Archiv für die Kategorie

Gruppenfahrt Herbst 2017

Hier kommen die Teilnehmer zu Wort

Mit diesem Blogeintrag möchte ich die aktuelle Berichterstattung beenden. In Ergänzung zu meinem Reisebericht der letzten 10 Tage, möchte ich im Folgenden Frauen und Männer aus meiner Reisegruppe zu Wort kommen lassen. Durch diese persönlichen Anmerkungen wird – wie ich finde – mehr als deutlich wie vielschichtig unsere Reise war und welche unterschiedlichen Eindrücke sie

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wieder zu Hause

Am letzten Abend haben wir nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch (an dem neben Faten auch Daoud mit seiner Frau Jihan teilnahmen) noch in unserem Gasthaus der „Abrahamsherberge“ zusammengesetzt und dabei die gemeinsamen Tage in Israel&Palästina Revue passieren lassen. Heute morgen ging es dann für den Teil der Gruppe die nach Düsseldorf flog um kurz vor acht

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Fatima: „Ich würde in der Knesset die Geschichten erzählen die ich hier tagtäglich erlebe.“

Seit gestern sind wir in der „Abrahams-Herberge“ untergebracht. Ein Gästehaus der evangelischen Kirche, dass ich mit meinen Reisegruppen bisher noch nicht besucht habe. Es liegt mitten in Beit Jala. Von hier sind wir heute Morgen aufgebrochen um zunächst dem Kinderheim Le Creche einen Besuch abzustatten. Diese Einrichtung habe ich im vergangenen Herbst kennen gelernt. Seit

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Pater Elias: „Wenn der Konflikt einfach zu lösen wäre, dann wäre er gelöst“

Ursprünglich wollten wir heute Reuven Moskovitz treffen. Wie ich in meinem ersten Blog dieser Herbstfahrt geschrieben habe ist er Anfang August verstorben. In seinem Buch „Der lange Weg zum Frieden“ schreibt Reuven über die Vision eines Friedens-Pilgerweges von Städten des Krieges zu Städten der Versöhnung in Israel. die letzte Ruhestätte von Reuven auf dem kleinen

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Thomas König: „Je länger ich hier bin, um so komplizierter empfinde ich die Situation“

Heute haben wir uns ins Jordantal begeben. Von Jerusalem etwa 20 km entfernt, von 800 Höhenmeter auf 400 m unter dem Meeresspiegel. Zunächst haben wir einen kleinen Abstecher in ein Mosaik-Center in Jericho gemacht. Dort kann man das wunderschöne Handwerk des Mosaiksteinlegen`s bewundern.   ein tolles Handwerk Anschließend sind wir an den Jordan gefahren wo

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„Morgenstund hat Gold im Mund“

Heute ging es früh aus dem Haus, 6.15 war Abfahrt. Michal, die uns seit gestern durch Jerusalem führt, war der Meinung, dass ein früher Start verhindert, in eine Menschenschlange am Aufgang zum Tempelberg (so wie die Juden ihn nennen) oder eben „Al Haram al Scharif“ – zu Deutsch „das edle Heiligtum“, wie ihn die Muslime

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Roni Hammermann: „Wir sind nicht stark genug die Ängste wegzunehmen“

Heute war der erste Tag den wir in Jerusalem verbracht haben. Hier wollten wir, vom Ölberg kommend, heute einen Blick in die Altstadt werfen und dabei auch einige der „Highlights“ von Jerusalem besichtigen. Es wurde schon in den letzten Tagen von verschiedener Seite angekündigt, dass Massen von Touristen in der Stadt seien. Diese Ankündigungen wurden

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Daoud Nassar: „Die Gerechtigkeit wird siegen“

Heute an unserem ersten Tag in Palästina hatten wir gemäß unserem Programm folgenden Plan: Gang zur Schutzmauer in Bethlehem. Besuch des Lajee-Centers im Aida-Flüchtlingscamp in Bethlehem. Besuch des „Banksy Walled-off-Hotel“. Fahrt nach Hebron und Besuch der Patriarchen Gräber. Gang durch die Altstadt, wenn möglich Gespräche mit Freiwilligen von EAPPI, eine Menschenrechts-Beobachtungs-Organisation des Weltkirchenrates. Anschließend werfen

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Bedingungsloses Grundeinkommen im Kibbuz realisiert!?

Bevor wir uns heute auf die längere Fahrt (ca. 150 km) – vom See Genezareth in Galiläa im Norden von Israel ins „Herz“ des „Heiligen Landes“ in die Region rund um Jerusalem aufmachten, hatten wir noch ein Gespräch mit einem Mitglied unseres gastgebenden Kibbuzim. Wir erfuhren das dieser Kibbuz zu den 10 % gehört, die

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Nabila Espanioly:„Gewalt ist nicht normal“

Gestern habe ich geschrieben, dass uns am Morgen wie gewohnt Sonne empfing. Heute morgen empfing uns – welch Seltenheit ein bewölkter Hommel, aber eine erfrischende klare Luft. Es hatte in der Nacht (das zweite Mal nach der langen trockenen Sommerzeit – geregnet. Hier empfindet man den Regen als „Labsal“, „Regen bringt Segen“ wie wir es

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