundes ein einschneidendes Erlebnis. Er wollte diesen Tod rächen und plante mit Freunden einen israelischen Checkpoint anzugreifen. Mit gestohlenen Waffen wurden sie von palästinensischen (!) Polizisten kontrolliert und festgenommen. Mit Glück konnten sie der Überstellung an Israel entgehen. Nach Schule und Studium wurde er Reiseführer und hatte 2015 die Möglichkeit eine Gruppe nach Hebron und anschließend zu einem Gespräch mit der Gruppe Roots zu führen.</p>
<p>Dort traf er einen Rabbi. Zum erste Mal in seinem Leben hörte er dort (von einem Rabbi!!) dass auch die Palästinenser Rechte haben. Er war beeindruckt von seinen Visionen wie der so schmerzlichen Konflikt zu lösen sei. Er ist dann mehrfach zu Treffen der Gruppe gegangen und hat sich dann dieser Bewegung angeschlossen. Jetzt trifft man sich regelmäßig, tauscht sich aus, hört die Probleme der anderen Seite, versucht sich in deren Probleme hinein zu versetzen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Darüber hinaus geht man auf Schulen, Soldaten und andere Gruppierungen zu und versucht dort für die aussöhnenden Gedanken der Gruppe zu werben.</p>
<p>Natürlich wird diese Bewegung von beiden Seiten argwöhnisch beobachtet, von vielen abgelehnt, weil mit den Anderen spricht man nicht&#8230;.</p>
<p>Wir konnten durch das Nachempfinden beider Lebensgeschichten gut verstehen, dass es für beide ein logischer „Ausweg“ aus einer schier hoffnungslosen Situation war sich der Bewegung „Roots“ anzuschließen</p>
<p>Dennoch wir hatten bei dem zweistündigen Gespräch ein gutes Gefühl und meinen, dass diese Bewegung, die sich aus der Mitte der beiden oft hasserfüllten Gruppenentwickelt hat, eine echte Chance verdient. Ich werde die Entwicklung von Roots sicherlich weiter verfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Auja war einmal so grün wie Europa“ (Thomas König)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 19:43:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diesseits und Jenseits des Jordans - Gruppenfahrt Herbst 2015]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute nun haben wir Jordanien verlassen. So wie wir am Freitag über den Jordan eingereist sind, haben wir heute auch den Rückweg gemacht. Ich will dem Leser/der Leserin die Schilderung der Zustände am Grenzübergang an <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/auja-war-einmal-so-gruen-wie-europa-thomas-koenig/" title="„Auja war einmal so grün wie Europa“ (Thomas König)">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nun haben wir Jordanien verlassen. So wie wir am Freitag über den Jordan eingereist sind, haben wir heute auch den Rückweg gemacht. Ich will dem Leser/der Leserin die Schilderung der Zustände am Grenzübergang an der Albeny-Brücke ersparen es war in jeder Hinsicht nervige 2 Stunden. Ansonsten verwiese ich auf die Schilderung aus der „Zeit“, auf deren Link ich bereits in meinem <a href="http://marius-blog.de/blog/und-ab-ueber-den-jordan/">Beitrag vom 8.10.</a>hingewiesen habe.</p>
<figure id="attachment_2566" aria-describedby="caption-attachment-2566" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/grün.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2566" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/grün-300x225.jpg" alt="grünes Jordantal" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/grün-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/grün-1024x768.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2566" class="wp-caption-text">grünes Jordantal</figcaption></figure>
<p>Heute waren wir zunächst mit Thomas König verbredet im „Auja Eco Center“ verabredet. <a href="http://www.aujaecocenter.org">www.aujaecocenter.org</a> .Er ist in diesem Umweltbildungszentrum seit Juni 2014 für zwei Jahre für die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (<a href="http://www.giz.de">www.giz.de</a>) tätig. Schwerpunkt der Zentrumsarbeit ist u.a. Umweltbildung als Teil des Friedensprozesses. Hierzu werden Kinder und Jugendgruppen eingeladen. Es gibt eine Zusammenarbeit mit Frauengruppen, mit der Dorfbevölkerung (Al Auja hat ca. 5000 Einwohner und liegt etwa 10 km nördlich von Jericho), und Informationen und Angebote zur Müllentsorgung, zum Recycling und zum Lehmbau. Hier im Zentrum steht auch die einzige Wetterstation zur Erforschung des Klimawandels in ganz Palästina. Es besteht in dem großen Haus die Möglichkeit für Gruppen und Einzelpersonen zur Übernachtung.</p>
<p>Ansonsten verweise ich auf meine Beiträge vom <a href="http://marius-blog.de/blog/am-tiefsten-punkt-der-erde/" target="_blank">Oktober</a> und <a href="http://marius-blog.de/blog/wassernot-im-jordantal-palaestina/" target="_blank">November</a> 2014</p>
<p>Eine Information von Thomas König war mir aber so vergangenen</p>
<figure id="attachment_2567" aria-describedby="caption-attachment-2567" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Kräuter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2567" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Kräuter-300x225.jpg" alt="Kräuter aus dem Jordantal" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Kräuter-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Kräuter-1024x768.jpg 1024w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2015/10/Kräuter.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2567" class="wp-caption-text">Kräuter aus dem Jordantal</figcaption></figure>
<p>Jahres nicht so aufgefallen: die Situation zwischen israelischen Siedlern und den einheimischen Palästinensern ist hier im Jordantal eine völlig andere als zum Beispiel bei Hebron oder in der Gegend von Nablus, wo es in den vergangenen Wochen immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist. Thomas erklärte die relativ ruhige Lage hier vor allem damit, dass viele der 52.000 Palästinenser hier bei den Siedlern, die überwiegend im landwirtschaftlichen Bereich tätig sind, Arbeit finden. So gibt es eine Art „Beziehung“ zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen, die hilft, sich gegenseitig zu respektieren.</p>
<p>Anschließend hatten wir die Möglichkeit in einen Gartenbetrieb der Siedler zu schauen. Hier werden seit 1983 verschiedene Kräuter angebaut, die auf dem israelischen aber auch auf dem europäischen Markt verkauft werden.</p>
<p>Wir hatten nach der Besichtigung der Gewächshäuser die Möglichkeit mit dem Besitzer (nebst Sohn) des Gartenbetriebes, aber auch mit zwei Verantwortlichen der Bezirksverwaltung zu sprechen. Seit ich im Herbst 2012 mit Gruppen Begegnungsreisen organisiere, habe ich mich immer auch bemüht, Gespräche mit Siedlern zu führen, um deren Sichtweise/Gedanken kennen zu lernen.</p>
<p>Im Resümee war das Gespräch heute etwas anders gelaufen als die bisherigen. Gleich war: die Siedler sind „in ihr Land“ gezogen. Neu war heute: wir haben dort wo es öd und leer war eine grüne Landschaft geschaffen, bieten den Palästinensern sichere Arbeitsplätze an. Insgesamt gäbe es ein gutes/friedliches Miteinander (werden z.B. zur Hochzeit geladen). Oft wünscht man sich bei diesen Gesprächen, direkt auch die andere Seite zu hören ,so als gesagt wurde, dass die Palästinenser 50 Brunnen in der Zeit seit 1967 gebaut hätten, die Israelis aber keinen. Von den Palästinensern haben wir genau Gegenteiliges gehört. Irgendwie mussten wir oft an Schilderungen der Farmer in den Kolonien denken, die sich auch „rührend“ um ihre Arbeitskräfte kümmerten, es klang alles irgendwie so ohne Probleme</p>
<p>Auf die Frage, ob nicht die radikalen Siedler, mit ihren Übergriffen auf die palästinensischen Nachbarn, auch ihr Image beschädigen mussten sie zugeben dieses Verhalten für die Stimmung hier nicht förderlich ist</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hebron: Stadt der Patriarchen und der alltäglichen Gewalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2014 19:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostern 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hatte ich die Gelegenheit mit einer Gruppe Schüler/innen der 11. Klasse des Faust-Gymnasiums aus Staufen (bei Freiburg) die knapp 30 km von Beit Jala entfernte Stadt Hebron zu besuchen. Die Schüler/innen haben sich ein <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/hebron-stadt-der-patriarchen-und-der-alltaeglichen-gewalt/" title="Hebron: Stadt der Patriarchen und der alltäglichen Gewalt">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
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<![endif]-->Heute hatte ich die Gelegenheit mit einer Gruppe Schüler/innen der 11. Klasse des Faust-Gymnasiums<span style="mso-spacerun: yes;"> aus</span> Staufen (bei Freiburg) die knapp 30 km von Beit Jala entfernte Stadt Hebron zu besuchen. Die Schüler/innen haben sich ein Jahr lang im Unterricht mit Themen des nahen Osten beschäftigt, ein Schüler auch auf der halbstündigen fahrt mit dem Bus nach Hebron seinen Mitschülern die wichtigsten Infos zu Hebron geben.<a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040442.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1630" alt="P1040442" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040442-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040442-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040442.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"> Ich war schon mehrmals in dieser größten Stadt in Palästina und habe in meinem Blog 2012 und 2013 berichtet. <a title="Im Zentrum von Hass und massiven Auseinandersetzungen: die „Patriarchen“ Stadt Hebron" href="http://marius-blog.de/blog/im-zentrum-von-hass-und-massiven-auseinandersetzungen-die-%e2%80%9epatriarchen-stadt-hebron/">Hier findet der interessierte Leser einen einführenden Text.</a><br />
Es ist bei jedem Besuch neu bedrückend in eine Stadt zu kommen wo auf den ersten Blick ein ganz normaler Palästinensischer/arabischer Alltag gelebt wird. Die Straßen sind voller Autos, viele Menschen drängen sich auf den schmalen Bürgersteigen oder am Straßenrand, gehen ihren Geschäften nach<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>oder bummeln an den reichhaltigen Verkaufsständen vorbei. Und plötzlich steht man<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>vor einer verbarrikadierten Straße, sieht Wachtürme und schwerbewaffnetes Militär. Wir sind im Zentrum der Stadt angekommen in der seit den 70 iger Jahren des vorigen Jahrhunderts sich jüdische Siedler einquartiert haben. </span></p>
<figure id="attachment_1632" aria-describedby="caption-attachment-1632" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040382.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1632" alt="im Zentrum der Stadt: Ausnahmezustand" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040382-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040382-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040382.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1632" class="wp-caption-text">im Zentrum der Stadt:<br />Ausnahmezustand</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Zunächst gegen den Willen der israelischen Regierung, so wie häufig auch bei Siedlern in anderen Teilen des Westjordanlandes. Aber im laufe der Jahre wurde der Aufenthalt durch die israelischen Behörden „legalisiert“. Heute leben im Zentrum der Altstadt etwa 500 Siedler die von mehr als 2000 Soldaten bewacht werden. Die ca. 16.000 Palästinenser, die ebenfalls in diesem Bereich wohnen, müssen seit Jahren vielfache Restrektionen erdulden. Bestimmte Straßen dürfen nicht benutzt werden, vielfach müssen Checkpoints mit Ausweispflicht durchlaufen werde, mehr als 1.000 Geschäfte mussten geschlossen werde. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen die leider allzu oft (meist für die Palästinenser) tödlich enden.<br />
Wir hatten heute die Möglichkeit mit einem Bewohner zu sprechen der mit seiner Familie in unmittelbarer Nähe einer der insgesamt 5 Siedlungen wohnt. Es hat uns anschaulich die sehr bedrückende Situation geschildert die ein solches Leben im alltag kennzeichnet. Nicht nur die tägliche Kontrolle wenn es sein Haus verlässt oder zurück kommt, auch die teilweise handgreiflichen Anfeindungen durch seine jüdischen „Nachbarn“, die ihm sogar verbieten die Oliven an seinem Olivenbaum zu ernten. Einmal hat er durch ein israelisches Gericht eine Erlaubnis zum Ernten<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>erwirkt.</span></p>
<figure id="attachment_1633" aria-describedby="caption-attachment-1633" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040433.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1633" alt="oben die Siedler olivenernten im eigenen Garten nur mit gerichtlicher Genehmigung gerichtlicher" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040433-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040433-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040433.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1633" class="wp-caption-text">oben die Siedler<br />unten Olivenernten im eigenen Garten nur mit gerichtlicher Genehmigung gerichtlicher</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Allerdings hat das ihn und seine Freunde nicht vor aggressiven Siedlern geschützt die ihn bei der Ernte bedroht haben. Er hat diesen Vorfall wie auch andere Übergriffe in kurzen Video-Clips festgehalten. So hatten wir die Möglichkeit diese bedrückenden aufnahmen zu sehen. Auf die Frage eines Schülers wie sich denn das israelische Militär und die Polizei verhalten würde, sagte Hassan nur kurz: sie sind zum Schutz der Siedler da. Wir haben Aufnahmen gesehen da bewarfen junge Siedler palästinensische Schülerinnen auf dem Weg zur Schule mit Steinen ohne dass das Militär eingeriffen hätte. Werfen aber junge Palästinenser mit Steinen müssen sie damit rechnen selbst im alter von 12 Jahren und jünger festgenommen und oft ohne Anklage auch für längere Zeit inhaftiert zu werden. Während die Siedler unter israelischem Recht leben, gilt für die Palästinenser Militärrecht. Leben in einer Stadt mit unterschiedlichem Recht.</span></p>
<p class="MsoNormal">
<figure id="attachment_1634" aria-describedby="caption-attachment-1634" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040403.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1634" alt="&quot;Stammvater&quot; Abraham Blick von der muslimischen Seite" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040403-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040403-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040403.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1634" class="wp-caption-text">&#8222;Stammvater&#8220; Abraham<br />Blick von der muslimischen Seite</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Natürlich haben wir uns auch die Grabstätten von von Abraham, Isaak, Jakob und ihren Frauen angesehen. Seit dem Attentat eines radikal-jüdischen Arztes in den 90 igern in der Synagoge gibt es zwei Möglichkeiten einen Blick auf den Sarkophag des „Stammvaters“ aller drei Religionen zu werfen: von der muslemischen Seite durch die Moschee und der jüdischen Seite durch die Synagoge. Besonders berührend, aber auch nachdenklich stimmend die heutige Situation: auf muslimischer seite war eine Gruppe versammelt und sang Verse aus dem Koran. Gleichzeitig hörte man von der jüdischen Seite einen machtvollen Männergesang, heute am Beginn des jüdischen Pessach-Festes. (Wikipädia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pessach" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Pessach</a> ) Mir erschien es in diesem Augenblick<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>so irrwitzig das sich diesen Menschen die von beiden Seiten den gleichen Propheten anbeten, auf der Straßen dieser Stadt, aber eben auch in dieser ganzen Region oft so mit hasserfüllten Gedanken begegnen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich hatte den Eindruck dass auch die jungen Schüler/innen ähnliche Gedanken beschäftigten. Selten habe ich jungen Menschen so ernst und gefasst bei einem „Schulausflug“ erlebt. Wie gut das die Verantwortlichen dieser Schule sich die Mühe machen, ihren Schüler/innen einen solchen „lebendigen“ weil lebens- und geschichtsnahen Unterricht zu ermöglichen.</span></p>
<figure id="attachment_1635" aria-describedby="caption-attachment-1635" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040397.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1635" alt="Schüler und Schülerinnen aus Staufen" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040397-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040397-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/04/P1040397.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1635" class="wp-caption-text">Schüler und Schülerinnen aus Staufen</figcaption></figure>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Ich denke diese Schüler /innen kommen -wie alle Menschen die sich hier in Palästina „berühren“ lassen-<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>durch diese Erlebnisse, und besonders durch den Besuch der „Patriarchen-Stadt“ Hebron, mit einer eigenen Meinung zur Situation und zu den Menschen die hier leben und oftmals leiden, nach Deutschland zurück.</span></p>
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