
Heute nun bin ich mit einer kleinen Gruppe von 8 Teilnehmer/innen wieder nach Israel&Palästina geflogen. Seit 2012 ist es nun schon das neunte Mal das ich zu Gast im „heiligen Land“ bin, sein darf…
Es ist bei aller Vorfreude die ich empfinde, wenn ich an die vielen Begegnungen mit mir lieb gewonnenen Menschen oder an das Erlebnis der wunderschönen Städte und Landschaften, die unsere Gruppe erwartet denke, doch auch immer eine gewisse Aufregung die ich im Vorfeld der Reise in diese so unfriedliche Region verspüre. Dieses Mal war die Aufregung um so „höher“, weil ich davon gehört hatte, dass vor einigen Wochen Norbert Richter, der Bundesvorsitzende von pax christi, der auch mit einer Reisegruppe in Israel einreisen wollte, am Flughafen Ben Gurion zurück gewiesen wurde. Nach dem er eine Nacht verhört wurde haben ihn die israelischen Sicherheitskräfte ohne Angaben von konkreten Gründen wieder in einen Flieger nach Deutschland gesetzt.
Aber ich will es kurz machen…auch heute bin ich – wie schon die anderen acht Mal- mit meiner Gruppe ohne Probleme „hineingelassen“ worden.
Aber das meine Sorge nicht so unberechtigt war zeigt dieser Beitrag der englisch sprachigen Zeitung Inderpendent. Sie weist drauf hin das in diesem Jahr bereits mehr als 100 Briten am Flughafen in Tel Aviv zurück gewiesen wurden.
Ali unser Busfahrer erwartete uns schon am Ausgang. Ali ist ein israelischer Beduine, der dank eines 20 jährigen Aufenthaltes in der Schweiz „schwyzerdütsch“ spricht. Ist schon ulkig. Michal unsere Guide (sie hat auch die Gruppe in 2015 begleitet) kommt erst zum Abend. Heute ist der letzte Tag des Laubhüttenfestes. Michal als gläubige Jüdin fährt erst zum Ende des Festes, nach Sonnenuntergang los und wird uns im Laufe des Abends erreichen.

Bei wunderschönem Wetter machten wir uns gegen 13.30 auf den Weg in Richtung Norden. Wir wollten, bevor wir zum See Genezareth fahren, erst noch einen Abstecher nach Akko machen. Bereits im vorigen Herbst habe ich mit meiner damaligen Gruppe diese alte Kreuzfahrerstadt 30 km vor der libanesischen Grenze ganz im Norden von Israel besucht. Seit 2001 gehört sie zum Weltkulturerbe. Da wundert es einen nicht das diese Stadt- so auch heute am Feiertag zu den meist besuchten Städten in Israel gehört.

Nach zweistündigem Bummel durch schöne kleine Gasse sind wir dann die 60 Km hinunter (mehr als 200m unter dem Meeresspiegel) zum See Genezareth gefahren wo wir für 3 Nächte in einem Gästehaus in einem Kibbuz nahe dem Jordanausfluss Quartier nahmen.
Lieber Marius, dir und deiner Gruppe eine schöne, erlebnisreiche Zeit im heiligen Land. Freue mich auf deinen Blog und auch das die Einreise Problemlos war.
Lieber Marius.
Wir lesen gerade mit großem Interesse Deinen Blog , schreib weiter so auch wenn Deine Zeit Dir manchmal fehlen wird. Viele Grüße auch an unsere Brigitte!
Deine FEC Freunde
Lieber Marius,
wäre jetzt gerne bei euch, aber man kann ja nicht immer alles haben, was man gerade schön findet. Ich schließe mich Anja Sawalha an (sie und ihren Sohn habe ich ja bei meiner ersten Reise mit dir auch kennengelernt) und wünsche euch angenehme und erlebnisreiche Tage.
herzliche Grüße
Günter