„I Have a Dream“ – Ich habe einen Traum

Ich werde öfters Mal gefragt, warum ich mich seit Jahren (unbeirrt) immer wieder auf den Weg machen, die Menschen in Palästina (aber auch in Israel) zu besuchen. Die meine Blogberichte regelmäßig verfolgen, können (hoffentlich) schon selbst eine Antwort auf diese Frage geben. Es ist für die Menschen die ich dort treffe eben so wichtig, mit

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Nur eine Dreiviertel Stunde

Ja es geschehen in diesem Land immer wieder Zeichen und Wunder. Von dem Wunder des Osterfeuers der orthodoxen Christen habe ich am Samstag berichtet. Von zwei (kleinen) Wundern will ich nun heute schreiben: Da ist zunächst einmal der wirklich starke Regen der heute morgen pünktlich zu meiner Abreise, auf die Stadt Jerusalem und auch auf

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Muain: Mittags rauche ich zur Entspannung eine Wasserpfeife

Heute, an meinem letzten Tag in Palästina, habe ich noch mal die „Seiten gewechselt“, von Ostjerusalem nach Ramallah. 500m vom Paulus-Haus entfernt ist der (palästinensische) Busbahnhof. Von dort fahren die Busse in den Norden der Stadt und eben auch der 218 nach Ramallah. Am Rande sei erwähnt, das die Fahrkarte zwei Preise auszeichnet, den Preis

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Ostersonntag – Sonntag – erster Arbeitstag = heute in Jerusalem

Wie ich schon gestern schrieb, Jerusalem ist eine besondere Stadt. Gerade auch an so einem Tag wie heute. Natürlich ist heute (hier auch) Sonntag, überall in der christlichen Welt, so auch hier in Jerusalem. Dann ist aber hier heute auch noch (das orthodoxe) Ostern. Für alle jüdischen Israelis heißt es heute nach einer Woche Pessach

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Jerusalem wundervoll, aufregend und zerrissen

Nun bin ich wieder in Jerusalem, der so zerrissenen Stadt. Ich habe ja oft über sie und den Vorgängen in dieser Stadt in meinem Blog geschrieben. Über die schleichende „Übernahme“ von Häusern durch die israelischen Siedler vor allem in der Altstadt und eben in Silwan. Ich habe aber auch über die so unterschiedliche Versorgung der

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Hier lebt man in zwei Welten

Immer wieder habe ich hier das Gefühl in völlig von einander getrennten Welten zu leben. Dabei meine ich eben nicht nur den massiven Unterschied zwischen der Welt „Palästina“ und der Welt „Israel“. Vor drei Tagen berichtete ich von der Welt in der Hebronner Altstadt und der Welt 500m Meter entfernt in der Stadt Hebron selbst.

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„Beste Lehrerin der Welt“ im Flüchtlingscamp geboren

Gestern bin ich nach dem Besuch des Weinberges mit dem Service-Taxi zurück nach Bethlehem gefahren. Ich habe am Dheisheh Flüchtlingscamp anhalten lassen. Das Camp liegt an der Straße von Bethlehem nach Hebron. Es wurde 1949 für etwa 3.000 Menschen eingerichtet – heute liegt die Einwohnerzahl bei etwa 16.000. Das Lager ist damit das viertgrößte Camp

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Daoud Nassar: „Wir machen weiter“

Mit diesem Satz, fast einem Vermächtnis gleichend, beendet Daoud in der Regel seine Vorträge in Deutschland aber auch hier bei Besuchergruppen auf dem Weinberg. Nachdem ich nun schon mehr als zwei Wochen in der Region bin, war es an der Zeit, mal wieder einen ganzen Tag auf dem schönen Gelände zu verbringen. So kam es

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Pessach-Fest in Israel = demütigende Zustände in Hebron/Palästina

An und für sich wollten wir heute an einer Informationstour der Gruppe Machsom Watch teilnehmen. Roni Hammermann sprach letzte Woche davon, dass diese Tour an die „Nahtstellen“ gehen würde, nämlich die Orte in Palästina, wo die Menschen durch den Zaun/Mauer von ihren Feldern getrennt sind. Hier kann es dann vorkommen, dass der Checkpoint morgen nur

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60 Stadien, von Jerusalem nach Emmaus

Viele werden diese Botschaft kennen und auch zu ordnen können. Sie steht in der Geschichte, die in der Bibel vom Ostermontag erzählt wird: von den 2 Jüngern die von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren und denen sich Jesus der Auferstandene – für sie unerkannt – hinzu gesellte. Als man nach 60 Stadien (ein Stadion sind

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