Archiv für die Kategorie

Gruppenfahrt Frühjahr 2019

Wenn man eine Reise tut, da kann man viel erzählen…

Sicherlich kennt jeder diese Redensart und sie stimmt auch immer. Mal ist es viel, mal weniger, über was es über die Reise zu berichten gibt. Vieles Berichtenswerte habe ich in den letzten 11 Tagen aufgeschrieben, habe beschrieben, was wir gesehen und gehört haben.Die regelmäßigen Leser/innen dieses Bloges werden verstehen, das ich auf die Frage, die

Weiterlesen

Zum Abschied: Tote, Streik und Karneval

Sicherlich wird dem Leser, der Leserin die Überschrift meines heutigen Tagesbericht erschrecken, aber genau in dieser in der Überschrift beschriebenen Spanne haben wir heute an unserem Abreisetag gesteckt. Heute morgen wollte ich noch einige Datteln kaufen um sie mit nach Deutschland zu nehmen. Ich bin deshalb zu dem Obst- und Gemüseladen in der Nähe des

Weiterlesen

Amjad Mitri: „Es geht nicht um pro Israel oder pro Palästina, es geht mir immer um pro Menschenrechte“

Heute an unserem Letzten Tag hatten wir noch einmal ein randvolles Programm. Zunächst haben wir früh am Morgen um 9:00 Uhr in Beit Sahur, im dortigen „Singer Cafe“ (ich habe über das Cafe schon im April 2018 berichtet), Amjad Mitri getroffen. Amjad arbeitet seit 2011 für die älteste Menschenrechtsorganisation in Palästina (Amjad meint, vielleicht in

Weiterlesen

Heute ein friedlicher Ort

Auch heute haben wir wieder (zum 3. Mal auf dieser Reise) Jerusalem besucht. Auf dem Programm stand der Besuch verschiedener religiöser Stätten in der Altstadt:  zum einen den Tempelberg, den die Muslime  al-ḥaram aš-šarīf ‚das edle Heiligtum nennen, dann eine Synagoge und zum Schluss die Grabeskirche. Erstaunlicherweise kamen wir ohne Wartezeit auf den Tempelberg. Es empfing uns dort

Weiterlesen

Roni Hammermann: „Es gibt Situationen, da könnte ich nur noch weinen“

Bei wieder schönstem Wetter haben wir uns heute zu unserem „zweiten Jerusalem-Tag“ aufgemacht. Heute wollten wir uns die Situation in Ost-Jerusalem genauer anschauen. Seit der Besetzung  vor mehr als 50 Jahren hat sich der östliche Teil von Jerusalem total gewandelt. Nicht nur das die Stadtfläche nach Osten, aber auch im Süden und Norden durch die Errichtung

Weiterlesen

„Wir sind gute Nachbarn“ man kann es so und auch anders sehen…

Bei eindeutig besserem Wetter, am Nachmittag war es am toten Meer schon wieder 25 °C , haben wir heute uns heute ins Jordantal begeben. Vor Jahren hatte ich in Jericho ein Mosaikcenter kennen gelernt, welches wir auch heute zunächst einen kurzen besuch abgestattet haben. Dort wird das alte Handwerk des Mosaikstein legen ausgeübt. Viele junge Menschen

Weiterlesen

Schwester Rosa: Es kommt auf den „Kern“ an!

Nun sitze ich mal wieder nach einem langen Tag an meinem PC und denke wie schwer ist es auch heute wieder, dass  Gesehene und Erlebte in (möglichst „überschaubare“) Worte zu fassen. Ich will es versuchen. Am Morgen haben wir dem allseits bekannten Weinberg der Familie Nassar einen Besuch abgestattet. Nachdem ja gestern das Wetter ganz „leidlich“

Weiterlesen

Pater Elias: Es braucht Kompromisse von beiden Seiten

Heute war für unsere Gruppe der erste von insgesamt drei „Jerusalem-Tagen“. Wie den regelmäßigen Leser/innen dieses Bloges bekannt schafft sich die Gruppe mit einem Blick vom Turm der deutsch-lutherischen Himmelfahrts-Kirche, die auf dem Gelände des Auguste-Viktoria-Hospitales auf dem Ölberg steht. Gott sei Dank war das Wetter etwas schöner als gestern, so das die Gruppe den

Weiterlesen

„Segenreicher“ palästinensischer Alltag

Heute stand auf dem Programm die Besichtigung der Mauer in Bethlehem, ein Besuch im Flüchtlingscamp Aida, ein Besuch im Wallad-Off-Hotel von Banksy, ein Gespräch mit Ursula Mukarker in der Beratungsstelle für traumatisierte Kinder und Frauen „Wings of Hope“, und zum Abschluss am Nachmittag ein Besuch in der der „Patriarchen-Stadt“ Hebron, in der sich die Grabstätte

Weiterlesen

Freedom Theater Jenin: „Früher wollte ich Märtyrer werden, jetzt will ich einen normalen Tod sterben“

Wie bei meinen Gruppenfahrten üblich, haben wir heute „unsere Zelte“ im „Paradies“ am See Genezareth abgebrochen und sind den langen Weg (etwa 120 km), quer durch die Westbank, nach Beit Jala gefahren. Dort werden wir die nächsten acht Nächte, bis zu unserer Rückreise am 21. März, in der (schönen) „Abrahamsherberge“ unser müdes Haupt betten. Abschied

Weiterlesen