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	<title>Gruppenfahrt Herbst 2014 &#8211; Mit Marius unterwegs</title>
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		<title>Abschied mit kleinen Hoffnungsschimmern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2014 17:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Neve Shalom]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hieß es für meine Gruppe Abschied nehmen von einer Reise die sicherlich keiner der Teilnehmer/innen in seinem Leben mehr vergessen wird. 11 Tage in einer Region, in zwei Ländern, die so schön und doch <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/abschied-mit-kleinen-hoffnungsschimmern/" title="Abschied mit kleinen Hoffnungsschimmern">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hieß es für meine Gruppe Abschied nehmen von einer Reise die sicherlich keiner der Teilnehmer/innen in seinem Leben mehr vergessen wird. 11 Tage in einer Region, in zwei Ländern, die so schön und doch so voller Spannung und Gewalt sind. Die Gruppe durfte in dieser Zeit Menschen und Organisationen kennen lernen die mit ihrem Engagement Mut und Hoffnung geben, unter ihnen vor allem starke Frauen . Sehr bemerkenswert, in dieser von Männern so dominierten arabischen Welt.</p>
<p>Heute haben wir auf dem Weg zum Flughafen noch dem Friedensdorf „Neve Shalom“&amp;“What al-Salam“ einen Besuch abgestattet. <a href="http://www.nswas.org" target="_blank">www.nswas.org</a></p>
<figure id="attachment_1959" aria-describedby="caption-attachment-1959" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000565.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-1959" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000565-300x225.jpg" alt="Friedensoase: NeveShalom &amp; Wahat al-Salam" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000565-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000565.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1959" class="wp-caption-text">Friedensoase: NeveShalom &amp; Wahat al-Salam</figcaption></figure>
<p>Wir hatten das große Vergnügen und die Ehre dass uns Reuven Moskovitz, einer der Gründer dieser „Friedensoase“ begleitete. In dem Dorf leben jüdische und palästinensische Bürger Israels miteinander. Es liegt gleich weit von Tel Aviv und Jerusalem entfernt. Das Dorf zählt etwa 60 Familien, mit gleicher Anzahl von Juden und Arabern. „<em>Die Mitglieder dieses Dorfes sind der lebendige Beweis dafür das friedliche Partnerschaft zwischen Juden und Palästinensern in einer auf Toleranz, gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit beruhenden Gemeinschaft möglich ist</em>“. (aus dem Flyer)</p>
<p>Reuven konnte an verschieden Stellen des Dorfes uns die Entwicklung, aber auch die Schwierigkeiten der Anfangsphase, in den 70iger Jahren des vorigen Jahrhundert schildern. Höhepunkt und zu gleich der Abschluss des Rundganges durch das Dorf war ein „kleines Konzert“ von Reuven, der uns in einem „Raum der Stille“ zwei wunderschöne Stücke auf seiner Mundharmonika spielte. Siehe hierzu auch <a title="Hoffnungsvoller Abschied" href="http://marius-blog.de/blog/hoffnungsvoller-abschied/" target="_blank">meinen Bericht vom letzten Tag der Gruppenreise 2012.</a></p>
<p>Ich möchte den Blog- Bericht der Gruppenreise 2014 mit dem Text von Viola Raheb, der Frau von Dr. Mitri Raheb (siehe <a title="Zu Bethlehem geboren" href="http://marius-blog.de/blog/zu-bethlehem-geboren/" target="_blank">Blogbericht vom15.10</a>) schließen. Dieser Text soll mit anderen 364 Texten in einem &#8222;Jahres-Lesebuch&#8220; abgedruckt werden. Die Texte werden derzeit von einer Gruppe um unseren Teilnehmer Gerhard zusammengetragen und sollen für die 365 Tage des Jahres als Impulse der Hoffnung und des Friedens dienen. Gerhard hat uns jeweils als Morgenimpuls den für das Datum des Tages vorgesehenen Text im Bus vorgetragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1958" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584-300x225.jpg" alt="P1000584" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000584.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Auf Frieden hoffen, auch wenn es lange dauert, sehr lange, </em></p>
<p><em>fast ein Leben dauert, bis der Schmerz, die Wunden,</em></p>
<p><em>die Hoffnungslosigkeit, die Wut, die Angst sich legt in mir.</em></p>
<p><em>Auf Frieden hoffen, auch wenn alle Zeichen um uns herum</em></p>
<p><em>eher Krieg verheißen und mein Inneres den Frieden </em></p>
<p><em>gar nicht zu spüren wagt.</em></p>
<p><em>Auf Frieden hoffen und sich bewusst sein, dass er nicht</em></p>
<p><em>Zu erzwingen ist.</em></p>
<p><em>Auf Frieden hoffen in einer Zeit des Unfriedens und dabei</em></p>
<p><em>Friedenswillig und bemüht bleiben, ein harter Prüfstein</em></p>
<p><em>für unsere menschliche Seele, die des Leidens müde geworden ist</em></p>
<p>von Viola Raheb, palästinensische Theologin und Autorin</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Am Rande der Wüste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 16:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Fatima]]></category>
		<category><![CDATA[Ostjerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute an unserem letzten vollen Reisetag haben wir am Vormittag zunächst uns die Situation in Ostjerusalem angeschaut. Hierzu hatten wir bei der Organisation“Ir Amim (Stadt der Völker) angefragt. www.ir-amim.org.il Die israelische Organisation tritt für „ein <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/am-rande-der-wueste/" title="Am Rande der Wüste">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute an unserem letzten vollen Reisetag haben wir am Vormittag zunächst uns die Situation in Ostjerusalem angeschaut. Hierzu hatten wir bei der Organisation“Ir Amim (Stadt der Völker) angefragt. <a href="http://www.ir-amim.org" target="_blank">www.ir-amim.org.il</a> Die israelische Organisation tritt für „ein gleichberechtigtes und beständiges Jerusalem mit einer von allen akzeptierten politischen Zukunft“.</p>
<p>Sie bietet u.a. geführte Touren durch Ostjerusalem an. Für drei Stunden stand uns Yaniv Mazor als sachkundiger Tourguide zur Verfügung. Wir sind an verschiedene Punkte in Ostjerusalem gefahren wo wir die Besiedelung durch jüdische Siedler, aber auch den Verlauf der Mauer beobachten konnten. Wir erfuhren etwas über die Situation der im Ostteil der Stadt lebenden Palästinenser, über die massiven Hauszerstörungen und auch über die mögliche Entwicklung des Ostteils von Jerusalem. Ich werde über dieses komplexe Thema ebenfalls in einem zukünftigen Blog berichten. <a title="Flüchtlingslager in Ostjerusalem" href="http://marius-blog.de/blog/fluechtlingslager-in-ostjerusalem/">Hier schon einmal</a> mein Bericht vom April diesen Jahres wo ich ein Flüchtlingscamp in Ostjerusalem besucht habe.</p>
<figure id="attachment_1941" aria-describedby="caption-attachment-1941" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000505.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1941" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000505.jpg" alt="Ostjerusalem:&quot;Schutzmauer trennt Palästinenser von Palästinensern" width="640" height="480" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000505.jpg 640w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000505-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1941" class="wp-caption-text">Ostjerusalem:&#8220;Schutzmauer trennt Palästinenser von Palästinensern, wer soll hier geschützt werden?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend sind wir wieder über die Grenze nach Palästina gefahren. Wir hatten uns mit Fatima (Im Magdolin) verabredet, die ich bei meinem Aufenthalt im Frühjahr 2013 kennengelernt habe.</p>
<figure id="attachment_1942" aria-describedby="caption-attachment-1942" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000523.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1942" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000523-300x225.jpg" alt="bei Fatima" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000523-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000523.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1942" class="wp-caption-text">bei Fatima</figcaption></figure>
<p>Fatima lebt mit ihrer großen Familie in der Siedlung Za tara am Rande des „Herodeion“ einem Hochplateau auf dem sich Herodes einen Palast sein „Herodeion“ errichtet hatte, etwa 10 km südöstlich von Bethlehem. Sicherlich kommt ganz selten ein Reisebus in diesen kleinen Ort. Unsere Anfahrt erregte entsprechende Aufmerksamkeit im Dorf. Es wurde Anfang der 50 iger Jahre vom Vater von Fatima einem berühmten Beduinen-Scheich gegründet. Hier ist ein ein ganzer Stamm der Beduinen, die bis dahin in der judäischen Wüste zwischen Jerusalem und dem toten Meer in Zelten lebten, sesshaft geworden. Alle Bewohner sind mehr oder weniger mit einander verwandt, Geschwister, Cousinen, Tanten und Onkel. Fatima empfing uns vor ihrem Haus welches am Rande der Wüste steht. Wir genossen erste uns berauschende Blicke der großartigen Wüstenlandschaft. Fatima hatte für uns ein Mittagessen vorbereitet. Meine Anmerkung einige Tage zuvor, sie möge nur etwas „Kleines“ machen erwiderte sie, dass unsere Gruppe weniger Personen umfasse als wenn am Wochenende ihre Familie zu Gast sei. Ein schmackhaftes Essen mit Salat und in Weißkohl eingewickelten Reis mit wenigem Gehackten erfreute unsere hungrigen Mägen. Während dessen erzählte uns Fatima die Geschichte ihrer Ursprungsfamilie und der eigenen. Da ich ihre Geschichte in meinem früheren Blogs ausführlich beschrieben habe bitte ich darum dies dort zu lesen. <a title="Fatima: „Darf ich vorstellen, das ist meine Mutter und das ist die Frau meines Vaters“" href="http://marius-blog.de/blog/fatima-%e2%80%9edarf-ich-vorstellen-das-ist-meine-mutter-und-das-ist-die-frau-meines-vaters/">Hier</a> Bei Ihren Erzählungen rang diese starke Frau hier und da um Fassung, vor allem dann wenn sie von den finanziellen Mühen in der Zeit erzählte wo ihre Kinder klein, und vor allem die Sorgen um ihre   Tochter Magdolin, ihrer schwerst behinderten Tochter groß waren. Da sie oft nicht genug Geld für den Taxibus hatte, ist sie weite Wege zu Fuß gegangen, gegenüber ihrer großen Familie (vor allem auch gegenüber den reichen Brüdern, die nach arabischer Sitte alleine vom Vater das viele Geld und das große Grundstückeigentum vererbt bekommen haben) hat sie dann gesagt das sie „gerne an der frischen Luft sei“. Beeindruckend auch ihr großes Engagement um Menschen mit Behinderung in Palästina. Auch hierzu habe ich bereits einiges bei meinem früheren Aufenthalt geschrieben. <a title="Im – Magdolin" href="http://marius-blog.de/blog/im-magdolin/">Hier</a></p>
<figure id="attachment_1943" aria-describedby="caption-attachment-1943" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000534.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1943" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000534-300x225.jpg" alt="Am Rande der Wüste" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000534-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000534.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1943" class="wp-caption-text">Am Rande der Wüste</figcaption></figure>
<p>Nach dem Essen haben wir noch eine kleine „Wüstenwanderung gemacht, für viele der Gruppe erfüllte sich damit ein langer Wünsch und machte Lust auf mehr.</p>
<p>Zu unserem letzten Abend haben wir uns in einem schönen Restaurant angemietet. Dort werden auch Faten, Fatima und unser Tourguide Samir mit dem Busfahrer Samir anwesend sein. Es gilt Abschied zu nehmen</p>
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		<title>Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2014 20:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Dormitio]]></category>
		<category><![CDATA[Mea Shearim]]></category>
		<category><![CDATA[Reuven Moskovitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute morgen haben wir uns wieder auf die kurze Fahrt von Bethlehem nach Jerusalem begeben (7 km). Normalerweise sind wir mit dem Bus durch ein Tor der Mauer gefahren, heute haben wir einen anderen Weg <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/freiheit-gerechtigkeit-und-frieden/" title="Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen haben wir uns wieder auf die kurze Fahrt von Bethlehem nach Jerusalem begeben (7 km). Normalerweise sind wir mit dem Bus durch ein Tor der Mauer gefahren, heute haben wir einen anderen Weg genommen &#8211; den, den die Palästinenser, die eine Erlaubnis haben nach Jerusalem zu fahren, üblicherweise nehmen müssen: Zu Fuß durch den Checkpoint.</p>
<figure id="attachment_1930" aria-describedby="caption-attachment-1930" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000441.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1930" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000441-300x225.jpg" alt="Checkpoint 300 in Bethlehem" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000441-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000441.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1930" class="wp-caption-text">Checkpoint 300 in Bethlehem</figcaption></figure>
<p>Nach den notwendigen Verhaltenshinweisen an die Gruppe: keinen Rucksack, keine Fotos im Gebäude, Pass griffbereit haben wir den Gang begonnen. Normalerweise stehen hier ab 3.00 Uhr die bis zu 4.000 Palästinenser in langen Schlangen um sich durch den Checkpoint mit seinen schmalen Gängen, eisernen Drehkreuzen und Durchleuchtungsanlagen zu drängen. Während es in den Morgenstunden üblicherweise bis zu 2-3 Stunden dauern kann waren wir nach 15 Minuten durch dieses Grenzlabyrinth. Es kamen uns immer wieder Palästinenser entgegen die augenscheinlich von den Grenzsoldaten zurück gewiesen wurden.</p>
<p>Wir hatten uns heute mit Reuven Moskovitz verabredet, einen rumänischen Juden, der 1948 nach Israel gekommen ist und sich seit dem mit vielen Aktion in Israel für Frieden und Aussöhnung eingesetzt hat. Für sein großartiges Engagement hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten so auch den Aachener Friedenspreis 2003. <a href="http://www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2003.html" target="_blank">Weiteres hier</a></p>
<p>Reuven hat uns zwei Stellen in Jerusalem und der näheren Umgebung gezeigt, denen man ihre besondere Bedeutung als Besucher nicht ansieht. Zum einen kamen wir an einen Ort wo bis 1948 ein palästinensisches Dorf Deir Jasisn war. Hier wurden im April 1948 Hunderte von Palästinenser durch jüdische Untergrundgruppen ermordet. Dieser Progrom führte in der Folge zur massenhaften Flucht vieler Palästinenser in die benachbarten Staaten aus Furcht vor ähnlichen Gewalttaten. Heute erinnert nichts mehr an den Ort. Auf dem Gelände ist ein großes Krankenhaus erbaut worden.</p>
<figure id="attachment_1931" aria-describedby="caption-attachment-1931" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000452.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1931" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000452-300x225.jpg" alt="mit Reuven erlebte Geschichte" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000452-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000452.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1931" class="wp-caption-text">mit Reuven erlebte Geschichte</figcaption></figure>
<p>An einer anderen Stelle, dort wo das schon in der Bibel in der Ostergeschichte beschriebene Dorf Emmaus stand, ist heute nur noch ein großes Parkgelände zu sehen. Hier hat die israel. Armee im 6 Tagekrieg im Juni 1967 die palästinensische Bevölkerung verjagt. Sponsoren aus vielen Ländern haben für dieses Parkgelände gespendet und sind auf zahlreichen Marmortafeln „verewigt“. Eine israelische Gruppe hat Geld gesammelt und hat damit einen Prozess am obersten Gerichtshof in Israel ermöglicht der beschied das am Park eine Tafel zum Gedenken an das zerstörte Dorf Emmaus angebracht werden musste. Seit Jahren wird die Tafel angebracht, zerstört, angebracht&#8230;.</p>
<p>Insgesamt wurden mehr als 500 palästinensische Dörfer in Israel zerstört.</p>
<figure id="attachment_1932" aria-describedby="caption-attachment-1932" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000478.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1932" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000478-225x300.jpg" alt="auf dem Mahane Yehuda Markt" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000478-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000478.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1932" class="wp-caption-text">auf dem Mahane Yehuda Markt</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend machten eine kurze Fahrt mit dem Bus durch das jüdisch-orthodoxe Viertel Mea Shearim in Jerusalem. Von Reuven bekamen wir einige der Besonderheiten des jüdischen Lebens und der jüdischen Kleidung erläutert. Weitere Infos zu Mea Shearim <a title="Mea Shearim" href="http://marius-blog.de/blog/mea-shearim-2/">hier</a></p>
<p>Zum Abschied gab uns Reuven mit dem Hinweis auf die drei Säulen des Judentums: „<em>Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden“</em> mit auf den Heimweg, dass viele israelische Politiker gemessen an diesen Grundsätzen keine Juden sein könnten.</p>
<p>Anschließend haben wir –mal wieder- eine etwas außergewöhnlichen Programmpunkt unternommen: den Besuch des zentralen Jerusalem-Marktes Er ist für für viele Jerusalemer Juden die hervorragende Möglichkeit all das zu kaufen was man für den Schabbat benötigt. Für uns Besucher/innen ein Augen-,Nasen- und Ohrenschmaus. Ich kenne keinen Markt der eine solche Vielfalt an Lebensmittel anbietet, auf dem man aber auch so unterschiedlich gekleidete Besucher/innen begegnen kann. Heute allerdings war, bedingt durch die zwei Feiertage in dieser Woche eine fast beängstige Enge in den Markthallen</p>
<p>Am Nachmittag hatten wir ein Gespräch mit Bruder Ignatzius, einem deutschen Benediktiner, der im Kloster</p>
<figure id="attachment_1933" aria-describedby="caption-attachment-1933" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000489.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1933" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000489-300x225.jpg" alt="Dormitio Abtei auf dem Zionberg" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000489-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000489.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1933" class="wp-caption-text">Dormitio Abtei auf dem Zionberg</figcaption></figure>
<p>Dormitio auf dem Zionsberg lebt und arbeitet. Er hat uns einiges zum Klosterleben und zu den Aufgabe erzählt, die sich für den Konvent in der besonderen Situation hier in Jerusalem, in der „Nahtstelle“ zwischen Israel und Palästina ergeben. Das Kloster bietet sich mit seinen Räumlichkeiten als neutraler Ort für Gespräche, Konzerte und anderer Aktivitäten an, bei dem sich Moslems und Juden, Israelis und Palästinenser begegnen können. Die Mönche verstehen dieses Angebot als kleinen Beitrag der die zum Frieden zwischen den streitenden Völkern führen soll.  Weitere Informationen zum Dormitio-Kloster <a href="http://www.dormitio.net" target="_blank">hier </a>und zu den Friedensgebeten die jeden Mittag im Kloster gebeten werden <a title="Friedensgebete" href="http://marius-blog.de/friedensgebete/">hier</a></p>
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		<title>Am tiefsten Punkt der Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 17:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Jericho]]></category>
		<category><![CDATA[Jordantal]]></category>
		<category><![CDATA[Totes Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Tag begann mit dem Gang auf den Tempelberg, dort wo sich mit dem Tempeldom und der Al Aqsa Mosschee das dritt größte Heiligtum der Moslem befindet. Seit Tagen gibt es dort kleinere und größere <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/am-tiefsten-punkt-der-erde/" title="Am tiefsten Punkt der Erde">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Tag begann mit dem Gang auf den Tempelberg, dort wo sich mit dem Tempeldom und der Al Aqsa Mosschee das dritt größte Heiligtum der Moslem befindet. Seit Tagen gibt es dort kleinere und größere Auseinandersetzungen. Hintergrund ist, dass sich jüdische Gruppen einen Zugang verschafft haben um auf dem Tempelplatz zu beten. Für die Muslime ein Akt der Provokation.</p>
<figure id="attachment_1918" aria-describedby="caption-attachment-1918" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000369.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1918" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000369-300x225.jpg" alt="heute an der Westmauer: mit der Thora tanzen" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000369-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000369.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1918" class="wp-caption-text">heute an der Westmauer: mit der Thora tanzen</figcaption></figure>
<p>Immer wieder kam es zu Rangeleien und Schlägereien zwischen den Gruppen. Das israel. Militär und die Polizei reagiert mit Blendgranaten und auch Tränengasattacken um die beiden Gruppen zu trennen. Unsere Befürchtung, das der Platz für den Zugang gesperrt sei, bestätigte sich nicht, es waren erstaunlich wenige Besucher am Eingang. Zu normalen Zeiten kann man schon mal eine Stunde Wartezeit einplanen. Der Eingang zum Tempelplatz befindet sich direktem neben dem Eingang zum Tempelplatz. Der Weg hinauf führt an der Westmauer (Klagemauer) vorbei. Dort konnten wie viele Juden beobachten, die am letzten Tag des Laubhüttenfestes ihre heiligen Torarollen mit gebracht hatten.</p>
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<figure id="attachment_1919" aria-describedby="caption-attachment-1919" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000376.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1919" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000376-300x225.jpg" alt="Militär am Heiligtum auf dem Tempelplatz" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000376-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000376.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1919" class="wp-caption-text">Militär am Heiligtum auf dem Tempelplatz</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Tempelplatz mussten wir allerdings feststellen, dass nur ein sehr kleiner Teil des Platzes für uns Touristen begehbar war. Es bestand keine Möglichkeit nahe an den Felsendom zu kommen. Überall bis an „die Zähne“ bewaffnete Soldaten. Eine bedrückende Situation. Wir erfuhren, dass schon seit Tagen nur Moslems über 50 Jahre überhaupt auf den Platz gelassen wurden um dort zu beten. Der normale Alltag für die moslemischen Palästinenser in dem besetzten Ostjerusalem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anschließend haben wir eine der ältesten Städte auf der Welt, Jericho einen Besuch abgestattet. Von 770m ( in Bethlehem) sind wir auf 220m unter dem Meeresspiegel „hinabgestiegen“. Wahrscheinlich hat die günstige Lage, nämlich an einer reichen Quelle in der Wüste im Winter mit guten klimatischen Bedingungen dazu beigetragen dass sich hier Menschen früh ansiedelten und ihre Spuren sich rund 10.000 Jahre zurück verfolgen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um 11.00 Uhr waren wir mit Thomas Koenig im „Auja Eco Center“ verabredet. <a href="http://www.aujaecocenter.org" target="_blank">www.aujaecocenter.org</a> .Er ist in diesem Umweltbildungszentrum seit Juni 2014 für zwei Jahre für die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (<a href="http://www.giz.de" target="_blank">www.giz.de</a>) tätig. Schwerpunkt der Zentrumsarbeit ist u.a. Umweltbildung als Teil des Friedensprozesses. Hierzu werden Kinder und Jugendgruppen eingeladen.</p>
<figure id="attachment_1920" aria-describedby="caption-attachment-1920" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000395.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1920" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000395-300x225.jpg" alt="mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000395-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000395.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1920" class="wp-caption-text">mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel</figcaption></figure>
<p>Es gibt eine Zusammenarbeit mit Frauengruppen, mit der Dorfbevölkerung (Al Auja hat ca. 5000 Einwohner und liegt etwa 10 km nördlich von Jericho), und Informationen und Angebote zur Müllentsorgung, zum Recycling und zum Lehmbau. Hier im Zentrum steht auch die einzige Wetterstation zur Erforschung des Klimawandels in ganz Palästina. Es besteht in dem großen Haus die Möglichkeit für Gruppen und Einzelpersonen zur Übernachtung.</p>
<p>Der Schwerpunkt des Vortrages von Thomas Koenig beschäftigte sich mit der sehr schwierigen Wassersituation im Jordantal und in ganz Palästina. Ich werde über dieses Thema in einem der Tages-Blog nach Ende der Gruppenreise berichten.</p>
<p>Von diesem Zentrum sind wir dann an den Jordan gefahren der die Grenze zu Jordanien bildet. Im gesamten Unterlauf des Jordans (ca. 170 km lang) von der „grünen“ Grenze zu Israel im Norden von Palästina bis zum Toten Meer ist der Bereich unmittelbar am Jordan militärisches Sperrgebiet. Vor zwei Jahren haben die Israelis unterhalb von Jericho trotzdem einen Zugang zum Jordan ermöglicht. Hintergrund war, dass schon seit Jahren auf jordanischer Seite ein Bereich am Jordan als die Taufstelle von Jesu bezeichnet wurde. Das israelische Touristenbüro hat wohl auf seine Regierung ein wenig Druck ausgeübt, damit auch Israel (auf besetztem Gebiet) einen weiteren religiösen Ort touristisch vermarkten kann. Papst Franziskus war im Übrigen im Mai bei seinem Besuch im Hl. Land an der „Taufstelle“ auf jordanischer Seite.</p>
<figure id="attachment_1921" aria-describedby="caption-attachment-1921" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000419.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1921" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000419-300x225.jpg" alt="heilsamer Schlamm" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000419-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000419.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1921" class="wp-caption-text">heilsamer Schlamm</figcaption></figure>
<p>Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch zum baden ans Toten Meer gefahren, nochmals „in die Tiefe“ so das wir schließlich am tiefsten Punkt auf dieser Erde mit 424 m unter Meeresspiegel angekommen waren. Dort kann jeder die Erfahrung machen, dass einen das sehr salzhaltige Wasser trägt.  Selbstverständlich haben wir mit einigen der Gruppe das berühmte Bild mit der Zeitung (statt Bild haben wir die SZ genommen) Das tote Meer verliert jedes Jahr mindestens einen Meter an Wasser, im letzten Jahrhundert hat es 1/3 seiner Wasserfläche (35 m gesunken ) verloren. Im Rahmen meines Beitrages zum Wasserproblem im Jordantal werde ich auch auf dieses Phänomen eingehen.</p>
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		<title>Zu Bethlehem geboren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 21:27:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingscamp]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen mit Behinderung]]></category>
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					<description><![CDATA[Über 50 % der mehr als 4 Mio Menschen in Palästina sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre. Überall auf Straßen und Plätzen sieht man junge Gesichter, sieht sie lachen, seltener spielen. Überhaupt es gibt <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/zu-bethlehem-geboren/" title="Zu Bethlehem geboren">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über 50 % der mehr als 4 Mio Menschen in Palästina sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre. Überall auf Straßen und Plätzen sieht man junge Gesichter, sieht sie lachen, seltener spielen. Überhaupt es gibt nur wenige Spielplätze und die Straßen mit dem oft heftigen Verkehr, den schmalen oder oft gar nicht vorhandenen Spielplätzen, sie laden nicht wirklich ein zum spielen und toben.</p>
<figure id="attachment_1912" aria-describedby="caption-attachment-1912" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000314.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1912" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000314-225x300.jpg" alt="Aida Flüchtlingscamp in Bethlehem" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000314-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000314.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1912" class="wp-caption-text">Aida Flüchtlingscamp in Bethlehem</figcaption></figure>
<p>Erst recht ist die Situation für die Kindern bedrückend und eng in den Flüchtlingscamp, die es auch im Westjordanland so zahlreich gibt. Was heißt hier in Palästina „Flüchtlingscamp?“ <em>Die im Palästinakrieg 1948 geflohenen und vertriebenen Palästinenser (mehr als 750.000) wurden in 58 Flüchtlingslagern im Westjordanland und Gazastreifen, in Jordanien, Syrien und dem Libanon aufgenommen, wo sie und ihre Nachkommen teilweise bis heute leben und vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten versorgt werden. Die Integration der Flüchtlinge in die Bevölkerung wurde auch in den arabischen Staaten teilweise behördlich unterbunden. Die Zelte sind zwischenzeitlich durch feste Bebauung ersetzt worden, der Begriff „Lager“ (als kurzzeitiges Provisorium) ist damit sachlich nicht mehr korrekt. Der Gebrauch dieses Begriffs ist hier mehr politischer Natur, um den ungeklärten Status der Bewohner zu verdeutlichen. Fast jede größere palästinensische Stadt hat ein Lager als Vorort.</em> (aus Wikipädia)</p>
<p>Hier in Bethlehem gibt es drei, wir haben heute dem Aida-Camp einen Besuch abgestattet. Näheres zum Thema Flüchtlinge könnt ihr <a title="AnNakba – die Katastrophe" href="http://marius-blog.de/annakba-die-katastrophe/">hier lesen</a>. Im Aida-Camp leben mehr als 5000 Menschen es gibt zwei Kindergärten und zwei Schulen. Wir haben in einem Begegnungszentrum „Lajee Center“ mit einem Mitarbeiter gesprochen der uns die Arbeit des Centers erläuterte. <a href="http://www.lajee.org" target="_blank">www.lajee.org</a> Hier finden Kinder und Jugendliche verschiedene Angebote, aber auch für Erwachsene ist es ein zentraler Treffpunkt. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit dem israel. Militär, häufig mitten in der Nacht. So wurde erst gestern ein 16 jähriger Junge bei einem solchen Zwischenfall schwer verletzt.</p>
<p><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000334.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1913" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000334-300x225.jpg" alt="P1000334" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000334-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000334.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Von meinen früheren Besuchen weiß ich, dass die Situation gerade für behinderte Menschen in Palästina sehr schwierig ist. Durch meine Kontakte mit Fatima -weiteres ist hier zu lesen- hatte ich von der Einrichtung „Life Gate“ (Tor zum Leben ) gehört. <a href="http://www.lifegate-reha.de" target="_blank">www.lifegate-reha.de</a></p>
<p>Wir wurden von Maria empfangen die uns durch das gerade neu bezogene Zentrum führte. Der Name ist Programm: die lern, hör und körperbehinderten Kinder und Jugendliche sollen „ins Tor hinein – aber auch gestärkt wieder ins Leben hinaus treten“. Das Angebot beginnt für Kinder ab 3-6 Jahre mit speziellen Fördergruppen, danach bis 14 Jahre kommen die Kinder in die Förderschule und haben nachher die Möglichkeit in verschieden Bereichen eine Ausbildung zu erhalten. Viele Jugendliche arbeiten in verschiedenen Bereichen einer beschützenden Werkstatt: im Rollstuhl-Reparaturservice, beim Bau von orthopädischen Hilfsmitteln, der Herstellung von Geschenkartikeln aus Olivenholz, der Keramikabteilung und der Strickabteilung. Die Einrichtung versteht sich auch als Teil der Friedensarbeit, so gibt es regelmäßig Ferienfreizeiten mit israel. Gruppen. Die Mitarbeiter besuchen regelmäßig Dörfer und Städte und arbeiten mit den Familien zusammen. Bei ihren Besuchsfahrten werden die Mitarbeiter auch immer wieder auf andere Kinder und Jugendliche mit Behinderung aufmerksam. Ein mehr als beeindruckende Einrichtung die für die Menschen mit Behinderung und ihren Familien eine wichtige Unterstützung und Hilfe bietet.</p>
<p>Zum Nachmittag waren wir bei Dr. Mitri Raheb zu Gast. Dr. Raheb evang. Pastor In Bethlehem und einer der Autoren des 2009 von palästinensischen Christinnen und Christen formulierten Aufrufs an die Weltgemeinschaft „Die Stunde der Wahrheit“. Das mitunter in Deutschland kontrovers diskutierte Dokument versteht sich als ein „Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und</p>
<figure id="attachment_1914" aria-describedby="caption-attachment-1914" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000347.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1914" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000347-225x300.jpg" alt="Dr. Mitri Raheb" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000347-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000347.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1914" class="wp-caption-text">Dr. Mitri Raheb</figcaption></figure>
<p>Palästinenserinnen“. Das Papier wird „Kairos-Palästina-Dokument“ genannt. Weiter Infos zum Papier sind <a title="Kairos Palästina" href="http://marius-blog.de/kairos-palastina/" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p>Damit das Leben der Einwohner von Hoffnung und Zuversicht erfüllt wird, ist 1995 ein Zentrum für Bildungsarbeit, internationale Begegnungen und Fürsorge für die älteren Menschen „Diyar“ gegründet worden. <a href="http://www.diyar.ps" target="_blank">www.diyar.ps</a></p>
<p>Anschließend haben wir auch die älteste Kirche des Westjordanlandes besucht: die Geburtskirche mit der Geburtsgrotte von Jesus, vor zwei Jahren von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, im Übrigen haben die Vertreter von Deutschland in diesem Gremium dagegen gestimmt…</p>
<p>Zum Abschluss des Tages haben noch einige der Gruppe das in unmittelbarer Nähe vom Hotel befindliche „Caritas-Baby-Hospital“ besucht. Das 1952 errichtete Krankenhaus hat sich zum Ziel gesetzt,den Kindern, die unter den Folgen des israelisch-palästinensischen Konflikt leiden eine medizinische Basisversorgung zu sichern. In dem modernen Krankenhaus werden pro Jahr mehr als 30.000 Kinder behandelt. <a href="http://www.kinderhilfe-bethlehem.de" target="_blank">www.kinderhilfe-bethlehem.de</a></p>
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<p><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000364.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1915" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000364-300x225.jpg" alt="P1000364" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000364-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000364.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Zum Abend waren wir noch bei Faten Mukarker zum arabischen Abendessen eingeladen. Faten hatte uns in den letzten drei Tagen in Bethlehem und Hebron als Reiseleiterin begleitet und dabei mit großer Sachkenntnis und Empathie die schwierige politische Situation im Westjordanland erläutert. Sie hat dabei vor allem mit ihrer wunderschönen arabischen Erzählweise begeistert. So hatten wir neben dem leckeren Essen heute Abend auch das Vergnügen etwas aus ihrem Leben als arabisches Mädchen und Frau zu erfahren</p>
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		<title>„Höre Israel – Jahwe unser Gott ist einer (Mose 5.6)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2014 20:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[SiedlungenSchule]]></category>
		<category><![CDATA[Tent of Nations]]></category>
		<category><![CDATA[Traumarisiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte ja schon gestern geschrieben, dass es unglaublich schwer ist, die Erlebnisse der Gruppe an einem Tag, in einem Report für meinen Blog zusammenzufassen. Auch heute an unserem sechsten Tag gab es so viel <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/hoere-israel-jahwe-unser-gott-ist-einer-mose-5-6/" title="„Höre Israel – Jahwe unser Gott ist einer (Mose 5.6)">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja schon gestern geschrieben, dass es unglaublich schwer ist, die Erlebnisse der Gruppe an einem Tag, in einem Report für meinen Blog zusammenzufassen. Auch heute an unserem sechsten Tag gab es so viel interessante Begegnungen und Erlebnisse, die, in der notwendigen und gebührenden Weise dargestellt, diesen Blog „sprengen“ würde. Ich werde also in dem heutigen Blog der interessierten Leserschaft einen ersten Überblick verschaffen und auf einzelne Begegnungen und Themen in den nächsten Wochen (ich werde nach Ende der Gruppenreise noch etwa vier Wochen im Land bleiben) ausführlicher eingehen.</p>
<p>Den Tag starteten wir mit dem Besuch der Einrichtung „Wings of Hope“, einer nicht staatlichen, gemeinnützigen Einrichtung, die 2011 gegründet, traumatisierten Menschen Hilfe und Unterstützung bietet. (<a href="http://www.woh-for-trauma.com">www.woh-for-trauma.com</a>) Ziel der Einrichtung ist es, traumatisierte Menschen aus der passiven Opferrolle herauszuhelfen und sie dabei zu unterstützen, Zukunftsperspektiven aufzubauen und neue Hoffnung zu gewinnen. „Aus Opfer werden Überlebenskünstler“</p>
<figure id="attachment_1902" aria-describedby="caption-attachment-1902" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000270.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1902" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000270-300x225.jpg" alt="Abfallverwertung: Löwe mit &quot;Spitzerresten&quot; gemacht" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000270-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000270.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1902" class="wp-caption-text">Abfallverwertung: Löwe mit &#8222;Spitzerresten&#8220; gemacht</figcaption></figure>
<p>Anschließend sind wir in die katholisch (private) Schule nach Beit Jala gefahren. Dort erklärte uns der Direktor die Arbeit der Schule. Wir hatten die Möglichkeit uns die konkrete Arbeit in den verschiedenen Klassen anzusehen. Die Schule die auch einen Kindergarten und eine Vorschule integriert hat, geht wie alle Schulen in Palästina bis zu 12. Klasse. Anders als z. B. bei uns muss sich die Schule vollständig aus eigenen Mittel tragen (hierzu gehört auch der Beitrag der Eltern von etwa 800,-€ Schulgeld pro Schuljahr.</p>
<p>Um die Mittagszeit haben wir einen Laden mit Oliven-Holzschnitzereien besucht und dabei auch der Mauer „einen Besuch abgestattet“. Wir waren an einer Stelle, wo die Mauer bis zu 12 m hoch, ein Haus  (mit einer Pension mit 2 Geschäften) von drei Seiten einschließt. Es ist bedrückend von den Besitzern zu hören, dass sie seit dem Mauerbau im Jahre 2002, fast vollständig von Besuchern, und damit der einzigen Einnahmequelle abgeschnitten sind.</p>
<p>Am Nachmittag schließlich haben wir das Friedensprojekt „Tent of Nations“ den Weinberg der Familie Nassar (<a href="http://www.tentofnations.org" target="_blank">www.tentofnations.org</a>) besucht, den Ort wo für mich in „Sachen Palästina“ alles anfing. Hier war ich in 2012 für mehr als drei Wochen als Volontär tätig. Weiteres zum Friedensprojekt ist <a title="Zelt der Völker – Tent of Nations" href="http://marius-blog.de/karte/" target="_blank">hier</a> in meinem Blog zu lesen.</p>
<figure id="attachment_1903" aria-describedby="caption-attachment-1903" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000291.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1903" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000291-300x225.jpg" alt="Daoud Nassar zeigt uns das am 19.5.2014 durch das Militär zerstörte Gebiet der Obstplantage" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000291-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000291.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1903" class="wp-caption-text">Daoud Nassar zeigt uns das am 19.5.2014 durch das Militär zerstörte Gebiet der Obstplantage</figcaption></figure>
<p>Auch heute empfing uns Daoud Nassar, der geistige „Kopf“ der Familie Nassar, die seit mehr als 23 Jahren mit der israelischen Militärverwaltung einen Kampf um die Anerkennung des seit Anfang letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Nassar befindlichen 43 ha großen Gelände befindet. Sein Bericht über die Entwicklung und die derzeitigen Aktivitäten endete mit der Bemerkung „Wir schaffen Fakten ohne Waffen“</p>
<p>Anschließend sind wir dann in einer der mehr als 200 israelischen Siedlungen im Westjordanland gefahren, nach Efrat, etwa 5 km vom Weinberg der Familie Nassar entfernt. Dort waren wir mit einem Siedler, Ardie Goldmann (<a href="http://www.italkisrael.com" target="_blank">www.italkisrael.com</a>) verabredet. Er hat uns in dem ca. 75 minütigen Gespräch seine Sicht der Dinge -bezogen auf den großen Konflikt zwischen Israel und Palästina- dargelegt. Ich werde in einem „Blog-Spezial“ in der nächsten Woche auf das Gespräch näher eingehen. Gerhard aus unserer Reisegruppe, ein pensionierter evangelischer Pastor , hat zum Schluss des Gespräches, in dem die Reisegruppe die Möglichkeit hatte die „Denkensweise“ sicher vieler jüdischer Israelis zum Konflikt mit dem arabischen Nachbarn zu hören, mit dem Zitat aus dem Buch des Moses beendet:</p>
<figure id="attachment_1904" aria-describedby="caption-attachment-1904" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000304.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1904" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000304-300x225.jpg" alt="Ardie Goldmann mit seiner Sicht der Dinge" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000304-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000304.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1904" class="wp-caption-text">Ardie Goldmann mit seiner Sicht der Dinge</figcaption></figure>
<p><strong><em>Höre Israel – Jahwe unser Gott ist einer</em></strong> („für alle“ Gerhard)</p>
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		<title>Der normale Wahnsinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 21:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Jerusalem]]></category>
		<category><![CDATA[Tempelberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich, so wie heute, am Abend vor meinem PC sitze und überlege was ich und die Gruppe denn heute so alles erlebt haben und was ich davon in diesem Blog berichten soll fällt es <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/der-normale-wahnsinn/" title="Der normale Wahnsinn">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich, so wie heute, am Abend vor meinem PC sitze und überlege was ich und die Gruppe denn heute so alles erlebt haben und was ich davon in diesem Blog berichten soll fällt es mir schwer den so langen Tag von 8.00 bis 19.00 Uhr in diesem Bericht zusammenzufassen.</p>
<figure id="attachment_1891" aria-describedby="caption-attachment-1891" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000262.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1891" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000262-300x225.jpg" alt="Morgensonne über Bethlehem" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000262-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000262.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1891" class="wp-caption-text">Morgensonne über Bethlehem</figcaption></figure>
<p>Zu aller erst ging die Sonne wieder wunderschön über Bethlehem auf. Dann haben wir uns nach Jerusalem auf gemacht, mit dem Bus nur etwa 15 Minuten Fahrzeit, wobei man –fast schon normal durch das große Tor der Mauer fährt, die seit 2003 die beiden Städte und Israel und Palästina von einander trennt&#8230;. Dort an einem schönen Ausblick liegt diese wunderschöne Stadt vor uns, der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel glänzt in der Morgensonne, es ist ein Anblick der mich süchtig machen kann.</p>
<p>Vom Kirchturm der deutsch-lutherischen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg hat man den schönsten Blick auf Jerusalem, aber auch in die andere Richtung auf die judäische Wüste hinunter nach Jericho und zum Toten Meer . Dann sind wir den Ölberg hinab gestiegen, haben im Garten Gethsemane die Jahrtausend alten Olivenbäume bewundert.</p>
<p>Und dann auf einmal&#8230;..man hört Explosionen aus der Altstadt kommend, schon vor Tagen gab es auf dem Tempelberg gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen israel. Soldaten und Palästinensern. Hintergrund ist das Juden vor Wochen begonnen haben auf dem für Moslem heiligen Platz zu beten, eine pure Provokation.</p>
<figure id="attachment_1892" aria-describedby="caption-attachment-1892" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000242.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1892" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000242-300x225.jpg" alt="Eine Stadt deren Anblick einen süchtig machen kann" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000242-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000242.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1892" class="wp-caption-text">Eine Stadt deren Anblick einen süchtig machen kann</figcaption></figure>
<p>So hat es , wie ich heute Abend gehört habe, auch heute morgen solche Zusammenstöße zwischen Juden und Palästinensern gegeben. Dazwischen das Militär das mit solchen Blendgranaten die beiden Gruppen auseinander hält Und trotzdem geht hier alles seinen &#8222;normalen Gang&#8220;&#8230; tausende Touristen bevölkern die Altstadt, sind an den „heiligen Stätten“ und neben an läuft der „normale“ Streit zwischen Palästinensern und Juden. Es ist für mich schwer auszuhalten. Schon gestern in Hebron war ein solches Gefühl bei mir sehr stark, ich war überrascht was die Palästinenser so alles scheinbar „Stoisch“ einstecken.</p>
<p>So saßen wir heute Abend in einem schönen Restaurant in Beit Sahur, das Essen war lecker, die Stimmung bei uns aber auch den anderen Gästen gut. Was da heute morgen im 10 km entfernten Jerusalem auf dem Tempelberg stattfand, schien hier keinen noch irgendwie zu berühren.</p>
<figure id="attachment_1897" aria-describedby="caption-attachment-1897" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000240.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1897" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000240.jpg" alt="Olivenernte am Ölberg" width="640" height="480" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000240.jpg 640w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000240-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1897" class="wp-caption-text">Olivenernte am Ölberg</figcaption></figure>
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		<title>Wir haben keine Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2014 17:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Artas]]></category>
		<category><![CDATA[Hebron]]></category>
		<category><![CDATA[Schwester Rosa]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute am christlichen Sonntag haben wir zunächst dem in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) einen Besuch abgestattet. Siehe auch Das Kloster liegt in einem sehr <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/wir-haben-keine-angst/" title="Wir haben keine Angst">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1885" aria-describedby="caption-attachment-1885" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1885" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171-300x225.jpg" alt="Schwester Maria Rosa" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000171.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1885" class="wp-caption-text">Schwester Maria Rosa</figcaption></figure>
<p>Heute am christlichen Sonntag haben wir zunächst dem in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) einen Besuch abgestattet. <a title="Pfingstsonntag mit Schwester Maria Rosa" href="http://marius-blog.de/blog/pfingstsonntag-mit-schwester-maria-rosa/">Siehe auch </a>Das Kloster liegt in einem sehr fruchtbaren Tal in der Nähe eines muslimischen palästinensischen Dorfes Namens Arta. Eingroßer Teil unserer Reisegruppe nahm am sonntäglichen Gottesdienst in italienischer Sprache teil und wurde anschließend mit einem kleinen Frühstück mit selbst gebackenen Köstlichkeiten aus dem Kloster verwöhnt. Die ganze Gruppe wurde von Schwester Rosa, einer sehr engagierten gebürtigen Argentinierin überaus freundlich empfangen. In einem ausführlichen Gespräch erzählte sie uns die Geschichte des Klosters und seine derzeitigen Aufgaben. Das Kloster bietet für etwa 100 Kinder aus dem angrenzenden Palästinenser Ort einen Kindergarten an. Schwester Rosa führt darüber hinaus die örtliche erste Hilfe Station. Auch besteht für interessierte Gruppen die Möglichkeit in einem kleinen Gästehaus des Klosters einige Tage des Schweigens/Exerzitien zu verbringen. Nach Angabe von Schwester Rosa eine der wenigen Möglichkeiten im ganzen hl. Land einen Ort der Besinnung und Kontemplation zu finden. Sie erzählte auch von den letzten Wochen wo der Gazakrieg auch die Menschen im Westjordenland in Atem gehalten hat. Auch wenn es einmal „Wummm“ gemacht hat und in der Nähe ein Einschlag einer im Gazastreifen durch die Hamas abgeschossenen Raketen zu verzeichnen war: „Wir haben keine Angst – Gott will uns hier haben“ so Schwester Rosa. Wieder durften wir mit einer starken Frau sprechen deren kraftvoller und gläubiger Optimismus mehr als ansteckend auf die Gruppe wirkte.</p>
<p>Anschließend fuhren wir mit der Gruppe in die „Patriarchen-Stadt“ Hebron. Sie ist immer im Zentrum von Unruhen und auch gewalttätigen Auseinandersetzungen.<a title="Im Zentrum von Hass und massiven Auseinandersetzungen: die „Patriarchen“ Stadt Hebron" href="http://marius-blog.de/blog/im-zentrum-von-hass-und-massiven-auseinandersetzungen-die-%e2%80%9epatriarchen-stadt-hebron/"> Siehe hierzu auch in meinem Blog</a></p>
<figure id="attachment_1886" aria-describedby="caption-attachment-1886" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1886" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186-300x225.jpg" alt="Mitten in Hebron &quot;das Ende der Welt&quot;" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000186.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1886" class="wp-caption-text">Mitten in Hebron &#8222;das Ende der Welt&#8220;</figcaption></figure>
<p>Auch heute war wieder eine angespannte Situation zu verzeichnen. Schon im Vorfeld wurde von der EAPPI- Mitarbeiterin telefonisch mitgeteilt das es ggf. nicht ratsam sei in das durch israelische Siedler besetzte Zentrum der Altstadt zu gehen. Wir haben dann diese Mitarbeiterin am Rande der abgesperrten Zone getroffen. Sie hat uns ihre Tätigkeit erklärt. Mehr zu der Arbeit der EAPPI findet man hier. Anschließend haben wir Hashem Azzeh getroffen der mit seiner 6-köpfigen Familie in unmittelbarer Nähe einer israelischen Siedlung lebt, seinen Garten darf er nur betreten wenn es die israel. Militärbehörde erlaubt. Derzeit ist Olivenernte im Land, wenn er also seine Oliven flücken will (15m von seiner Haustüre entfernt braucht er eine Erlaubnis. In einem kleinen Film den ein schwedischer EAPPI- Mitarbeiter vor einigen Jahren gedreht hat konnte man sehen wie er mit einigen internationalen Helfer/innen von den Siedlern massiv bedroht wurde. Auch sonst im Alltag kommt es immer wieder zu Übergriffen auf seine Frau und seine Kinder.</p>
<figure id="attachment_1887" aria-describedby="caption-attachment-1887" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1887" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196-300x225.jpg" alt="der eigene Garten: verbotene Zone" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000196.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1887" class="wp-caption-text">der eigene Garten: verbotene Zone</figcaption></figure>
<p>In diesem Sommer wurden seine Weintrauben mit ätzender Flüssigkeit zerstört. Derzeit hat Hashem Azzeh „Hausarrest“ Er darf diese militärische Zone nicht verlassen. Anschließend wollten wir die Gräber von Abraham Isaak und Jakob besuchen. Wegen des jüdischen „Laubhüttenfestes“ kam es zu großem Andrand am Eingang der jüdischen Synagoge, der Eingang über die moslemische Moschee war deshalb geschlossen. Welch eine Diskrepanz: dort die bedrohliche Situation bei Hashem Azzeh, keinen Kilometer entfernt feiern Tausende Juden vor den Gräbern der Propheten ein großes Fest.</p>
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		<title>Fair gehandeltes Öl und eine Bierbrauerei in Palästina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 17:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Brauerei]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Naplus]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute haben wir uns um 8.00 Uhr auf den Weg zur  2. „Heimstätte“ unserer Begegnungsreise aufgemacht. Von Galiläa im Norden Israels fuhren wir südlich den alten „Pilgerweg“ mitten durch das Westjordanland dem heutigen Palästina, von <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/fair-gehandeltes-oel-und-eine-bierbrauerei-in-palaestina/" title="Fair gehandeltes Öl und eine Bierbrauerei in Palästina">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben wir uns um 8.00 Uhr auf den Weg zur  2. „Heimstätte“ unserer Begegnungsreise aufgemacht. Von Galiläa im Norden Israels fuhren wir südlich den alten „Pilgerweg“ mitten durch das Westjordanland dem heutigen Palästina, von dessen ursprünglicher Größe vor dem Teilungsbeschluss der UNO im Jahre 1947, heute lediglich 22 % übrig geblieben sind.</p>
<figure id="attachment_1876" aria-describedby="caption-attachment-1876" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1876" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153-300x225.jpg" alt="Verkauf von  fair gehandelter Ware" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000153.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1876" class="wp-caption-text">Verkauf von fair gehandelter Ware</figcaption></figure>
<p>Kurz vor Jenin im Norden von Plalästina sind wir durch den Checkpoint, einer der über 50 Übergangsstellen von Israel nach Palästina. Mit uns fuhren viele israelische Palästinenser über die Grenze, die den freien Tag in Israel (Shabbat) zum wesentlich günstigeren Einkauf in Jenin oder in der großen Stadt Nablus nutzen. Nachdem wir eine kleine Kirche in Burkin (Nahe Jenin) besucht haben, die an das Wunder Jesus an 10 Aussätzige erinnert haben wir uns ganz die Canaan Fair Trade Company angeschaut. (<a href="http://www.canaanfairtrade.com" target="_blank">www.canaanfairtrade.com</a> ) Hier haben sich vor einigen Jahren 1500 örtliche Farmbetriebe zusammengeschlossen und verkaufen durch die Company Ihre Olivenölprodukte gemeinsam in vielen westlichen Staaten. Sie haben dadurch ihre Einnahmen verdoppelt. Ebenso sind mehr als 200 Frauengruppen mit handwerklichen Arbeiten beteiligt.</p>
<p>Nach dem Mittagessen mit arabischen Speziallitäten an dessen Ende immer ein leckerer arabischer Mokka (mit Kardamon) gehört sind wir in di zweitgrößte palästinensische Stadt Nablus gefahren.</p>
<figure id="attachment_1877" aria-describedby="caption-attachment-1877" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1877" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159-300x225.jpg" alt="arabische Vorspeise" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000159.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1877" class="wp-caption-text">arabische Vorspeise</figcaption></figure>
<p>Hier konnte die Gruppe zum ersten mal in einen arabischen Souk eintauchen, für alle ein „Ur-Erlebnis“ für Nase, Augen und Ohren. Hier scheint es als wenn alle Waren dieser Welt angeboten würden Ich hatte der Gruppe von der Spezialität Nablus der Knafe erzählt, eine Sirupgetränkte Köstlichkeit mit Schafs/-oder Ziegenkäse die am besten warm gegessen wird. Einfach nur lecker&#8230;.</p>
<p>Anschließend sind wir weiter nach Taybeh gefahren, 10 km östlich von Ramallah, einem Ort mit ausschließlich christlichen Einwohnern. Dort ist die einzige Brauerei im ganzen Nahen Osten, die mittlerweile sechs verschiedene Biersorten braut. <a href="http://www.taybehbeer.com" target="_blank">www.taybehbeer.com</a> Wir führten ein Gespräch mit der einzigen palästinensischen Braumeisterin die uns den Ablauf des Brauvorganges, aber auch die großen Schwierigkeiten die ein Betrieb in Palästina hat erläuterte. Alles was zum brauen benötigt wird muss durch Israel eingeführt werden, nicht nur – wie zuletzt – bei der 50 Tage dauernden kriegerischen Auseinandersetzung in und um Gaza, stocken die notwendigen Einfuhren von zum</p>
<figure id="attachment_1878" aria-describedby="caption-attachment-1878" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1878" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166-300x225.jpg" alt="Es gibt leckeres Bier in Palästina" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000166.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1878" class="wp-caption-text">Es gibt leckeres Bier in Palästina</figcaption></figure>
<p>Beispiel Gerste und Hopfen. Aber auch das Wasserproblem in Palästina, dem wir uns in den nächsten tagen mit der Gruppe noch weiter nähern werden bedeutet für die Brauerei enorme Schwierigkeiten. Was will mann brauen wenn nur alle 16 Tage wie in diesem Sommer das Wasser aus der Leitung kommt? Aber trotzdem, die Brauererei, bei der 15 Familienmitgliedern beschäftigt sind expandiert. Das Bier wird in immer mehr Länder exportiert, es wird sogar in renomierten Lokalen in Jerusalem und Tel Aviv angeboten. Es war für uns beeindruckend wie optimistisch uns Madee Khoury dir Arbeit der Brauerei geschildert hat.</p>
<p>Gegen 17.30 sind wir durch das Tor in der großen Mauer zwischen Jerusalem und Bethlehem in unserem Hotel Paradeis angekommen. Hier werden wir bis zum nächsten Sonntag wohnen.</p>
<p><a title="Von Neapolis(Neustadt) zu Nablus" href="http://marius-blog.de/blog/von-neapolisneustadt-zu-nablus/">hier erfährst du mehr über Nablus</a></p>
<figure id="attachment_1879" aria-describedby="caption-attachment-1879" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1879" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg" alt="total leckere Knäfeh" width="640" height="480" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161.jpg 640w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000161-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1879" class="wp-caption-text">total leckere Knafeh</figcaption></figure>
<p>und hier das Rezept von Knafeh:</p>
<p>Marhaba,  Knefeh bjebneh  5-7 Scheiben Toastbrot weiches  3-4 Stücke Butter ca. 114 g  Mozarella  ½ Tasse Grieß (Smid)  2 Tassen Milch  Zucker je nach Geschmack  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser  Das Brot in Mixer bis es wie Zucker ist,dann die Butter in Pfanne schmelzen lassen und das  Brot dazugeben umrühren bis es braun wird.In die runde Ofenform geben und den Mozzarellakäse  in Scheiben schneiden und drauf legen.  Grieß, Milch, Zucker Rosen und Blütenwasser im Topf zusammen mischen,zum Kochen bringen  bis es fast wie Pudding ist dann über den Käse gießen. In den Ofen stellen bis der Rand braun  wird.Aus dem Ofen nehmen, dann zudecken mit einer flacheren Form und das ganze umdrehen,  sodass das Oberteil unten ist. Wird mit oder ohne Sesambrot serviert,je nach Geschmack mit  Zuckerwasser oder Honig darauf.</p>
<p>Zuckerwasser:  2 Tassen Zucker  1 Tasse Wasser  Schuss Zitronensaft  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Rezept</p>
<p>Knafa  1 Pck. Nudeln (Fadennudeln, aus arab. Geschäft)  125 g Butter, geschmolzene  4 Pck. Mozzarella, gerieben (mit Gemüsehobel reiben)  1 Tüte Mandeln, gehobelt  Zucker  Wasser  Zitrone  Rosenwasser<br />
Noch eine Adresse von Youtube:<br />
http://<a href="http:/Marhaba,%20 Knefeh bjebneh  5-7 Scheiben Toastbrot weiches  3-4 Stücke Butter ca. 114 g  Mozarella  ½ Tasse Grieß (Smid)  2 Tassen Milch  Zucker je nach Geschmack  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser  Das Brot in Mixer bis es wie Zucker ist,dann die Butter in Pfanne schmelzen lassen und das  Brot dazugeben umrühren bis es braun wird.In die runde Ofenform geben und den Mozzarellakäse  in Scheiben schneiden und drauf legen.  Grieß, Milch, Zucker Rosen und Blütenwasser im Topf zusammen mischen,zum Kochen bringen  bis es fast wie Pudding ist dann über den Käse gießen. In den Ofen stellen bis der Rand braun  wird.Aus dem Ofen nehmen, dann zudecken mit einer flacheren Form und das ganze umdrehen,  sodass das Oberteil unten ist. Wird mit oder ohne Sesambrot serviert,je nach Geschmack mit  Zuckerwasser oder Honig darauf.  Zuckerwasser:  2 Tassen Zucker  1 Tasse Wasser  Schuss Zitronensaft  Schuss Rosenwasser  Schuss Blütenwasser   Knafa  1 Pck. Nudeln (Fadennudeln, aus arab. Geschäft)  125 g Butter, geschmolzene  4 Pck. Mozzarella, gerieben (mit Gemüsehobel reiben)  1 Tüte Mandeln, gehobelt  Zucker  Wasser  Zitrone  Rosenwasser   Noch eine Adresse von Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9srRbKEh9jM " target="_blank">www.youtube.com/watch?v=9srRbKEh9jM </a></p>
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		<title>Jeder kann etwas machen – aber nicht alles alleine</title>
		<link>https://marius-blog.de/blog/jeder-kann-etwas-machen-aber-nicht-alles-alleine/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marius S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2014 16:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gruppenfahrt Herbst 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nazareth]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Auf vielfachen Wunsch aus der Gruppe „sich ein wenig mehr bewegen zu wollen“ haben wir am morgen unser geplantes Programm leicht geändert. Wir sind auf die nahe gelegene Hochebene des „Arbel Nationalparks“ gefahren und <a class="mh-excerpt-more" href="https://marius-blog.de/blog/jeder-kann-etwas-machen-aber-nicht-alles-alleine/" title="Jeder kann etwas machen – aber nicht alles alleine">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1867" aria-describedby="caption-attachment-1867" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000106.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1867" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000106-300x225.jpg" alt="am Arbel Nationalpark" width="300" height="225" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000106-300x225.jpg 300w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000106.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1867" class="wp-caption-text">am Arbel Nationalpark</figcaption></figure>
<p>Auf vielfachen Wunsch aus der Gruppe „sich ein wenig mehr bewegen zu wollen“ haben wir am morgen unser geplantes Programm leicht geändert. Wir sind auf die nahe gelegene Hochebene des „Arbel Nationalparks“ gefahren und haben dort eine Stunde bei herrlicher Aussicht gewandert.</p>
<p>Anschließend führte uns die Fahrt nach Nazareth, der Stadt wo Jesus in seinen frühen Jahren seine Kindheit verbracht hat. In Nazareth leben ausschließlich palästinensische Israelis, von den fast 80.000 Einwohnern sind 40% Christen und 60% Muslime. Die Stadt ist seit 1948 stark gewachsen, damals lebten nur 15.000 Menschen hier. Bedingt durch die Gründung der rein jüdischen Stadt Nazrat Illit für deren Errichtung 1500 ha der Stadt Nazareth beschlagnahmt wurde. Bei dem derzeitigen Bevölkerungswachstum ist Voraussehbar das in absehbarere Zeit der Platz nicht mehr ausreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem wir zuerst das bekannteste kirchliche Bauwerk in Nazareth die Verkündigungskirche besucht haben,</p>
<p>empfing uns um die Mittagszeit Schwester Klara in der Schule der Salvatorianerinnen. <a href="http://www.heilig-land-verein.de/Partner/Schule_Nazareth/schule_nazareth.html" target="_blank">http://www.heilig-land-verein.de/Partner/Schule_Nazareth/schule_nazareth.html</a></p>
<p>In dieser christlichen Privatschule lernen fast 1500 Kinder aus über 800 Familien von der Vorschulklasse bis zur 12. Abschlussklasse. Die Schule besuchen 85 % christliche und 15 % muslimische Kinder. 100 Lehrer unterrichten Klassen mit 35-40 Kindern.</p>
<p>Mehr als 90 % schließen die Schule erfolgreich ab. Obwohl im Gegensatz zu den staatlichen Schulen ein Schulgeld verlangt wird wird kein Kind wegen Zahlungsproblemen abgewiesen.</p>
<figure id="attachment_1868" aria-describedby="caption-attachment-1868" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000119.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1868" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000119.jpg" alt="die Salvatorianerinnen-Schule" width="640" height="480" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000119.jpg 640w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000119-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1868" class="wp-caption-text">die Salvatorianerinnen-Schule</figcaption></figure>
<p>Am Nachmittag haben wir das frauenpädagogische Zentrum „Al Tufula“ (Kindheit) besucht das 1989 gegründet wurde. Hier können sich palästinensische Frauen aus den Dörfern zu Erzieherinnen ausbilden lassen, nicht nur um einen Beruf, sondern auch um Management zu erlernen und Selbstbewusstsein zu erwerben. In den Ausbildungsplan wurde auch tradiertes Wissen der Frauen aufgenommen. Dadurch sollen die Frauen ihre eigenen Werte, Kenntnisse und Fähigkeiten schätzen lernen.</p>
<p>Wir hatten die Möglichkeit mit Nabila Espanioly zu sprechen. Sie ist Gründerin und Leiterin des Nursries Institutes Es ist eine nicht-profitorientierte ehrenamtliche Frauen-Organisation, die 1984 gegründet wurde.</p>
<figure id="attachment_1869" aria-describedby="caption-attachment-1869" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000140.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1869" src="http://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000140-225x300.jpg" alt="Nabila Espanioly" width="225" height="300" srcset="https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000140-225x300.jpg 225w, https://marius-blog.de/wp-content/uploads/2014/10/P1000140.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1869" class="wp-caption-text">Nabila Espanioly</figcaption></figure>
<p>Das erste Projekt war die Gründung einer Kinderkrippe. Das gesellschaftliche Ungleichgewicht sieht Nabila Espanioly durch die Gründung des Institutes positiv verändert. Sie setzt sich mit Ihrer Arbeit und ihrem politischen Engagement für die Menschen ein, die keine Stimme in der Gesellschaft haben. Das Institut klärt über die staatsbürgerlichen Rechte auf und gibt Hilfestellung bei deren Durchsetzung. Die Finanzierung der Projekte ist sehr schwierig, da Israel kein Entwicklungsland ist und deshalb keine Gelder der Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden können. Das Institut ist deshalb auf Spenden aus dem Ausland angewiesen. Nabila Espanioly hat für Ihre umfangreichen Friedensaktivitäten 203 den Aachener Friedenspreis verliehen bekommen. <a href="http://www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2003.html">http://www.aachener-friedenspreis.de/preistraeger/archiv/jahr-2003.html</a></p>
<p>Ihre Aktivitäten des Institutes erstrecken sich nicht nur auf die Frauen in Nazareth sondern in Ganz Israel&amp;Palästina. Grundsatz in der beratung ist die Frage: Was können die Frauen und nicht was brauchen sie. „Sie wissen oft garnicht was sie für Fähigkeiten haben. Jeder kann etwas machen – aber nicht alleine alles“ soNabila in Ihrem Schlusswort. Sie forderte die Gruppe auf unseren Beitrag in Deutschland zu leisten in dem wir die deutsche Politik drängen Israel zu einer politischen Kehrtwende zu drängen, denn „Wir chaffen es nicht alleine“</p>
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