Heute am Pfingstsonntag haben ich mich um 7.00 Uhr mit dem Taxi auf den Weg zum in der Nähe von Bethlehem gelegenen katholischen Kloster zum „verschlossenen Garten“(Bezug zum Hohen Lied des Salomon) gemacht. Vor einem Jahr war ich das erste mal dort, ebenfalls mit einer Gruppe im Herbst des vergangenen Jahres.

Dieses Kloster liegt wunderschön, in unmittelbarer Nähe des palästinensischen Dorfes Artas in einem grünen Tal. Leider war das große Tor zunächst verschlossen, so dass ich meinem Wunsch, um 7.30 Uhr am Pfingstgottesdienst teilzunehmen, zunächst nicht realisieren konnte. Irgendwann gegen 7.45 kamen Frauen aus dem Ort die per Handy dafür sorgten dass das Tor aufgeschlossen wurde.
So kam ich mit Verspätung in die Hl. Messe, hatte aber noch das große Glück den wunderbaren Gesang von Schwester Maria Rosa zu hören. Ich hatte sie vor einem Jahr kennengelernt, eine überaus engagierte und liebenswürdige gebürtigen Argentinierin, die mich mich vom ersten Augenblick an mit ihrer Austrahlung tief beeindruckt hatte. Sie arbeitet in der Krankenstation, die im Torhaus des Kloster für die Bevölkerung von Artas zur Verfügung steht.
Nach dem Gottesdienst kam sie direkt auf mich zu, begrüßte mich überschwenglich, und lud mich zum Frühstück ein.

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