Begegnungsreise: Dies- und jenseits des Jordans

Taufstelle am Jordan

Ab dem 5.Oktober habe ich nach 2012/14 zum dritten Mal die Möglichkeit eine Gruppe für 10 Tage im „Heiligen Land“ zu begleiten. Meine bisherigen Begegnungsreisen führten uns nach Galiläa (See Genezareth) und in die Region von Jerusalem/Bethlehem.
Der Wunsch vieler bisherigen Teilnehmer/innen war es weitere Orte/Menschen kennenzulernen. Deshalb haben wir für das  Programm dieser Reise, zu der sich mit einer Ausnahme, ausschließlich Teilnehmer/innen der bisherigen zwei Reisen angemeldet haben – neue Ziele und Begegnungen vorbereitet.
Dieser Fahrt möchte -wie gewohnt, abseits der „eingefahrenen“ Touristikrouten – den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu bieten, ihre vorhandenen Kenntnisse über die besonderen politischen Situation und den schon bekannten Blick auf die Menschen in dieser Region, ihren Problemen, Eigenarten und die besonderen religiösen Traditionen, zu erweitern. Darüber hinaus bringt der Besuch im benachbarten Königreich Jordanien, neben dem kulturellen Highlight Petra, unter anderem auch eine erste Erfahrung mit der aktuellen syrischen Flüchtlingsproblematik.

Wie gewohnt werde ich mich bemühen, diese Reise mit Berichten in diesem Internet-Blog zeitnah in Wort und Bild zu begleiten.

Über Marius S. 370 Artikel
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina, ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Ich habe in dieser Zeit unter anderem aktiv im international bekannten Friedensprojekt "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem (2012) und in einem Heim für alte und behinderte Frauen in der Nähe von Ramallah (2013) gearbeitet. Darüber hinaus habe ich seit dem verschiedene Gruppen bei Begegnungsreisen in Israel, Palästina und im Herbst 2015 auch in Jordanien begleitet. In vielen Kontakten mit palästinensischen und israelischen Menschen hatte ich die Möglichkeit, deren Gefühle und Einschätzungen zum Leben und zum Konflikt zu erfahren. Durch diese Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort bin ich motiviert worden, mich auch hier in Deutschland für eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinenser einzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich Kontakt mit der Nahost-Kommission von pax christi aufgenommen und bin seit 2013 dort Mitglied.

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