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Liebe Freundinnen und Freunde,

auch wenn für manche meine Aufrufe lästig geworden sind und trotz meiner Entscheidung zu Schweigen, möchte  ich Euch dringend über ein gemeinsames Vorhaben mit drei guten Freunden – Rami Elhanan, Nurit Peled-Elhanan und Bassam Aramin – informieren.

Wir wollen in Deutschland aufrütteln und zu einem nicht überhörbaren NEIN gegen die lauernde Gefahr eines neuen Brandes in Jerusalem, diesmal in Silwan-Ost-Jerusalem (Davidstadt) aufrufen. In diesem Stadtteil werden Kinder und Erwachsenen verprügelt und verhaftet – auch getötet, Häuser zerstört, Häuser mit unlauteren Mitteln besetzt. Mehr Informationen hierzu auf der Webseite http://silwanic.net/  (Ergänzung Hanja Van Dyck)

Rami Elhanan war 2010 zusammen mit mir mit dem Segler „Irene“ mit 7 anderen jüdischen Teilnehmern der „European Jews for a Just Peace nach Gaza mit Hilfsgütern unterwegs, Bassam Aramin ist ein Palästinenser und Leidensbruder von meinen Freunden Nurit und Rami Elhanan. Beide verloren Ihre Töchter bei Attentaten in Israel.

Auch wenn man meinen Spruch „mit meinen letzten Atemzügen“ nicht so ganz ernst nimmt, bitte ich Euch, diesen Aufruf nicht nur zu lesen, sondern mündlich und schriftlich an so viele befreundete und bekannte Menschen wie möglich weiterzuleiten.

Am 29. November – Tag der Entscheidung der Vereinten Nationen, in Palästina zwei Staaten zu gründen – werden wir versuchen, in Nürnberg auf die Straße der Menschenrechte – gestaltet von dem weltberühmten Bildhauer, Dani Karavan –  dem oben erwähnten Aufschrei Gehör zu verschaffen. Ich hoffe, durch die Beteiligung am 29.11 in Nürnberg, auch ein vielstimmiges JA von Euch zu hören und danke Euch in diesem Sinne im Voraus für die Bereitschaft dazu

Herzlichst Reuven