Ohne Worte

Mit dem Beginn des Schabbatt begann am Freitag das 7-tägige jüdische Pessach-Fest.  www.kleiner-kalender.de/event/pessach/0652c.html 
Die israelische Botschaft ging in ihrem Newsletter vom 2. April auf die Bedeutung des Festes für Israel ein. Hier ein Auszug (die Texthervorhebung habe ich vorgenommen):

 

Am Freitagabend beginnt das Pessach-Fest, an dem wir den Auszug der Israeliten aus Ägypten feiern. Dort lebten sie nicht nur als Knechte, sondern sie waren auch in ihrem Leben bedroht. Wie die Bibel uns lehrt, befahl der Pharao, alle männlichen Nachkommen der Israeliten in den Nil zu werfen. Leider taucht die Intention, das jüdische Volk zu vernichten, auch heute noch auf. Israel und der Rest der freien Welt müssen alles daran setzen, um dies zu verhindern.

 

die Mauer steht für Achtung der Menschenrechte
steht die Mauer für die Achtung der Menschenrechte?

Pessach ist noch aus einem anderen Grund von großer Aktualität für uns. Schließlich ist es auch das Fest der Freiheit und erinnert uns daran, dass noch immer viele Staaten auf der Welt ihre Bürger unterdrücken und ihnen grundlegende Menschrechte verweigern. Die freie demokratische Welt darf vor dieser Tatsache niemals ihre Augen verschließen. 

Über Marius S. 370 Artikel
Seit dem Frühjahr 2012 habe ich die Möglichkeit, mir durch längere Aufenthalte im Westjordanland/Palästina, ein eigenes Bild von der aktuellen Situation im israelisch/palästinensischen Konflikt zu machen. Ich habe in dieser Zeit unter anderem aktiv im international bekannten Friedensprojekt "Tent of Nations" in der Nähe von Bethlehem (2012) und in einem Heim für alte und behinderte Frauen in der Nähe von Ramallah (2013) gearbeitet. Darüber hinaus habe ich seit dem verschiedene Gruppen bei Begegnungsreisen in Israel, Palästina und im Herbst 2015 auch in Jordanien begleitet. In vielen Kontakten mit palästinensischen und israelischen Menschen hatte ich die Möglichkeit, deren Gefühle und Einschätzungen zum Leben und zum Konflikt zu erfahren. Durch diese Erlebnisse und Erfahrungen vor Ort bin ich motiviert worden, mich auch hier in Deutschland für eine Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Israelis und Palästinenser einzusetzen. Vor diesem Hintergrund habe ich Kontakt mit der Nahost-Kommission von pax christi aufgenommen und bin seit 2013 dort Mitglied.

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