Jerusalem Stadt der extremen Unterschiede

links das Haus ist im Westen, die Unterschiede sind nicht sogleich zu erkennen, das haus in Ostjerusalem hat neben Solaranlagen große Wassertanks auf dem Dach, die Nachbarn im Westen haben immer fließendes Wasser

Wer schon mal die Chance hatte nach Jerusalem zu kommen wird es schon mit eigenen Augen gesehen haben: auf engstem Raum stoßen hier nicht nur verschieden Religionen aufeinander, selten gibt es so glaube ich, eine Stadt, wo ein solches Nebeneinander an verschiedenartigsten Kulturen, Menschen, Sitten und Gebräuche auf so engen Raum (1 Quadratkilometer) zu erleben ist.
Ich möchte nachfolgend an verschieden Bildern die ich in den letzten Tagen gemacht habe diese großen Unterschiede auf engstem Raum deutlich machen.

moderne Straßenbahnhaltestelle(die Bahn fährt seit letztem Jahr)

 

Bushaltestelle am Damakus Tor in Ost-Jerusalem

 

in unmittelbarer Nähe der Altstadt (Jaffa Tor) die 2007 eröffnete Einkaufmeile im Mamilla-Viertel, hier sollen die Wohnungen im Bereich von 2-3 Mio $ kosten

 

Einkaufsstraße am Damaskus Tor

 

schwer bepackt geht es nach Hause

 

mit leichtem Gepäck

 

links das Haus ist im Westen, die Unterschiede sind nicht sogleich zu erkennen, das Haus in Ostjerusalem hat neben den Solaranlagen große Wassertanks auf dem Dach, die Nachbarn im Westen haben immer fließendes Wasser
Über Marius S. 370 Artikel
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina, ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Ich habe in dieser Zeit unter anderem aktiv im international bekannten Friedensprojekt "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem (2012) und in einem Heim für alte und behinderte Frauen in der Nähe von Ramallah (2013) gearbeitet. Darüber hinaus habe ich seit dem verschiedene Gruppen bei Begegnungsreisen in Israel, Palästina und im Herbst 2015 auch in Jordanien begleitet. In vielen Kontakten mit palästinensischen und israelischen Menschen hatte ich die Möglichkeit, deren Gefühle und Einschätzungen zum Leben und zum Konflikt zu erfahren. Durch diese Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort bin ich motiviert worden, mich auch hier in Deutschland für eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinenser einzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich Kontakt mit der Nahost-Kommission von pax christi aufgenommen und bin seit 2013 dort Mitglied.

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