Archiv für die Kategorie

50 Jahre Besatzung sind genug – Frühjahr 2017

„Ausnahmezustand“ am Ostersamstag (nicht nur) in Beit Jala

Ostersamstag im christlichen Deutschland, der Tag zwischen dem Karfreitag, an dem für die Christen Jesus am Kreuz gestorben und ins Grab gelegt wurde und dem Ostersonntag, an dem Jeus von den Toten auferstanden ist. Für mich als gläubiger Christ, war/ist dieser Tag „dazwischen“ immer eher ein ruhiger Tag an dem man sich auf das Osterfest

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Eine weitere Etappe auf dem Abrahams Pfad: von Ma Saba nach Nabi Mussa

Viele der Leser meines Blogs werden sich erinnern: im Herbst 2015 bin ich sieben Etappen des Abraham Pfades in Palästina gegangen: von Rumanah im Norden bis Nablus und zwei Etappen im Jordantal: von Auja bis Jericho und rund um das St. Georgs-Kloster im Wadi Kelt. Insgesamt ist der Abrahams Pfad in der Westbank 321 Kilometer

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49 junge Leben – aber nur wenig (Lebens-) Hoffnung

Am letzten Tag meiner Gruppenreise im Herbst 2016 habe ich die Kinderkrippe der Heiligen Familie in Bethlehem besucht. Das Schicksal der dort aufgenommenen Kinder – Waisen, Ausgesetzte und Ausgestoßene – hat die Gruppe und auch mich zutiefst berührt. Gestern habe ich mit Emad und Anja, einem in Deutschland lebenden palästinensischen Arzt und seiner deutschen Frau,

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Wie wird ein Olivenbaum ein Ölbaum?

Auf dem Weinberg ist der Frühling „ausgebrochen“. Viele Bäume und Weinreben haben frische Blätter. Überall sieht man Blumen. Derzeit sind fünf Volontäre auf dem Berg, die die Brüder Daoud und Daher bei ihrer Arbeit unterstützen. Sie kommen aus Deutschland, USA, England und den Niederlanden. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass sich – oft

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Budget für die Thora-Schule 25 Mio für das Haus-„Zelt“ 20 Tsd. Schekel

Heute nun bin ich zum Weinberg der Familie Nassar gefahren. Den meisten Lesern ist der Weinberg und das Friedensprojekt „Tent of Nations“ gut bekannt. Vor einigen Wochen war Daoud Nassar zu einer von mir organisierten Vortragsreise in Deutschland. Vom 13. März bis 23 März hat er in neun Städten insgesamt 10 Abendvorträge gehalten, In Leipzig,

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„Der Bus fährt heute nicht….die haben Probleme mit ihren Fahrern“

Da stehe ich heute gegen 11 Uhr an der Haltestelle um mit dem 231èr Bus (der palästinensischen Busgesellschaft von Ostjerusalem) zu meiner neuen Unterkunft im Gästehaus von Talitha Kumi zu fahren, hält ein Taxi an und der Fahrer fragt ob ich mitfahren will. Ich verweise auf das Schild auf dem (wen wundert das in dieser

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Christen im Heiligen Land eine Zukunft geben

Heute feiern die christlichen Kirchen den Palmsonntag an dem Jesus laut der biblischen Geschichte triumphal in Jerusalem eingezogen ist. Ganz selten kommt es vor, dass auch die orthodoxen Christen am gleichen Tag Palmsonntag und am nächsten Wochenende das Osterfest feiern: 2017 ist ein solches Jahr, entsprechend groß ist in diesen Tagen der Andrang der Pilger

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Fatima: Unsere Kultur macht vieles schwieriger

Heute nun habe ich Fatima (Im Magdolin) bei meinem diesjährigen Aufenthalt einen ersten Besuch abgestattet. Die regelmäßigen Leser/innen meines Blogs kennen diese starke Frau von meinen zahlreichen Begegnungen über die ich regelmäßig auch in meinem Blog geschrieben habe. Unser heutiges Treffen schloss sich, was den besonderen Erlebniswert angeht „nahtlos“ an die bisherigen Zusammenkünfte an. Es

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Seit fast 30 Jahren: jeden Freitag von 13 – 14 Uhr

20 Jahre, nachdem Israel im sog. Sechstagekrieg im Juni 1967 die Westbank, Gaza und Ostjerusalem besetzt hatte, brach im Dezember 1987 die erste Intifada, der erste palästinensische Aufstand, aus. Einen Monat später versammelte sich eine kleine Gruppe israelischer und palästinensischer Frauen an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Jerusalem, schwarz gekleidet, mit Schildern in Form schwarzer Hände

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Besatzung bedeutet auch Militärgerichtsbarkeit

Ich hatte sie schon öfters gesehen, die goldenen Türme der russischen Kirche, ganz zentral in Jerusalem, nahe dem Rathaus und der Hauptgeschäftsstraße Yaffo. Erst gestern, durch den einen Hinweis von Roni Hammermann, wurde mir bekannt, was sich sonst noch in unmittelbarer Nähe dieser schmucken russischen Kirche (Roni sagt am „Russenplatz“) befindet: das Polizeigefängnis von Jerusalem.

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