Archiv für die Kategorie

Olivenernte 2014

Ich werde wieder kommen.

Wieder ist meine Zeit hier in Palästina „abgelaufen“. Vorgestern bin ich nach 4 1/2 stündigem Flug wohlbehalten in Düsseldorf gelandet. Noch am Flughafen in Tel Aviv wurde mir bei einer kleinen Begebenheit deutlich, dass die mehr als 20 % große Gruppe der israelischen Staatsbürger mit palästinensischen Wurzel, anders behandelt werden als ihre „Landsleute“ mit jüdischem

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Tiere in Beit Jala und Umgebung

Während meines Aufenthaltes im Gästehaus von Talitha Kumi habe ich Elli kennen gelernt. Sie arbeitet als Lehrerin an der Schule und…kümmert sich um wild lebenden „Haustiere“ in Beit Jala und Umgebung. Ich habe sie  gebeten in einem „Gastbeitrag“ in meinem Blog über ihr Engagement zu berichten   Seit sechs Jahren lebe ich in Beit Jala bei

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Aktuell in Ost-Jerusalem: Kampf um Silwan

Heute werde ich mich nach 40 Tagen Aufenthalt in Palästina wieder auf den Heimweg machen. In den nächsten Tagen werde ich versuchen noch ein abschließendes Resümee dieses Aufenthaltes zu schreiben. Der aktuelle Aufruf von Reuven Moskovitz und anderen, zu einer Mahnwachen am 29. November 2014 ( dem Tag der Entscheidung der Vereinten Nationen vor 67

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Olivenernte – Teil 2

Vor einigen Tagen habe ich über mein erstes Erlebnis einer Olivenernte berichtet. Ich hatte in den letzten Tagen Gelegenheit weitere Erfahrungen mit der Ernte, aber auch mit der gesamten Pflege des Baumes und des Bodens, auf dem die Bäume stehen, zu machen. ziemlich „wild“ gewachsen An mehreren Nachmittagen bin ich wieder auf dem kleinen Grundstück

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„Kultivierungsstop“ auf dem Weinberg

Als ich Anfang der Woche bei meiner Planung überlegt hatte, den gestrigen Freitag für meinen „Abschiedsbesuch“ auf dem Weinberg zu nutzen, ahnte ich nicht, dass dieser Besuch wieder mal einige Brisanz enthalten würde. Am späten Donnerstagabend erfuhr ich in einer Mail aus Deutschland (!) das (wiedermal) ein offizieller Bescheid auf dem Weinberg aufgetaucht sei. Relativ

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Bilder können Geschichten erzählen

Wenn man wie ich schon häufig nach Palästina gereist ist, konzentriert man sich beim fotografieren mehr auf scheinbar nebensächliche Dinge. Die bekannten Fotomotive, bei denen hier wohl millionenfach Fotos mit Handy`s, Tabletts und den verschiedensten Fotoapparaten/Kameras gemacht werden sind für mich nicht mehr so interessant. Interessanter sind für mich die Motive die ein wenig von

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die mit den Fingern essen

Heute widme ich mich einem Thema, dass mich beschäftigt, seit dem ich im Jahre 2012 das erste Mal die Gelegenheit hatte Palästina zu besuchen. Zu allen Mahlzeiten (auch zum Frühstück) werden verschiedene Tellerchen/Schlüsselchen gefüllt mit leckeren Salaten, Sößchen (wie z.B. Humus), Oliven, Tomaten, Gurken, Eier, aber auch Marmelade oder wie heute bei Fatima Traubensaft gereicht.

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Wassernot im Jordantal & Palästina

Wir waren vor einigen Wochen mit der Reisegruppe im Jordantal und haben im „Auja Eco Center“ den Vortrag von Thomas Koenig gehört, der sich unter anderem mit der sehr schwierigen Wassersituation im Jordantal und in ganz Palästina beschäftigte. (siehe auch den Blog-Beitrag vom 16.10.)  Das Jordantal ist eine der reichhaltigsten Kulturlandschaften der Welt mit herausragender

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die Straßenbahn Linie 1

Die derzeitige große Anspannung in Jerusalem ist auch in der „Linie 1“ zu spüren, der bislang einzigen Strecke der Stadtbahn. Alle paar Minuten fährt ein Zug vom Herzl-Berg durch Westjerusalem bis zur Altstadt und dann entlang der Demarkationslinie zum eingemeindeten palästinensischen Stadtviertel Schuafat in Ostjerusalem. Von dort aus geht es weiter bis nach Pisgat Seew,

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Ni`lin ein mutiges Dorf

Dass es in der palästinensischen Gesellschaft, also in der Gesellschaft die seit 1948 an Vertreibung und Unterdrückung leidet, Menschen gibt, die mit zivilgesellschaftlichem gewaltlosem Engagement und nicht mit Gewalt reagieren, ist gerade in diesen Tagen, wo die Gewalt auf beiden Seiten wieder einmal eskaliert, einer besonderen Würdigung und Ermutigung wert. Im Juli habe ich mit

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