Volontär im Tent of Nations

Olivenbäume statt Kränze

Der regelmäßige Leser/in meines Blog`s wird es vielleicht schon bemerkt haben… es gibt eine neu Seite – so heißen die Texte die dann im Blog auf der Titelleiste und eben an der Seite erscheinen.
Ich habe in der letzten Woche in den Arbeitspausen mit allen sechs Langzeit-Volontären kleine Interviews geführt um zu erfahren warum sie hier her gekommen sind und was sie an wichtigen Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Auch hat mich natürlich ihre Einschätzung zum israelisch-palästinensischen Konflikt interessiert. Da der Text vier Seiten beträgt und für einen „normalen“ Blog mir zu lang erscheint, habe ich die Geschichten der Volontäre eben gesondert abgespeichert.
Na denn – bei Interesse – klickt Euch auf die neue „Seite“ ein.

Noch eine kleine berührende Geschichte am Rande:
Beim Spazieren gehen gestern in der Mittagspause auf dem großen Gelände, entdeckte ich eher zufällig diesen Gedenkstein: eine 94 jährige Niederländerin, die nie hier war, hat darum gebeten, anstelle von Kränzen zu ihrer Beerdigung, hier für jedes Lebensjahr Olivenbäume zu pflanzen. Welche berührende Idee. Die Tochter war vor einigen Wochen hier und hat sich um die 94 Olivenbäume gekümmert.

Olivenbäume statt Kränze
Über Marius S. 405 Artikel
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina, ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Ich habe in dieser Zeit unter anderem aktiv im international bekannten Friedensprojekt "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem (2012) und in einem Heim für alte und behinderte Frauen in der Nähe von Ramallah (2013) gearbeitet. Darüber hinaus habe ich seit dem verschiedene Gruppen bei Begegnungsreisen in Israel, Palästina und im Herbst 2015 auch in Jordanien begleitet. In vielen Kontakten mit palästinensischen und israelischen Menschen hatte ich die Möglichkeit, deren Gefühle und Einschätzungen zum Leben und zum Konflikt zu erfahren. Durch diese Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort bin ich motiviert worden, mich auch hier in Deutschland für eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinenser einzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich Kontakt mit der Nahost-Kommission von pax christi aufgenommen und bin seit 2013 dort Mitglied.

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