Der israelisch-palästinensische Konflikt beherrscht häufig die Schlagzeilen in den Medien. Zum einen waren es in den vergangenen Jahren die immer wieder aufflammenden kriegerischen Auseinandersetzungen am Gazastreifen, so zuletzt im Sommer 2014.
Die Monate September bis zum Ende des Jahres 2015  brachten eine seit den Jahren der Zweiten Intifada (2000-2003) nicht mehr gekannten Höhepunkt von Gewalt und Gegengewalt mit mehr als einhundert Toten auf beiden Seiten.
Zuletzt hat im Dezember 2017 die Äußerung des amerikanischen Präsidenten Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, zu massiven gewalttätigen Auseinandersetzungen in Israel und Palästina geführt.

Blick von der Dachterasse des österreichischen Hospiz das sich in der Altstadt und damit in Ostjerusalem befindet

Ich habe seit 2012 die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Viele Erlebnisse, Erkenntnisse und Hintergrundinformationen zum Konflikt Israel/Palästina habe ich in diesem Blog festgehalten und können von interessierten Leser/innen im Archiv nachgelesen werden.

Im Frühjahr 2012 habe aktiv im international bekannten Friedensprojekt „Tent of Nations“ in der Nähe von Bethlehem gearbeitet.
Im Frühjahr 2013 habe ich 10 Wochen in der Einrichtung „Haus Emmaus“ in einem kleinen Dorf in der Nähe von Ramallah gearbeitet, wo palästinensische Frauen auf Grund ihres Alters oder wegen einer Behinderung betreut werden.

Seit 2012 durfte ich immer wieder Gruppen begleiten, deren Teilnehmer/innen meist zum ersten Mal Israel&Palästina besuchten. Auch wenn einige touristische Sehenswürdigkeiten und religiöse Stätten während der Reise besucht werden, so haben doch die Begegnungen mit Menschen Priorität. Es gibt auf beiden Seiten Menschen, die durchaus keinen Hass empfinden, die weder politisch noch religiös fanatisch sind, die sich nichts sehnlicher wünschen, als in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben. Und es gibt auf beiden Seiten eine beachtliche Anzahl von Menschen, die sich aktiv für den Frieden engagieren und nach Lösungen für die komplizierte Problematik suchen. Es sollen Einblicke gewährt werden sowohl in die schwierige Situation der palästinensischen Bevölkerung in den sogenannten Autonomiegebieten unter israelischer Besatzung, als auch in das jüdische Leben in dieser angespannten Situation.

in der Negev-Wüste

Im Herbst 2015 war ich mit einer Gruppe diesseits und jenseits des Jordans unterwegs. Hier haben wir auch einen Abstecher nach Jordanien und in die israelische Negev-Wüste gemacht. Diese Reise wird auch im Herbst 2018 wieder angeboten. Nähere Infos können bei mir angefordert werden.
Im Oktober 2015 habe ich mich bei einer sieben tägigen Wanderung auf die Spuren von Abraham begeben.

Frei nach dem Bibelwort: „Kommt und Seht“ und der Ergänzung „und berichtet darüber“ habe ich hier in Deutschland begonnen über meine Erlebnisse und Gespräche in bebilderten Vorträgen zu berichten und diese in den Kontext der wichtigsten Problembereiche dieses – die Welt bewegenden – Konfliktes zu setzen. Es geht dabei unter anderem um den Siedlungs- und Mauerbau, das Flüchtlings- und Wasserproblem und die alltäglichen Probleme in einem besetzten Land. Mein Vortrag, den ich gerne mit einer Diskussion verbinde, wird mit den von mir gemachten zahlreichen Fotos untermalt. Weitere Informationen siehe unter „mein Vortragsangebot“ in der Kopfzeile dieses Blogs. Über eine Einladung in Ihre Stadt/Gemeinde/Verein würde ich mich freuen.

Neben diesem Vortragsangebot biete ich die Teilnahme an politisch geprägte Studien/Begegnungsreisen nach Palästina und Israel an. Eine nächste Reise findet im Frühjahr 2019 statt.

Weitere Informationen zu meinem Vortragsangebot und zu den geplanten Studienreisen können über die Kontaktmöglichkeit in meinem Reise-Blog direkt bei mir erfragt werden.

 

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